Nur wenn du noch ein Proportionspüppchen aus dem Künstlerbedarf andächtig davor knien läßt. Und das Foto von Jesus nicht vergessen!
Dagmar & Cara
Nur wenn du noch ein Proportionspüppchen aus dem Künstlerbedarf andächtig davor knien läßt. Und das Foto von Jesus nicht vergessen!
Dagmar & Cara
Eine Bekannte von mir hat jetzt auch die Scheinchen zum Hundetrainer in einer HuSchu gemacht. Und weil sie noch keine Praxis hat, leitet sie da jetzt die Welpenkurse...
Das ist ein typisches Negativbeispiel für eine Hundeschule, die man direkt in die Tonne kicken kann. Die Praktikantin leitet die Welpengruppe, bei den Zwergeln kann man ja nix falsch machen. ![]()
Ja Pustekuchen - gerade da werden die Weichen fürs Leben gestellt und die Trainerin muß ganz besonders qualifiziert im Lesen von Hundeverhalten sein, damit kein Welpe Schaden nimmt. Denn das geht bei schlechten oder den falschen Erfahrungen blitzschnell.
Vor Caras Einzug habe ich mir mehrere Hundeschulen angeschaut und in einer lief es genau so. Die "Trainerin" hatte mal so eben den Schnellsiedekurs des Inhabers absolviert und wurde mit ein paar Dressurtricks und einem profunden Halbwissen ausgestattet, auf die Welpen und deren Besitzer losgelassen. Was war ich froh, daß ich Cara dem nicht ausgesetzt habe!
Dagmar & Cara
@foleyjeremy: Das Beste sind immer die Empfehlungen anderer Hundehalter, die selbst gut erzogene, freundliche, unbefangene Hunde haben. Hier im Forum kann man dir auch weiterhelfen. Wenn du deinen Wohnort nennst, bekommst du bestimmt Namen von guten Hundeschulen deiner Nähe.
Ich würde ja lieber die Vereine empfehlen, aber man muss jetzt mal ganz böse sagen, dass die meisten Vereine mit dem Typus Hundehalter, der da dann ankommt, wenig bis nichts anfangen können. Ich würd das typische Hundeschulklientel jetzt auch nicht zu Hauf bei uns auf'm Platz haben wollen.
Die Vereins-Welpen und -Basisgruppen, die ich kenne, sind in der Qualität ebenso durchwachsen wie die der Hundeschulen. In meinem Hundesportverein finde ich zB die Welpengruppe 1 für die jüngeren Welpen empfehlenswert, die WG2 für die Älteren ab 16 Wochen dagegen nicht, da hier schon viel zuviel Sitzplatzfuß-Training absolviert wird und zuwenig für den Alltag, was im Alter unter 6 Monaten meiner Meinung nach Priorität haben sollte. An dieser Stelle bin ich mit Cara zu einer Hundeschule gewechselt und war dort sehr zufrieden. Später ging es für BH und Hundesport wieder zurück zum Verein.
Ob Verein oder Hundeschule, man muß sich jedes Angebot für sich kritisch anschauen, dann erst entscheiden.
Hier im Forum ist die oft dringende Empfehlung, sich eine Hundeschule bzw eine/n Hundetrainer/in zu suchen natürlich darin begründet, daß man Mensch und Hund persönlich erleben muß, um ihnen wirklich zu helfen. Frage und Antwortspiele im Internet helfen nur bis zu einem gewissen Punkt weiter. Man kann dann nur hoffen und vielleicht Hinweise geben, damit eine gute und nicht nur irgendeine Hundeschule gefunden wird.
Dagmar & Cara
Du gehst mit dem Welpen von Anfang an mit Geschirr und Leine raus. Aber die Leine dient zunächst mehr der Sicherung und nicht dazu, den Hund zu führen. Also es ist mehr so, daß du dem Welpen folgst und ihn gelegentlich zurückhältst, wenn er irgendwo nicht hin soll. Du passt dich dem Tempo des Welpen an. Du kannst ihn ab und zu locken, so daß er dir folgt.
Was du mit dem Welpen noch nicht machen kannst: Ihn an der Leine so führen wie einen erwachsenen Hund, also selbst das Tempo und die Richtung vorgeben und der Hund läuft an lockerer Leine neben dir und passt sich dir an. 5 Minuten am Stück bis zur Wiese sind dafür anfangs noch viel zu viel. Also besser tragen, wenn du wirklich keinen grünen Fleck näher an deiner Wohnung findest.
Dieses zügige, auf den Menschen konzentrierte Mitlaufen nennt man Leinenführigkeit und das muß ein Welpe erst nach und nach lernen. In sehr kleinen Lernabschnitten von anfangs weniger als einer Minute. Eien bewährte Methode ist es, dazu ein Halsband und ein Geschirr gleichzeitig anzulegen. So kann der Hund am Geschirr bummeln und schnüffeln, darf auch mal ziehen. Am Halsband wird dagegen die Leinenführigkeit geübt, in ganz kurzen Lektionen.
Beim Welpen gibt es zwei Arten von angeborener "Kindersicherung". Das eine ist der Drang, sich nicht von der sicheren Höhle zu entfernen. Bei Wölfen und Füchsen sorgt dieser Drang dafür, daß die Kleinen nicht den Eltern nachlaufen, wenn diese jagen gehen. Das zweite ist der Folgetrieb, der dafür sorgt, daß die Welpen die Nähe der Eltern suchen und diesen nachlaufen. Anfangs ist der Drang zur Höhle der stärkere. Deshalb weigern sich viele Welpen, sich vom Haus weg zu bewegen. Wissen sie nicht, wo das Haus ist, weil man sie zB im Auto an einen fremden Ort bringt, ist der Folgetrieb stärker.
Beides läßt nach, je älter der Welpe wird, wann genau, ist individuell unterschiedlich.
Dagmar & Cara
Mal ehrlich: sich in einen Welpen verlieben ist das Allerleichteste von der Welt. In jeden Welpen. Sie sind nun mal allesamt herzerweichend niedlich und wir reagieren entsprechend darauf.
Daß man sich in einen süßen Welpen verguckt, ist aber keinerlei Garantie dafür, daß es eine glückliche Beziehung wird. Dafür muß man nämlich vor dem Hundekauf den Verstand einschalten und sich fragen, passt dieser Hund auch als Erwachsener in mein Leben und in meinen Alltag? Mit allen seinen Eigenschaften, von denen der Welpe erst einen Bruchteil zeigt? Welche genau sind das überhaupt?
Da muß einfach der Kopf sprechen und nicht nur das Herz.
Viele Menschen, die genauso vorgehen wie du bei ihrer Kaufentscheidung geben ihren Aussie, Border Collie oder Mix aus beiden mit 1 bis 2 Jahren in die Notvermittlung. Weil sie - Überraschung! - mit den ganz normalen Eigenschaften dieser Rassen nicht zurechtkommen. Die Kombination: Reizempfindlichkeit des Border Collies plus Schärfe des Aussies macht den Mix aus beiden Rassen noch schwieriger, was der wesentliche Grund ist, warum alle hier dir so dringend davon abraten.
Ich habe übrigens schon Hunde verloren in meinem Leben und weiß, wie traurig das ist. Und ich habe mich danach auf einen neuen Hund eingelassen. Gefühle spielen eine Rolle beim Hundekauf, aber den Verstand muß man schon dabei einschalten. Deine Gefühle sind nicht das Wichtigste auf der Welt.
Dagmar & Cara
JA aber sie hat mir doch auf dem Schoss gesessen mich abgescheckt mit dem Schwanz gewedelt und hat sich dann an meinem Arm gedrückt und ist eingeschlafen. Ist das jetzt schon schlecht? Alle schreiben wenn ein Hund sowas macht mag er dich voll und aktzepitert dich?
Das tun Welpen gern bei allen Menschen, weil sie nun mal altersgemäß kontaktfreudig sind. Bilde dir nichts darauf ein, das hat mit persönlicher Verbundenheit nichts zu tun.
Dagmar & Cara
OK es ist also nicht im Sinne des Welpen oben zu sein, mit ihm im Garten zu spielen und drinne zu sitzen bis sie einschläft.
Nein, die Kleine muß immer die Möglichkeit haben, von sich aus Kontakt mit dir zu suchen oder zu ihren Geschwistern zu gehen.
Ich bin deshalb rein, weil mich die anderen Welpen im Garten pausenlos anspringen und kratzen wenn ich in dem Haufen sitze und die laufen mir ja immer hinterher.
Ein Schicksal, schlimmer als der Tod! ![]()
Dagmar & Cara
Du hast nach richtig und falsch im Umgang mit Welpen gefragt, hier nun eine Antwort dazu.
- Mit 7 Wochen ist ein Welpe noch nicht soweit, daß er von Mutter und Geschwistern getrennt werden darf. Das steht auch so im Tierschutzgesetz. Solche Aktionen, wie ihn raus ins Feld schleppen oder anderweitig länger von den Geschwistern zu trennen, überfordern ihn seelisch extrem.
Welpen fühlen sich angeborenermaßen nur direkt am Bau, also in der vertrauten Umgebung und bei ihrer Familie sicher. Und genau da gehören sie auch hin, nicht auf Ausflüge mit ihren zukünftigen Besitzern. Kein guter Züchter, dem das Wohl seiner Welpen aqm Herzen liegt, würde solche Ausflüge erlauben.
Was du darfst: den Welpen ab und zu besuchen und dich in Gegenwart der Mutter und der Geschwister ein wenig mit ihm beschäftigen. Ohne festhalten, ohne Halsband und Leine! Der Welpe muß jederzeit die Möglichkeit haben, sich von dir zurückzuziehen! Du darfst auch nicht permanent mit Locken und Leckerli seine Aufmerksamkeit beanspruchen! Laß ihn kommen und gehen, wie er mag.
- Mit einem Clicker erzeugst du eine hohe Erwartungshaltung beim Hund, wenn er das Prinzip erst einmal erfasst hat. Daher ist er ungeeignet, um Ruhe und Entspannung zu lernen. Das lernt er am besten, wenn von Anfang an nicht deine gesamte Aufmerksamkeit um ihn kreist, sondern er auch Auszeiten im Alltag erfährt, in denen einfach nichts passiert.
Dagmar & Cara
Unabhängig von Röntgenuntersuchungen bei Tierärzten, stell deinen Hund doch bei einer Tierphysiotherapheutin oder Osteopathin vor. Die erkennen mit bloßen Händen sehr viel und können deinem Hund mit Übungen usw direkt weiterhelfen, damit er Muskeln aufbaut und weniger Schmerzen hat. Bei allen orthopädischen Problemen ist das sehr wichtig.
Dagmar & Cara
''Seele der Erde'' der um Vergebung bittet, KUNST
Großartig! ![]()
und für 450 000 Euronen ein echtes Schnäppchen!
Dagmar & Cara
(...ist das Kunst oder kann das weg?)