Beiträge von Gandorf

    Ich meine darüber gab es einen Thread, aber Futter zur freien Verfügung funktioniert absolut nicht bei allen Hunden. Egal welcher Rasse.

    Ich kenn‘s nur von zwei Bauernhöfen:

    Da wird ein billiger Sack Trockenfutter gekauft und offen hingestellt und wenn sie Hunger haben, sollen die Hofhunde halt fressen.

    Auf dem einen Hof wurde eine BC Hündin von Supermarkt Trofu dadurch ziemlich dick.

    Auf dem anderen Hof stand ein offener Sack Josera. Die zwei Hofhunde sind tatsächlich nicht fett geworden.

    Ich persönlich find‘s auch weder wichtig, dass man Futter zur freien Verfügung stellen kann, noch natürlich.

    Aber ein Tier das wirklich immer Hunger, nicht nur Appetit hat, wär für mich eine Qualzucht und täte mir sehr Leid.

    Die Tatsache, dass es das Phänomen „Influencer“ gibt, beweist, dass das eben in der menschlichen Natur liegt.

    Es wäre Realitätsfern das zu leugnen.

    Genauso wie sie dafür eher die herausstechenden Persönlichkeiten eignen.

    Das sagt erstmal weder etwas Positives und nichts Negatives über Köbers aus.

    Ein Futter muss halt das Glück haben, häufig erwähnt zu werden. Siehe Mr Fred oder Fresco.

    Selbst Hurrado haben ein Haufen User bestellt, nur weil darüber berichtet wurde. Manche, weil sie einfach auch wissen wollten, ob es genauso wie Mera Dog — oder genauso enttäuschend— oder doch besser als gedacht? — war.

    Wie müssen die beschaffen sein, dass der Hund die nicht einatmen kann? Meiner hatte eine 4 cm große eingeatmet und die Tage in der Nase gehabt. Sie kam dann selbst raus - zum Glück!

    Tatsächlich ist die Beschaffung ganz egal.

    Die größte Gefahr geht wohl von den getrockneten Grannen aus, die Grünen darf man aber auch nicht unterschätzen.

    Der Tierarzt, der operierte, meinte es gäbe keine "Guten" und "schlechten". Bei gewissen Längen hat man wohl noch die Chance die Granne selbst zu entfernen, sofern man sie noch sieht. Bei kleineren wäre es aber gar nicht möglich.

    Aki hatte auch 2 Grannen, die jeweils 4 und 5 cm Lang waren und die müssen so schnell innerhalb der Nase gewesen sein, denn ich habe sofort mit einer Taschenlampe reingeleuchtet und man hat nichts gesehen.

    Es gibt definitiv „schlechte“!

    https://www.petdoctors.at/hund/gesundhei…ge/schliafhansl

    Ich glaub, das war die Sorte, die Mulder im Trommelfell hatte.

    Mehrere davon sind im Nu durch‘s Fell bis an die Haut gewandert, deswegen bin ich damals schon beim ersten Kopfschütteln von ihm zum TA, was ich sonst nicht tue. Leider trotzdem zu spät.

    Ich dachte beim aus dem Fell pulen „Wenn er soetwas ins Ohr kriegt...“

    Wenn man die in der Hand hat:

    Klein (halbes Weizenkorn etwa), steinhart, vorne eine ganz scharfe Spitze die nicht abbricht — aber das fieseste ist die Oberfläche:

    Die ist in die eine Richtung glatt, in die andere Richtung sperren sich unsichtbare Borsten/Widerhaken — man merkt, man kann zB mit der Fingerkuppe gar nicht „falsch“ streichen, das sperrt sich bombenfest.

    Wenn die also mit der Spitze mal irgendwo drinstecken, bewegen sie sich nur weiter vorwärts/tiefer rein. Aber nicht wieder zurück.

    Wenn‘s ausgerechnet zwei Hunde trifft — einmal im Herz und einmal so tief in der Nase — dann ist es wahrscheinlich mehr als nur Zufall, sondern eher eine riskante Gegend.

    Es gibt viele harmlose Grannen.

    Aber die fiesesten Gräser sind nicht in jeder Gegend gleich häufig. Geht biologisch ja gar nicht anders.

    Wenn ein Maulkorb ohne viel Drama getragen wird, würd ich da an der Front vor der Nase ein Stück Fliegennetz draufkleben, die Seiten für die Belüftung aber freilassen.

    Das Gras erkennen und sich die Stellen merken :( mir fällt leider nichts besseres ein.

    Wir haben direkt am Haus ein Fleckchen von dem Mulder schon Grannen im Trommelfell hatte — das ging in Minutenschnelle:

    Dort rein, zurück zu mir, ich such ihn ab aber die Biester waren schon zu tief.

    Direkt zum Tierarzt und musste dort in Narkose.

    Wir mähen jetzt diese Stelle selbst.

    Zum Glück noch die auf welche getroffen, die der Hund einatmen kann — was für ein Alptraum!

    Danke für die Warnung und das Teilen! — Wo wohnt ihr denn und welchen Boden habt ihr, dass dieses spezielle Gras so häufig ist?

    ShaCo

    Die Frage war zum einen, dass kein Trainer verfügbar ist.

    Da hat man nur die Wahl — allein oder gar nicht.

    Wenn du meinen späteren Beitrag meinst:

    Also im Vergleich mit Agility und Mantrailing— geht es tatsächlich gut.

    Und schlussendlich: Jo, für mich geht’s tatsächlich super.

    Bei Fußarbeit, Box und Blitz kann man einfach in unregelmäßigen Abständen einfach richtig umdrehen und schauen, solang man das nicht regelmäßig macht, gehört das für den Hund nicht zur Übung.

    Und wenn der Hund immernoch in Sphinxstellung liegt oder mit Parallelen Pfoten steht, ist es extrem unwahrscheinlich, dass er sich bewegt und genau dahin zurückkorrigiert hat.

    Bei der Distanzkontrolle sehe ich, ob er sich auf mich zubewegt und ob der Bewegungsablauf derselbe ist, wie aus der Nähe.

    Da können die Hinterpfoten nicht viel verbockt haben, wenn das wirklich stimmt.

    Danke nochmal für die vielen Antworten!

    Einen Aussie haben wir inzwischen verworfen. Wir fahren gern mit dem Rad (mindestens 1x die Woche, wenn es das Wetter zulässt natürlich auch öfter) und sind auch so oft und gerne draußen spazieren. Es wäre toll wenn er mitkönnte beim radfahren, weil wir ihn natürlich immer gerne um uns hätten. Wir würden auch unser Tempo dem Hund anpassen. Ich würde halt gerne nicht nur spazieren gehen sondern auch mit dem Hund aportieren üben oder Frisbee spielen. Tricks würde ich ihm auch sehr gerne beibringen. Wir gehen nie in Kneipen und nur selten in Restaurants. Ableinkeit wäre nice to have aber ist kein muss. Es soll aber auch ein gutmütiger Hund sein mit dem wir auch kuscheln können.

    Jetzt wo die Temperaturen so richtig schön werden zum Radeln — wird es für die Hunde schon wieder zu warm.

    Man unterschätz schnell, dass ein im Fahrtwind schwitzender Mensch viel besser gekühlt ist, als der Hund, der auf dem heißen Boden trabt und über die Zunge kühlen muss.

    Denkt daher nicht nur: je größer der Hund, desto schneller kann er mitlaufen.

    Sondern lasst euch auch auf die Idee ein: mit einem Sheltie oder Papillon im Fahrradkorb können wir viel länger und schneller fahren.

    Beides sehr gelehrige, flinke und im Hundesport beliebte Rassen.

    (1-2 Stunden Gassi ist keine Hauptbeschäftigung für eine Arbeitsrasse. Das ist das Warm-up am Morgen oder Entspannung am Abend.)

    ShaCo

    miamaus2013

    Die Ausgangsfrage war ja „Anfänger“ und „kein Platz frei“.

    Sie dürfte also gar nichts trainieren.

    Denn besonders die Basics darf man nicht falsch auf bauen.

    Hand aufs Herz: kein Targettraining, keine Positionen, keine Fußarbeit, keine Gruppenübung, keine Halteübungen für den Apport, kein Suchen für die Geruchs ID.

    Nur Gassi. Sonst nichts.

    Wie lange würdet ihr das durchhalten? Ein halbes Jahr? Ein Jahr? Zwei Jahre?

    Wie lange würdet ihr zum Training Autofahren und wie oft in der Woche?

    An einem Labrador ist auch gar nichts verkehrt.

    Hennie

    Hat einen ganz tollen SL Lab, der im Obedience weit gekommen ist und auch gern THS macht, wenn ich mich nicht täusche.

    Und der Jungspund ist auch wieder einer, glaub ich.

    Labbis können schmusen, das ist einfach magisch. Mein BC ist auch ein Kuschelflausch, aber wenn sich ein Labbi anlehnt durchströmt einen so ein „Ommmmmmmm...“ :D

    Auch da würd ich einen Züchter wählen, dessen Zuchthunde und Nachzucht auch Jobs haben.

    Schlankere SL muss man sich etwas umhören, aber nur wegen der Körperform da AL zu wählen ist eine ganz schlechte Idee.

    Auch die Showies gibt’s in schlanker — oft wird nur für Ausstellung und Fotos etwas Speck draufgefüttert, damit sie noch eindrucksvoll und typvoller aussehen.

    Da stecken eigentlich moderate Hunde drin.

    Was ich an Labbis toll finde, ist auch die Begeisterungsfähigkeit, will-to-please und bessere Robustheit gegenüber Unweltreizen.

    Einfach weniger Mimimi ;)

    Für einen Hund vom seriösen Züchter spricht ganz klar die Gesundheit. Nicht nur wegen Röntgen und genetische Untersuchungen, sondern wenn man Inzucht wirklich vermeiden will, muss man die Vorfahren nachforschen können und dafür braucht‘s halt auch Papiere.

    Nicht ganz so wichtig, aber auch interessant:

    Wenn du mal Prüfungen startest (auch schon bei der BH), werden die Ergebnisse in die Leistungsurkunde des Hundes eingetragen.

    Stammt der nicht von einem FCI anerkannten Verein, dann steht da nur „Mischling“.

    Eigentlich eine Kleinigkeit, aber ich beantrage die Leistungsurkunden zB für meinen Verein und für manche Besitzern von Hunden aus Dissidenzvereinen ist das echt ein Schlag in die Magengrube, wenn ihre Ahnentafel im Hundesportverband nicht gültig ist.