Man sollte des Wesen wirklich mal hinten anstellen. Man kann nicht alles auf einmal haben. Oberste Prorität sollte erstmal eine einigermaßen vertretbare Anatomie und eine besser aufgestellte genetische Basis sein. Das Wesen kann man später immer noch "bearbeiten".
Zudem ... ich erlebe ja durch meinen Job sehr, sehr viele FBs (gefühlt jeder zweite/dritte Hund ist eine FB ....) und unter "einfachem" Charakter verstehe ich was ganz anderes! Tatsächlich glaube ich, dass auch ganz alleine ohne "Fremdeinkreuzung" FB mit einem "gesunden Phänotyp und ohne körperliche Beschränkungen" ganz anders drauf wären ....
Ich impfe meinen eigenen zwar auch erst später TW - aber so ganz "lapidar abtun" sollte man die seuchenrechtliche Lage nicht. Gerade mit dem zunehmenden, illegalen Import von Hunden aus Osteuropa bekommt das Thema Tollwut eine ganz neue Brisanz.
Ja, die Wahrscheinlichkeit dass man mit seinem Hund in diese Lage kommt ist zwar niedrig, aber WENN ... dann kann man froh sein, wenn eine Impfung eingetragen ist. Die Ämter fackeln bei sowas nicht lange und denen ist das "Einzelschicksal" eines Hundes recht egal. Und selbst wenn man von einer Tötung absieht, ist es auch kacke wenn der Hund über mehrere Wochen in Quarantäne muss und in irgendeinem Zwinger hockt.
Wie gesagt, das soll jetzt wirklich keine Panikmache sein. Aber rein rechtlich kann das Amt einfach entscheiden einen Hund einschläfern zu lassen. Und "begründeter Verdacht" hat einen großen Interpretationsspielraum.
Soo ich möchte auch mal eure Empfehlungen hören Ich habe zwar meine Favoriten für einen potenziellen Zweithund aber es gibt so viele tolle Rassen und vielleicht fallen euch ja noch welche ein, die ich noch so gar nicht auf dem Schirm hatte.
Das sollte der Hund charakterlich mitbringen:
- Kooperationsbereitschaft - Arbeitet gerne - Kein oder wenig Schutz- und Wachtrieb - Jagdtrieb händelbar aber in Maßen okay - Eher leichtführig als Dickkopf - Nicht nach vorne agierend - Menschen und anderen Hunden gegenüber reserviert bis freundlich - Sport sollte möglich sein, bei der Richtung bin ich aber recht offen
Optisch wäre mir am liebsten:
- 35-50cm - Fell am liebsten mittellang (kurz wäre auch okay) - Keine Locken - Keine Plattnasen
Das war doch seit geraumer Zeit eher mal wieder eine „gute“ Folge! Zum Schafspudel gabs deutliche Kritik am Handling und der Puggle hat ne Ansage bekommen (die er auch gebraucht hat ...) ohne, dass er jetzt für sein Leben traumatisiert ist. Ich fand’s wirklich nicht so dramatisch.
Tatsächlich kenne ich kaum Shelties, die beim Agiility wirklich laut sind ... eher am Rand, haha.
Meine bellen schon zwischendurch mal, aber es hält sich echt im Rahmen, finde ich. Beim Zugucken würden sie sich aber wirklich das Hirn wegschreien, wenn ich sie lassen würde ....
Gerade wenn man einen schnellen Hund hat, muss man sauber aufgebaute Kommandos haben, die der Hund ALLEINE arbeiten kann. Denn sonst kommt man schnell ins Hintertreffen - so war das halt von mir gemeint. Das heißt ja nicht, dass man nicht noch Hilfestellung geben kann mit einer Körperhilfe.
Aber es ist halt schon ein Unterschied ob der Hund weiß, was er an der Hürde tun muss, oder sich NUR am Körper orientiert. Daher ist es schon gut, wenn der Hund den Unterschied zwischen Versammlung und Extension kennt und sich auch mal auf Distanz irgendwohinschicken lässt zum Kringeln - und dies EIGENSTÄNDIG arbeitet, obwohl man selbst vielleicht schon wieder in einer andere Richtung unterwegs ist. Und so ist das im Prinzip mit allen Hürdenkommandos.
Nunja, moderne Laufwege beinhalten durchaus das ein oder andere, was der Hund mit sauber aufgebauten Kommandos optimal arbeiten kann. Es geht dabei auch nicht immer darum, einfach nur in der Mitte zu stehen :)
Meine Shelties sind zu blöd für links und rechts - das würde eeeeeewig dauern bis die das auch nur ansatzweise kapieren und auch wirklich unabhängig von der Körpersprache im Trieb umsetzen könnten Dswegen haben wir Kommandos, die sich von meiner Position aus ableiten ... die sich also mehr "zu mir springen" oder "von mir wegspringen" orientieren.
@Laurencia ach interessant, wenn Kaami ihre Babies sieht geht so richtig die Post ab Besonders mit Jou und Beetee spielt sie noch extrem heftig und körperbetont. Das tut sie mit fremden Hunden absolut gar nicht. Sie spielt noch mit Lyra und manchmal mit Mila ... und halt mit ihren Welpen. Wenn sie gut drauf ist flirtet sie oder vermöbelt sie Jungs .... sonst braucht sie fremde Hunde null. Lyra ist da noch radikaler, die interessiert sich für fremde Hunde gar nicht erst.
Aber ich beschwer mich nicht .... ich bin auch absolut nicht der Typ für ständiges "Stehenbleiben und mal Hallo sagen" *nerv*
Also in unserer Ecke sieht man jetzt mittlerweile schon desöfteren mal Shelties und sie werden auch seit 2-3 Jahre hier subjektiv betrachtet auch öfter als solche erkannt. In Sportlerkreisen sind Shelties ja ohnehin keine Exoten und weit verbreitet, von daher habe ich eigentlich selten das Gefühl, dass Shelties eine seltene Rasse wären ... aber kommt wohl drauf an in welchen Kreisen man sich bewegt.
Am Wochenende auf der Fähre erklärte jedenfalls eine Frau ihrem mitreisenden Kollegen voller Inbrunst "Jaja, das sind Zwergcollies!" Weißte Bescheid!
Wir üben nun langsam im Junghundekurs was intensiver, gerade die Fraktion, die dann nächsten Sommer die BH machen will. Platz auf Distanz und Dauer wird bei Faye, Fuß-Position beim Laufen ist schön, Winkel werden immer besser... Aber darum geht es nicht bei unserem Problem, es geht ums "Sitz". Grundposition finden, automatisches Setzen beim Anhalten... kein Problem. Aber "Sitz" als Kommando, ich verzweifel langsam . Sie setzt sich prompt, Keks rein. Passiert ungefähr eine Sekunde lang nix, macht sie was anderes. Ich stopf also einen Keks nach dem anderen rein oder versuche irgendwie die Spannung zu halten, aber sie begreift irgendwie nicht, dass es ums sitzen bleiben gehen könnte... Erst recht, wenn ich mich entferne. Im Zweifelsall legt sie sich einfach hin. Oder bietet wieder "Fuß" an. Ich habe keine Ahnung, wie ich es noch kleinschrittiger machen könnte. Aber der Hammer war das heutige Agi-Training, damit haben wir ja kürzlich angefangen. Faye bleibt sitzen !!! Ich positioniere sie am Start, sage Sitz, bewege mich irgendwo hin, sie sitzt! Ich dachte, ich guck nicht richtig, ich hab der Trainerin vorher noch erklärt, dass das eh keinen gibt . Also fehlt ihr sonst so eine Art "Grundspannung" oder was ist das Problem? Sie macht immer motiviert mit, sie scheint im UO-Training einfach nicht zu begreifen, dass das hinsetzen und vor allem das sitzen bleiben irgendeine Art von Übung darstellen könnte
Hast du mal versucht mit Spielzeug zu belohnen?
Zergeln - Aus - Sitz - OK -> wilde Party mit Spielzeug - und das im Wechsel, dann die Pausen zwischen Zergeln und Sitzen spielerisch verlängern. Kann man auch erstmal ganz locker auf dem Wohnzimmerteppich üben. Sorgt für Grundspannung, Impulskontrolle und viel Fun :)