Beiträge von Lara004

    Wir haben unsere Hunde aus dem Tierschutz von Pflegestellen und aus Privatabgaben - alle Hunde haben so ihre Eigenheiten und keiner der Privatbesitzer hat einem schlechtere Infos gegeben, als die Leute aus dem Tierschutz.

    Mir ist es egal, wo meine Hunde herkommen, wenn es dieser eine Hund ist, der einen nicht mehr loslässt, dann soll es so sein.

    Sollten irgendwelche unentdeckten Baustellen auftreten, dann müssen die eben bearbeitet werden oder man lebt damit. Und ich bin froh, dass wir das so leisten können und Hunden eine Chance geben, die sie woanders vielleicht nicht hätten.

    Ich bin jetzt keine Katzen-Expertin, unsere Katze hat sich einfach selbst mit den Hunden vergesellschaftet, aber einfach so verschiedenste Hunde in den Haushalt werfen und hoffen, dass es irgendwie gut geht, ist keine gute Idee gewesen meiner Meinung nach.

    Eventuell habt ihr die Chance, dass ihr mit dem neuen zu Hause auch die Möglichkeit habt, die Tiere auf halbwegs neutralem Gebiet zusammen zu führen.

    Da werdet ihr auch nicht um hin kommen, die Tiere anfangs zu trennen zb durch ein Gitter in der Tür, sodass die Katzen jederzeit drüber springen können und dann ihren Ruheraum für sich haben und den Kontakt langsam zu steigern. Alleinelassen bzw. schlafen während die Tiere zusammen sind, ist auch nicht gerade förderlich für den Erfolg.

    Zum Abschluss noch: wäre vielleicht auch gut, wenn man wirklich nach den Gegebenheiten einen Hund aussucht und nicht gerade den nimmt, der verfügbar ist. Ich würde einen erwachsenen Hund bevorzugen, der zb schon auf einer Pflegestelle lebt und Katzen bereits kennt, wenig Jagdtrieb und allgemein eher ein ruhiges Temperament.
    Außerdem macht es vielleicht sinn, dass ihr euch im Vorwege noch besser über hündisches Vehralten informiert, um die Situationen besser einzuschätzen.

    Ich würde an dieser Stelle auch definitv zu einem sicheren Erwachsenen Hund suchen. Das wurde hier ja mehrfach gut erklärt, warum es sinnvoll ist.

    Aber unabhängig davon finde ich, dass man es gleich lassen sollte, wenn man da mit der Haltung dran geht, dass es bestimmt schief geht oder garantiert xy passiert.
    Genau diese unterschwelligen Gedanken merken Hunde uns an und spiegeln das eben auch, besonders Angsthunde kann das sehr irritieren und dann kann mans im Zweifelsfall echt vergessen.

    In unserem 'Familienrudel' sind 5 Hunde unterschiedlichten Alters, aus verschiedenen Ländern, mit verschiedener Herkunft und jeder mit seiner eigenen Geschichte und eigenen Macken.

    Aber: keiner von uns hatte auch nur eine Sekunde die Angst, dass was schief gehen könnte und das ist es bis heute nicht.
    Die Hunde akzeptieren die Macken des anderen und wir haben auch gelernt damit zu leben.

    Die Hunde leben nur temporär zusammen (sonst drei Haushalte) und trotzdem profitieren sie alle voneinander und es gibt nichts schöneres, als mit allen zusammen unterwegs zu sein.

    Ach sicherlich hab ich zumindest die richtigen Hunde bekommen.

    Dennoch ist mir besonders aufgefallen, dass Rüden nicht zu uns passen... allein das pinkeln, mögliche Reaktion auf Hündinnen Geruch, pipi schlecken, dieses ganze männliche Gehabe. Den Stress würd ich mir nicht antun.

    Unsere beiden sind auch richtige Weiber, wie man es sich vorstellt, aber es ist trotzdem passend für uns.

    Die Vorstellung, dass hier auf lange Sicht noch ne Hündin wohnt, findet unser Herrchen als Mann im Haus nicht berauschend, aber insgeheim hat er die Mädels auch sehr gern.

    Wirklich ziemlich interessante Diskussion, zu der ich mir kürzlich auch Gedanken gemacht habe durch das Verhalten unseres Gassihundes während der letzten Läufigkeit.

    Für mich kommt auf jeden Fall kein Rüde ins Haus. Weder kastriert noch intakt. Mich nervt irgendwie alles rüdige einfach total, was ich selbst bei einer intakten Hündin nicht habe.

    Die Mädels sind inzwischen immer zusammen läufig, also ein Abwasch, grunderziehung sitzt und es ist einfach tiefenentspannt.
    Beide laufen wie gewohnt ohne Leine, wenns unübersichtlich wird einfach enger geführt und fertig.

    Ich würde die abendrunde deutlich attraktiver gestalten, sodass dies mit die hauptrunde des Tages wird und nicht die morgendliche runde.

    Wir sind alle längschläfer, ich bin dazu einer der größten Schisser die es gibt und muss unter der Woche aber zwischen 5:00/6:00 mit den Hunden los = dunkel = mich bekommen keine zehn Pferde alleine in die Felder.

    Daher ist unsere Runde morgens absolut nur zum lösen und Zeitung-lesen bei uns im Ort und alle andere Beschäftigung findet tagsüber statt.

    Ist alles eine gewöhnungssache und lässt uns auch am Wochenende ausschlafen ohne dass die Hunde direkt nen Mega Programm verlangen.

    Rassebedingt sind unsere beiden auch nicht gerade träge ;)

    Die Pulver kann man sehr gut in selbstgemachte Leckerlis einbacken.

    Bezüglich des anderen Futters: unsere mäkeltante frisst ihr Futter nicht, wenn ich den Napf zu voll mache. Dann geht sie richtig angeekelt weg. Die Portion darf nur so groß sein, dass sie gerade den Boden bedeckt.

    Vielleicht ne ne Idee für euch.

    Also mit Hunden auf dem Rückweg vom Bäcker nen paar Brötchen rausholen, finde ich durchaus legitim. Mache ich jedes Wochenende so... aber die Hunde sind auch mit 50cm Leine fest entfernt vom Eingang an nem fahrradständer , ich kann sie durch die Scheibe sehen und es sind selten mehr als 2-3 Kunden im Laden.

    Heute waren die Hunde mit zu einem Spaß-Fussball Turnier - sicher nicht so spannend, aber ich wollte nicht verzichten und die Hunde nicht noch nen Tag wieder so lange alleine lassen.
    Ob sie jetzt zu Hause liegen und schlafen oder da eben am Spielfeldrand ist völlig egal. Bzw.eher noch besser, man wird gestreichelt, jeder freut sich, dass sie da sind, stauben ne Wurst ab. In der Pause durch die umliegenden Felder toben... war für alle nen gelungener Tag und sie schlafen selig.