Beiträge von Terry

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    Und wenn ich ein Hundeanfänger bin, dann unterlaufen mir naturgemäß halt einige Fehler - das ist vollkommen normal.


    für mich gibt es hier schon einen Gedankenfehler: man kann noch so viele Hunde gehabt haben, jeder Hund ist eine Herausforderung.

    Jeder Hund hat seinen eigenen Charakter und hat bei den vorherigen Hunden das eine geholfen muss es beim nächsten Hund nicht auch so sein.

    Natürlich hat ein hundeerfahrener Mensch (und so bezeichne ich eher Menschen die mit sehr vielen verschiedenen Hunden zu tun haben und nicht wieviel eigene Hunde) irgendwann einen Blick dafür wo er genauer schauen muss, wo er wie agieren muss im Vorfeld.

    Aber auch diese Menschen müssen Hunde ersteinmal beobachten um zu sehen wie sich der jeweilige Hund entwickelt.

    Die Führung zu übernehmen heißt nicht dem Hund etwas zu verbieten oder ihm Kommandos beizubringen. Sondern in allen Alltagssituationen hilfreich zur Seite zu stehen. Ob und wann eingegriffen werden muss hängt von dem jeweiligen Hund und der Situation ab. Da gibt es keine allgemein gültige Regel.

    Ein Hund zeigt aber durch sein Verhalten wie er etwas auffasst bzw. wo er dringend Hilfe braucht. Und ein Hund der seinen HH gegenüber anderen Hunden meint verteidigen zu müssen (als Ressource) zeigt deutlich wo etwas in der Gemeinschaft gearbeitet werden muss: der HH muss durch Führung (ich bin der jenige der alleinig entscheidet) dem Hund zeigen das er sich zurück nehmen kann. Damit kann der Hund leichter lernen mit Artgenossen zu kommunizieren (denn er braucht sich auf die Verteidigung "seiner" Ressource nicht zu konzentrieren).

    schuldigung Tinator, ich dachte du willst wirklich eine Erklärung und Hilfe. Das du das nicht wolltest, konnte ich nicht wissen. Denn man kann nur aus deinen Texten Schlüsse ziehen. Und diese zeigen nun mal das Bild das ich mir machen konnte.

    Das einem ein Hund leid tut, hat nichts mit Tierquälterei zu tun (das darf ich mir auch öfter anhören wenn ich Konsequent bin). Sondern das Wissen, das gerade Hunde, die so handeln wie deiner, im Regen stehen gelassen werden und nicht glücklich in dieser Situation sind.

    Wenn du vielleicht den Inhalt der Texte wirklich aufnehmen würdest wollen, würdest du sehen wo der Ansatz liegt: dich als Resource nicht zuzulassen.

    Und meine Hunde kannten die Pubertät nicht wirklich in der Form wie ich sie immer wieder hier lesen muss, da von Anfang an die Hunde sich an mir orientieren konnten. Es gab kontrollierte Kontakte in denen ich eingegriffen habe wo ich es für nötig gehalten habe. Sie haben gelernt zu Kommunizieren aber nichts zu regeln.

    Wer hier wen wirklich angreift sei mal dahingestellt, denn mit solch einem Ton

    Zitat

    Und auch ihr seid sicherlich nicht als die super aufgeklärten perfekten Hundehalter (ob ihr das heute tatsächlich seid, sei mal dahingestellt) in die Welt geschissen worden...sondern ihr musstet euch sicherlich viel Wissen aneignen...(ich hoffe ihr tuts noch weiterhin...alles andere wäre sehr traurig).


    disqualifizierst du dich in meinem Augen. Wer meinen Hund kennt weiß zu beurteilen wie perfekt (oder auch nicht) ich bin. Und natürlich habe ich viel gelernt, durch meine Hunde. Ich habe mit ihnen zusammen meinen Weg gefunden, habe mir alle Vorschläge und Kritiken von anderen HH angehört. Meine Hunde mussten auch oft "leiden". Das ist normal wenn man Fehler macht. Aber zumindest hatten sie Glück das ich mit Kritik umgehen kann und auch daraus viel gelernt habe, zum Wohle meiner Hunde.

    Du wolltest Meinungen von erfahrenen HH (du schreibst ja selbst das du noch nicht so viele hast). Diese bekommst du. Das diese dir nicht so gefallen steht auf einem anderen Blatt.

    Wer Angriffe sehen will, wird sie sehen, egal was geschrieben wird. Denn angegriffen habe ich dich nicht. Nur aus der Sicht des Hundes geschrieben.

    Es gibt Leinpöbler, es gibt Hunde die meinen alles beschützen zu müssen vor anderen Hunden (vor allen Dingen den HH) und das sind alles arme Socken.

    Denn diesen wird die Führung durch den HH verwehrt (was das Verteidigen des HH ja hier eindeutig zeigt).

    Hier ist ein Junghund der seinen Weg finden muss. Leider alleine. Denn er wird nicht geführt. Das was Hund zeigt hat mit Eifersucht überhaupt nichts zu tun.

    Er verteidigt eine Ressource (den HH). Das bedeutet schlicht und ergreifend das er tatsächlich alleinige Entscheidungen treffen muss.

    Von Hundekontakten um jeden Preis hat kein Hund etwas (das zeigen oft die Hilferufe wenn Hund nicht mehr anders kann und die "Führung" übernehmen muss wenn es um Hundebegegnungen geht).

    Und warum darf dein Hund *Sascha" nicht leid tun? Eine Erklärung folgte der ich mich anschliesse. Denn der Leidtragende wird dein Hund sein.

    Äh, sorry. Aber wenn ich unterwegs bin ist Barry auch offline. Er ist sehr gut kontrollierbar. Das heißt aber noch lange nicht das ein anderer Hund ihn ungestraft einfach mal so begrüßen darf. Da kann es schnell passieren das Barry dem anderen Hund Marnieren beigringt.

    In meinem Dunstkreis hat kein anderer Hund an meinen Hund zu gehen wenn ich es nicht zulasse. Dann muss jeder Hund mit dem klar kommen was ihm dann blüht. Barry beißt nicht. Aber wenn er mit 40 kg einen anderen Hund massregelt dann könnte es auch mal zu Blessuren kommen.

    Warum soll ein abrufbarer Hund an die Leine weil andere HH sich einen Mist um ihre Hunde scheren? Dem HH würd ich auch was erzählen. Außerdem wäre der angeleinte Hund dann auch noch der Dumme.

    Nö, Hunde müssen nicht unbedingt spielen. Wirklich spielen werden Hunde nur wenn vorher alles abgeklärt ist und sie sich kennen. Also jeder von dem anderen weiß was er zu halten hat.

    Natürlich gibt es dann noch die "Ewigspieler" die nie die "Hundeetikette" gelernt haben (meist anerzogen) und dann oft Prügel beziehen. Ob das dann gut für den "Spielefreak" ist wage ich zu bezweifeln.

    Und in Noras und Kens Fall hat es nichts mit Spielen zu tun. Ken hat die Regeln in Hundebziehungen wahrscheinlich nie lernen können und benimmt sich deswegen vielleicht wie ein zu groß geratener, übermütiger Jungspund.

    Die Ansätze, um Ken und Herrchen zu helfen, liegen ganz woanders. Da müsste sicherlich im kompletten Umgang gearbeitet werden damit er lernt a) mit anderen Hunden zu kommunieren und b) sein Herrchen die Führung überall übernehmen kann.

    Das wird eine menge Zeit brauchen, Einfühlungsvermögen für Hund und Halter und bei solch einem Gespann sollte auch Erfahrung mit eine Rolle spielen.

    Habe jetzt mal in deinen Beiträgen (Noramaus) etwas herumgestöbert. Und nach deinem Beitrag vom 15.11. scheint es bei euch auch noch Baustellen zu geben. Oder sind diese behoben?

    Hier ist nicht der Ansatz "mein Hund ist Ängstlich darum muss ich daran arbeiten" sondern hier geht es um einen Hund der sehr umgänglich mit anderen Hunden ist.

    Also nichts mit arbeiten am eigenen Hund.

    Hier wird der eigene Hund in eine Situation gebracht (in welcher er mit anderen Hunden überhaupt keine Probleme hat) die er mit Sicherheit viel besser einschätzen kann als der HH.

    Hunde wissen warum sie etwas machen bzw. warum nicht. Und einen Hund der sonst keinerlei Probleme mit anderen Hunden hat hier das Risiko auszusetzen das er merkt er wird vom Frauchen genötigt mit einem Hund zu kommunizieren mit dem er nicht will, finde ich seeehr Riskant und dem Hund unfair gegenüber.

    Das hilft letztendlich weder dem anderen HH (der ja im kompletten Umgang mit seinem Hund dabei nichts lernt) noch Nora welche genau weiß warum sie mit dem Hund keinen Kontakt haben möchte.

    Jeder weiß ja theoretisch daß der Ansatz des Trainings beim Menschen liegt.

    Und das ist der schwierigste Part. Dieser kann Zeitaufwändig sein und hat mit einem Trainingsplan nicht das geringste zu tun (wenn ich es richtig verstanden habe würde ja erst ab da bei einigen Trainern die eigentliche Arbeit anfangen).

    Im Sommer begegnete ich einer HH (da hab ich die Beratung noch umsonst angeboten) welche mehr oder weniger neben sich stand. Hatte vorher schon schlechte Erfahrung mit einem Trainer gemacht und war etwas verwirrt vor den ganzen Tips die man ihr zusätzlich noch gab.

    In den gut 3 1/2 Std. die wir unterwegs waren ging es mehr oder weniger nur am Rande um ein Training. Erst einmal musste der Mensch die Möglichkeit bekommen seinen Streßlevel runter fahren zu können. Dies brauchte seine Zeit (und auch meine).

    Parallel dazu konnte ich natürlich den Umgang des Teams beobachten um einen Einblick zu bekommen wo evtl. der Ansatz zu machen ist. Mir hat es Spaß gemacht und ich habe wieder einen netten Menschen (und seinen Hund) kennen gelernt.

    Da ich es aber im laufe der nächsten 2 Jahre hauptberuflich machen möchte, geht es nicht mehr umsonst und schon gar nicht mit Schnupperstunde. Denn die Zeit die ich mit HH und Hund verbringe beinhaltet einiges mehr als Handgriffe zu zeigen oder etwas zu erklären was man sich notieren müsste.

    Es folgen auf solche Treffen noch diverser Schriftverkehr oder evtl. Telefonate. Denn viele Dinge lassen sich tatsächlich so anschneiden oder erklären. Und dieser Zeitaufwand ist natürlich unendgeldlich.

    Viele HH brauchen oft nur einen Schubs in die richtige Richtung. Da folgen dann kaum noch Termine bzw. müsste ich da dann die weitere Begleitung per mail oder Telefon auch noch in Rechnung stellen (gibt es übrigens auch).

    Ob ich mit einem HH harmoniere erkenne ich in der ersten viertel Stunde. Und da würde dann ein Abbruch kommen. Denn mich 1 Std. mit jemanden auseinander zu setzen der mir nicht liegt, da ist mir meine Zeit zu schade (vor allen Dingen wenn es noch umsonst wäre).