Beiträge von Testbild

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    Es hat einen Grund wieso die VDH-Vereine sowas von Gutachtern auswerten lassen. Dann ist man auf der sicheren Seite!

    Natuerlich ist es fuer den Halter egal ob der eigene Hund nun B1 oder A2 hat. Aber wenn ich HD-freie Elternteile will, dann wurde das von einem Gutachter ausgewertet. Alles andere ist fuer mich (!) keine Sicherheit.

    Die "sichere Seite" beziehst Du aber auf gesunde Elterntiere, oder? Für mich klingt die Aussage etwas missverständlich.

    Denn sicher, daß der Welpe gesund ist, ist man dann nicht. Unsere jüngere Bouvierhündin ist aus VDH-Zucht, alle Eltern, Großeltern, etc. ordnungsgemäß untersucht und gesund.

    Und trotzdem vereint sie alles, was einem Dissidenzhund prophezeit wird = OCD im Sprunggelenk, Patellaluxation im Knie, beide Ellbogen ED, hochgradige Allergie mit blutigen Durchfällen, wenn sie nur einen Haps falsches Futter erwischt. Und morgen wird sie mit knapp 11 Jahren am zweiten Kreuzbandriss operiert.

    Ich finde, Sockensucher hat es ganz gut formuliert. Man kann bei beiden (VDH und Dissidenz) verantwortungsbewusste Züchter sowie schwarze Schafe finden.

    Sicherlich mag der Prozentsatz der verantwortungsbewussten beim VDH höher sein, aber auch das entbindet einen nicht vom genauen hingucken.

    Und Garantie gibt es bei Lebewesen nie.

    Letztendlich ist dieser Thread aber auch wieder ganz schön vom eigentlichen Thema weg gerutscht. Ja, Aufklärung ist richtig und wichtig, aber gefühlt sind es nur 10% die sich mit der Ursprungsfrage befassen. :thinking_face:

    Ich sehe übrigens auf den Fotos auch nichts ungewöhnliches an der Haut. Aber wirklich beurteilen kann man das m.E. nur live und in Farbe vor Ort.

    Ich habe gerade dort nach Berner Sennenhunden gesucht. Es gibt zwar keine Zuchtrüden, dafür aber zwei Züchter. Bei einem ist ein Landseher abgebildet.

    Ich hab selbst nachgesehen, du hast Recht! Wie kann man als Züchter/Zuchtverein nicht wissen, was der Unterschied ist zwischen einem Berner Sennenhund und einem Landseer :thinking_face: Da springt einen doch schon die farbliche Optik total an :see_no_evil_monkey:

    OT

    Ich hatte es mir auch angeguckt. Allerdings sehe ich da auch keinen Landseer. Die sind eigentlich hochbeiniger und schlanker. Eher noch einen schwarz-weißen Neufundländer (von der Statur aber eigentlich auch nicht) oder tatsächlich einen schwarz-weißen Berner - was dann aber komplett aus dem Standard raus wäre. Wenn auch ein "guter Hund keine Farbe kennt". :nerd_face:

    Hm, Eros ist gerade ein wenig lustlos draußen.

    Ob es an der Hitze liegt? Gestern wollte er nicht ausgiebig im Kanal baden, hat beim Spiel mit seinem Kumpel recht schnell schlapp gemacht und Dummy suchen, hat er auch schon länger keine Lust mehr. Fressen geht allerdings immer.

    Ob er einen Wachstumsschub hat? Eigentlich dachte ich, der nächst größere kommt so um den 9. Monat rum, nicht Anfang 7.

    Sind eure Junghunde auch so lustlos im Moment? Vielleicht liegt es ja auch wirklich am Wetter …

    Doch, Alva 18 Monate merkt man die Hitze auch deutlich an. Beim Training im Garten war gestern deutlich früher der A... ab und beim Gassi konnte ich sogar kurz den Gedanken fassen, sie auch mal abzuleinen. Gut, das war nach 100m wieder vorbei, da nahm sie schon wieder Fahrt auf auf der Suche nach irgendwas jagdbaren. :hust:

    Aber kurzzeitig fühlte es sich an, wie ein normal aktiver Junghund und nicht, wie 007 auf geheimer Mission.

    Zu Hause ist sie dann auch, kaum die Haustür rein, auf den Fliesen dahin geflossen.

    Die Ridgebacks im Bekanntenkreis kenne ich auch als recht hitzeempfindlich. Hab ich mir gemerkt, weil ich mich immer wunderte bei "Herkunftsland Afrika".

    Ja, das beruhigt einen wirklich. Man weiß dann, dass man nicht alleine ist. Dort in der Stunde waren alle leise, nur Pebbles hat durchgebellt. :pfeif:

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    Ein weiteres "nicht weil es hilfreich ist, aber tröstet" -> immer wenn in meinen Junghundstunden ein neuer Dauerbeller dabei war, waren alle anderen, auch die sonst Mitteilungsbedürftigen, still.

    So nach dem Motto "er hat ja schon alles gesagt, dann halt ich heute mal die Klappe".

    Kommt auf den Faden an. Grashalme ziehe ich auch raus. Lange, reißfeste Fäden nicht (mehr).

    Unsere Katze hatte mal einen ewig langen Faden verschluckt. Wochenlang war sie dem Tod näher als dem Leben und wir kamen nicht hinter die Ursache, waren quasi täglich beim Tierarzt. Nach einem Einlauf löste sich eine Verstopfung und raus kam ein gelber Faden.

    Daran sollten wir explizit NICHT ziehen, weil niemand wusste, wie lang er ist.

    Lt. Tierarzt bestand die Gefahr, daß wir den Darm "innerlich umkrempeln". Das wäre noch mal neu lebensgefährlich geworden.

    Und so haben wir dann einige Tage lang noch nach jedem Klogang die rausguckenden Fadenreste vorsichtig abgeschnitten.

    Vor allem passt dieser Unterwürfig Mist nicht zu einem Neufundländer! Dafür habt ihr die völlig falsche Rasse ausgewählt.

    Einen ähnlichen Text hatte ich auch schon geschrieben. Die meisten Neufundländer regen sich nicht so schnell auf, verschwenden nicht unnötige Energie und erscheinen ruhig und gelassen. Das hat ihnen den Ruf vom gutmütigen Riesen eingebracht. Sind sie auch irgendwo. Aber wenn ihnen etwas wirklich wichtig ist, dann nehmen sie sich das, ohne wenn und aber. Auch dann lieber noch mit enormer Sturheit und Beharrlichkeit und seltener mit Zähnen und Klauen, aber sie bleiben dran und erreichen ihr Ziel auch.

    Meine Höppi war stur wie ein Panzer und hat mir mehr über Hunde beigebracht, als die folgenden drei zusammen. Leider war ich damals auch Trainerphilosophien aufgesessen, die mir sagten "der musst Du ordentlich zeigen, wo es lang geht". Die ersten Jahre waren hart... für uns beide. Mit Hauruck und ich bin der Boss kannst Du bei diesen Hunden gleich wieder einpacken.

    Ich wünsche Euch von Herzen einen Trainer, der sich auf so einen sturen Betonschädel deren wundervolles Wesen einlässt. Dann bekommst Du den Freund fürs Leben, von dem Ihr ursprünglich geträumt habt.

    Aber Unterwürfigkeit und Neufundländer, das geht so wenig zusammen, wie Feuer und Wasser.

    Vorab: mit ausgeprägter Ressourcenaggression hatte ich zum Glück noch nicht zu tun.

    Wohl aber mit einer Neufundländerin die ich 3,5-jährig übernommen habe, weil sie nach dem Kind des Hauses geschnappt haben soll, welches ein Brötchen in der Hand hatte. Bei mir hat sie so etwas nie wieder gezeigt, war mit Kindern einfach nur herzallerliebst.

    Trainiert an den Napf gehen zu können habe ich, wie weiter vor bereits erwähnt, nur so, dass ich in seltenen unregelmäßigen Abständen beiläufig hingegangen bin und etwas noch besseres dazu getan habe.

    Die später dazu kommende Bouvierhündin hatte scheinbar solche Erziehungsmethoden mit Napf weg nehmen und beweisen, dass man das sagen hat hinter sich. Sie wurde immer leicht steif, wenn ich, weil ich halt noch anderes zu tun hatte, mich in der Nähe bewegt habe. Auch da, ab und an was besseres dazu gegeben und die Hunde hatten die Ruhe weg beim fressen und ich konnte jederzeit dran.