Beiträge von bordy

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    Mir hat mal eine Züchterin erklärt, dass es in der DDR keine HD gab. Weiß nicht, ob das so stimmt. Jedenfalls behauptete sie, dass solange es dort kein Fertigfutter gab und die Hunde das Zeug nicht bekamen, es keine HD gab. Erst als die Hunde nach der Wende Fertigfutter bekamen, traten plötzlich auch dort HD Erkrankungen auf.

    Wie gesagt, ich weiß nicht, ob das so stimmt, aber interessant fand ich diesen Gedanken durchaus.

    Dagegen spricht ja schon, dass zumindest bei Schäferhunden auch auf HD geröngt wurde - wenn auch "schlampiger" als im Westen. Und sogar in den geschönten Statistiken gab es HD Fälle..


    Mal davon ab, ist mir zumindest aus Erzählungen kaum ein Fall von Allergien bekannt. Im Gegensatz zu heute, wo es ja fast schon zum guten Ton gehört..

    Die Forschung die du hier anführst steckt aber noch in den Kinderschuhen. HIer wird auch wieder nur von "höchstwahrscheinlich" gesprochen und es gibt noch keinerlei gesicherte Ergebnisse, nach denen ich wirklich etwas bestimmen könnte.

    Es ist ein Ansatz, den man untersucht - der aber von anderen Einrichtungen auch wieder kritisch gesehen wird. Mal davon ab, dass innerhalb dieser Vorträge auch klar gesagt wurde, man könne zwar eine gewisse Wahrscheinlichkeitsschätzung vornehmen (wie im Endeffekt das ja auch bei den andern Studien getan wurde), aber wie stark ausgeprägt etwas im Endeffekt ist, kommt trotzdem noch stark auf die Haltung und Aufzucht an.

    Ich will auch garnicht darauf raus mehr oder weniger zu sagen, man kann sich Untersuchungen ja schenken, ist ja eh alles nur die Schuld der Halter. Ein Hund der z.B. garkeine ausgebildete Gelenkpfanne hat, wird auch mit der besten Fütterung keine normale Hüfte bekommen (er kann aber durchaus auch schmerzfrei und agil alt werden wenn man es richtig anstellt...).
    Allerdings möchte ich eben nun schonmal darauf hinweisen, dass ob mein Hund im Endeffekt dann wirklich erkrankt oder nicht eben schon in meiner Hand liegt. Und ja, ich bleibe auch dabei - es ist für mich kein Zufall, wenn manche immer nur kranke Hunde aufziehen, während andere über Jahre aus verschiedensten Zuchtlinien Hunde halten und wirklich nur selten (ich sage nicht garnicht) Ausfälle haben.

    Oder mal als Beispiel, weg von HD..
    Eine Hündin durfte immer ordentlich Hürden springen, ungebremmst rein etc. mit 4 Jahren bereits erste Anzeichen von Schmerzhaften Athrosen in den Vorderpfoten. Sicher kann man jetzt sagen - müsste sie das nicht aushalten, wie weit ist das dann normal und ist es ein Einzelfall. Aber ich muss mich dann eben als Halter schonmal auch fragen, ob ich nicht mit etwas anderer Trainingsweise zumindest diesem speziellen Hund einiges erspart hätte.

    Nur mal so zur Anmerkung...


    Es gibt Studien von renomierten Wissenschaftlern, die von einer genetischen Disposition für HD von nur 30% ausgehen.

    Zu 70% hängt es also von der Aufzucht ab, ob man einen kranken Hund hat oder nicht.


    Natürlich gibt es auch eine gewisse genetische Disposition.. eine nicht vorhandene Gelenkpfanne werde ich nicht ausgleichen. Allerdings sollte man das vielleicht mal so ein bisschen berücksichtigen.

    Ich weiß das es nun wieder einen Aufschrei gibt - aber es könnte durchaus Gründe haben, warum manche reihenweise Hunde mit irgendwelchen mehr oder minderschweren Erkrankungen haben, während andere X Hunde aufziehen und alle Jubeljahre mal einen haben bei dem etwas mal nicht in Ordnung ist. :mute:


    Also: sicher lohnt es sich, darauf zu achten wie in der Linie gewisse Dispositionen sind. Aber der Welpe mit den besten genetischen Voraussetzungen hilft einem nichts, wenn man dann Mist baut.

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    WO habe ich etwas derartiges geschrieben? WO habe ich irgendwem etwas unterstellt? Und wer hat es hier nötig, anderen etwas zu unterstellen?

    Soll ich jetzt mal staffy zitieren, der mir und meinen Hunden irgendwelchen Scheiß unterstellt? Aber das ist ja was anderes, gell? :ugly:

    Ach weisste, mir sind die Privatkriege die hier mal wieder ablaufen, echt egal. Es sind immer die gleichen, die nur oberflächlich auf sachlicher Ebene diskutieren und das als Tarnung für eigentlich persönliche Probleme nehmen.


    Und ja, ich finde es auch weiterhin absolut schlechte Diskussionskultur, wenn du hier unterstellst, man wäre seinem Hund gegenüber gewalttätig, würde sich in Wirklichkeit am Fehlverhalten seines Hundes erfreuen und dann gleich mal gewisse MEthoden implizierst.
    Weiterfolgend irgendwelche Unterstellungen man wäre doof, würde ja eh nichts verstehen etc.

    Was soll sowas?

    Es scheint, als wolle man garnicht andere Wege als den eigenen verstehen, weil bei der Aussage, dass man nicht ausschließlich positiv arbeite (und das nicht hinter irgendwelchen "Signalen" tarnt), sofort der Vorhang die sind ganz arg böse und gemein zu dem Hund und erfreuen sich am Leid fällt.


    Ich halte das auch weiterhin für einen doch sehr beschränkten Horizont.

    Fräuleinwolle ich sags jetzt nochmal ganz speziell an dich, weil es mir bei dir gerade extrem auffällt.


    Es gibt noch irgendetwas zwischen den Hund verprügeln und immer nur mit Clicker rumrennen (wenn es dir noch nicht zu Ohren gekommen ist, markieren kann man auch ohne Clicker).


    Das du es anscheinend permanent nötig hast anderen irgendetwas zu unterstellen, finde ich ziemlich armseelig.

    Also, wenn mein Hund "mehrmals" "gebissen" hat , wobei ich jetzt mal davon ausgehe, dass hier kaum einer einen "richtigen" Biss meint, dann heißt das im Klartext,w enn ich meinen Hund ordentlich sichere, ist mehrmals(!) ein anderer Hund einfach in meinen gedonnert.

    Ich ziehe demnach aus der Unfähigkeit anderer den Schluss meinen noch weiter einzuschränken?
    Öhm nö, dass seh ich mal so garnicht ein.

    Mal davon abgesehen... wenn ich meinen Hund per Maulkorb sichere, dann sorge ich mit noch mehr Vehemenz dafür, dass er nicht in eine Situation kommt, in der er meint seine Zähne gebrauchen zu müssen. Das ist aber dann auch "zum kotzen" wie ich hier lesen durfte.


    Ja was denn nun? ich soll meinen Hund, der vollkommen normal keine Lust hat sich von anderen überrennen zu lassen und dann eben mal ebenfalls vollkommen normal abschnappt, also an der kurzen Leine bei mir behalten, einen Maulkorb aufziehn und am besten noch zu Boden drücken, damit der ganz liebe andere Hund sich für sein unmögliches Verhalten keine fängt oder ne Gehirnerschütterung bekommt (schonmal von Stoßkorbarbeit gehört? |) )?
    Nochmal nein, dass seh ich nicht ein.

    Ich werde mit Sicherheit mit allen Mitteln (und dazu gehört Notfalls auch das wegtreten des anderen Hundes) versuchen zu verhindern, dass mein Hund einen anderen verletzt oder verletzt wird. Aber ich werde mit Sicherheit nicht meinen Hund für solche Scherze leiden lassen.


    Und nur mal so zur rechtlichen Seite.. eine ehemalige Vereinskollegin von mir (leider kein Kontakt mehr, sonst würde ich sie nach dem genauen Hergang fragen), kam einmal in die Situation das ein freilaufender "nur spielen wollender" Golden Retriever in ihren angeleinten Beauceron Rüden hineinrannte. Das Ende vom Lied war, dass sie versuchte den Hund zu blocken, der andere Hund nichts hatte, aber ihrer trotzdem einen deftigen Riss im Ohr.
    Dummerweise fuhr die andere Halterin genau die Schiene, die ich ja so toll finde :mute:
    Böser Hund, sollte Maulkorb tragen, gemeingefährlich (zur Erinnerung, nur der andere war verletzt), usw. Letztendlich musste meine Bekannte mit ihrem Rüden zum Wesenstest den sie auch bestand. Zusammen mit dem Ergebnis kam eine Erläuterung, dass ihr Hund zwar unbedenklich ist, aber sie ihm bei Kontakt mit anderen, agressiven Hunden einen Maulkorb anlegen sollte.
    Sie sah das aber nicht ein und wollte auch nicht riskieren, dass man ihr einen Strick aus diesem Satz drehen würde, sollte nochmal soetwas passieren und übergab das ihrem Anwalt. Der setzte ohne Probleme eine Streichung des Satzes durch, nachdem es rechtlich kaum zu halten wäre, dass ein Hund ohne besondere offensive Agression über eine Leine hinaus gesichert werden müsse. |)

    Ist das hier gerade nicht andersrum genauso?


    Die "Clicker und Wattebauschfraktion" tauscht sich aus, verpackt ständig irgendwelche Sticheleien gegen den Rest der Welt, der ja angeblich automatisch mit allerlei Gemeinheiten die Hunde quasi dazu zwingt sich aufzuführen, während dann quasi das Wundermittel Clicker auftaucht und das alles im Handumdrehen löst.
    Im Handumdrehen, also nach 7 Jahren, wenn ich das hier richtig lesen durfte |)


    Wenn hier jemand sagt, er möchte mit Clicker arbeiten muss er sich auch nicht rechtfertigen - warum muss man sich dann schon fast in die Ecke stellen und schämen, wenn man sagt, man möchte ein dieser Situation einfach nicht damit arbeiten?
    Der Clicker steht im Endeffekt doch eigentlich für eine Methodik, die sollte grundsätzlich nicht an ein kleines Kästchen gebunden sein.

    Jeder muss sich am Ende mit der Methode wohlfühlen und wenn mir heute jemand sagt, für ihn fehlt da die Soziale Komponente, dann fehlt sie für ihn da, auch wenn andere das anders sehen. Allerdings muss ich dann eben auch die Konsequenzen tragen, die eine bestimmte Methodik bringt.
    Fühl ich mich damit wohl, jahrelang an einem Problem herumzudoktern, dann isses das halt für mich. Andere gehen andere Wege und sind trotzdem keine altertümlichen Barbaren - auch wenn der ein oder andere sich scheinbar ausserhalb von Clicker nicht viel vorstellen kann.


    Im übrigen Clickere ich auch, sehr viel sogar. Ich nutze ihn im Aufbau und zur Korrektur und man glaubt es kaum, ich bin damit auch recht erfolgreich. Aber ich sehe neben Clicker noch sehr viel mehr und wenn ich ausser dem kleinen Kästchen keine adequaten Lösungen mehr sehe, dann ist mein Horizont doch sehr klein.

    Zitat

    Eben, es kann einmal passieren. Und du würdest dich dann dafür entschuldigen, dass dein Hund gebissen wurde? :???:

    Würdest du meinen Hund treten, nur weil er zu deinem Hund läuft, kann ich dir versichern, dass du ein gewaltiges Problem mit mir bekommen würdest. (Vorausgesetzt natürlich, mein Hund macht keinerlei Anstalten irgendeinen Blödsinn zu machen.)


    Du findest also nicht, dass dein Hund Blödsinn macht wenn er in meinen neben mir sitzenden/liegenden Hund reindonnert?

    Ich habe das in derlei Themen schon irgendwie gefühlte 100 mal geschrieben - wenn ich irgendwie die Chance haben möchte sicher zu treffen und mich dabei nicht auf die Nase zu legen muss dein Hund näher sein als 70cm. Ich bin groß und habe lange Beine, bei anderen müsste er noch deutlich näher sein.
    Ein Hund der so nahe ist, hat definitiv eine Grenze überschritten!
    Scheinbar geistert hier irgendwie das Bild im Kopf rum das man sich in den Büschen versteckt und arglos vorbei dackelnde Hunde zusammentritt und sich hinterher wahnsinnig freut?!

    Sollte mir mein Hund einmal abhauen (und komischerweise scheint mir das bedeutend seltener zu passieren als manchen Haltern hier..?) und sollte eins abbekommen, dann wäre ich zwar sicher nicht glücklich darüber aber ich wäre extrem kleinlaut und ich würde den Teufel tun und mir die Frechheit heraus nehmen, den andern Haltern irgendwie anzumachen.
    Selbiges wenn er meinen Hund mit einem Tritt abwehren würde.


    Mal Klartext gesprochen. Wenn dein Hund in mich reinrennt und sich mir also deutlich näher als die 70cm nähert, dann wirst du erstmal beweisen müssen das mir von deinem Hund keine Gefahr gedroht hat und das für mich klar ersichtlich war. Das dürfte dir doch sehr sehr schwer fallen... und je nach Laune dürftest du wohl froh sein wenn du und dein Hund nur mit einer Geldstrafe davon kommen würden. Es ist deine Pflicht deinen Hund zu sichern und das sieht netterweise das Ordnungsamt und die Polizei genauso. Was mir also blühen würde, wenn ich deinen in mich reinstürmenden Hund wegtreten würde, dass würd ich dann gern mal wissen.
    Man kann Gesetze auch mal für sich nutzen und nachdem mir durchaus bekannt ist, dass wenn dein Hund in dieser Situation auch nur nen Kratzer von meinem abbekäme, mein Hund zumindest mal im Fokus stehen würde, sorge ich dafür, dass es garnicht dazu kommt.
    Ich darf mich glücklicherweise im Gegensatz zu meinem Hund gegen unerzogene "Tutnixe" wehren!

    Im Endeffekt ist es doch ganz einfach zu verhindern, dass der eigene Hund zum "Opfer" wird.

    Hund nicht zu andern rennen lassen und Hund der nicht hört, wird eben angeleint.
    Vorausgesetzt der andere Hund ist ebenfalls angeleint, so ist das eine fast 100% sichere Möglichkeit schlimmeres zu vermeiden.


    Und mal ehrlich - ich finde es ne fast bodenlose Frechheit, wenn ich nicht fähig bin meinen Hund entweder im Griff zu haben oder ihn denn wenn ich das schon nicht schaffe wenigstens zu sichern, den andern dann quasi den schwarzen Peter zuzuschieben. Es kann ja wohl nicht sein, dass man grundsätzlich andere für das eigene Unvermögen verantwortlich macht, auch wenn das ja zur Zeit irgendwie Mode wird.

    Das ganze erinnert mich irgendwie an die Eltern in den Staaten die Konzerne verklagen, weil sie ihre Kinder irgendwelche Schokoriegel essen lassen und die doch tatsächlich dick werden. Sowas aber auch!


    Das einem der Hund mal irgendwie durchgeht ok, das kann EINMAL passieren. ABer dann bin ich hinterher verdammt kleinlaut und geb dem andern mit seinem angeleinten Hund nicht die Schuld daran das meiner sich entweder einen Tritt oder eins hinter die Ohren vom andern Hund einkassiert hat!
    Wenn meinem Hund in soeiner Situation etwas passiert dann trage ich ganz alleine die Schuld!