Beiträge von Bonadea

    Ich auch nicht.

    Ja. Ich auch.


    Bin zwar erst frisch dabei, aber das erscheint mir auch viel ...

    Ich hatte eine feste Summe für den Deckakt, die ich bezahlt habe, als wir im Ultraschall gesehen haben, dass sie aufgenommen hat. Die Rüdenbesitzerin hat dann einen Welpen aus dem Wurf bekommen und die Summe der Decktaxe für den Welpen bezahlt, womit ich nur für den reinen Deckakt sozusagen +/- null rausgegangen bin, aber den Welpen natürlich für viel weniger Geld als normal verkauft habe.

    Fahrtkosten, Unterkünft und alles andere was mit dem Decken zutun hatte, habe ich selbstverständlich selbst getragen (und war auch nicht grad wenig, da Flug und Zugfahrt ...).

    Ich glaub zu nem Rüden, der 1000 Euro Decktaxe kostet würde ich nicht fahren ... und zum Glück habe ich bei den Shelties auch noch nie von solchen Preisen gehört.

    Bin zwar spät, aber vielleicht gugckst du ja doch noch mal hier ein, Bonadea.

    Haken? Das sind keine Haken, das sind Metallstäbe. Stäbchen, eher. Da ist kein Haken dran. Oder meinst du mit Haken was anderes :???:

    Also, der handelsübliche Stachler ist stumpf. Ist einfach so.Nicht angespitzt, keine Haken, einfach nur grades Metall. Also hab ich (und einige andere hier) ganz offensichtlich eine total andere Vorstellung von dem Begriff als du.


    Haken = Glieder. Und durch die Wölbung liegen sie ja schräg zum Hals, so war das gemeint.

    Ja, ich denke auch dass wir eine andere Vorstellung von stumpf haben. Nur weil der Stachel nicht angespitzt ist, ist es immer noch ein dünnes Metallstäbchen, welches eine geringe Auflagefläche und keine Flexibilität hat und schon mit wenig Kraftaufwand eben Schmerzen zufügen kann.

    Und auch das ist nicht abwertend gemeint, aber wieso heißt das Halsband STACHELhalsband/würger oder Kralle? Bestimmt nicht, weil es so "stumpf" ist oder seine Wirkung stumpf sein soll. Und nochmal, ich kenne diese Halsbänder, hatte davon schon einige in der Hand. Hätte ich selbst keine Berührungspunkte mit diesen Dingern, würde ich ja auch nicht von meinen Erfahrungen dazu schreiben.

    Wenn Leute es so einsetzen wie hier beschrieben ... gut. Glaube ich sogar und bereitet mir keine schlaflosen Nächte und ich denke auch nicht, dass jeder Hund damit "misshandelt" wird. Und die Personen, die hier aus dem IPO Bereich schreiben, tun es vermutlich eh vernünftig, weil ihnen was an ihren Hunden liegt, sonst würden sie nicht so viel Zeit hier verbringen. Ich kann die Reaktionen sogar - teilweise - nachvollziehen, weil niemand will dass der eigene Sport, den man selbst mit viel Leidenschaft ud Herzblut mit seinen in der Arbeit aufgehenden Hunden betreibt, in den Dreck gezogen wird - von Leuten, die vermutlich nicht mal ne BH haben und von entsprechenden zielgesetzten Training unter Umständen keine Ahnung haben. Geht mir ja ähnlich, wenn es im Agi um "die armen missverstandenen hochgedrehten Hütitütis geht", da geh ich manchmal auch an die Decke, weil es so einfach nicht stimmt. ABER - man muss sich eben mit Kritik auseinander setzen und die ist ja ganz oft nicht immer komplett unberechtigt. Und wenn man eben mit Hilfsmitteln trainiert, die schon gewisse Tierschutzrelevanz oder zuindest eine erhöhte Missbrauchsgfahr aufweisen, dann erst recht.

    Ich habe einfach meine Meinung zu dem Thema ;-) Hätte vor diesem Thread aber ganz ehrlich nicht gedacht, dass so viele im IPO-Sport damit arbeiten (dachte da eher an eine Minderheit und dass der Stachel noch ein Relikt der "alten Schule" ist) und das hat mich nachdenklich gemacht. Ich bin aber dennoch der Meinung, wenn man mal in anderen Bereichen wie Obedience, auch UK Obe usw. rüber schaut, dass es keine absolute Notwendigkeit für dieses Hilfsmittel gibt, um zu einer präzisen Fußarbeit zu gelangen.

    Ich bin jedenfalls froh, ohne solche Hilfen auszukommen. Und das soll jetzt nicht arrogant klingen.

    Aber ich verspreche jetzt meine Klappe zu halten. Einen Konsens wird es wohl nicht geben, aber ich denke das muss es ja auch nicht unbedingt. Deswegen kann man ja trotzdem normal miteinander umgehen und die Meinungen anderer auch einfach mal respektieren.

    Ob etwas Schmerzen verursacht, liegt doch nicht am Material? Polymere können genauso "Spitz" sein (idR sind Metalle, die man für sowas verwendet deutlich biegsamer... geben also eher mal nach ohne direkt zu brechen, als Polymere ) wie Metalle. (bei Interesse mal typische Spannungs-Dehnungsdiagramme mit den einzelnen Werkstoffkennwerten der verschiedenen Werkstoffgruppen googeln)
    Wenn ich also die gleiche Form wähle wie bei einem regulären Stachelhalsband, dann ist das Ding wahrscheinlich weniger haltbar, auch nicht mehr oder weniger "schmerzhaft", aber sieht halt nicht nach Metall aus... ist dafür auf die Dauer gesehen aber wahrscheinlich weniger haltbar, weil spröder. Also ich würde dafür kein Geld ausgeben, da mach ich lieber ne Blende drauf |)

    Ich weiß auch wirklich nicht wo du dich an einem Stachel aufgerissen hast, vorausgesetzt er war nicht noch angespitzt. An den Gliedern kann ich es mir wirklich kaum vorstellen. @miamaus2013 hat ja Glieder verlinkt... das sind normale von Sprenger, mit den so oder so abgerundeten Enden, kein einfach abgezwickter Draht. Ich hab extra nochmal nachgefühlt, da ist absolut nichts spitz dran und ich hab mir sowohl großes als auch kleines über die Haut gezogen - ich hab nicht mal Kratzer.

    Hat sich überschnitten.

    Ich dachte mit dem Noppenhalsband auch nicht an sowas gliedermäßiges, sondern eher an ein Lederhalsband mit nach innen gerichteten, etwas dickeren abgerundeten Noppen. Wenn es da nur um "punktuelle Impulse" geht müsste das ja reichen, nach meiner Vorstellung wie das Halsband eingesetzt wird oder werden sollte.

    Doch leider war es genau so ein Halsband. Ich hab von oben reingegriffen und der Hund sprang seitwärts nach vorne. War halt ganz schön Wumms dahinter und kein leichtes Ziehen. Dass das unter "normalen Trainingsbedingungen" wohl eher nicht passiert, sagte ich ja bereits. Aber dass ich da eben potentiall - gerade bei triebigen Hunden - ein gewisses Schmerzpotential sehe.

    Aber ja, ich denke da kommen wir einfach nicht zusammen.
    Trotzdem danke für eure Mühe.

    Na vielen Dank auch ;-)

    Ok, dann zieh ich mich jetzt zurück. Ich möchte euch nicht weiter mit meiner arroganten Ahnungslosigkeit und Intereresse belästigen und ich mach einfach nen Haken dran.

    Trotzdem danke an die, die mir geantwortet haben.

    Niemand hat davon gesprochen den Stachel immer zu benutzen. Egal welches Hilfsmittel ich benutze, wenn ich nicht will das der Hund sondiert obs heute da ist oder nicht, ist das immer dabei.Ich habe immer eine Leine am Hund, mein Clicker ist immer dabei, ich habe immer Futter einstecken, immer Beute und wenn ich mit einem Hund mit dem Stachel arbeiten möchte, dann ist der auch immer drauf.

    Ich weiß nicht was du unter Korrekturwerkzeug verstehst. Wenn du darunter verstehst, dass man den Hund erstmal Fehler machen lässt und ihn dann mit einem Stachel "einkorrigiert", dann hat das zumindest nicht viel damit zu tun wie ich persönlich mir gute Ausbildung vorstelle.
    Ich persönlich erinnere einen Hund mit einer Einwirkung (egal welcher Art und in welchem Kontext) an das Verhalten das er gelernt hat - und wie schon erwähnt, soll das je nach Intensität nicht immer angenehm sein. Damit der Hund das auch versteht, baue ich diesen Impuls (wäre beim Pferd jetzt die Hilfe...) von Anfang an mit auf, damit er auf einem höheren Ausbildungslevel auch etwas damit anfangen kann.

    Das Starmark ding kneift z.B. deswegen, weil es sich zusammenzieht. Zieht sich die Schnur zusammen, gehen die Spitzen zusammen und idR ist dann die Haut dazwischen.Mal von dem Faktor, ob das jetzt nur unangenehm oder schon schmerzhaft ist mal abgesehen, ist das auch keine wirklich präzise Sache mehr. Bis sich das Teil zusammengezogen hat und die ganze Sache beim Hund angekommen ist, ist die Situation wahrscheinlich vorbei.
    Darum hat man heutzutage eigentlich idR entweder die Stachel mit Clickverschluss oder man Stellt die mit Kette zumindest fest.

    Wenn ich genau den Effekt haben will den ein Stachel hat, dann muss ich nunmal etwas konstruieren was eine kleine Auflagefläche hat. Das läuft dann entweder auf eine sehr sehr Dünne Halsung hinaus (die dann auch mal wirklich Verletzungspotential hat) oder eben auf etwas Stachelartiges. Mag sein das das aus Plastik weniger martialisch aussieht, aber für mich persönlich erschließt sich da ausser der Optik kein weiterer Sinn drin.

    Danke für deine Antwort. Das mit dem Korrekturwerkzeug war so gemeint: Hund macht im Lernprozess Fehler, wird mit Stachler in die richtige Position "gestraft". Also praktisch Stachler im Lernprozess, anstatt Stachler beim "fertigen Hund" zur Verfeinerung bereits verstandener Konzepte. Ist für mich ein Unterschied.

    Und zum Rest, man kann doch auch Plastikstifte mit kleiner Auflägefläche haben, die sind dann aber immer noch "stumpfer" und genau so druckintensiv, ohne direkt Schemrz zu verursachen.


    Warum? Weil es nun mal verdammt wehtut, wenn man Metallhaken hat, die einem um den Hals liegen? Und nein, ein Stachler ist alles andere als stumpf. Und ja, ich hab das schon selbst ausprobiert. Die Rottis meiner Großeltern gingen damals alle am Stachler (und im Schutzdienst, war noch alles alte Schule allerdings) und ich hab mir als kleines Kind damals ständig die rumliegenen Halsbänder testweise auf die Haut gelegt (mit einer kindlichen Faszination :P)
    Auf der Arbeit hatte ich mal nen DSH, der mit mit so einem Ding die Hand aufgerissen hat, weil ich reinpacken musste.
    Ich bin bereit viel zu glauben - auch wenn ich vielleicht den Sinn nicht so sehe, und wenn jemand mit Stachler vernünftig trainiert bin ich die letzte, die den Tierschutz ruft - aber wer mir erzählt, der Stachler sei STUMPF der hat entweder eine absolut andere Vorstellung von dem Begriff als ich, oder der ist selbst schon abgestumpft :P

    So ein Hund bewegt sich doch auch, hebt und dreht und senkt den Kopf bei der Arbeit, da ist immer irgendwo "Druck" am Hals. Oder es liegt so locker, dass es kaum Sinn macht?!

    Und wenn es wirklich nur um Impulse geht, verstehe ich einfach nicht warum man dem Hund so ein Ding umlegen muss oder nicht Alternativen entwickelt hat, die weniger Verletzungsrisiko bieten.

    Also bleiben mir in meiner Interpretation dieser Diskussion folgende Schlussfolgerungen:

    Es geht eben nicht nur um "Impulse" für die feineren Hilfen, sondern tatsächlich um punktgenauen Schmerzreiz, um den Hund übers Meiden zu korrigieren.

    Und nochmal - wenn jemand vernünftig damit trainiert und klar sagt, dass er mit diesem Konzept arbeitet, ist mir das echt egal solange sich alles im Rahmen bewegt. Aber dann verstehe ich die Logik der Diskussion irgendwie nicht.



    Findest du echt? Also das was du oben verlinkt hast, damit hab ich mir die Hand aufgerissen, als der DSH reinsprang ... Das war nicht angespitzt.

    Klar, wenn der Hund das in einem kontrolliertem Rahmen trägt, dann passiert sowas wohl eher nicht. Aber Potential für Verletzung ist definitiv da. Und die Auslegung des Wortes stumpf ist da wohl wirklich Interpretationssache.


    EDIT: Finde shapen auch relativ ungeeignet zum Erlernen der Fußposition.

    Siehe oben... egal mit was ich einwirke, egal ob ich das ganze nun wirklich nur als Impuls nehme oder ob ich dem Hund damit auch mal etwas unangenehm machen will, wenn ich nicht will das der Hund irgendwas nun mit einem Hilfsmittel verbindet. Auch nichts anderes als wenn ich die Schleppleine erst dann nehme, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

    Es gibt von Starmark z.B. das Pro Training Collar. Finde ich persönlich allerdings ziemlich unbrauchbar, weil es sich quasi nicht feststellen lässt, stumpfer ist und durch das mangelnde feststellen den Hund einfach nur kneift.

    Ansonsten sehe ich einfach keinen Grund warum man auf Teufel jetzt etwas anderes konzipieren muss was dann am Ende einen ähnlichen Effekt hat. Der Stachel erfüllt seinen Zweck ja gut.
    Wirklich eine bessere Alternative, weil noch feiner zu dosieren und unabhängiger von irgendwelchen Bewegungen war das TIG, aber das darf man ja auch nicht sagen |)


    Nee verstehe ich jetzt nicht. Hier wird seitenlang betont, dass der Stachler erst ab einen gewissen Ausbildungsgrad draufkommt, womit das Risiko der ungewünschten "heftigeren" Einwirkung durch einen uneerfahrenen Hund minimiert wird und jetzt heißt es doch von Anfang an drauf, hä?
    Pferde kriegen die Kandare auch erst drauf, wenn sie ein gewisses Ausbildungsniveau erreicht haben, macht für mich schon Sinn? Aber anscheinend hab ich es dann wohl doch nicht so richtig verstanden. Dachte der Stachler wäre zur Verfeinerung von bereits erlernten Hilfen und eben nicht das "Korrekturwerkzeug" ?

    Was heißt auf Teufel komm raus ... es war eine simple Überlegung wie man den Stachler etwas entschärfen kann. Mehr nicht. Wieso kneift der Stachler nicht? Ist dann ja eine Frage von der Größe und korrekten Einstellung des Halsbandes? Kann ja kein Hexenwerk sein so ein Ding zu entwerfen. Mir erschließt sich einfach der Sinn nicht, warum der Stachler so martialisch gestaltet sein muss, wenn es sich doch - wie so oft betont - nur um einen punktgenauen Impuls handelt? Dazu muss ich dem Hund ja nicht gleich Stacheln anlegen.

    Und sorry, nein, ich will damit nicht wieder "nachtreten" oder alles von vorne losrollen. Und ich hab kein Problem mit IPO, Hundesport oder Strafe oder sonst was ... aber die Logik fehlt mir trotzdem ein bisschen muss ich ehrlich zugeben.

    Also bitte nicht als unreflektierte Kritik missverstehen. Ich hab nicht generell ein Problem damit.

    Was ich mich bei der ganzen Diskussion um die "Impulsgebung" schon die ganze Zeit frage ...

    Wenn es um den reinen "Druckpunkt" bzw. Impuls geht ... könnte man dann nicht einfach ein Halsband mit stumpfen Gumminieten/noppen entwickeln? Die müssten doch theoretisch absolut ausreichen für einen punktgenauen Impuls und wären immer noch "scharf genug"?

    Die Frage ist ernstgemeint.