Ich möchte meinen Hund nämlich mitnehmen so oft es geht, zu Freunden, Familie und eben auch zu meinem 2 jährigem Patenkind und seinen kleinen Geschwistern. Ich studiere einen sozialen Beruf und sollte der mich irgendwann auf die Arbeit begleiten können(auch wenns nur unterm Tisch liegen ist) könnte ich es einfach nicht verantworten, einen Hund zu haben der immer direkt beißt weil er unsicher ist.
Meine Erfahrungen mit Weißen Schäferhunden sind begrenzt, ich interessiere mich aber schon seit vielen Jahren für die Rasse, da ich nach dem Tod meiner DSHhündin Mitte der Achziger Jahre auch damit geliebäugelt habe. Was ich im Laufe der Zeit sah, hat mich in der Breite nicht so überzeugt, ich sehe da eine Tendenz zu ängstlichen, übersensiblen, sehr weichen Hunden. Klar, nicht alle, aber doch sehr häufig. In Caras Junghundegruppe war zB ein WSS aus guter Zucht, ein ziemlicher Schisser. Gerade im Vergleich zu meiner gleichaltrigen, wesensfesten Kleinpudelhündin fiel mir das auf. Von dem WSS aus Vermehrerzucht, der lebenslang stark unter seiner Ängstlichkeit litt, rede ich gar nicht erst.
Daneben kenne ich auch eine Familie mit 2 WSS, die beide bei den "Helfern auf 4 Pfoten" ehrenamtlich Schulbesuche machen. Der Wesenstest, der dem vorausgeht, fragt Dinge wie Schreckhaftigkeit, Geräuschangst, Ressourcenverteidigung u. Ä. ab und verlangt schon psychische Belastbarkeit vom Hund. Konflikte mit den Zähnen zu lösen ist hier natürlich ein absolutes no-go. Bei diesen beiden WSS offenbar kein Problem.
Dagmar & Cara