Beiträge von Lara004

    Ich könnte mir 3-4 Hunde vorstellen und komme mit der Anzahl auch gut zurecht.
    Habe ja oft die beiden von meiner Mutter mit und es ist einfach schön die so zusammen zu erleben. Hätte ich vier eigene würde das vielleicht nicht mehr gehen... wobei: warum nicht. Man wächst ja in seine Aufgaben rein und wenns von den Hunden her passt und man nicht 6 Großbaustellen hat, würde das klappen.

    Muss aber auch sagen, dsss ich es leichter finde Hunde zu Händeln, die eben nach meinen Vorstellungen „erzogen“ sind, als zb mit unserem gassihund, der eben anderes gewöhnt ist. Wenn der gassi-Hund dabei ist, sind der und meine beiden das Maximum.

    Ja, das hört man ja öfters - ich hab aber solche Konstellationen auch schon erlebt, wo die Besitzer das genau so gesagt hätten, der alte Hund aber sichtlich dauergenervt und überfordert war. (Das trifft auf Deine bestimmt nicht zu - aber manche reden sich das dann sicher auch schön, weil was will man denn tun sonst?)

    Sonny ist der erste Hund unseres „Rudels“ und hat mit noch keinem der anderen so nett und gleichberechtigt gespielt, wie jetzt mit Juri.

    Der Verlust von Gizmo sitzt noch bei allen tief, aber dass es Sonny jetzt wieder so gut geht, haben wir Juri zu verdanken, der einfach ein toller Kerl ist.

    Unsere Hunde sind zwischen 1-9 Jahre alt... und trotzdem hat uns ganz plötzlich einer viel zu jung verlassen müssen. Bei einem alten Hund ist es einfacher, man kann an seine Vernunft appellieren, dsss der Hund ein langes und schönes Leben hatte...

    Achso und zu „was soll man tun?“: Management betreiben und den genervten Hund schützen.

    Meine sind derzeit 12, 11 und 3 Jahre alt. Alle sehr gemütlich zu Hause und alle gern beim Wandern dabei. Passt gut. Allerdings habe ich auch alle erwachsen übernommen.

    Fürchterlich finde ich persönlich immer nur, wenn einem alten Hund (9 Jahre aufwärts, je nach Gemüt) ein Welpe oder pubertierender Junghund vorgesetzt wird...

    Unserem 9jährigen Rüden tut der Jungspund mehr als gut.
    Wir hätten nie gedacht, dass der noch mal lernt zu spielen. Macht wirklich Spaß die beiden zu sehen.

    Layla wurde mit circa 10/11 Monaten das erste mal läufig.

    Wir sind inzwischen auch beim Agi gelandet, sind auch im Verein, aber auf Turniere wird es nicht gehen. Ich hab keine BH und Layla wird sie nicht schaffen. Emi hat sie zwar, aber ich habe da wenig Anreiz zu - war schon im Pferdesport nicht mein Ding.

    Macht uns dreien einfach Spaß und ich habe eine tolle Trainerin, die unsere „Macken“ gut zu kompensieren weiß.

    Zu dem anderen Thema:
    Ich liebe meine Aussies wie sie sind, sicher könnte man bei Aussies mit besserer lebensgrundlage einiges leichter haben bzw.wenn man sie von Anfang an hat, aber trotzdem haben wir uns gut für unser Leben zusammengerauft.

    Sie haben wach und schutztrieb, beide würden bedingungslos nach vorne gehen, wenn sie dürften, (lebens)lang bekannte Besucher sind okay, alle anderen so ziemlich nicht bzw.können sie vieles ignorieren wenn ich nen Daumen drauf habe - und den muss man drauf haben.

    Mit Hunden der Familie sind sie äußerst sozial, mit völlig fremden nicht, aber auch da hatten wir neulich einen Durchbruch.
    Wir waren mit einer Freundin verabredet und da tauchte dann eine ihrer Nachbarinnen auf und wollte auch mit - ihr Amstaff Rüde war so aufdringlich und auch echt nicht nett, sie hatte den nicht sooo im Griff - absolutes Feindbild Nummer eins für uns ( ich hasse solche Hund-Halter-gespanne auch). Und trotzdem konnten beide frei laufen ohne sich auf die Provokation einzulassen. Wirklich toll.
    (Habe ich mit Layla auch nur 4,5 Jahre für gebraucht ;-) )

    „Ein richtig erzogener und sozialisierter Familienhund ist für mich einer, für den Aggression gegen Menschen ein absolutes Tabu ist.„

    Es gibt aber nun mal nicht nur gut sozialisierte und „erzogenen“ Familienhunde

    Aggression ist ein normales Kommunikationsmittel im hundeverhalten und hat nichts damit zu tun, dass der jetzt den Thron der Welt besteigen will.

    Ich habe lieber einen Hund, der sich äußern kann, wenn was nicht passt, als einen der resigniert hat.

    Für mich persönlich wäre es auch kein ausschlusskriterium für die Aufnahme eines Hundes, wenn es da im Vorfeld schon Konfliktsituationen gab.

    Unsere Hunde werden alle am und vom Tisch gefüttert. Betteln tut trotzdem keiner, wir sagen schon Bescheid, wenns was gibt und dann wird sich auch brav angestellt.

    So richtig viele Regeln gibt’s hier drinnen auch nicht. Das wichtigste eigentlich, dass sie etwas sein lassen, wenn ich es gerade nicht will.

    Eigentlich dachte ich auch, dass die nicht über Tische gehen sollen.... aber für Emi ist das eben der kürzeste Weg aufs Sofa :D Was soll’s.

    In der Öffentlichkeit können sie sich aber benehmen und dürfen auch öfter mal mit. Bisher haben die meisten Mitmenschen auch erst mitbekommen, dass Hunde da sind, wenn wir gegangen sind.

    Ich mag das so, wie es ist und würde es auch nicht ändern.

    Ich finde, dass du es so lassen solltest, wie es ist.

    So wie du dein Leben mit dem jetzigen Hund beschreibst, wird das nichts.
    Du hast jetzt schon entschieden deinem Hund Sonderrecht xy zu geben, obwohl er sich jetzt schon so benimmt, dsss man das eigentlich unterbinden müsste.

    Das ist keine Entscheidung, die man mit ein bisschen Planung und regeln hin bekommt. Man muss das einfach komplett wollen und eben auch bereit sein, bei beiden Hunden Konsequenzen zu ziehen und nicht nur bei dem neuen.

    Ich hab zwei absolut verwöhnte Prinzessinnen hier, aber das geht auch nur, weil jeder weiß, wie weit man gehen kann und ich keinen der beiden bevorzuge.

    Ich hoffe, dass dieser Mensch einen Fehler machen wird.

    Denn wenn man will, dann kann man hier in der Gegend so spazierengehen, dass man wirklich niemanden trifft.

    Ich fahre oft mit den Hunden zu solchen Orten, weil ich diese Ruhe für mich brauche und hier im Dorf denken viele, dass meine Hunde nie raus kommen, weil man uns hier im Dorf höchst selten sieht.