Beiträge von Lucy_Lou

    Ich finfe es beim Agi auch immer spannend, wie unterschiedlich es doch sein kann von Land zu Land. Oder gibt es die Einteilung nur bei den Crufts?

    seenase wie ich in diesem Rahmen vor ein paar Jahren gelernt habe, heißt ABC all but Collies, also ohne Border Collies.

    Und gegen diese Blauägigkeit hätte ich gerne eine Handhabe ...

    In welcher Form?

    Auch das ist nicht provokant von mir gemeint. Informationen gibt es doch im Überfluss zur heutigen Zeit. Gegen was genau eine Handhabe und wie? Ist ja nicht so, als wäre jeder Ersthundehalter mit einem Schäferhund überfordert. Oder als gäbe es keine Informationsmöglichkeiten. Wo setzt man da an?


    Ich kenne es aus meiner Kindheit / frühen Jugend im Übrigen so, dass sehr viel unter "selbst Schuld" lief (wir hatten einige mitlaufende Hunde, die man halt in Ruhe gelassen hat und dann wurde man auch nicht genissen), aber wenn der Hund zu sehr reagiert hat, war er tot. Das war auch Luna noch Mitte der 2000er, völlig ohne sozialen Aufschrei (Lucys Schwester).

    Dass man "damals" mit sehr aversiven Methoden effektiver war, wüsste ich nicht. Mehr ging in Ordnung (viele Hunde waren Mitläufer, frei in der Straße oder mit uns Kindern unterwegs) und s.o., die Hunde waren nicht durch die Bank nett. Aber wenn sie zu unnett waren, gab es halt Tod und nicht aversivere Methoden zur Erziehung. Nur meine Erinnerung an die Zeit. (der Hund meiner Oma wurde übrigens noch im Paket aus dem Otto-Katalog geliefert, so zu: früher war es besser :fear:)

    Lotta ist dann jetzt auch in der A1 angekommen :mrgreen-dance:. 2 fehlerfreie Läufe (unterschiedliche Parcours, tatsächlich mal kein Second Chance) am Wochenende in Mendig =)
    (und das, wo man bedenken muss, dass die größten Hürden die soziale Kompetenz in der BH und beim Einmessen gewesen sind für sie |). War, glaube ich, auch ein wenig Nettigkeit der jeweiligen Richter:innen...). Turniere sind dagegen vergleichsweise herrlich entspannt mit ihr, so lange sie die Menschen in Ruhe lassen, ist ihre Welt ziemlich in Ordnung xD. Sie ist gar nicht mal wirklich unsicher, fremde Menschen sind einfach iehbahpfui für sie :ugly:, in dem Extrem hatte ich das bei einem Sheltie auch noch nicht...

    Es macht immer einen Unterschied ob Hund 1 dabei ist, ob Hund 2 dabei ist oder nicht, ist egal.

    Ich finde, das fasst es ganz schön zusammen :smile:. Wenn ich nur mit den 3 Shelties spazieren gehe, ist es völlig egal, ob es einer oder alle drei sind. Lotta braucht situativ etwas Aufmerksamkeit, Smilla und Peaches sind völlige Selbstläufer, egal in welcher Umgebung. Das sind die immer noch, wenn Enya (BC) und / oder Joey (Aussie) dabei sind. Aber Enya braucht auch Aufmerksamkeit (Joey eher nicht), damit sind es halt schon 2 Hunde, bei denen ich situativ was mehr achten muss, wenn ich mit allen 5en spazieren gehe. Dennoch erfordert es hier kaum mehr Zeit, mit 5 Hunden spazieren zu gehen, als mit einem Hund, da ich zu 95% gemeinsam gehe. Aufteilen tun wir nur im Urlaub (wenn es sonst zu viel wäre oder: was passt für wen) oder wenn Teile mit Frank alternativ im Sport unterwegs sind. Von daher verstehe ich auch RafiLe1985 Aussage, dass es zeitlich in Bezug auf Spaziergänge keinen größeren Unterschied macht, ob es 1, 3 oder 5 Hunde sind. Entscheidend ist, wie gut das klappt mit jedem einzelnen Hund und ob man bei Bedarf die Zeit hätte, getrennt zu gehen (einer krank, Welpe, spezielle Trainingssituationen etc.). Letztlich laufe ich eh die Strecken, auf die ich Bock habe in meinem Tempo und wenn Enya meint die doppelt laufen zu müssen :ka:. Da ändert auch keine bummelnde Smilla was dran (die eher mein Wohlfühltempo bevorzugt...)
    Und in punkto Zeit wäre die Frage: was macht man sonst mit den Hunden? Aufwändigen Hundesport (wobei ich in "meinen" Sportarten ungefähr gar keinen Einzelhundehalter kenne) und kann ich Ausbildung/Einsätze/Turniere etc. auf mehrere Hunde zuschneiden? Und halt so die Grundsatzfragen was Transport im Auto, Fremdbetreuung, Finanzielles etc. angeht.
    Aber einen so bedeutenden Zeitunterschied sehe ich persönlich tatsächlich nicht bei Mehrhundehaltung und auch nicht, dass da quasi so zwangsläufig ein Hund oder beide zurückstecken müssen. Zumal die sich ja bestenfalls auch noch gegenseitig haben, wenn die sich nicht total doof finden oder komplett ignorieren.
    Ist aber vermutlich auch eine Frage der Wohnlage und der Baustellen des einzelnen Hundes :ka:

    Ich finde dieses „nicht leistbar vom Halter“ immer schwierig.

    Und was wäre die Alternative zur Abgabe durch den Halter? Auch das nicht provokativ gefragt. Also was sollte er stattdessen tun? Beim Post, auf den ich mich ursprünglich bezogen hatte, kam ja, der Produzent, der an Hinz und Kunz verkauft sei mindestens mal mit Schuld. Du aber meinst eher, dann muss der Halter eben... ja was? Er hat es in der Vergangenheit ja nun nicht auf die Kette bekommen, den Hund so zu führen und aufs Leben vorzubereiten, dass das zu keinen Verletzungen führt. Dann muss er nun halt also zu Hundeschulstunden verdonnert werden? Einen Zwinger bauen? Für eine sichere Unterbringung zahlungspflichtig sein?
    Oder doch eher der Produzent?

    Ich frage mich einfach nur, was die praktische Umsetzung wäre, bin da an sich bei euch

    Aber solange Hinz und Kunz Hunde ohne Sinn und Verstand produzieren dürfen, diese an den Nächstbesten abgeben und am Schluss keiner Verantwortung übernehmen muss, wird sowas leider immer mal wieder passieren.

    Wer soll die denn übernehmen? Ernstgemeint, nicht provokativ. So rein fiktiv: da kauft sich Familie Happy einen Dobermann und der wird nicht nur zum beschützenden, kinderliebenden Familienhund, sondern beißt zu in Fall X (anderer Hund verletzt) und dann Y (Halter verletzt) und dann Z (Nachbar Zorngiebel verletzt, whatever). Hund soll weg, weil nicht mehr leistbar vom Halter. Wer muss da für dein Empfinden die Verantwortung übernehmen und in welcher Form? Vor allem so, "dass sowas nie wieder passiert"?

    Sheltie hatte ich kurz überlegt, da kommts aber wahrscheinlich sehr auf die Linien an

    Die sehen halt süß und lieb aus und ungefähr jeder freut sich über einen "Mini-Collie". So auf den ersten Blick.
    Ich habe ja nun insgesamt 4 Shelties (gehabt), genau eine davon würde ich als geeignet ansehen (sehr freundlich, eher ruhig, gerne dösend dabei oder sich gerne auch Fremden streicheln lassend). Alle 3 anderen genau nicht. Aber für Linien-Empfehlungen könnte man ja hier im Sheltie-Thread anfragen.
    Hütehunde spiegeln eh enorm, viel mit Abgrenzen ist da nicht. Dazu kommt beim Sheltie eine durchaus recht gut vorhandene Vorsicht Fremden gegenüber, die sich in Ignoranz äußern kann (selber kümmern wollen die sich eigentlich nicht), aber da die Rasse auch äußerst vokal ist, eben auch in aktivem Verbellen, je nach Typ und Lebenserfahrung und Anleitung durch den Menschen. Und je nachdem, wie suspekt ihnen ihr Gegenüber ist (= verhält sich unnormal). Zudem haben (junge) Shelties ein durchaus sehr hohes Aktivitätslevel, Ruhe ausstrahlen tun die eher weniger (und die Vokalität erwähnte ich bereits). Klar, gibt solche und solche (wie gesagt, Peaches wäre sicher toll darin), aber ich würde da bei einem Sheltie nicht unbedingt von ausgehen, dass der geeignet ist.

    Und ich liebe Shelties! Versuche da ganz sicher nichts schlecht zu reden. Falls du ernsthaft an der Rasse interessiert bist und so grob nahe Köln wohnst, könnte ich dir meine aktuellen 3 gerne vorstellen. Gerade mit Lotta und Peaches hast du da charakterlich das ganze Spektrum xD (Smilla ist einfach nur völlig ignorant)

    Die , teilweise sehr alten und teilweise dementen, Bewohner kennen alle Dackel aus ihrer Vergangenheit.

    Ich kann zu dem Thema an sich nichts beitragen, aber das geht in die Richtung, was ich beim Lesen der Fragen dachte: Es ist nicht unwichtig, was die Menschen mit der Rasse verbinden. Wenn man trauert (hat ja nichts mit dement zu tun), mag man vielleicht lieber mit für einen selber negativ behafteten Rassen nicht konfrontiert werden. Gerade wenn es wechselnde Trauergruppen sind, die das Individuum vielleicht gar nicht so kennenlernen, wie Langzeit-Bewohner. Und auch wenn man es Vorurteile nennen mag, sieht man tendentiell in einer emotional schlimmen Situation lieber einen Golden Retriever als einen Rottweiler auf sich zukommen.

    Ich persönlich würde, wenn es genau darum geht: Trauerbegleithund in Form von klein (in deinem Fall), nicht zu aufgedreht, nettes Image, dem Menschen zugewandt... tatsächlich an Havaneser und Co denken. Also z.B. kein typischer Sheltie oder Jack Russell, wenn man das möglichst so haben will. Dackel weiß ich nicht. Aber ich hätte schon auch den Grundansatz, welche Gefühle die Rasse an sich beim Trauernden auslöst. Und das Aktivitätslevel. Und nicht allzu bellfreudig. Man mag auch froh über Ablenkung sein, erträgt aber uU auch nicht mehr allzu viel noch obendrauf. Rein von meiner Warte als potentiell Trauernder ausgehend.

    Ja, krasse Aussage, Zitat aus dem Artikel:

    "Und der Hund hat, wenn man sich auch das Bissmuster betrachtet, offensichtlich den Jungen nur festhalten wollen"

    :ugly:

    Und klar, da konnte seine Besitzerin ihn nicht mehr halten, da er ja Kinder kennt und da einfach interagieren wollte :kotz:. Man fragt sich ja schon so ein bissele, was man so alles schönreden kann :fear:

    Ich muss dringend mal Bilder bearbeiten, merke ich gerade |)

    der Aussie auf dem Foto dürfte aber zu erkennen sein

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    Und sehr sicher unser letzter Aussie. Border und Shelties passen einfach besser hier bei uns. Aber Joey ist schon toll. Wenn man es vorher wüsste :roll:, ich finde irgendwie, Aussie ist sehr ein Glücksspiel im Alltag und auch kaum wirklich Turnier-geeignet im Sport. Rein im Alltag ist Joey schon wirklich ein sehr angenehmer Aussie und extrem wichtig fürs Rudel hier. Ich kenne aber einfach deutlich (!) mehr Aussies, die ich nicht haben wollte, als solche, bei denen ich denke: ja, bitte...

    Mittlerweile ist Joey 10 Jahre alt, sie kann bitte 20 werden und wir stellen uns die Frage nicht weiter, ob nochmal ein Aussie. Hoopers macht sie noch, Agi auf Turnieren nicht mehr seit Ende des letzten Jahres. Das war die Grenze (sie hat etwa 50cm Schulterhöhe und ist damit "large", das braucht man dann nicht mehr...)