Was wäre mit einem Terrier wie dem wheaten.
Hat nicht weniger Wellen/Locken/Wolle als ein Kooiker und je nach Schlag gern sehr wattig-filzig.
Was wäre mit einem Terrier wie dem wheaten.
Hat nicht weniger Wellen/Locken/Wolle als ein Kooiker und je nach Schlag gern sehr wattig-filzig.
Zum Dobermann:
Wenn man eine Rasse gesund züchten will, drängen sich für mich drei Fragen auf:
1. Ist es für die Hunde zumutbar?
Hier sind Dobermänner bis zu ihrem plötzlichen Tod beschwerdefrei? Und das Ableben schnell und schmerzfrei?
2. Gibt es noch genügend gesunde Hunde?
3. Gibt es viele Käufer?
Zum Einen, weil man viele Hunde produzieren muss, damit die Chance besteht, dass genügend Zuchthunde für eine genetisch breite Basis darunter sind.
Und zum anderen, damit man gute Chancen hat, unter den vielen Käufern auch welche zu finden, die Deckrüden fördern oder Co-Ownetship zustimmen, oder selber in diese Richtung züchten wollen.
In meiner Kindheit wusste jeder, was ein Dobermann ist. Sind sie heute so selten, wie es scheint?
Im IGP wären sie zuhause. Aber kann man so schnell Gesundheit, Wesen und Leistung gleichzeitig verbessern?
Die Leute, die jetzt für ZHS und aktiven Familienhund zu RR, Weimi und DD greifen (ob das nun sinnvoll ist oder nicht): Könnten die auch einen Dobermann ein Zuhause anbieten?
Sind die Dobi charakterlich mit Riesenschauzern vergleichbar?
PS:
Gerade, wenn jetzt Sommer ist, lohnt sich vor Ort zu beobachten.
Im Frühling und Herbst sind dann wieder alle Rassen frisch und auf Zack.
Doch, ich denke, wesensfeste und talentierte Hunde kann man in jeder der erwähnten Rassen finden.
Mehr oder weniger häufig.
Und von der Art wie du schreibst, trau ich dir auch zu, dir mit dem Hund ein schönes Leben zu machen, wenn es nicht zu 100% die eierlegende Wollmilchsau ist.
Aber jetzt ist Turniersaison!
Es gibt Prüfungen, da ist der Platz mit nem Zaun eingefasst, alle Hunde die nicht arbeiten oder sich lösen, warten in Boxen und Anhängern.
Dann gibt es Prüfungen mit 20-24 Prüflingen und (selbes Dorf, andere Sportart) Prüfungen mit 80-90(!) Teilnehmern.
Turniere und Vereine ganz ohne Zaun, nur mit Flatterband als Abgrenzung. Welche mit Dutzenden kleiner Pavillons aus denen die Leute zuschauen und mit den Hunden ruhen.
Oder auch Turniere, wo viele gleich vor Ort Campen und die Gemeinschaft genießen.
Das führt zu völlig unterschiedlichen Platzverhältnissen, unterschiedlicher Tumult.
Vielleicht werden mehrere Hunde gleichzeitig aufgewärmt— mit Futter oder wildem Spiel. Vielleicht sind die Zuschauer nah am Geschehen und zu ihren Füßen ruhen ihre Hunde.
Nutz auch die Chance, welche Atmosphäre, welcher Typ Mensch zu dir passt. Dort siehst du wie sich welche Rasse in das Umfeld einfügt.
In den Threads der Sportarten hier im Forum, hast du sicher schon geschmökert ![]()
Um zum Thema zurück zu kommen:
KH Collies
Aussie (geeignete Linie)
Großpudel
Australian Kelpies
Groenis
SL Tervueren
FCI Herder
Sind alles keine Malis.
Ein gemütlicher Collie ist schon da, Tricks und Trainingsspielchen finden schon statt.
Gewünscht war ein Hund der Lust auf mehr als das hat und mit hoher Wahrscheinlichkeit von guten Nerven, denn mehr Versuche mit noch mehr Hunden gibt es nicht.
Menschen sind ja keine Masochisten. Die nehmen gern Hunde, die beim Vereinskollegen auch schon Spaß machen.
Thor was ist ein Übersportlerhund?!
Tucker da stimme ich dir absolut zu. Insbesondere weil es in OG Prüfungen nicht ungewöhnlich ist, dass der Hundeführer den Chip abliest.
Das kriegt eigentlich jeder hin. Auch Strassenteil ist nicht selten ein Witz.
Die rasseneigenen Wesensprüfungen, dafür wird beim DSH zumindest doch auch explizit trainiert.
Der SV mit seinen Speziallösungen.
Prüfungsordnung IGP unter “Identitätskontrolle”:
“Es ist verpflichtend, dass der Leistungsrichter (LR) den Hund z.B. mit dem Chiplesegerät berühren darf.”
Klar, gibt es Gelegenheiten zum mauscheln. Das spricht sich rum, man lacht sich ins Fäustchen.
Und mysteriöserweise sind dann in manchen Hundesportarten die Prüfungen immer schon voll, wenn ein Schäfi-Halter melden will, weil man den Hunden und der Spezial-BH nicht traut.
Find ich beides Kacke, und völlig unnötig sich das sportliche Miteinander in der Region so zu vergiften.
In meinem Eck sind die BHs vollständig und Schäfis in jeder Sportart willkommen.
(Wir haben zur BH übrigens immer nen IGP-Richter da, weil ja am selben WE BGH, Fährten und Stöbern auch noch abgenommen wird.)
Völlig unverbindlich und kostenfrei könntest du jetzt schon Prüfungen verschiedener Hundesportarten besuchen.
https://www.hsvrm.de/termine/hsvrm/obedience/
Dann siehst du deine Lieblingsrassen dort und wie sie sich dort benehmen. Du siehst wie die Besitzer sie managen und was sie gut machen und was die Schwachstellen sind.
Und du kriegst schon mal ein Bauchgefühl, ob dir das liegt.
Ich würde:
1. Zum Meldebeginn kommen (und das Aufwärmen beobachten) und nicht erst mittags zur Siegerehrung, wenn schon alle müde sind.
2. Die eigenen Hunde zuhause lassen, dann bist du beweglicher und kannst dich besser mit den Hundesportlern unterhalten.
3. Mehrere Veranstaltungen besuchen. Es ist menschlich, dass man auf Gruppen trifft, wo man besser oder schlechter reinpasst.
Auch könntest du fragen, ob du (ohne Hunde) bei dem einen oder anderen Verein beim Training zuschauen darfst.
Vielleicht findest du “deinen” Verein — und du siehst auch die Hunde, die es noch nicht zur Turnierreife geschafft haben, oder vielleicht nie schaffen werden.
Aber das ist alles aussagekräftiger, als das, was dir jemand im eigenen Wohnzimmer oder Garten zeigt.
Wie du selbst als Hundebesitzer weißt: im “langweiligen”, eigenen Zuhause sind die Tricks immer einfach.
Ich kann nur von dem ausgehen, was du selbst über dich schreibst:
Du hast einen angstaggressiven, leinepöbelnden Weißen Schäferhund. Und bestimmt nicht, weil du dir das so gewünscht hast.
Allein die Chipkontrolle vor der BH (Vorraussetzung für Agi und Obe) setzt voraus, das eben ein fremder Mensch in aller Ruhe mit dem Lesegerät ran darf, während der Hund ohne Zwang sitzt.
Für das unterste Niveau Obedience, die Beginner, ist ein Bestandteil, dass der Hund ruhig, Angst- und Aggressionsfrei vor dem Hundeführer steht, während der Steward (ein fremder Mensch) mit der Hand über das Fell streicht.
Ich glaube, du hast noch nicht mal einen Hund bis zur BH ausgebildet, vielleicht nicht mal ein Agility oder Obe-Turnier besucht.
Eigentlich geht es dir wie Hotshots89 , nur, dass du noch nicht mal planst Hundesport zu machen.
Alles anzeigenAlles anzeigenKlasse 3 hat noch nichts mit Treppchen zu tun, sondern bedeutet einfach, dass man nicht in den einfacheren Klassen stehen geblieben ist.
Natürlich ist das nur die Spitze des Eisbergs.
Der Basissport lässt sich in Workingdog schlecht ergründen, da wären in den unteren Klassen viele Nachwuchshunde — also eher ein Blick in die Zukunft als in die Dörfer.
Aber eine Rasse, die sich in Sportart X leicht tut, lässt sich dort auch viel leichter bis zur vollen Schwierigkeitsstufe fördern.
Niemand kauft im Agility einen großen Hund für die Treppchen Garantie.
Aber man sieht, wo Terv und Groeni vom relativ leichten Körperbau profitieren und wo ihre psychische Belastbarkeit noch ausreicht.
Auch wie oft der Herder, trotz der wenigen Züchter, vertreten ist.
Weiße Schäferhunde sind aber auch eher selten. Von daher bringt das wenig. Aber nochmal wenn ich unbedingt Hundesport machen will, dann suche ich mir eine Rasse die da zu passt. Aber um es einfach zu machen wenn mich IGP reizt hole ich mir keinen Border Collie oder einen Labbi sondern einen Mali oder dsh. Und nochmal niemand bestreitet, dass es passendere Rassen gibt. Nur von deinem groß und schwer, kann oft nicht die Rede sein. Es gibt viele zierliche und leichte weiße Schäferhunde. Ein Blick auf die Kurzhaarvariante ist da durchaus hilfreich.
In der Tabelle sind Kurzhaar und Langhaar schon gemeinsam mit drin.
Selten?
https://www.vdh.de/ueber-den-vdh/welpenstatistik/
Wenn man die Dissidenz weglässt, wurden im VDH 2020 folgende Welpen geboren:
Weißer: 539
FCI Herder: 88
Terv: 163
Groeni: 87
Aussie: 408
Keine Frage, dass DSH an Häufigkeit kaum zu schlagen sind.
Auch keine Frage, dass Terv, Groeni und Herder auch viel importiert werden und Aussie ne bedeutende Dissidenzzahl hat.
Nur dann bleibt die Frage: So ein ausgesprochen schöner, vielseitiger und einfacher Hund wie der Weiße Schweizer, sollte doch mindestens so boomen wie die bunten Aussies. Tut er das — und wenn nein — warum nicht?
Wenn einer auf dem Turnier unterwegs ist, warum machen sich da nicht mindestens 4 Zuschauer einen Vermerk „Wünsch ich mir als Nachwuchshund!“ — so wie bei den berüchtigten Mali-BC-Aussie.
War der Eindruck eventuell nicht so positiv?
Damit bin ich dann still zum Thema WSS.
Mir war der Hinweis wichtig, dass die Rasseportäts der Zuchtverein in manchen Punkten ein Ideal/Ziel darstellen und manchmal noch nicht die Realität.