Beiträge von Testbild

    ... Ich habe jetzt hunderte Meinungen dazu gelesen, komme aber nicht zu einer Entscheidung, inwieweit das mit einem größeren Hund machbar ist. Wir hatten einen Dalmatiner ins Auge gefasst, vielleicht auch einen Großpudel.

    Ich habe oft gelesen, dass man darauf achten sollte, dass die Rasse nicht zu Hüftdysplasie neigt. Das scheint bei Dalmatinern der Fall zu sein (zumindest ist sie deutlich seltener als bei anderen Rassen). Aber reicht das aus?

    ...

    Und hier wirst Du in etwa 100 weitere Meinungen und Erfahrungen bekommen. :nerd_face:

    Aus eigener Erfahrung mit mittlerweile dem vierten großen Hund (Neufundländer, 2 Bouviers, Schäferhund) wäre das für mich nichts.

    Ein gesunder ausgewachsener Hund kann sicher 3x am Tag die Treppen steigen.

    Aber so ein Hund besteht ja nicht nur aus Hüfte.

    So sollte ein Welpe / Junghund dieses Treppenpensum eher nicht bewältigen. Unsere Schäferhündin wog aber mit einem halben Jahr schon 26kg. Die hätte ich nicht täglich mehrfach tragen wollen.

    Dann kann so ein Hund ja auch Magen- / Darmgeschichten bekommen. Mit Durchfall mehrfach die Nacht drei Etagen runter und rauf, das wäre ein Spaß.

    Aktuell haben wir hier die Bouvierhündin mit frischer Kreuzband-OP. Ganz ehrlich, ohne Garten hätte ich null Idee, wie wir das hätten stemmen sollen. Sie durfte in den ersten 3 Wochen gar nicht Gassi gehen. Nur eben fürs Geschäft auf die Wiese und dann direkt wieder hinlegen.

    Spätestens wenn sie alt und gebrechlich werden, ist das 3.OG kein Zuckerschlecken mehr.

    Sicher ist jeder Mensch anders leidensfähig, aber für mich käme ein großer Hund nur mit Garten oder zumindest einer Erdgeschosswohnung in Frage.

    Das reine Spielzeug bringen habe ich auch über zwei identische Bälle beigebracht. Der eine Ball fliegt und wenn Hund auf dem Rückweg an mir vorbei kommt, fliegt der andere Ball in die andere Richtung. Meist spuckt sie den ersten dann aus und ich kann den aufnehmen und wieder genauso verwenden.

    Sport-Apport mache ich tatsächlich auch rückwärts, ist aber für mich eine komplett andere Übung und hat nichts miteinander zu tun. :-)

    Ich hab tatsächlich mal so einen liebestollen Herrn am nächsten Baum angeleint und mich dann auf die Suche nach dem Besitzer gemacht.

    Der kam dann auch - Hund war von zu Hause abgehauen hinter uns her. Damals hatte ich nur eine Leine mit, meine Hündin aber zum Glück kein Interesse an ihm. Jetzt hab ich je nach Spaziergebiet gerne mal ne zweite mit dabei.

    Seit vier Wochen kein Training - zu heiß, zu windig, kein Gelände, Arbeitstag, ... Aber immer wieder wird betont "Fährtenarbeit ist Fleissarbeit" :klugscheisser: ... joah

    Aber das scheint ja überall so zu sein derzeit.

    Meine Hündin wurde schon mal von einem Irish Setter getriggert..

    Den hat sie beim auf die Kreuzung laufen für ein reh gehalten..

    Da musste ich jetzt echt lachen, das ist natürlich in der Situation gar nicht lustig und kann auch echt scheisse laufen, aber die Vorstellung 🙈 ein Irish Setter der wie ein verschrecktes Reh davonhopst 🤣

    Das hat meine Neufundländerin damals mit zwei Ridgebacks geschafft. :see_no_evil_monkey: Kurz bevor sie die zwei erreichte, hat sie allerdings ihren Irrtum bemerkt und ist flötend abgebogen.

    Mein Mann hat ihn von Anfang an nie bedrängt. Er hat von uns die meiste Hundeerfahrung. Hat ihn meist ignoriert, nie direkt angeschaut, zu Beginn kam der Hund sogar oft auf ihn zu. Weil er aber deutlich weniger zu Hause ist, als ich und die Kids, ist es so, dass der Hund mit uns (Kids und mir) immer mehr zusammen wächst und er meinen Mann immer mehr als Eindringling empfindet.

    ...

    Du schriebst aber auch, daß er mit Deinem Vater gar keine Probleme hat. Ist der denn so viel öfter da, als Dein Mann?

    Oder ist es da einfach egal, weil der eh nicht zum Haushalt gehört und ihr geht da dann lockerer dran?

    Wenn Dir in diesem Thread aber eh nicht am "wie zusammenführen" gelegen ist, kann ich im Grunde nur die Einschätzung der Trainerin bestätigen. Kann sich irgendwann legen, kann aber auch sein, daß das so bleibt. Könnt Ihr mit letzterem nicht leben (die Familie meiner Friseurin nimmt das z.B. so hin und lässt die Lütte mit dem Thema nun in Ruhe), bleibt tatsächlich nur die Abgabe.

    Meine Friseurin hat zwei Tierschutzhunde. Die ältere ist glaube ich seit 3 Jahren dort, die jüngere vielleicht 1,5 Jahre.

    Die ältere hatte vom ersten Tag an ein Problem mit dem Mann meiner Friseurin. Ist vor ihm weg gelaufen, ließ sich weder anfassen noch anleinen und verbellt ihn, sobald er auftaucht.

    Mittlerweile lässt sie sich wohl von ihm anfassen, geht auch widerwillig mit spazieren, aber sobald er in der Wohnung oder im Salon erscheint, dreht sie durch und verbellt ihn, wie den Einbrecher schlechthin.

    Dagegen im Urlaub im Wohnmobil kriecht sie zu ihm ins Bett zum kuscheln und schmusen. :ka:

    Die jüngere Hündin ist ihm gegenüber komplett aufgeschlossen und "normal". Es liegt also nicht an ihm.

    Beste Freunde werden es wohl nie werden (wie Du es Dir für Euch wünschst) - aber sie können damit leben. Sie hält sich eben an Frauchen und den Sohn der Familie.

    Hier war das Wachstum bei der ersten Läufigkeit definitiv auch nicht abgeschlossen. Alva war 8 Monate alt.

    Alles in allem haben wir mit 18 Monaten gerade die 3. Läufigkeit hinter uns. Sind zwar recht kurze Abstände von 5 Monaten, aber sowas von herrlich unspektakulär. Ich bin hin und weg. Während der Läufigkeiten ist sie herrlich gechillt (ganz anders als sonst :D ) und bis auf das tropfen merkt man sonst keinen Unterschied. Außerdem ist der Spuk nach 2 - 2,5 Wochen wieder vorbei.

    Da war ich von meiner Neufundländerin ganz anderes gewohnt und bin auch immer noch jedes mal ein bisschen nervös, wenn die ersten Tropfen auftauchen. Die hat 3 Wochen lang quasi durch gejankert und mich angerammelt, das war ein Fest.