Beiträge von Bonadea

    In letzter Zeit fällt mir auf, dass es reihenweise Dis bei den Turnieren gibt. Teilweise rennt der Hund schon los, bevor der HF auch nur zwei Schritte weiter ist. Setzen können sich manche Hunde nicht mal, wenn man ihnen zum Start ihre Decke als Bodentarget hinlegt.Ich hab beim Agi das Gefühl, dass es gerade nur noch um Schnelligkeit geht - und Gehorsam und Lenkung immer weiter zurückfällt. Da wäre ein bisschen UO vielleicht gar nicht so falsch. Ist mir jedenfalls als Parcourshelfer in dem letzten drei Jahren immer mehr aufgefallen. Das vielleicht so als Anstoß, wo UO und Agi sich auch treffen können.


    Eine Decke zum Starten gibt es nur bei läufigen Hündinnen .... ?

    Ansonsten kann ich die Beobachtungen nicht so ganz teilen. Es ist nun mal ein Sport wo es um Schnelligkeit geht, da passiert nun mal auch sehr viel schneller ein DIS, je schneller der Hund ist ;-)

    Die Ausbilungsmethoden werden mittlerweile immer ausgefeilter und professioneller und es wird da eigentlich extrem viel mit Triebkontrolle gearbeitet. Idioten gibt's natürlich immer ... aber ich finde schon, dass sich die Hundeführer heute sehr viel mehr Gedanken zur Ausbildung machen, als noch vor 10 Jahren. Aber der Sport ist tatsächlich auch viel schneller geworden.

    @Hennie Klar wuerden da sehr sehr viele schreien. Aber nur so waere alles abgedeckt :p

    @Bonadea Das war gar nicht auf dich bezogen. Sorry wenn das so rueber kam.


    Ja fuer viele ist UO lahm und entsprechend scheisse (sorry) schleichen die Hunde ueber den Platz. Das ist aber nicht das Problem der BH. Das ist ein Problem der HF.

    alles gut ;)


    Und ja, natürlich ist das oft das Problem des HF und weniger des Hundes. Aber ist halt auch bissl unfair irgendwie diesen Leuten dann eine - in ihren Augen - sehr unsinnige Prüfung aufzuwingen. Was ja die Lust auf die UO nicht gerade hebt. Und die Hunde tun mir dann auch leid, die dann unsicher und meidend durch so ne Prüfung gezogen werden.

    Daher wäre es ja schon gut, wenn es da vielleicht irgendwann mal sinnvollere Änderungen gibt.

    Wer IPO etc. macht wird mit der BH kein Problem haben, weil er die darin enthaltenen Elemente ja so oder so sehr intensiv übt.

    Warum wohl?
    Weil zu viel Menschen nur Spaß am Bewegen durch den Parcour hatten und es kreuz und quer lief und, weil vielen der Hunde der Grundgehorsam fehlte.

    Und genau da könnte man mit einer sportbezogenen Lizenz doch gut einen Riegel vorschieben.

    Z.B. A1 Parcours als Einstiegprüfung für Agileute
    - Hund bleibt am Start liegen/stehen/sitzen
    - Hund bleibt im Parcours beim Hundeführer und verabschiedet sich nicht schon nach dem Start
    - alle Hindernisse werden abgearbeitet ohne, dass sich der Hund halb umbringt oder ins Meiden geht
    - Hund lässt sich im Zielbereich bestätigen und anleinen
    - Chipkontrolle durch fremde Person

    das wäre für mich eine sinnvolle Einstiegsüberprüfung für Agilitysportler :)

    Denn das sehe ich genauso - Prüfung/Lizenz macht schon Sinn!!!! Gerade WEGEN der ganzen "Funsportler", deren Hunde einfach schlecht ausgebildet sind oder keine vernünftige Bindung haben, aber dann ja nur aus "fun" auf irgendwelche Turniere geschleift werden.

    Ich habe mal eine grundsätzliche Frage zum Agility: geht es da nicht auch um Unterordnung? Ich erwarte doch schließlich, dass der Hund einen Parcours so durchläuft wie ICH das vorgebe und nicht so wie der Hund selber meint.... beim THS ist es ja ähnlich, auch da brauche ich "Gehorsam", sonst funktioniert es nicht...

    Klar.
    Aber ein Agihund muss nicht 50m stupide neben dir herlaufen, er muss nicht auf deiner Höhe bleiben, er muss nicht Sitz und platz machen .... er arbeitet in sehr viel höherer Trieblage (sehr selbstbelohnend ...), in meist größerem Abstand zum Hundeführer und arbeitet auf Kommando sehr selbstständig Aufgaben ab.

    Agi ist von klassischer UO einfach meilenweit weg. Der Hund muss sich im Agi auch infach viel viel kürzere Sequenzen konzentrieren und gelnagt viel schneller an sein Motivationsmittel.

    Ich denke aus dem Grund ist UO für viele Agileute auch so eine Qual. Langweilig und der Hund muss sehr lange ohne Bestätigung arbeiten.

    Nochmal: Wieso sollten Elemente aus dem Agi als Grundpruefung genommen werden? Mit IPO, Obedience und THS sind 3 Sportarten gegeben, die eine UO verlangen. Ein Agi-Parcours ist da - bei allen Sportarten - in der Minderheit. Wegen mir kann gerne eine Pruefung entwickelt werden, die Elemente aus allen Sportarten enthaelt, fuer die bisher eine BH vorgeschrieben ist. Also Agi, THS, Obedience, SD, UO, Faehrte (sind alle 3 als einzelne Pruefung machbar), Mondioring (!), Rettungshundesport, Stoebern, ... Dann duerfte keiner mehr meckern, denn dann sind ja alle Bereiche abgedeckt.


    Ähm. Ich meinte das als Scherz. Die Vorstellung ist lustig. Mehr nicht. Sinn macht das keinen ;-)
    Wobei ich glaube, dass der Agilitysport - mal wieder - stark unterschätzt wird. Und auch als ich noch viel Obi gemacht habe, hat mich die BH genervt, wegen "Vorsitz" und dem ganzen dummen Zeug, dass ich in der Bg einfach anders machen wollte.

    Und ja, ich habe mit allen meinen Hunden die BH gemacht. Ich trainiere gerne Unterordnung. Habe kein Problem mit einer Einstiegsprüfung.

    Aber irgendwo kann ich die Abgneigung halt auch verstehen. Nicht jeder hat Bock UO so zu trainieren und es stimmt halt einfach auch, dass dies Fleißarbeit ist und relativ wenig mit dem späteren Einsatz des Hundes zutun hat. Insofern ist die Kritik an der BH ja nicht ganz unberechtigt. Und die ganze Prüfung ist einfach veraltet und stammt aus einem System, dass den restlichen Hundesportbereich einfach schlecht abdeckt.

    Ich bin nicht generell gegen die BH, aber evtl. sollte man das System überdenken oder bessere Alternativen entwickeln. Aber darüber wird ja schon seit Jahren debattiert und ändern wird sich so schnell vermutlich eh nix.

    Die liebe BH ..... immer wieder Streitthema.

    Haha, sorry ... musste aber so grinsen eben. Die Vorstellung, dass IPOler nen A1 laufen müssen um im Sport starten zu dürfen, finde ich sehr amüsant xD

    Man kann nur hoffen, dass sie sich irgendwann mal was Gescheites als Sporteinstiegsprüfung überlegen oder eben wie in der Schweiz Lizenzen für die einzelnen Sportbereiche verteilen. Das würde echt mehr Sinn machen, als allen das BH-Schema aufzuzwingen (was ohne Frage machbar ist, so meine ich das nicht).

    Saraaaa, wenn eure Pläne konkret werden will ich es aber wissen :D

    Hier neues von unserer verrückten "Joujou" ♥
    12 Wochen alt :D

    Im Kampf mit Bruder Beetee

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    Ihr unglaublich hübscher Bruder Beetee :)

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    Und nochmal Einzelbilder von Jou!

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    Beine, Beine, Beine - haha!

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    Naja... ich habs jetzt nicht im Kopf, aber hast du einen Preis genommen, der weit über dem "üblichen" ist?Als Sportler (welcher Sportart auch immer) weiß ich ja in der Regel was der "Normalpreis" ist und wenn der Züchter einen guten Eindruck macht, gehe ich auch erstmal nicht davon aus das derjenige einen Mondscheinpreis verlangt und frage deswegen nicht sofort nach. Was jetzt trotzdem nicht heisst, dass ich alles zahlen würde.
    Ich würde das jetzt nicht zwingend als "der Preis spielt keine Rolle" interpretieren.

    Bei jemandem der nur einen Familienhund sucht ist es ja idR so das er kein wirkliches Bild davon hat, wie die Preise aktuell sind wenn der sich mal alle 12 Jahre einen Hund kauft. Mein Stiefvater hat in seinem Leben noch keinen Hund gekauft und hat am Telefon auch mit als erstes gefragt, was so ein Welpe denn kostet. Hätte meine Mutter wahrscheinlich erst zu einem späteren Zeitpunkt gemacht, aber die hat auch nicht ihren ersten Hund gekauft.


    Ich habe 1200 genommen.

    So war der Beitrag aber nicht gemeint. Ich würde z.B. auch nix über 1500 bezahlen, das wäre meine persönliche Schmerzgrenze. Mir ging es jetzt nur darum, was Leute eben motiviert bei Züchtern nachzufragen und was ihnen primär wichtig ist. Damit meinte ich nicht, dass solche Leute ungefragt JEDE Summe zahlen, aber dass die Prioritäten einfach woanders liegen :)

    Zu dem Thema passend:
    Hab jetzt kürzlich erst mitbekommen, dass ein Züchter erst 1500 € veranschlagt hatte, aber dann zum abholen den Leuten gesagt hat, es wäre SO viel Interesse an dem Wurf da, dass sie 2500 € mitbringen müssten, ansonsten würde er den Welpen anderweitig verkaufen, da müsste man ihn ja auch verstehen, blahblahblah...

    Mir ist da echt die Kinnlade runtergefallen.

    Krasse Story und absolut unfassbar!!!

    Hätte ich auch niemals gemacht, also so viel Geld dann bezahlt. Richtig frech.

    Türlich gibt es auch reichlich Ausstellunginteressierte Käufer, denen die Titel-Serie der Ahnen wichtig ist, für MICH ist es das nicht und für keinen der Käufer meiner Welpen war es das bisher. Diese Menschen werden sicher nie einen Hund bei mir kaufen :D
    In der Regel bestechen meine Weibsen beim ersten Besuch durch ihr chaotisch-bezauberndes Wesen ;) und die Interessenten möchten gerne eine Hund aus dieser unglaublich tollen, menschenbezogenen, arbeitseifrigen Hündin. Und erstrecht, wenn ich einenRüden auswähle, der sich durch Menschenfreundlichkeit, Arbeitseifer und Freundlichkeit auszeichnet. Nebenbei auf jeden Fall sollten beide ein gutes Gebäude mit bringen (meine Hündin wäre für Ausstellungserfolge zu "drahtig" da kommt eher der mobbelige Molosser -Typ auf´s Treppchen) und gesund sind.

    Alle meine Argumente, dass das Wesen bei meiner Hexe auch anders sein kann (hibbelig, nervtötend.....) prallen ab... ;) )


    Und das denke ich eben auch ... Käufer, denen bestimmte Dinge WIRKLICH wichtig sind, die suchen sich Verpaarung und Züchter schon recht gezielt aus. Das sind auch meistens Leute, bei denen der Preis Nebensache ist. Egal, ob der Hund jetzt aus ner Showverpaarung stammen soll oder durch Leistung besticht.

    Für Otto-Normal-Halter mag das einfach total schnuppe sein. Die gucken vielleicht noch bisschen nach Farbe und Sympathie ... aber die haben ja selten Kriterien, die die Elterntiere erfüllen müssen und sind somit ja auch deutlich weniger eingeschränkt bei der Züchtersuche.

    Bei den Shelties ist das ja z.B. eh extrem schwer .... wenn man Sport macht und nach einem Sheltie für den Sport sucht ist es fast ein Ding der Unmöglichkeit da was zu finden, wo beide Elterntiere im Sport sind oder man überhaupt mal was zur Arbeitsleistung sagen kann. Daher sind Welpen aus solchen Verpaarungen meistens schon weit vorher versprochen und ich muss sagen, ich hatte auch wirklich den Luxus, dass mein A-Wurf komplett an Sportler gegangen ist. Da hat den Preis übrigens niemanden interessiert, sondern die Leute haben wirklich sehr gezielt die Welpen nachgefragt aufgrund der Elterntiere.
    Ob die Welpen sich jetzt am Ende so entwickeln wie gewünscht steht noch in den Sternen, warten wir es mal ab - wie hier jemand ja schon sagte, eine Garantie gibt es eben nie.

    Aber ich denke, je mehr "Familienhunde" man züchtet, umso eher hat man mit den klassischen Interessenten zutun, die Preis, Farbe usw. nachfragen.