Beiträge von bordy

    Egoistisch finde ich ehrlich gesagt eher, die Einstellung die oft herrscht, dass es der Hund nur bei einem selbst und sonst bei keinem gut hat und man ihn deswegen auf Teufel komm raus behalten muss.

    Hunde gewöhnen sich, wenn sie es denn am neuen Ort gut haben, innerhalb weniger Tage ein. Es ist nicht so, dass dein Hund nun totunglücklich ist, nur weil er dich eben nicht mehr hat.

    Wenn du einen guten Platz hast, dann geb sie dort hin.

    Zitat

    Würde man, den Gedanken "was die Natur/die Mutterhündin nicht alleine hinkriegt, das soll auch nicht so sein" dann aber konsequent weiterdenken dann dürfte ja auch der Hündin bei der Geburt nicht geholfen werden.
    Wenn was schiefgeht, gar ein Kaiserschnitt erforderlich wird zB.
    Weil wenn sie es nicht alleine schafft dann ist das eben so.

    Tut man aber (hoffe ich doch) nicht.

    Warum dann Welpen auf der Strecke bleiben lassen, nur weil sie einen schlechten Start erwischt haben?


    Weil man leider in den Jahren sehr viel auf "einen schlechten Start" geschoben hat.

    Die Natur "produziert" von sich aus mehr Welpen, als im Endeffekt dann das erste Jahr überstehen, allein schon um Geburtsfehler wieder auszugleichen. Nun ist es aber so, dass heutzutage versucht wird, jeglichen "Mangel" auszugleichen.

    Es kann nun sein, dass an dem Tag X wirklich nur etwas blöd gelaufen ist, es kann aber auch anders sein.

    Unterhälst du dich mal mit Züchtern, die seit Jahrzehnten mit Unterschiedlichsten Hündinnen züchten, dann werden die dir durchaus auch sagen, dass es durchaus auch in der Linie liegt, ob eine Hündin leicht und Problemlos gebährt oder ob ich als Züchter im Endeffekt schon mit dem Tierarzt daneben stehen muss (mal überspitzt formuliert).
    Auch werden sie dir, wenn sie denn ehrlich sind, erzählen, dass ein Welpe der schon nach der Geburt kränkelte, idR auch als Erwachsener Hund selten (gibt natürlich auch Ausnahmen) mit besonders hervorragender Gesundheit glänzt.

    Wenn ich das jetzt eben so stehen lasse, für mich vermerke mit den kränkelnden Welpen nicht mehr weiter zu züchten und bei der Mutterlinie das weiter im Auge zu behalten, habe ich im "schlimmsten" Falle eben einen kränkelnden Hund der evtl sein Leben lang Probleme hat.

    Leider ist es aber doch mittlerweile fast normal geworden, das man einem Wurf alle möglichen Präparate einflöst, was nicht trinkt das päppelt man usw. Dann züchtet man mit einem solchen "schwachen" Welpen weiter und am Ende steht man dann dort, wo man heute schon bei einigen Rassen ist - Geburten zu großer Zahl nur mit Kaiserschnitt, Aufgaben die eine instinktsichere Mutterhündin normal übernommen hätte muss der Züchter in die Hand nehmen. Im Prinzip gibt es heute schon Rassen, die sich größtenteils ohne menschliches Eingreifen nicht mehr fortpflanzen könnten.

    Das kann es doch aber eigentlich auch nicht sein. und so würde ich auch nicht züchten wollen.


    Sicher, es ist hart heute zu entscheiden wer weiter lebt und wer stirbt... aber wenn ich das nicht kann, darf ich eben auch nicht züchten.

    Natürlich schaut es real so aus, dass die Tierkliniken nichts einschicken, wenn der Halter das nicht möchte -der Kunde ist König.

    Daher ist es auch unwahrscheinlich, dass die TK irgendetwas weggeschickt hat ohne dein Einverständnis.

    Aber *grundsätzlich* ist es vom SV her schon so vorgegeben (wenn auch zugegebenermaßen etwas schwammig..), dass was geröngt wird,auch eingeschickt werden muss.

    Das letzte Röntgen, bei dem ich dabei war, war ein Retriever, von daher kann ich dir nicht genau sagen, wie der aktuelle Stand (ändert sich immer mal wieder etwas...) genau ist. Ich würde das aber, dem Hund zu Liebe bei der Tierklinik erfragen. Wenn diese öfter für den SV röntgen, sollten sie wissen was du nun genau brauchst.

    Normalerweise dackelst du zum Hauptröntgen zumindest mit den Papieren, um den Hund zu identifizieren.. dann füllt der Arzt eine Bestätigung aus, dass der Hund auch der ist, der angegeben ist, er unter Narkose geröngt wurde etc. ob du das selber runterladen musst oder ob der Arzt das hat, weiß ich gerade nicht.


    Unter den Tisch fällt, wenn mal eingeschickt, normalerweise nichts. Wären die Bilder ok, würdest du irgendwann eine Rechnung bekommen und dann das Ergebnis. In der nächsten Ausgabe der SV Genetics wären die Ergebnisse dann spätestens online.

    ok, noche in allerletztes Mal..
    Ich maße mir, nachdem ich gerade die Geschichte mit Zucht- und Schaubewertung durch habe, doch mal gerade an zu wissen, wie die Zuchtzulassung beim DSH abläuft.

    Auf einer SV Zuchtschau erhält ein Hund mit schweren Fehlern keine Zuchtbewertung (= Mindestens ein G) . Ein schwerer Fehler ist z.B. wenn das Gebiss stark von einem Vollständigen Scheren oder Zangengebiss abweicht. Vollständig = alle Zähne vorhanden.

    Zusätzlich hierzu sichert sich der SV noch mit der Eintragung des Zahnstatus ab, um z.B. zu vermeiden das fehlende Zähne als Unfall verbucht werden.

    Eine nicht erhaltene Zuchtbewertung (mindestens G, wegen schweren Mängeln), verwehrt mir das Züchten genauso, wie wenn der Zahnstatus separat als nicht korrekt angesehen wurde.


    Im übrigen hatte ich es vorhin schonmal erwähnt... ich kann hier genauso ausführen, dass es Meinungen gibt (und genau so habe ich es auch geschrieben), dass 70% der Ausprägung einer Dysplasie erworben sind, wie du hier Ausführen kannst, dass es eben nicht so ist. Nachdem es keine wirklich absolut 100% Beweise für beide Thesen gibt, ist deine jetzt auch nicht richtiger.

    Die Frage ist halt... Was hilft einem am Ende mehr?

    - Die einmalige Befriedigung einmal laut seine Meinung zu sagen, danach dort nicht mehr auftauchen zu müssen, aber im Endeffekt nichts verändert zu haben, weil Menschen eben selten sehr gut auf direkte Angriffe reagieren.

    - Vielleicht mal den Ball flach zu halten, mit gutem Beispiel voran zu gehen und am Ende dann wirklich einige zum Umdenken zu bewegen .


    Bei Möglichkeit a) ist es eher wahrscheinlich das sich nichts ändert. Bei b) hast du die Chance sicher.

    Mal davon ab, Leistung kann man auch schlecht wegdiskutieren. Mache ich heute nur große Sprüche aber nichts dahinter, wird das kaum jemanden überzeugen. Habe ich dagegen Erfolg und liefere dazu noch ein schlüssiges Gesamtkonzept, so ist das schwer zu ignorieren.


    Ich weiß ja nicht wie du so lebst, aber bei mir kommt es öfters mal vor, dass ich meine Hunde mal unvermittelt sitzen und legen lasse - und zwar unabhängig davon was ich mache. Sie müssen sich setzen, egal ob sie gerade neben mir stehen oder ich mit zwei vollen Einkaufstüten rumlaufe.
    Ist vielleicht meine Eigenart das ich meine Hunde gern mal irgendwo bleiben lasse, kenne das aber auch von anderen Hundehaltern so.

    Um eine Bh zu bestehen, reicht es auch aus wenn ich mich nach links umdrehe in den Wendungen und der Hund trotzdem noch neben mir bleibt. Wie gesagt, ich rede hier immer von bestehen - nicht von der Höchstpunktzahl.
    Er muss auch nicht superkorrekt am Bein kleben, konstant neben mir reicht aus. Von daher hätte sich theoretisch das Problem mit den 3 Hunden auch erledigt.

    Ich denke übrigens nicht das "Bh sowas von sinnvoll, alltagstauglich und wichtig" ist. Von mir aus könnte man das auch sein lassen, ich bin nicht scharf darauf das irgendwer der das nicht will das machen muss. Ich selbst hab von der Prüfung auch nix (ausser halt das ich dann meine eigentlichen Prüfungen führen kann) und ich bin auch nicht in dem Irrglauben, dass ein Hund der auf einem Platz irgendwelche Übungen, die ich haarklein trainieren kann , ausführt draußen den absoluten Gehorsam hat.

    Trotzdem bin ich ganz einfach der Meinung, dass diese große Katastrophe die irgendwie gerade Agi und Obi Leute aus der BH machen, einfach total übertrieben ist. Man kann eine BH heute ohne großes Training mit gutem Grundgehorsam bestehen.
    Leider ist es meiner Erfahrung nach so, dass die Leute, deren Hunde mit gutem Grundgehorsam da aufschlagen und die eine BH daher auch wirklich locker bestehen ohne großes Training hier auch selten rumjammern.
    Ich sage das mal ganz wertfrei, aber die,die da jammern sind idR die, bei denen es mit Grundgehorsam eh nicht weit her ist. Wer es auf einem relativ sterilen Platz nicht einmal schafft, seinen Hund für 10 Minuten bei sich zu behalten,ohne das er zum LR rennt und den anspringt, ohne das er zu einem abliegenden Hund rennt und es nicht hinbekommt seinen Hund mal 10 Minuten irgendwo zu platzieren, den Frage ich doch ganz ernsthaft, wie er denn seinen "Gehorsam", den der Hund ja angeblich hat definiert.

    Die Realität ist ja meist doch um ein vielfaches reizstärker als ein Hundeplatz.. also ist ein Hundeplatz doch eine sehr erleichterte Bedingung. Da sollten solche Basics doch klappen..


    Und nein, ich habe nichts gegen andere Sportarten. Ich komme selbst ursprünglich vom THS über Obi zu VPG und werde, wenn es zeitlich hinhaut, auch mit meinem Nachwuchs wieder Obi Prüfungen ablegen.

    Quebec der Punkt, auf den ich raus will (schon seit X Posts...) ist das, was du mal wieder schreibst aber irgendwie auf der anderen Seite ausklammerst.

    Man ist sich nicht absolut sicher, was nun die genauen Beweggründe sind, die für die Entwicklung von HD verantwortlich sind. Jegliche Forschungsarbeit spricht immer nur von "wahrscheinlich".
    Es ist sicher zum heutigen Stand nicht zu beweisen das HD zu 30% ererbt und 70% erworben wird - andersrum kann aber auch niemand wirklich sicher beweisen das es andersrum ist.
    Hier irgendwelche persönlichen Angriffe zu starten, wegen irgendwelcher Sachen die man nicht mal eindeutig wiederlegen kann, finde ich übrigens ziemlich unmöglich.


    Und egal welche Theorie man ran zieht, IMMER ist auch von einer erworbenen Komponente die rede. NIRGENDS ausschließlich, aber sie ist überall da. Was ist so schlimm daran das man das, egal in welchem prozentualen Verhältnis, nicht einfach mal ausklammert?


    Im übrigen ist die Aussage, dass eine HD Aufnahme nur nach dem Winkel beurteilt werden würde so nicht richtig. "Dysplasie" bedeutet im Endeffekt immer erstmal Abweichungen vom normalen Bild. Das heißt, Athrosen zum Zeitpunkt des Röntgenbildes verschlechtern das Ergebnis genauso, wie wenn eine weitergehende Missbildung im Gelenk da wäre. Von daher sagt mir ein Röntgenergebnis (wenn man keine Begründung vom Auswerter erhält.. ist im SV zum Beispiel möglich) erstmal nicht, was denn nun eigentlich nicht stimmt. Das kann der Norberg-Winkel sein, es können aber auch ganz andere Veränderungen sein.
    Aber das weiss man bei guter Information sicher sowieso.


    Und zu guter letzt, auch wenn es OT ist. Ich möchte dich daran erinnern, das ich es nicht war, die völlig aus dem Zusammenhang gerissen irgendetwas von Zuchtausschluss wegen einem fehlenden Zahn erzählt hat. Auf nichts anderes bezog sich mein Hinweis wegen der Farben, weswegen man einen Hund auch ausschließt.
    Korrigiere mich wenn es bei euch anders ist, aber im SV ist es in der Zuchtordnung festgelegt, welche Schaubewertung mein Hund braucht, damit ich züchten kann - diese erhalte ich aber nur, wenn mein Hund weder fehlende Zähne noch eine Fehlfarbe hat. Kein entsprechendes Schauergebnis, keine Zuchtzulassung.
    Wenn ich mich heute frage, in wie weit es denn sinnvoll ist einen gesunden Hund der einen fehlenden Zahn hat, von der Zucht auszuschließen, dann kann ich das eben auch weiter führen auf weitere Mängel.


    Das wirds von mir ehrlich gesagt auch gewesen sein zu dem Thema. Wenn ich Antwort von meiner Bekannten erhalten habe, schicke ich die Studien weiter. Ich habe allerdings ehrlich gesagt keine Lust, mich als albern oder dergleichen bezeichnen zu lassen, nur weil ich zu einem Thema eine andere Meinung (die nichtmal jemanden etwas tut) habe.
    Was es einem Thema bringt, wenn man zwar nichts beiträgt, aber in einzelnen Sätzen persönlich gegen andere User stichelt, dass muss man ja nicht verstehen - wenn es Spaß bringt, das WWW ist ja weit :mute:

    Wenn ich das mal so sagen darf, auch wenn dir das in der aktuellen Situation nicht weiter hilft:

    eine Hündin, die sich auf ihre Welpen legt, hätte bei mir das letzte Mal Welpen gehabt.
    Eine Hündin die ihre Welpen auch versorgen will, wird sich bei ausgeprägten Mutterinstinkten auch darum kümmern sich nicht drauf zu legen. Allerdings selektiert man das durch die zunehmende Umsorgung von Welpen und Mutter ja auch nicht mehr.. wodurch einige Rassen ja mittlerweile kaum mehr ohne menschliche Hilfe gebären können.

    Deine Hündin könnte die Wurfkiste übrigens auch nicht annehmen, weil sie ihr zu "offen" ist, wohingegen das Katzenklo (nehme ich mal an) abgeschlossen und Höhenartig ist. Es könnte daher einen Versuch wert sein, die WUrfkiste irgendwie abzudecken und dann umzubetten.


    Mal davon ab scheinen bei Möpsen auch häufig Nervenschäden vorzukommen, bei denen sie wirklich nicht so merken wo sie drauf steigen (stellt man glaube ich z.B. durch umdrehen der Pfoten und den dadurch ausgelösten Reflex fest.. bin mir allerdings nicht sicher).

    Zitat

    Bordy, zum Einen weiß ich, wie ein Röntgenbild bei ED und HD bewertet wird, zum anderen hast Du mittlerweile die erfragten Links im Fred.

    Was also bitte möchtest Du, ich mein, außer anderer Meinung und stimmungsmachend sein?

    Birgit


    Also so wie ich mir das dachte... keine fachliche Begründung für die Aussagen.

    Warum habe ich mir das nur gedacht..