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Das würde mich auch mal interessieren. Denn ohne Pupertät kein vernünftiges Erwachsen werden! Ich darf das sagen, hatte zwei Töchter und Hund zur gleichen Zeit pupertierend und zurzeit einen pupertierenden Sohn. Pupertät ist schlichtweg wichtig und mein Hund hat somit gelernt, viele Dinge auch selber zu regeln, ohne mich, da er weiß, was geht und was nicht. Meine Kids übrigens auch, denn ich kann nicht ein Leben lang jemanden, der längst Rad fahren kann, die Stützräder dran lassen. Und wenn man mal hinfällt, ist es die Kunst, wieder aufzustehen.
Ich habe zwei Kinder "groß" bekommen. Und auch da bin ich immer erstaunt mit was so manche Familien zu kämpfen haben. Natürlich gibt es die Pubertät, die Entwicklung an und für sich, das Erwachsen werden.
Aber beide, Kinder und Hunde haben eines gewusst: es gibt eine Aufforderung, eine Ansage und dann die Konsequenz. Mit diesem roten Faden wussten und wissen Kinder wie Hunde wo es sich nicht lohnt mit mir zu "diskutieren". Wenn ICH bereit bin zu diskutieren signalisiere ich es deutlich.
Meine Kinder haben keine "Stützräder" von mir bekommen. Sie haben den roten Faden gehabt (bis hier und keinen Schritt weiter) und sie konnten ihren Weg mit meiner Hilfe finden (dem Alter entsprechend). Damit brauchten sie mit mir nichts "auszukämpfen". Das wir dabei trotzdem oft anderer Meinung waren ist klar.
Hunde kann ich diese Selbständigkeit nicht entlassen. Aber auch hier gilt: Aufforderung, Ansage, Konsequenz. Und da spielt für mich das Alter eines Hundes gar keine Rolle. Ashkii lernt kein Kommandos, dafür aber das er bei mir keine Chance hat. Es sind da aber wieder nur wenige Dinge die ich sehr streng handhabe (Straße, das beliebte Welpibeißen ohne Hemmung usw.). Dafür darf er viel selbst herausfinden. Ich bin nur der "Aufpasser" um im Notfall eingreifen zu können.
Natürlich verwarnt Barry andere Hund wenn sie bei ihm zu aufdringlich sind. Verstehen diese es aber nicht greife ich ein (auf meiner HP steht genug zu Barry um zu verstehen warum ich hier so handele).
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Und was machst du mit den aufdringlichen Hunden, die auf mich zu schießen und um meine Aufmerksamkeit und Leckerchen betteln? Die darf und hat mein Hund zu maßregeln, weil dies ist schlichtweg unhöflich. Dies muss und hat ein Hund zu begreifen. Und fremde Hunde haben an meiner Tasche nichts zu suchen. Das hat Null mit menschlicher Ressource zu tun. Und mein Hund darf da schon mal die Zähne zeigen. Der andere Hund muss das nur kapieren und vor allem sein Frauchen auch. Frauchen könnte ja auch Hund bei sich behalten und dafür sorgen, dass der andere Hund mich erst gar nicht bedrängt. Dann müsste mein Hund das auch nicht maßregeln, denn auch für Hunde gibt es eine natürliche Individualdistanz.
Du überlässt deinem Hund hier klar die Führung. Warum soll mein Hund mich beschützen? Das kann ich selbst. Ich wehre die Hunde ab die mir zu aufdringlich sind. Warum soll ich das dem Hund überlassen? Das kann ich nun gar nicht nachvollziehen (das du es für dich so entscheidest ist eine Sache, aber warum das "normal" sein soll?)?.