Beiträge von Lucy_Lou

    Was wollt ihr dem Hund an Auslastung bieten? Ist euch Hundewiesentauglichkeit (große Verträglichkeit) wichtig oder dass ihr den Hund ableinen könnt (Jagdtrieb)? Wie wachsam darf der Hund sein (Bellfreudigkeit, Melden von ungwohnten Geräuschen, Verhalten Fremden gegenüber...)? Im Wohnmobil hat ja beides Vor- und Nachteile (gut, Zuhause auch), gerade auf CPs ist ein sehr leiser, zu allem freundlicher Hund sicher von Vorteil, wenn man viel einsamer steht, sieht man das auch anders...

    Was genau spricht dich am Eurasier an? Es klingt nach: eher wenig Temperament und kein bestimmter Sport, so ein halbwegs genügsamer immer-mit-dabei-Hund?
    Dass gerade sehr plüschige Hunde im WoMo Dreck reinbringen, ist euch sicher bewusst =)? Bei Matschwetter und Dauerregen muss der Hund ja auch raus und so einen Eurasier kriegt man nicht schnell trockengelegt.

    Und Thema Tierarztkosten, auch wenn ihr nicht klingt, als hättet ihr (zu) wenig Geld. Das ist richtig teuer geworden, selbst mit gefühlten Kleinigkeiten gerne mal mehrere Hundert Euro, mit größeren Sachen sehr viel mehr. Gibt es diverse Threads zu hier im Forum, falls es interessiert. Es mag Sinn machen, über eine Kranken- oder OP-Kosten-Versicherung nachzudenken.

    Welpe oder nicht ist sehr Geschmackssache, finde ich. Ich persönlich liebe Welpen und finde sie kein Stück anstrengend. Andere sind heilfroh, wenn die Zeit vorbei ist xD. Ihr habt Zeit und einen Garten, da finde ich einen Welpen nicht abwegig.

    Habe auch mal wieder ein Buch gelesen, völlig ohne Erwartungen und hinterher erst gesehen, ist ein Jugendbuch. Kann man aber auch gut erwachsen lesen:

    Lügentochter von Megan Cooley Peterson

    "Piper ist in einer Sekte aufgewachsen, sie weiß es nur nicht. Deshalb stellt sie auch keine Fragen. Niemals. Denn ihr Vater ist für Piper ein Prophet, er hat immer recht. Bis er es eines Tages nicht mehr hat: Als die Regierung eine Razzia auf ihrer Anlage durchführt, wird Piper von ihren Geschwistern, von Mutter, den Tanten und von allen Anhängern Vaters getrennt – sogar von ihrem Schwarm Caspian. Nun lebt Piper in der Außenwelt. Unter IHNEN. Bei einer wildfremden Frau, die sie angeblich beschützen soll. Doch Piper weiß es besser. Und sie wird entkommen."

    Ich-Perspektive Präsenz, aufgeteilt wechselnd in "Davor" und in "Danach". Die Grenze dazwischen ist die "Entführung" durch die Regierungsbeamten, vor denen ihr Vater so lange gewarnt hat.
    Nicht alles war schlecht im "Davor", die vielen "Geschwister" z.B., die sich umeinander kümmern. Anderes, wie ein stetiger Hunger und die "Tanten" dagegen nicht, aber das kritisiert Piper gar nicht, es ist einfach notwendig und ihr Vater ist über jede Kritik erhaben.

    Ich fand das Buch gut. Man ist durch die Perspektive immer in dem Denken von Piper, die lange braucht, um anzufängen, nicht mehr blind sich an ihrem unfehlbaren Vater zu orientieren, zumal die Außenwelt durch ihn eingetrichtert gefährlich und dem Untergang geweiht ist und sie diese nur durch ausgwählte Serien und Filme kennt. Ihr Ziel ist, irgendwann erwachsen ein wertvolles Mitglied der "Kolonie" zu werden.

    Ich habe mich mit Sekten nie näher beschäftigt, ich finde es aus dieser Perspektive aber interessant und nachvollziehbar erzählt. Es ist nicht extrem tiefgründig, ist recht freundlich erzählt, was vermutlich auch damit zu tun hat, dass es ein Jugendbuch ist. Die Liebesgeschichte hätte es auch nicht gebraucht und Piper kam hier und da jünger vor als fast 18 Jahre alt. Aber dennoch, das Buch empfehle ich weiter.

    Nur mal exemplarisch:

    Jagdverhalten ist daher in meinen Augen bei bestimmten Rassetypen insgesamt gesehen gefährlicher für die Umwelt.

    Ja.
    Aber es handelt sich hierbei ja nun um einen langjährigen Sozialpartner, der getötet wurde. Dass der plötzlich zur tötenswerten Jagd-Beute wird, geht tatsächlich nicht in meinen Kopf, jedenfalls nicht mit der Erklärung: der hatte halt viel Jagdtrieb und die Rasse stoppt nicht vorm Töten. Nur weil sein Sozialpartner (!!!) losrennt, stolpert, hektische Handbewegungen macht? Oder wie soll man sich das vorstellen?

    Das einzig nachvollziehbare in dem Kontext für mich wäre:
    Ich wurde mit Smilla ja schon öfter gefragt, wie meine anderen Hunde auf ihre Anfälle reagieren. In meinem Fall neutral bis beschützend. Es scheint so selten aber nicht zu sein, dass Hunde innerhalb eines Sozialverbandes auf epileptische (und ähnliche) Anfälle auch unschön reagieren.

    Aber was soll der Sozialpartner Mensch in dem Fall getan haben, um plötzlich zur Beute zu werden? Dann müsste es doch jedes rennende Kind, jeder hektische Mensch, jeder stolpernde Mensch etc. eher sein, als der Besitzer des Hundes :???: ? Jetzt mal blöd ausgedrückt: ein Jagdterrier denkt sich doch auch nicht mitten auf einem Spaziergang: och, mein Mensch läuft was schneller, könnte also auch ein Hase sein, versuche ich mal, den zu erlegen...

    Hinsichtlich des Weiteren Vorgehens und warum der Hund nicht gleich eingeschläfert wird steht hier mehr

    https://www.fr.de/panorama/hund-…t-94123929.html

    Ich finde den Artikel wirklich gut. Zwei Seiten der Medaille: es ist so gut wie manchmal unverständlich, was für Hürden Behörden nehmen müssen, um "kritische" Entscheidungen zu treffen. Und mit Social Media ja noch mal drastisch mehr, was man bedenken muss, wenn man nur den kleinsten Fehler macht. Vom Shitstorm mal abgesehen, hast du einfach eine breite Front, die jedes nicht Regelkonforme finden will. Ich erlebe es ja gerade in wesentlich kleinerem Maßstab (und nicht hundebezogen) in meiner Firma, wie sehr man versucht, jedes Mini-Detail rechtlich abzusichern und bloß korrekt zu machen und das bei etwas eigentlich Unbedeutendem. Und ja, das ist auch gut und richtig so.

    In dem Artikel steht z.B. auch, man weiß nicht, ob der Hund erst nach dem Tod zugebissen hat (in dem Fall würde ich das absurd finden, wenn, eher bei einem epileptischen Anfall vor dem Tod...), dass man DNA-Spuren braucht, um zu wissen, genau dieser Hund war das. Aber es ist egal, was man selber als gesunden Menschenverstand ansieht, es muss behördlich abgesichert sein, sofern nicht der Hund beim Zerfleischen erwischt wurde.

    Es wird jedenfalls sicher (!) mehr Anhaltspunkte geben als: der Hund sieht nach SoKa aus, um anzunehmen, der war nur treusorgend an der Seite des Besitzers... Dass Behörden und Polizei sich da bedeckt halten, bis alle Fakten beisammen sind, dürfte alleine bei den Reaktionen hier im Thread mehr als verständlich sein.

    Ich hab bereits mehrfach gehört, dass Gruppen dazu neigen, Hunde mit einem Krampfanfall, als Rudel gern eliminieren zu wollen. Oder der Klassiker - mit drei Jahren knallt es zwischen den Hündinnen und dauerhafte Trennung ist angesagt.
    Meine persönliche Meinung dazu ist einfach, dass das Leben leichter ist, wenn man nur so viele Hunde hat, wie man Kapazität hat jeden einzeln zu versorgen. Und 10x einzeln laufen, tricksen, etc. wird einfach kaum jemand mit Job leisten können.

    Man wacht ja nicht plötzlich mit 10 Hunden auf :ka: Dass ein Hund das Gefüge sehr blöd beeinflussen kann, klar. Aber die wenigsten Mehrhundehalter sind so dämlich, zu 5 Hunden, die sich doof finden, wo alle nichtmal zu Zweit gemeinsam spazieren gehen können, noch einen 6. dazu zu tun. Wenn du 2 Hündinnen hast, bei denen es knallt mit drei Jahren, wirfst du da keine 8 weiteren rein. Wenn du Hunde mit Job / Hundesport hast, schaust du eh sehr differenziert, wen du wie brauchst und ausbilden kannst (sage ich als HH mit Turnierhunden, die genug in der Richtung darüber auch kennt).

    Smilla hatte mal locker 1000 Anfälle in ihrem Leben, keiner der anderen Hunde hat sie je angefallen, im Gegenteil, beschützt. Ja, so geht das auch.

    Und hier leben aktuell 5 unkastrierte Hündinnen im Alter von 2 bis knapp 12 Jahren. Ja, geht :ka:.

    Die Hunde ziehen nach und nach ein! Niemand, der schon mit 2 Hunden überfordert ist, mit denen zusammen nicht spazieren gehen kann, mit denen nicht "tricksen" kann aus Zeitgründen, sich die TA-Kosten nicht leisten kann, die nicht vernünftig pflegen kann, keine Notfallbetreuung hat und wenn man nicht aufpasst, hängen die sich an der Kehle... sollte einen 3. Hund aufnehmen. Ja. Aber die Hunde 3-10 fallen weder plötzlich vom Himmel, noch sind alle Halter so dämlich, die Situation nicht einschätzen zu können.

    (Dagegen kenne ich wirklich genug 1-Hunde-Halter, denen ich am liebsten diesen einen schon abnehmen würde |) . )

    Und jetzt muss ich gleich noch einmal um Daumen bitten für unsere Mieterin.
    Es tut ja eher gut, zu wissen, es gibt Menschen, die denken an einen, seinen Hund, in meinem Fall Joey zum Beispiel, danke dafür!!
    Helfen tun die Daumen vermutlich nicht, aber wer weiß, vielleicht die gute Energie ja doch. Und die hat unsere Mieterin nötig (Details sind hier fehl am Platz).

    Das ist auch mein riesiges Fragezeichen malimuc . Selbst wenn man sich da einen Epilepsie-Anfall beim Menschen herfantasiert, das ist völlig außerhalb jeder normalen Mensch-Hund-Beziehung.
    Nicht, dass ich bezweifeln will, dass der Hund das getan hat und ganz sicher will ich dem Getöteten keine sadistische Ader andichten, eher mach ich um SoKas mittlerweile einen mehr als großen Bogen... Da hat doch mit dem Hund etwas ganz grundlegendes nicht gestimmt und die Hunde, die Menschen töten (einen Sozialpartner in dem Fall), gehören ja doch immer dem eher selben Typ an...

    Nein wir haben schlichtweg eine verschiedene Einstellung zu dem Thema. Das hat mit können oder nicht können nichts zu tun sondern ist halt einfach subjektiv.

    Ich verstehe deinen Standpunkt nicht so richtig. Du sagst, es kann sich keiner gut um "viele" Hunde kümmern, weil du das subjektiv so empfindest, also ohne zu sagen, das ist objektiv / rational betrachtet so :???:? Rational betrachtet ist das möglich, aber aus deiner subjektiven Sicht nicht? Verwirre mich nicht mit Tatsachen bei anderen?

    Hast du einen besseren Notfallplan, besser gepflegte Hunde, besser ausgelastete Hunde, besser sozialisierte Hunde oder gehst auch nur früher zum Tierarzt, wenn etwas ist? Kennst du viele Einhunde-Halter, die das tun im Vergleich zu Fuchshexchen ?
    (oder im Vergleich zu mir? Ich kenne selbst da im Vergleich eher wenige in meinem direkten Umfeld (außerhalb von Verein/Hundesport, alles Mehrhundehalter) und habe "nur" 5 Hunde)

    Ein paar Daumen wären hier auch ganz schön... Wir haben bei Joey eine Art "Ei" unten links am Hals erfühlt, sie ist 10 Jahre alt, der Gedanke an einen Tumor war sofort da.
    Die Tierärztin hat ein wenig Entwarnung gegeben (Frank ist heute mit ihr hingefahren), sie vermutet eher eine Drüsenentzündung. Biopsie ist gemacht und wurde in ein Labor geschickt, vorsorglich Medikamente (falls es das ist) haben wir bekommen. Ich hoffe so sehr, es ist nichts Schlimmeres und geht mit den Medikamenten einfach wieder weg. Auf die Laboruntersuchung müssen wir halt jetzt warten. Sie selbst ist wie immer, man merkt ihr nicht an, dass irgendwas nicht in Ordnung ist, immerhin, sie leidet gerade nicht.

    Wobei sich das mit dem Brandschutz ja schon gut geändert hat (Crans Montana blende ich da mal aus), in meiner Kindheit waren mehr schlecht als recht am Tannenbaum befestigte Kerzen völlig normal |). Es ist schon faszinierend, wieviel letztlich gut geht... Ich bin sehr froh über die Weiterentwicklung. Im WoMo gibt es ja zig Vorgaben, ob es überhaupt dauerhaft an sein darf das Gas und wie genau inkl. Gasprüfungen. Wäre halt die Frage, was man Zuhause umsetzen will und kann oder ob man das so allgemein für... Honks war die Formulierung? zu leicht machen will.

    Aber im Sommer bei richtig heißen Temperaturen kühlt der nicht besonders gut.

    Nun... doch! Selbst unser Alter im Billig-Elnagh tat dies inkl. sehr gut funktionierendem Eisfach. Und mittlerweile... ich sag mal so: wer sich ein neues WoMo leisten kann, hat Geld. Und der wird nicht im August in Spanien mit geschmolzenem Eis oder einer Lebensmittelvergiftung wegen des Fischs dastehen wollen, weil der Kühl- und Gefrierschrank nicht so funktioniert, wie man es von Zuhause kennt. Ich kann ja nur von unseren beiden Versionen sprechen, das Alte war ein Billigteil, selbst das war da ohne Probleme... Das Neue... da merkst du auch bei 40 Grad Außentemperatur keinen Unterschied zu Zuhause.
    Ich will da keine Werbung machen, aber die Teile funktionieren einwandfrei.