Beiträge von Terry

    Verstehe nicht auch nicht wirklich warum du deinen Hund "aufs Spiel" setzt.

    Dein Hund sieht und spürt etwas was du nicht erkennst (was immer dies auch ist). Und anstatt ihr Schutz zu bieten "zwingst" du deinem Hund einen Kontakt auf.

    Dafür wären mir meine Hunde zu Schade. Besonders wenn ich noch nicht mal wüsste was das ganze zu bedeuten hat.

    Der HH braucht für seinen Hund Trainer oder HH die wissen warum die Hunde gerade so reagieren wie sie reagieren und Hunde, welche souverän genug sind mit Ken umzugehen.

    Tipps lassen sich nicht so weiteres geben wenn man das "Gespann" nicht kennt. Da können Tipps gewaltig nach hinten los gehen.

    Warum setzt du dein Vorhaben, zum TA zu gehen, nicht in die Tat um ( https://www.dogforum.de/fpost7407687.html#7407687 ).

    Aus der Ferne ist es eh schwierig und bei einem Welpi würde ich eher einmal zu viel gehen wenn es sich um Durchfall handelt.

    Bei zu weichem Kot können verschiedene Faktoren vorhanden sein: Umstellung von Futter und Umfeld (Askhii hatte die ersten Tage sehr weichen und sehr oft Output) usw..

    Aber, wie geschrieben, aus der Entfernung ist der wahre Grund nicht wirklich zu erkennen.

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    Nun gut, ich berate in der ersten Stunde wirklich nicht. Es ist wirklich nur zum kennen lernen. Wo es solche Schnupperstunden noch gibt?
    In Ballettschulen oder Tanzsschulen insgesamt. In Sportvereinen oder Karateschulen, Im Fitnesscenter oder auch in der Musikschule, beim Tennis oder reiten.

    Ich finde das nicht so unüblich, muss ich ganz ehrlich sagen.


    öhm, na das ist ja man ein Vergleich. Da werden große Gruppen mit ein und denselben Abläufen "bedient". Schon mal einen Trainer dieser Sparten privat angefordert? Und die gibt es dann fürn Apel undn Ei und natürlich kommt er auch noch ganz umsonst um sich vorzustellen?

    Denke einfach unsere Arbeitsweisen sind zu untersschiedlich. Ich berate sobald ich in (persönlichen) Kontakt trete. Was ich in einer Schnupperstunde machen sollte ist mir ein wenig schleierhaft.

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    Hm - ich mache die erste Schnupperstunde immer umsonst. Einfach um zu sehen ob ich überhaupt zu Hund und Halter passe. Ist ja wichtig und ich kenne einige andere, die das ebenso handhaben. Natürlich gibt es nach der ersten Schnupperstunde noch keinen fertigen Traikningsplan an die Hand. Es ist eher ein gemeinsames Spazieren gehen und von meiner Seite aus genaues Beobachten ohne zu bewerten und ohne einzugreifen.

    Da reicht vielleicht auch einen Kaffee gemeinsam zu trinken und sich einfach zu unterhalten. Dann erfährt man ja schon eine Menge über den Trainer (bzw ich über Hundehalter und Hund).

    Wenn jemand schon 150 Euro haben will, dafür das er sich den Hund erstmal anschaut und dann vielleicht merkt, dass er da auch nichts machen kann - oder das es etwas medizinisches ist - oder das es einfach nicht harmoniert, dann empfinde ich das als abzocke. ich würde mich da schämen - muss ich ganz ehrlich sagen.


    Auf dem Trip war ich auch mal. Und damit hatte der HH dann eine Dienstleistung bekommen die er noch nicht mal bezahlen musste.

    Denn einfach mal so nebenher laufen ohne groß zu Beraten geht, bei mir jedenfalls, gar nicht. Ich berate den HH schon sehr Umfangreich, zeige ihm natürlich auch wie ich es angehen würde und dann muss gesehen werden ob man diesen Weg weiter gehen möchte.

    Und diese Zeit lasse ich mir natürlich auch bezahlen, die ich da ja extra für aufwenden muss.

    Welche Dienstleistung wird (außer Hundetraining) eigentlich noch mit einer Schnupperstunde angeboten? Lässt man sich wirklich erst einmal in anderen Branchen zeigen ob man der Meinung ist dafür zahlen zu wollen?

    Nachdem ich nun nach langer Zeit selber wieder einen Welpen habe und mir vorher auch Gedanken darüber gemacht habe:

    Bis auf Futter, Tierarzt und Co. würde ich mir nicht so viele Gedanken machen (ich habe kurz vor dem Abholen die Reißleine gezogen und all meine Gedanken über Bord geworfen). Beobachtet den kleinen Kerl, entscheidet unmissverständlich das ihr etwas so gerade nicht wollt und geht es vor allen Dingen gelassen an.

    Setzt euch nicht unter Druck alles Richtig machen zu wollen. Das bekommt oft nicht so wirklich der "Beziehung" :D .

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    Da aber nicht jeder Hund gleich ist, gibt es durchaus Hunde, die durch Hundesport erst ausgeglichen wurden. Sie brauchen einfach diese Art des Arbeitens. So auch mein Hund. Nur so arbeitet sie nicht eigenständig, denn ihre Eigenständigkeit wurde ihr als Hirten-Herdenschutzhund-Mix in Italien in die Wiege gelegt. An einer Schafherde wäre sie sicherlich im Gebirge richtig gewesen. Leider war ihr das nicht vergönnt. So kam sie zu uns. Erst durch den Hundesport wurde sie zufrieden und ausgeglichen. Das heißt aber nicht, dass ich den Hund ständig gängle. Ich lasse ihr sogar große Freiheiten, weil ich ihr absolut vertrauen kann.


    Da stimme ich zu. Und das muss man anhand des Mensch-/Hundeteams entscheiden.

    Barry ist als HerdiMix auch ein selbständig entscheidender Hund. Und damit nimmt er solche UO nicht erst an (habe ich schon hinter mir). Er macht sie (für Leckerli macht er alles), aber ab einem bestimmten Punkt zeigt er mir einen Vogel.

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    Und der Blickkontakt ist das erste, was der Hund lernen muss bzw. den ich vor allem bestätigen muss.


    Und genau DA ist mein Ansatzpunkt (ohne Leckerli & Co). Jeder Hund bietet Sitz oder den Blickkontakt von alleine an. Sogar sehr oft. Nur geht der HH darauf nicht ein. Für mich ist es deswegen wichtiger dem HH nahe zu bringen seinen Hund mehr zu beobachten und das zu nutzen was der Hund sowieso anbietet. Und dies nicht künstlich zu erzeugen.

    Es sind zwei Formen der Ausbildung (Erziehung) die wir betreiben. Und wir stellen unterschiedliche Ansprüche an unsere Schüler. Und damit kann sich Leela jetzt herumschlagen :D .

    Ich gehe mit solchen Hunden (Barry hat es auch so gelernt) auf den HuPlatz ohne etwas zu fordern. Weder Platz noch sonst irgendwas.

    Bewege mich da einfach, unterhalte mich und schaue zu. Der Hund immer bei mir. Auf sein Gewese gehe ich gar nicht ein, außer das ich ihn nach hinten schiebe wenn er vor mir rumkecksen will.

    Nach einer Weile wird es dann für den Hund selbstverständlich das rein gar nichts passiert. Das ich nicht darauf einsteige.

    Jegliche Zuwendung (Clickern oder sonstige Loben) macht die Sache für den Hund wieder zu etwas Besonderem. Und das soll es nicht sein, sondern es soll normal sein einfach mal irgendwo einfach dabei zu sein.

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    Deswegen verstehe ich nicht, wieso du Obedience machst, aber sagst, dass du nicht konditionierst


    Ich mache gar kein Obe :D . Arbeite gar nicht mit Konditionierung im klassischen Sinne (nicht mehr).
    Bin in einem Verein, bei dem ich mich viel aufhalte, aber aus diesen Gründen nicht mehr arbeite. Kann dort aber alle Sportarten beobachten.

    Dies ist jetzt nur als Erklärung gedacht: Barry lernt keinen Blickkontakt wenn ein anderer Hund kommt. Barry (und jeder andere Hund) lernt einfach nur das er nicht hinzugehen hat. Das sieht dann so aus, das Barry Hund sieht und wartet wie ich entscheide: Kontakt erlaubt oder nicht. Dazu brauche ich auch nicht viel zu sagen, er passt sich mir oft an (wartet auf mich und geht einfach mit).

    Dieses Ergebnis erfolgte nicht über ein "Beibringen", sondern das Barry sich über längere Zeit angefangen hat sich an mir zu orientieren ohne das ich immer etwas vorgeben müsste. Ich versuche so viel wie möglich zu "verwerten" was mir die Hunde anbieten (Askhii macht z.B. sehr viel über Sitz und Blickkontakt, was für Hunde normal ist und er somit auch nicht lernen musste).

    Das Konditionierungen im Alltag unabsichtlich vorkommen, ist klar (ist beim Menschen auch nicht anders). Ich mache es aber nicht als Erziehungsgrundlage (da ich nicht über Futter oder Spielzeug, für den Alltag, mit meinen Hunden arbeite).

    Egal wie gut Askhii irgendwann mal in Agi sein wird. An Turnieren werden wir nicht teilnehmen weil ich dazu die BH brauche. Und da widerstrebt es mir einfach meinen Hund so erziehen zu müssen, wie Andere es vorschreiben (was ich im Alltag nicht gebrauchen kann).

    Aufgrund des Kennenlernen der klassischen Konditionierung im Erziehungsbereich habe ich mich dagegen entschieden. Weil sich MIR der Sinn nicht erschliesst.

    Solange es Hund und Mensch Spaß macht, spielt der Weg keine Rolle. Ob damit das Ziel erreicht wird: da gehen die Meinungen auseinander.

    Wobei es sicherlich nicht sinnvoll ist alle Methoden einfach mal auszuprobieren (der Schuß geht dann nach hinten los). Aber Kombinieren kann man sie.