Ich würde raten, wenn du die Nerven (und die Duchsetzungsfähigkeit) hast, ihn weiter frei laufen zu lassen und im Einzelfall einzugreifen. Er muss ja lernen, mit der Situation klar zu kommen. Wenn du immer abschirmst, managst..., ob sich da was bessert? Ich spreche da aus Erfahrung. Ich bin nicht so sehr der Typ, der auf Verdacht laufen lässt und bei Auseinandersetzungen bin ich alles andere als souverän. Also ist mein Weg immer gewesen, den Hund anzuleiten, im Zweifelsfall anzuleinen, hinter mich schicken, lieber zu früh eingreifen, als zu spät. Mit dem Ergebnis, sehr gut hörende, (fast) immer abrufbare Hunde zu haben, die auch tatsächlich in belebter Umgebung problemlos frei laufen können, aber wenn dann doch mal ein "Feindbild" schneller bei einem meiner Hunde ist, als mein Hund bei mir, kracht es. Wenn ich wüsste wie, ich würde dort ansetzen: dass der Hund in der Lage ist, die Situation souverän zu klären, bzw. zumindest die angemessene Verhaltensweise zu zeigen, auch ohne, dass er sich dafür hinter mir oder abgerufen oder angeleint befinden muss... Dein Hund ist noch so jung, versuche, ihm zu vertrauen und in der konkreten Situation Grenzen zu setzen. Das wäre mein Tip