Beiträge von Lucy_Lou

    Frau ist jetzt nachlässiger, inkonsequenter aber liebevoller Kuschelpartner zu Hause, der resigniert, wenn Tierschutztier wegen Geräuschen oder Hundesichtung ausrastdt.

    Ich würde es ja jetzt sehr interessant finden, wie unsere männlichen Partner uns hier Antwortenden beschreiben würden bzw. den Umgang mit Hund und die Gesamtsituation...

    Mag jemand seinen Partner befragen |)?

    Hier merkt man tatsächlich bei den meisten unserer Hunde nicht, dass sie auf irgendwen besser achten / hören. Einzig bei Enya tatsächlich, wenn ich dabei bin. Ihr Blick geht dann immer zu mir, so: muss ich? Die fühlt sich aber auch komplett als "mein Hund".
    Die anderen 4, da würde ich nicht sagen, dass es einen Unterschied macht. Lotta vielleicht noch, die ist aber auch ein rotzfreches Sensibelchen (ja, tolle Kombi xD), da merkt man situativ, dass ich mehr eingespielt mit ihr bin.

    Aber an sich würde ich nicht sagen, dass sie wirklich komplett unterschiedlich im Haus oder auf Spaziergängen reagieren. Wobei wir halt sehr wenig über Kommandos arbeiten. Wenn man stark darauf setzt, statt auf Automatismen, macht es das vielleicht schwieriger, könnte ich mir vorstellen :ka:

    Oder kriegt ihr euch schonmal in die Haare wegen unterschiedlicher Erziehungsmethoden oder verschiedener Interpretationen des Begriffs "konsequent"?

    Tatsächlich das eher nicht. Was Hundeerziehung angeht, sind wir beide eher sehr "nett" und nur bei den wichtigsten Dingen "konsequent".

    Das einzige ist auf Spaziergängen, da bin ich vorsichtiger, leine früher an oder bleibe auch mal mitten auf dem Feldweg stehen, wenn ein Anlieger-Auto kommt, bis alle Hunde eingesammelt sind. Auf Spaziergängen ist Frank mehr der "wird schon gut gehen" Typ. Auch eher bei Hundebegegnungen, aber da bin ich durch Fayes Tod halt auch einfach sehr gebrannt.

    Wobei ich dazu sagen muss, dass Alltags-Auslastung soweit mein Ding ist und auch die Spaziergänge unter der Woche. Sonst gäbe es da ggf. mehr Diskussionsstoff.

    Und unsere Hunde sind soweit halt auch unkompliziert. Alle 5 von Welpe an da und keine schwierigen Rassen (der Aussie hier ist ein Blümchen). Bei wirklichen Baustellen und deren Handling gäbe es sicher auch mehr Konfliktpotential.

    Ja, das hab ich anfertigen lassen.

    Ruby akzeptiert zwar auch das Fliegengitter, aber ich vertraue ihr nicht.

    Ich hätte so etwas ja auch gerne, um die Türe auflassen zu können. Aber zumindest über 1-m-Zaun hopsen Enya und Joey ja lockerflockig drüber. Da würde ich denken, ich müsste auf Minimum 1,30m gehen oder es wäre genauso ein Hoffen und Vertrauen wie bei einem Fligengitter :muede:. Im Normallfall prima Barriere, aber nicht, wenn sie unbedingt wollen... Joey springt ja aus dem Stand in den Alkoven. Nagelt mich nicht drauf fest, so 1,6m ab Boden? Halt hochspringen und dann den Rest ziehen, wenn es noch nicht reicht.
    Das Camper-Leben wäre einfacher, hätte ich nur Shelties xD

    Ich habe durchaus schon gesehen auf TH-Webseiten, dass sie Privatvermittlungen unter bestimmten Umständen eine Plattform anbieten, also den Hund, der noch im alten Zuhause ist, auf ihrer Homepage zur Vermittlung zeigen. Bei euch ist ja auch für den Hund Leidensdruck dahinter, du willst kein Geld... ich würde tatsächlich bei Tierheimen mal nachfragen, ob sie Simba auf ihrer Webseite zeigen würden (während er noch bei dir lebt).
    Wenn er abgesehen vom Alleinebleiben und den Allergien keine größeren Baustellen hat, trifft er ja schon ein gewisses Beuteschema. Gerade im Vergleich zu vielen anderen Tierheim-Insassen. Und es gibt sicher genug Menschen, die immer noch erst im örtlichen Tierheim schauen bzw. auf deren Homepage.

    Hm...

    Was wäre damit als Schild am Eingang... (müsste noch ausgefeilt werden...)

    Dieses Bücherbüdchen ist dafür da, jedem Menschen ein kleines Geschenk an Lesevergnügen zu bieten, ganz kostenfrei.

    Bitte nehmen Sie keine Bücher mit, um Geld damit zu verdienen.


    Meint ihr, das bringt etwas? Oder sensibilisiert zumindest andere Besucher des Bücherbüdchens? Habt ihr bessere Text-Ideen? War jetzt so ein kleiner Gedanke

    Ok, danke euch. Etwas anderes, als Geld, ist mir auch nicht eingefallen. Meine Kolleginnen meinten, da bekommt man doch nichts für. Aber ja, 10 Euro mehr oder weniger zur Selbstbedienung... Wir haben (hatten) auch viele wirklich hochwertige Bücher.

    außer durch Überwachung eben.

    Selbst wenn... Wir haben ja keine Regeln zur Maximal-Mitnahme. Und niemand würde dafür bezahlt werden bei uns, die Kamera im Blick zu behalten, um dann dorthin zu fahren und XY anzusprechen.

    Vielleicht ein Schild: Achtung, Video-Überwachung? Aber ich glaube irgendwie kaum, dass das jemanden abschreckt.

    Unser Angebot ist halt bei Weitem vielfältig-hochwertiger als das von Bücherschränken und wenn das nun jemand für sich entdeckt hat... es ist traurig. Die Bücher sollen ja frei für Jeden sein und nicht den Einen, der Geld damit macht.

    Ich hab da mal eine doofe Frage. Dass es nur Mutmaßungen sein können, ist mir klar, aber uns fehlt da gerade jede Idee...

    Wir haben bei uns am Entsorgungszentrum auf der Arbeit ein Bücherbüdchen. Ein richtiger Raum mit vielen Regalen, Mittelteil mit Kinderbüchern, sehr gut betreut (durch mich). Das gibt es jetzt seit 1,5 Jahren und wir hatten bislang immer eher das Problem des Überangebots an Büchern. Also, wir haben ein großes Abgaberegal, da sortieren wir aus, was wirklich nicht mehr ok ist und den Rest sortieren wir ein. Und es waren bis zu den letzten Herbstferien grundsätzlich zu viele Bücher, die wir an anderer Stelle versucht haben zu verschenken.

    Seit den Herbstferien verschwinden ganze Regalreihen. Alle paar Tage. Quasi alle deutschen Krimis weg... quasi alle Haustier-Bücher weg... quasi alle Biographie-Bücher weg... quasi alle Reiseführer weg etc. Ich komme da rein und frage mich schon beim Ankommen, was hat es heute getroffen?
    Der "Ausschuss" bleibt da. Alles hochwertige halt nicht und das immer so Abschnittsweise.

    Ich habe mich da natürlich mit Kollegen drüber unterhalten, aber die einhellige Meinung war, man bekommt da nichts für. Also Geld als Antrieb fällt weg?
    Eine Art Book-Hoarder vielleicht?

    Überwacht ist es nicht und wir haben auch keine Regeln, wie viele Bücher man mitnehmen darf. Aber mittlerweile ist es rel. leergefegt und scheint auch den eigentlichen Sinn nicht mehr wirklich zu treffen.

    Keine Ahnung, was ich mir an Antworten erhoffe, vielleicht zumindest, ein wenig zu verstehen, was da passiert? Warum? Oder wie man vielleicht etwas gegensteuern kann?