Beiträge von Lucy_Lou

    Ich finde es toll das du dich bei dem nicht so kleinen Gefährt einfach hinters Steuer setzt und losfährst.

    Na ja, "einfach so" :hust:

    Ich hatte schon etwas Bammel. Im Baltikum ist auch quasi nur Frank gefahren, ich nur mal so zu Testzwecken, zumal Automatik auch echt nicht meins ist... Aber dann war Frank weg und ich musste halt :ka:. Darauf habe ich auch gesetzt, keine Wahl, fertig.

    Tatsächlich ging es besser als gedacht und rückwärts fahren ist unfassbar leicht in dem Ding, die Kamera ist ein Traum! Fast so, als würde man nach vorne schauen, sie deckt alles ab und man kann tatsächlich zentimetergenau einparken oder rückwärts irgendwo rausfahren.
    Unpraktischer als mit unserem alten WoMo ist aber eindeutig das Parken auf Parkplätzen oder an Supermärkten. Da merkt man die Größe, leider. Und zumindest die Höhe kannte ich von unserem Alten ja schon.
    Ansonsten war mein Motto: nicht zu viel denken |) .

    An den Kosten für Hunde mache ich immer fest, ob ein Platz ehrlich hundefreundlich ist oder nicht.

    In Lettland hatte ich eher den Eindruck, es ist einfach Usus. Wobei niemand mit 5 Hunden rechnet... Wir haben auf den CPs auf denen wir waren, immer Mengenrabatt bekommen :pfeif: . Ich kann mir durchaus vorstellen, es ist zumindest zum Teil wirklich so: ok, Kind 4 Euro, Hund 4 Euro oder so ähnlich. Wobei mir das mit einem Hund völlig egal wäre, mit 5 nicht so |)

    In Ostdeutschland fand ich es recht angenehm. Die nicht-offiziellen Plätze erwähne ich mal nicht, aber der war ganz nett: https://park4night.com/de/place/183293 und sogar kostenfrei, den mochte ich auch, schon alleine wegen der Lage: https://park4night.com/de/place/203585. Auf dem CP habe ich keine 20€ bezahlt für eine Nacht mit 5 Hunden: https://park4night.com/de/place/84970. Und dann sind wir einfach nur runter an die Elbe: https://park4night.com/de/place/491575.

    Der war auf der Heimreise, nicht offiziell, aber tolle Aussicht und sehr schönes Naturschutzgebiet anbei, deshalb zeige ich ihn trotzdem

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    Wobei man da ja beachten muss, ist die Anzahl der Tierheimplätze im selben Umfang gestiegen, wie die Hundeanzahl.

    Tierheim hat keinen Platz, Hundehalter sind verantwortungsloser als früher sagt sich so leicht. Aber siehe erster Satz und wenn ich Tierheim früher und Tierheim heute vergleiche, auch da hat sich Hundehaltung weiter entwickelt und statt winziger Einzelzwinger wenn nicht Käfig gibt es von Auslauf bis Gruppenhaltung Veränderungen. Veränderungen die mehr Platz brauchen. In meinem früher wurden Hunde viel mehr gestapelt, was man heutzutage nicht mehr in diesem Umfang macht, sondern sagt, voll.

    Zumal es "früher" sehr viel einfacher war und auch deutlich unkritischer gesehen wurde, wenn unerwünscht "bissige" Hunde auf die ein oder andere Weise ihr Leben vorzeitig beendet haben. Und da rede ich nicht mal von vor 100 Jahren, sondern vor 20 oder 30 Jahren auch mehrfach in meinem direkten Umfeld miterlebt (Himmel, bin ich alt geworden |) ). Zumindest ist es noch keine Ewigkeit her, dass es eine Welt ohne Social Media-Terror gab und eher wenig Menschen, die zig Tausende Euro / D-Mark in Resozialisierung oder auch nur Aufbewahrung eines solchen Kandidaten gesteckt hätten.

    Ist ja mittlerweile völlig OT, aber:

    und es utopisch ist zu denken, dass so eine Kontrolle durchweg fair und sauber ablaufen wird.

    Es gibt keinerlei Möglichkeit dazu :ka: . Wer bitte soll da Kriterien aufstellen? Und welche sollen das sein?
    Ein Lügendetektortest auf Pädophilie-Gedanken? Oder alternativ eine völlige Offenlegung sämtlicher Internet-Aktivitäten?

    Eine Monatsauflistung, wie oft man feiern geht oder Alkohol trinkt?

    Ein Rundumcheck, wie gepflegt die Wohnung ist, ob man einen festen Job und auch sonst sein Leben offenbar im Griff hat, so dass man sich mit einiger Wahrscheinlichkeit auch noch um ein weiteres Lebewesen kümmern kann?

    Ich bin mit sehr vielen Bereitschaftstpflegekindern aufgewachsen, die Hintergründe sind unglaublich vielfältig und absolut sicher nicht im Vorhinein abzusehen in den allermeisten Fällen. Und selbst wenn, will man die Menschen dann Zwangs-Sterilisieren lassen? Und direkt nach der Geburt wegnehmen wird ja gemacht.

    Ich kenne tatsächlich auch mal wen, habe ich festgestellt... :D


    Sowas wie der Irrgarten, aus dem die Hunde ohne direkten Kontakt zum Halter Bälle apportieren mussten

    Die Diskussion gab es ja "immer schon" und ich finde es schwierig bzw. durchaus versucht von den Machern.
    Apportieren bringt z.B. nicht jeder Hund mit, ebensowenig, wie ein eher etwas bollerig-durchsetzungsfähiges Vorgehen falls nötig oder Affinität zu Wasser (so in diesem Paket Shelties z.B. eher nicht, die ja sehr mitdenkend, eng am Menschen, schnell und extrem willig sind).

    Und man braucht ja den Zeitfaktor, um eine Rangfolge bilden zu können. Oder weniger Teams, wenn es ohne Zeitfaktor nur mit Maximalzeit sein soll.

    Und ich finde schon, es sind Grenzen gesetzt: du kannst da ja nicht 10 Kaninchen auf 100 x 100 Metern aussetzen und bewerten, wieviele davon nach 5 Minuten noch leben. Oder einen Gegenstand zur Bewachung dem Hund geben und bewerten, dass es auch nach drei Minuten noch niemand ohne Ganzkörperschutzanzug geschafft hat, den Gegenstand dem Hund wegzunehmen.

    An Fernsehtauglichen Dingen finde ich es schon recht breit aufgestellt an Aufgaben dort.
    Dass es Rassen gibt, die extrem kooperativ sind, extrem aufmerksam, dennoch selbständig arbeiten können, kein Problem mit Wasser haben, apportieren, für Bewegungssport quasi perfekt und extrem schnell sein können --> nun, klar kann man da eine Staffel rein mit Border Collies bestücken :pfeif: . Aber es wird ja darauf geachtet, dass die nicht völlig Überhand nehmen. Und was für Aufgaben willst du stellen, die Fernsehtauglich sind und für BCs sehr schwer zu lösen sind?
    Und direkt dahinter hast du dann halt andere Hütis und kooperative Jagdhunde und manche Gebrauchshunde.
    Ich wüsste nicht, wo das Format es auch nur rein theoretisch hergibt, Chancengleichheit für jede halbwegs körperlich gesunde Rasse / Mischling zu bieten.

    Und einfache Bewegungsspiele?

    Geht ja auch wenn Mensch sitzt und nicht mehr ganz so beweglich ist. Also: Mensch hebt Arm, Hund hebt das Spiegelbild-Bein, anderer Arm, anderes Bein. Mensch richtet sich auf (setzt sich ganz gerade hin), Hund macht Männchen. Mensch beugt sich vor, Hund lässt sich fallen. Mensch bewegt den Oberkörper nach links kippend (schräg sitzend), Hund neigt sich ebenfalls sitzend in die Richtung. Mensch stellt Fuß (sitzend) auf einen flache Schüssel, Hund stellt seine Pfote daraufhin daneben. Etc.
    Hunde lernen so etwas ja total schnell und ich glaub, mich als alten, bewegungseingeschränkten Menschen würde es freuen, ein wenig mit dem Hund "tanzen" zu können.

    (falls interessant: kann mich vage erinnern, nannte sich als Ansatz "do as I do", hab ich damals mal ein wenig rumprobiert, ist erstaunlich, wie gut Hunde doch im Nachahmen sind, gerade wenn sie erstmal verstanden haben, worum es geht)

    Ich gehe im Normalfall 1x am Tag spazieren. (ist nicht deren einzige Beschäftigung)

    Ich z.B. mindesten 5-6 mal und dann im schnitt 20-30 Minuten ..

    Warum 5-6 x mindestens, nicht nur lösen, sondern spazieren, bei einem 10 Monate alten Hund :???: ? Ich glaub, meine Hunde würden mir einen Vogel zeigen. Da läuft man los und das zig mal, aber dreht dann auch direkt wieder um...?

    Oder hält euer Hund so schlecht ein und in der Nähe ist keine Lösefläche?

    Wir hoffen sehr das es sich geben wird!

    Das wird sich sehr sicher nur geben, wenn dem Hund beigebracht wird, das nicht mehr zu tun. Nicht "von selbst".

    Habt ihr schon mal mit einem Trainer zusammengearbeitet? Viele Wege können da nach Rom führen, auch abhängig von der Grundmotivation des Hundes, seines allgemeinen Grundgehorsams und was ihr persönlich an Training authentisch umsetzen könnt und wollt.

    Falls du grob schreibst, wo du wohnst, kann vielleicht jemand einen Trainertipp geben.