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Wir haben einen Nachmittag bei der Züchterin verbracht und für uns stand fest, das ist unser Hund.
Ohne euch auf den Schlips treten zu wollen, auch unter guten Züchtern gibt es auch noch die besseren
Schaut euch (wie du ja unten schreibst) wirklich mehrere Züchter an. Frag hier ruhig im Forum nach, was andere (Aussiehalter) von jenen halten.
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Die Züchterin hatte 3 Hündinnen und einen Rüden. Ein kurzes Bellen als wir ankamen (keine 30 Sek.) wir haben die Hunde anfangs ignoriert und nach und nach kam einer nach dem anderen um sich seine Streicheleinheiten abzuholen. Also vollkommen relaxte Hunde.
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Wir haben weitere Züchter mit Australian Shepards und Minis besucht aber auch dort fiel uns in keinerweise ein Verhalten auf, wie von den Damen geschildert.
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Wir sind aber trotzdem verunsichert, denn ein Hund der ein Kind/Erwachsenen beißt, dass sich normal verhält ist ein absolutes "no go".
Das Leben eines Züchters ist meist nicht mit dem Leben eines Otto-Normal-Hundehalters zu vergleichen. Die Hunde leben dort in einer Gruppe zusammen, kennen sich und ihre Menschen sehr gut, müssen viel Vertrauen zur Züchterin haben, die sich ja auch um die Welpen kümmern will und muss. Bei der Züchterin ist es evtl. erwünscht, dass die Hunde "melden", in der Stadt in einer Mietwohnung hat man schnell Ärger wenn der Hund bellt.
Durch den Schutztrieb melden Aussies nunmal alles Fremde. Auch dass sie nicht jeden Menschen toll finden liegt in der Natur der Sache. Der genetische Rahmen legt einen Wert fest, in dem man einen Aussie sozialisieren kann, aber man muss auch hinnehmen, dass dieser Rahmen nicht gesprengt werden kann.
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Es sind liebe und lustige Kerlchen, die auch super mit der 4-jährigen Enkelin der Besitzerin zurechtkommen.
Das ist kein Garant, dass "euer" Welpe auch mit euren Enkeln zurechtkommt. Hunde und Kinder könnnen ein tolles Team sein, aber nur weil die Eltern kinderlieb waren, darf man die Erziehung in der Hinsicht beim Welpen nicht vernachlässigen.
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Aber einen nicht unerheblichen Aufwand in puncto Fellpflege erfordern (ca. 15 - 30 Min. tgl.). Da dieser Teil in meinen Aufgabenbereich fällt und ich keine Luste habe - sorry "irgendwelche Kotköttel" aus dem Fell zu pulen
und mein Herz eigentlich für den Aussie schlägt.
Ich denk ihr seid nicht mehr berufstätig und habt Zeit
Fellpflege, überhaupt PFLEGE eine Hundes, schweisst zusammen, verstärkt die Bindung, schafft Vertrauen - wenn es denn beiderseitig gewollt ist. Wie willst du denn Zecken entfernen, nach Flöhen schauen, Schuppen untersuchen, einen Hotspot entdecken und nen Gnubbel unter der Haut ertasten wenn Fellpflege schon "nicht sein muss"? Übrigens ist der Aussie ein kerniger Naturbursche, der sühlt sich genauso mal im Dreck (<-- Definition offen) 
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Gibt es keinen Aussie der gut mit Kindern zurechtkommt, nicht hyperaktiv ist und keine Radfahrer/Jogger anfällt
Es gibt hier im Forum viele Beiträge über Aussies. Viele davon sind umwerfend ehrlich. Informiert euch vorher gut, der Aussie kann ein einfacher und leichtführiger Hund sein, der ABER nunmal von Verwendungswegen einige Eigenschaften mitbringt, die nicht immer zu 100% in unsere jetzige Gesellschaft passen, gerade wenn der Aussie als einfacher Begleithund gehalten wird. Vieles ist eine Frage der Erziehung, also informiert euch auch ausgiebig über moderne, artgerechte und gewaltfreie Trainingsmethoden. Auch das macht viel aus.