Beiträge von Lucy_Lou

    Ich fütter MM und bin zufrieden. Die Hunde, scheint es, auch :smile: . Aber die beiden vertragen auch ungefähr alles ;)

    Ich habe gerade mal geguckt, bin ich bei den "falschen" Shops gelandet oder ist das Arden Grange tatsächlich sehr viel teurer?!

    Hm, Wachtrieb, Jagdtrieb? Was plant ihr an Auslastung? Es ist kaum rauszulesen, wie der Hund im Tagesablauf bei euch integriert wird oder was ihr eigentlich vom ihm erwartet... Ich vermute: Er soll gerne spazieren gehen, gerne spielen, aber nicht viel fordern, auch mal mit ein paar Tagen weniger Auslastung zurecht kommen. Hundesport ist nicht geplant. Was ist mit Nasenarbeit oder so? Habt ihr viel Wild in der Nähe? Wäre es schlimm, wenn der Hund bellfreudig ist? Du schreibst "wild", das heißt, er darf gerne mal hochdrehen, fordern, wild spielen... also eher kein in sich ruhender Vertreter?!
    Fremden Menschen gegenüber soll er freundlich sein, fremden Hunden gegenüber möglichst auch? Kein Wachtrieb, nicht territorial? Eher so der Typ verspielter Clown, nicht sehr ernsthaft?

    Hättet ihr Interesse an Apportier-Arbeit (damit ist nicht reines Bällchen werfen gemeint)?

    Die Größe der Wohnung spielt quasi keine Rolle. In der Wohnung schläft oder döst der Hund im Normalfall, die Auslastung findet draußen statt. Von einem Garten haben die meisten Hunde kaum etwas. Viele Hunde sind eh lieber bei ihren Menschen und den Garten kennen sie schnell in- und auswendig, spannend ist der dann nicht mehr und alleine beschäftigen tun sich die meisten Hunde dort auch nicht.

    Was wollt ihr denn mit dem Hund machen? Wie viel Zeit habt ihr für Spaziergänge eingeplant? Wollt ihr irgendwas an Hundesport, Nasenarbeit, Tricks üben, joggen... mit dem Hund machen? Darf er Jagdtrieb haben? Wachtrieb? Sehr aktiv oder eher ruhig? Ein Hund, der viel mitdenkt, eher was eigenständiger ist... oder einer, der eher gefallen will?

    Steuern hängen von der Gemeinde oder Stadt ab, in der du lebst. Das ist ganz unterschiedlich in Deutschland. Am besten dort mal nachfragen. In einigen Bundesländern gibt es auch zusätzliche Auflagen zur Hundehaltung, wenn es eine bestimmte Rasse ist oder der Hund eine bestimmte Größe hat. Versicherung, da meinst du die Haftpflicht? Am besten mal Angebote verschiedener Versicherungen einholen.

    Lucy ist halb Berner Sennen, 1/4 Collie, Rest unbekannt.

    Vom Berner (schätze ich): sehr in sich ruhend, selbstbewusst, Spätentwickler, nicht allzu sensibel auf Ansagen reagierend, einigermaßen eigensinnig. Bei "Druck" macht sie dicht, ist aber gut zu motivieren. Sie ist extrem geduldig (schon von Junghund an) und absolut nicht hibbelig oder nervös.

    Außerdem sehr ausdauernd, aber rennen tut sie nur wenn es sein muss. Sie hat wenig Drang, sich um etwas zu kümmern, ist mehr der Genußtyp. Sie ist auch der Meinung, all das gute im Leben steht ihr von Rechtswegen zu :headbash: . An Auslastung mag sie vor allem Nasenarbeit, daneben ruhige konzentrierte Zusammenarbeit mit Leckerlie am Ende ;) . Sie braucht (so im Vergleich zu Grisu z.B.) schon mal etwas länger, um Zusammenhänge zu begreifen. Manchmal kann man ihr wirklich beim denken zusehen :lol:

    Etwas überraschend: kaum Wachtrieb, dafür ein gewisser Jagdtrieb, vor allem bei Kleintieren.

    Zitat

    Das sehe ich auch so. Hat Hund was angestellt, kommt er und beschwichtigt. Hat Kater was angestellt, kommt Hund und beschwichtigt. Haben weder die einen noch die anderen was angestellt, beschwichtigt er nicht. ;)

    Ist bei uns ähnlich... Hat Grisu in Abwesenheit was angestellt, kommt er und beschwichtigt. Hat Lucy was angestellt, kommt ebenfalls Grisu und beschwichtigt. Lucy kennt kein "schlechtes Gewissen".

    Klar gibt es Welpen, die sind selbsbewusster als andere, die lassen sich nicht so schnell beeindrucken, probieren eigene Wege und wollen "überzeugt" werden. Die reagieren auf ein "Nein" erst mal mit "Warum?". Das kann man z.B. Selbstbewusstsein oder Intelligenz nennen... Ich kann mich z.B. noch an einen Thread erinnern, da ging es darum, ein Anzeichen von Dominanz wäre, dass der Hund unter dem Tisch liegt, wenn die Menschen essen. Was täte ein dominanter Hund wohl, wenn er meint, das Essen ist seins?
    Meiner persönlichen Meinung nach wissen die meisten Hunde gerne, wo stehen, was sie zu erwarten haben, was die Grundregeln sind, womit sie durchkommen, wer wann die Entscheidungen trifft... Es erleichtert das Leben eines sozialen Tieres enorm (auch das des Menschen), wenn diese Dinge geklärt sind. Und wie klärt und lernt man das? Man lernt durch Erfahrung und testet halt aus.

    Jetzt mal rein dieses "Welpe beißt und reagiert nicht auf Nein". Wenn du Welpen untereinander spielen siehst, die setzen die Schnauzen ein, die kugeln übereinander, zerren aneinander, knurren und bellen... Man darf nicht vergessen, der Welpe, dein Welpe, ist seit wenigen Wochen auf dieser Welt. Seit wenigen Wochen erst setzt er sich mit anderen Lebewesen auseinander. Er kann kaum andere Hunde einschätzen, aber die Fremdsprache Mensch? Nun spielt der Welpe mit dir und du sagst Nein. Der Welpe ist kein extremes Sensibelchen und denkt, ah, mein Mensch ist voll dabei! Drehen wir die Gangart was höher!

    Klar ist das auch lernen fürs Leben. Welpen geben Feedback und ein erwachsener Hund täte das dem Welpen gegenüber ebenso. Was da im Einzelfall am besten wirkt, um zu zeigen "so nicht", hängt sicher auch von den eigenen Kommunikationsmöglichkeiten und vom Welpen ab. Aber diese Grundform des Spielens und das nicht ernst nehmen des "nein", würde ich keinesfalls als Dominanzzeichen ansehen.

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    Hier bei uns gibt es einen wunderschönen Wolfsspitz, der ist ruhig, ausgeglichen, folgsam und ein tolles Tier.

    Jetzt wo du es erwähnst, ja, der einzige "nette" Spitz, den ich je kennen lernte, war ein Wolfsspitz. Tatsächlich so, wie du beschreibst. Den habe ich wohl gedanklich nicht zu den Spitzen gezählt :???:

    Hm, aber was ist dann die "falsche" Behandlung durch den Besitzer? Braucht die Rasse einen bestimmten Besitzer? Besonders gute Führungskompetenzen, Auslastung, jemanden, der Sicherheit vermittelt oder so? Und ist die Rasse dann wirklich noch so "leichtführig" und anpassungsfähig?

    Jetzt mal abgesehen von dem Wolfspitz habe ich in meinem Leben drei Spitze näher kennen gelernt. Alle so, dass ich sie für viel Geld nicht nehmen würde. Als ich mich damals hier im Forum angemeldet habe, fiel mir schon recht am Anfang ein Beitrag von Corinna (?) auf, die den Spitz sehr lobte. Da mich das ins grübeln brachte, habe ich (auch hier) immer ein wenig aufmerksamer gelesen, wenn das Thema Spitz aufkam. Es ist verwunderlich. Einige wenige loben ihn über den grünen Klee, einige haben (fast) nur schlechte Erfahrungen gemacht und dazwischen ist wenig. Ist mir in diesem Extrem bisher bei wenigen Hunderassen aufgefallen. Meist kommt ja eher was in der Richtung Vor- und Nachteile, für den Typ Hundehalter toll, für den eher problematisch... Oder ist der Spitz einfach zu selten und deshalb manifestiert sich das in dem Extrem in den Köpfen, je nach gemachten Erfahrungen?!

    Ich lese das ja hier im Forum immer wieder mal, dass jemand "Werbung" für den Spitz macht. Ich frage mich, was mache ich falsch, dass ich solchen Exemplaren nie begegne? Ist nicht böse gemeint. Aber ich kenne Spitze nur und ausschließlich als Kläffer, Wadenzwicker, hysterisch und völlig unverträglich mit fremden Hunden und Menschen :???:

    An sich klingt das prima, auch mit dem Urlaub würde ich mir wenig Gedanken machen.

    Den Australian Shepherd sehe ich da eher etwas kritischer, aus folgenden Gründen: Vielen Aussies fällt es schwer, in "stressiger" Umgebung zur Ruhe zu kommen. So einigen fällt es schwer, überhaupt zur Ruhe zu kommen. Das hat wenig mit der Auslastung zu tun. Ausies sind oft recht sensibel, haben eine eher niedrige Reizschwelle, neigen zu blitzschnellen Reaktionen, wenn sie es grad für angemessen halten, und bringen sich gerne ein. Übernehmen gerne Aufgaben, auch wenn der Mensch sich das gerade anders vorgestellt hat. Da sehe ich ein grundsätzliches Problem in der Arbeit mit Kindern: der Aussie sieht, da streitet sich wer, da betritt ein Fremder (ein Elternteil vielleicht) den Raum, da stehen Ressourcen zur Debatte..., er wirft dir einen kurzen Blick zu und merkt "Oh, Frauchen/Herrchen hat gerade keine Zeit" und kümmert sich dann halt selbst...
    Zweites Problem: Viele Aussies sind recht reserviert Fremden gegenüber, einige auch ganz speziell bei Kindern, die ihnen zu hektisch und unberechenbar sind. Auch Wachtrieb/Schutztrieb sollte nicht unterschätzt werden.
    Manchmal wird es so dargestellt, als wäre der Hauptpunkt, der einen Aussie von zum Beispiel einem Golden Retriever unterscheidet, dass er aktiver ist. Das stimmt absolut nicht.