Beiträge von Bonadea

    Da ruft jemand mitten in der Nacht an, weil der Hund eine Zecke hat. :headbash:
    Die TÄ sagte, dass sowas keine Ausnahme sei.

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    Nein. Definitiv keine Ausnahme.
    Genau wie die Konsultation des Notfalltelefons und der Sprechstunde mitten in der Nacht wegen Flöhen, wochenlangem Durchfall (aber JETZT muss es abgeklärt werden!) oder anderen Kleinigkeiten, die alles sind - aber ganz sicher kein lebensbedrohlicher Notfall. Aber es wird natürlich erwartet dass man stets parat steht, immer topfit ist, nichts übersieht, aber bitte auch nichts "Unnötiges" macht (weil sonst will der Tierarzt einem nur das Geld aus der Tasche ziehen), stets empathisch und kosten darfs selbstverständlich auch nichts.
    Und wehe man muss mal ne Stunde warten, weil da grad WIRKLICH ein Notfall behandelt wird ....

    Man darf sich leider wirklich nicht wundern, dass immer mehr Kliniken ihren Status nicht mehr halten können.

    Kommt ganz stark darauf an wie der Hund bis jetzt gelebt hat und was ihr später für Erwartungen an ihn stellt.

    Ich sag mal so, die Mischung BC-Schäfermix ist jetzt nicht unbedingt die optimale Kombi für ein "reines Familienleben als unauffälliger Begleithund".

    Aber ohne den Hund und die Umstände beim Bauern oder bei euch genau zu kennen, kann das wohl keiner über das Internet beurteilen. Wenn der aber bis jetzt nur draußen im Stall gelebt hat und jetzt ins Kleinstadtleben integriert werden soll, sehe ich da doch mehrere portentielle Probleme im Anmarsch.

    Muss es denn ausgerechnet DIESER Hund sein?

    ja, willkürlich normale Dinge des Alltags zu verbieten und zu erlauben je nach eigenem Gusto, ist willkürlich und je nach Hund auch ein gewaltiger Schuß nach hinten.

    Es ist mir schon klar, daß Menschen, die sehr viel auf Abbruch vertrauen, ihren Weg auch verteidigen möchten und andere Wege anzweifeln, deswegen werde ich da auch nicht diskutieren.
    Es muß aber erlaubt sein, meine Meinung dennoch kundzutun und vor allem dann, wenn hier über Dritte hergezogen wird um als Paradebeispiel zu dienen in einer Situation, wo Abbruch vermutlich das Letzte ist, was man machen sollte.

    Wie gesagt, eigentlich wollte ich hier eh nicht schreiben. Ja ich denke, Abbruch befriedigt viele Menschen ungemein.
    Führung und Sicherheit haben meine Hunde gehabt durch Souveranität, Sicherheit in Situationen, Berechenbarkeit.

    Ich glaub du wirfst da zwei Dinge in einen Topf.

    Hier wurde einmal über einen Abbruch diskutiert und wie man ihn aufbaut. Erklärt von flying paws und ein paar anderen. Mit diesen Abbrüchen werden aber nirgendwo willkürlich im Alltag normale Dinge verboten. Wo steht das?

    Dann wurde von einem anderen User angemerkt, dass es für manche Stresshunde sicher besser ist, in gewissen Situationen mit Abbrüchen zu arbeiten, anstatt einen Hund im Dauerstresszustand zu lassen. Dabei nannten sie ein Beispiel eines Hundes in einem anderen Thread (den hab ich nicht gelesen). Aber sie hat sich diesbezüglich ja auch schon korrigiert, dass es ihr nur beispielhaft um den Erregungszustand ging und hat doch gar nicht darauf beharrt, dass GENAU DIESER HUND jetzt mit Abbruch gearbeitet werden sollte. Von Herziehen lese ich auch nichts.

    :ka:

    Er versteht dich nicht!Und er bellt, weil das seine Strategie ist für alles Mögliche. Dann gerät er sofort in einen Teufelskreis und hibbelt...

    Du bist nicht klar für den Hund, egal um wieviel Ecken du wieviel exotische Vokabeln benutzt..(ich war auch mal an dieser Stelle...)

    Sorry, ich finde, das ist dein Hund eben gar nicht!!!Er ist sehr ernst!!!
    Du nimmst es nicht ernst, er schon.
    Dein Hund wird KRANK, wenn er weiter in diesem Stresszustand lebt und nur du kannst diesen Zustand beenden. ;)

    Sorry, für diese deutlichen Worte.


    Sie arbeitet doch daran und man sieht die Erfolge auf den Videos. Natürlich nimmt sie das Problem ernst. In welchem Stresszustand sich der Hund wirklich befindet kannst du doch überhaupt nicht beurteilen.

    mich persönlich nervt ja beides

    Der auslands-tötungsstation-gerettet angsthunde Besitzer der bei jeder Gelegenheit erwähnt das er den Hund gerettet hat und die ja alle soooooooo dankbar sind.

    Als auch der überzogene "wuschelpfote der 7te vom goldenen regenbogenschloss hat ja Champion Eltern und war so teuer wie ein Kleinwagen" Besitzer der das auch bei jeder Gelegenheit zum besten geben muss.

    Aber daneben gibt's ja noch die normalen die einfach einen Hund haben OHNE jedem von der Herkunft zu erzählen

    made my day! :D

    Ich hab mir noch nie so krass Gedanken um einen "Abbruch" gemacht, - habe das auch gar nicht "bewusst" trainiert .... bei uns ist das einfach immer rein intuitiv entstanden. Ne riesen Wissenschaft habe ich da nie draus gemacht - funktioniert aber trotzdem.

    Meine Hunde fühlen und wissen das ganz genau - wichtig ist, dass ein unerwünschtes Verhalten eben immer eine Konsequenz hat und diese auch durchgesetzt wird. Und man darf halt nicht ungerecht werden oder "sinnlos" strafen. Dann wird dabei auch kein Vertrauen zerstört.

    Es gibt ganz einfach auch Hunde die gelernt haben, wie sie einer Korrektur entgehen koennen.
    Die verstorbene Huendin meiner Tante hat z.B. gebruellt als wuerde man sie totschlagen...wenn man sich in zig Meter Entfernung umgedreht hat und sie korrigieren wollte. Das war ihre Methode und die hat sie erlernt. Und damit hatte sie bei fast jedem Menschen Erfolg. Hatte sie den nicht und wurde dann korrigiert (natuerlich angepasst!!), dann war das absolut kein Problem fuer Madame.
    Die war also weder traumatisiert, super weich, aengstlich o.ae. Die war ein enorm schlauer Hund, der sehr schnell raus hatte, was 'zieht' ;)

    War das zufällig ein DSH?

    Ich habe das Gefühl, die schreien einfach schon mal "prophylaktisch" xD Zumindest bei mir auf der Arbeit .... da hat man die oft noch nicht mal angefasst |)

    Sorry OT! Aber ich hatte bei deinen Zeilen sofort diese Assoziation, haha.