Beiträge von Bonadea

    Ich denke, die Frage nach dem Preis ist wichtig und auf jeden Fall legitim. Man muss schließlich wissen, wie viel man auf den Tisch legen soll. Bei keinem von meinen Züchtern war das Thema Preis je ein Problem. Es war aber auch niemals meine erste Frage.

    Und ja, ich bin ehrlich ... wenn ich ne Mail kriege wo drin steht (am besten noch ohne Begrüßung oder zwei Sätze zu einem selber) "wie teuer?" ... da würde ich auch nicht drauf reagieren.

    Wenn jemand anruft, sich höflich nach dem Preis erkundigt und ein Gespräch draus wird schon eher.

    Trotzdem finde ich es auch komisch, als erstes nach dem Preis zu fragen. Und BEVOR man nach dem Preis fragt, sollte man erstmal fragen, ob überhaupt noch Welpen frei sind etc. Das kommt sonst echt schon komisch an. Also wie schon so oft geschrieben, die Preisfrage ist gar nicht das Problem, sondern nur WIE sie gestellt wird.

    Aber glaubst du, dass es das einzige Problem (lösen in unbekanntem Gelände) ist, dass Welpen mit bringen, wenn sie keine andere Umgebung kennengelernt haben, außer die eigenen "4 Wände"?
    Ich persönlich kenne keine Züchter persönlich.............aber ich hoffe doch sehr, dass viel mehr als 10 % der Züchter (nicht Vermehrer) ihren Welpen fremde Umgebung zukommen lassen, bevor sie abgegeben werden.
    Es sind doch wichtige Wochen in denen die Welpen beim Züchter sind. Sie müssen doch sozialisiert werden.

    Selbst im Tierheim (wenig Zeit und ein suboptimaler Ort für Welpen) haben wir den Welpen möglichst viele Umweltreize zukommen lassen oder wenn möglich auf eine PS gegeben, wo die Welpen noch mehr kennenlernen konnten.
    Und wenn ein Züchter, der sich bewusst für die Aufzucht von Welpen entscheidet, das alles nicht bieten kann oder will, dann ist es meiner Meinung nach kein Züchter bei dem ich einen Welpen kaufen möchte.

    Und ich bin der Überzeugung, dass mir auch hier im Forum einige Züchter zustimmen werden, dass sie ihren Welpen Umweltreize zukommen lassen.


    Absolut. Ich habe sogar sehr, sehr viel zum Thema Sozialiserung gemacht bei meinen eigenen. Falls es dich interessiert, kann ich dir da gerne Links schicken .... aber primäres Ziel war Sozialsierung und kein penibles Sauberkeitstraining. Sozialisierung muss auch gar nicht bedeuten, dass die Welpen in den ersten 8 Wochen ständig irgendwohin gekarrt werden. Die Welpen haben doch ohnehin schon genug zutun mit sich und ihrer Umwelt, das Lösen passiert ja noch "nebenher".

    Da die Welpen nicht mit 5 Wochen schon den gesamten Garten erkunden, werden sie nach und nach neues Gebiet entdecken. Denn - oh Überraschung - sie wissen ja nicht was der "eigene" Garten ist und das der Grünstreifen nebenan, nicht zum Garten gehört.
    Warum sollte es für Welpen weniger aufregend sein den eigenen Garten kennen zu lernen, mit Wind, Wetter, Besuchern, Vögeln, Geräuschen, Nachbarn, ..., als die Grasnarbe vor der Tür.

    Der Welpe hat doch gar keine Ahnung, dass das alles eigenes Grundstück ist.

    Und bei 6, 8 oder noch mehr Welpen, die man mitnimmt, um auf dem nahegelegenen Feld, der Wiese oder im Wald spazieren zu gehen, kontrolliert doch auch keiner, ob wirklich alle gepinkelt haben. Da ist es viel zu aufregend, um das zu machen. Wird hier im DF immer wieder betont - alles zu aufregend, gib dem Welpen Zeit, der braucht bekannte Orte zum Lösen. Wieso also sollten Welpen ausgerechnet bei den ersten Ausflügen beim Züchter in den ersten acht (!) Wochen die Ruhe weg haben, sich schon überall zu lösen.

    Das ist widersinnig.

    Sie sollten die Möglichkeit haben neue Dinge kennen zu lernen. Vieles gut zu verknüpfen. Eben auch viele Untergründe. Aber das eigentliche Stubenreinheitstraining fängt nun einmal bei den neuen Besitzern an - je nach Welpe und je nach neuem Wohnort mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen. Da nun auf Züchter zu wettern, deren Welpen sich bei Wind und Wetter auch im eigenen Garten (!) lösen durften, ist etwas abwegig, meines Erachtens nach.


    Danke!!!!!! Ein toller Beitrag!!!!!!

    Dann würde ich bei diesem Züchter keinen Welpen holen. ;)


    Danke für dein Statement. Davon mal abgesehen, dass ich deine Meinung nicht teile und wir 2 wundervolle Hunde aus dieser Zucht haben, die einfach keine Wünsche offen lassen, finde ich diese Diskussion irgendwie grad total müßig. Sie hilft der Threaderstellerin nämlich überhaupt nicht. Aber du kannst ja ein neues Thema dazu eröffnen.

    Mein Beitrag war eher als Mutmacher gemeint und sollte jetzt nicht Anstoß für eine Diskussion über die Qualität von Züchtern dienen. Ich denken, das hilft HIER wirklich keinem.

    Genau das wollte ich auch erwähnen, denn du schriebst:

    Aber was bringt es dem Hund vom tollen Züchter, wenn er NUR den eigenen Garten zum lösen nutzen kann?Das löst doch nicht das Problem, dass er Angst hat sich draußen in fremder Umgebung zu lösen.

    Aber daher auch meine Frage: habe ich es richtig verstanden, dass den Welpen bei dem Züchter nur der Garten zum lösen zur Verfügung stand oder war der Züchter auch regelmäßig mit den Welpen draußen in fremder Umgebeung (nicht Garten)?


    Ja genau. Die waren "nur" im eigenen Garten. Und wie erwähnt ist sie der einzgie Welpe von mind. 40-50 Welpen aus der Zucht, der dieses Problem hatte.

    Wie viele Züchter kennst du, die regelmäßig mit ihren Welpen in fremder Umgebung unterwegs sind?

    Logisch. Sie kannte fremdes Terrain ja nicht.
    Davon rede ich doch die ganze Zeit!

    Man kann denn Welpen noch dreißig hübsche Bällebäder in den EIGENEN Garten stellen. Das nützt alles nix, wenn die Züchter nicht regelmäßig mit den Welpen in fremdes Gebiet gehen!

    Naja, nach der Logik müssten ja 90 Prozent aller Hundekinde ein Problem mit dem Sauberkeitstraining haben. Es sind doch insgesamt eher wenig Züchter, die schon in den ersten acht Wochen mit ihren Welpen Ausflüge unternehmen.

    Keiner von Lyras Geschwistern hatte diese Probleme (trotz absolut gleicher Aufzucht) und wir haben noch einen Hund aus der gleichen Zucht, die war innerhalb von vier Wochen sauber.
    Ich war mit meinen Welpen auch nicht übermäßig viel draußen und keiner hat jetzt Probleme draußen zu pinkeln, im Gegenteil.

    Glaube also nicht, dass das unbedingt der Schlüssel ist?

    Im Übrigen hatte ich so Inkontinenzunterlagen für meinen A-Wurf. Da sind sie auch drauf zum Pullern gegangen (sie sind jetzt 12 Wochen alt und bei allen klappt es eigentlich bis jetzt sehr gut mit der Sauberkeit bei ihren neuen Besitzern).

    Die sollten das Gassi aber nicht ersetzen, sondern ganz einfach den Welpenauslauf hygienisch sauber halten und sind für mich eher ein gutes Training für die Babies. Sie hatten fast durchweg Zugang zum Garten, aber es sind halt Babies und sie schaffen es auch nicht immer rechtzeitig nach draußen, daher war es schon gut, dass sie drinnen eine "Kloecke" hatten.

    Problem ist das denke ich nur, wenn sie halt gar nichts anderes kennenlernen, also überhaupt nicht die Möglichkeit haben sich draußen zu lösen. Damit müssen sie dann ja erstmal klarkommen, wenn sie nach der Abgabe dann damit konfrontiert werden. Ich habe ohnehin das Gefühl, dass sich Klein(st)hunde damit sehr schwer tun und lämnger brauchen für die Stubenreinheit.

    @Dackelbenny

    Das ist ja echt übel. Also, das ein Hund so gehalten wurde, dass er es soweit treibt, dass er lieber unter körperlichen Schmerzen leidet, als draußen zu pullern.

    Dazu möchte ich kurz was schreiben.

    Meine erste Sheltiehündin kommt von einem wirklich tollen Züchter. Die Welpen hatten freien Zugang zum Garten und bei der Abgabe war es so, dass die Welpen sehr zielstrebig nach draußne zum Pullern marschiert sind.

    Anders dann bei mir. Obwohl Lyra wirklich ein ziemlich selbstbewusster Hund ist, mit guter Sozialisierung und allem was halt so dazu gehört, hatten wir massive Probleme in den ersten Wochen und Monaten mit der Stubenreinheit. Sie hat sich - warum auch immer - in "fremden Terrain" einfach nicht getraut sich zu lösen. Aussitzen brachte da überhaupt nichts. Ich habe STUNDEN draußen verbracht, bin STUNDEN auf Wiesen herumgelaufen, STUNDEN daneben gesessen. Gebracht hat es gar nichts, außer dass mein Hund zunehmend gestresst war, sie hatte das Pipi sprichwörtlich in den Augen stehen und konnte trotzdem locker 8-12 Stunden einhalten, wenn wir unterwegs waren. Und sie war da ein Baby!!! Im Nachhinein mache ich mir fast Vorwürfe, dass ich sie durch dieses "ich muss das aussitzen bis es klappt" eigentlich nur noch mehr in diesen Teufelskreis gebracht habe. Die sind ja nicht blöd, die merken dass ja auch wenn Frauchen frustriert ist.

    Was hat geholfen? Geduld, Geduld, Geduld und einfach etwas "scheißegal-Einstellung" (vor allem bei den Leuten, die einem dann erzählen "also mein Welpe war ja nach 2 Wochen stubenrein!" "Du musst einfach alle 2 Stunden rausgehen"). Haha, danke.

    Tatsächlich war ihr Druck morgens nach dem Aufstehen am Größten. Ich bin dann morgens SOFORT mit ihr runter auf die Wiese, dort hat es dann nach ein paar Tagen ganz gut geklappt. Immer die gleiche Wiese, immer die gleiche Stelle, immer der gleiche Ablauf. Dort gab es dann viel Lob und irgendwann war es dann okay auf dieser Wiese zu machen. Es ging trotzdem noch echt viel daneben, aber immerhin war diese Wiese unser Rettungsanker. Dann klappte es auch tagsüber besser auf dieser Wiese. Dann irgendwann auch etwas außerhalb auf unserer tgl. Gassirunde und IRGENDWANN dann auch mal auswärts.

    Sie ist nun 100 Prozent stubenrein, macht immer und überall. Aber es hat gedauert. Dranbleiben, aber nichts erzwingen - das ist mein Rat.

    Sagt mal - weiß jemand in welchem Zeitraum es immer "neue Farben" gibt?

    Wir suchen für unseren Sheltiewelpen ein AnnyX in xxs - am liebsten in graurosa. Aber die gibt es ja nicht mehr und sorry - nein, ich bin nicht bereit dafür ein Vermögen auszugeben, nur weil es eine Sonderfarbe ist xD

    Die aktuellen Farben passen leider irgendwie alle gar nicht oder würden mir am biblue kaum gefallen. Das türkis/schwarz vielleicht noch. Sie wächst aus xxs eh in nächster Zeit raus. Finde halt nur, dass die AnnyX echt gut sitzen und mag mich noch nicht geschlagen geben.

    Alsoooo .... hat jemand ein Geschirr in xxs in graurosa? (gern auch gebraucht) - für einen normalen Preis.
    Oder weiß jemand, wann es mal neue Farben gibt, dass es sich evtl. lohnt zu warten? :)


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