Beiträge von LaBellaStella

    Ablehnung und Unverständnis - nun ja.

    Es ist nur einfach nicht über ein Forum zu lösen. So leid es mir tut: es gibt keinen Trick oder den ultimativen Ratschlag in deinem Fall - so aus der Ferne.

    Wieviel bzw was weisst du - das ist eine ganz ernst gemeinte, nicht böse gemeinte Frage! - über die Rasse Pyrenäenberghund und was weisst du über Herdenschutzhunde im allgemeinen? Warum hast du dir diese Rasse ausgesucht?

    Ihr habt ja ein großes Grundstück da in Kanada - soll er da nur wachen oder soll er tatsächlich aufs Vieh aufpassen (so ihr welches habt)? Also das tun, für das er ursprünglich gezüchtet wurde? Was soll mal sein eigentlicher Job sein?

    McChris die weiter oben schon geschrieben hat, hat selber HSHs die am Vieh arbeiten. Du kannst ihr glauben, was sie schreibt - und sie schreibt das nicht, weil sies grad lustig findet sondern weil sie sehr viel Erfahrung mit HSHs hat. Der Vorschlag, dich mal umzuhören, ob irgendwo in erreichbarer Nähe jemand HSHs hat, die einen Job haben und da zu hospitieren ist ein sehr guter Rat.

    Oha....ein Pyri.

    7 Monate? Ja, da kommt noch einiges auf euch zu. Aber so aus der Ferne, mit dem, was du so beschreibst, ist es eher schwierig, da irgendwelche Tipps zu geben. Grad wenn da noch Kinder mit betroffen sind.

    Herdenschutzhundeerfahrener Trainer ist das beste, was du machen kannst. Und Hund und Kinder bitte nicht unbeaufsichtigt zusammen lassen - ich würde sogar sagen, nach Möglichkeit trennen.

    Der Kerle macht mit Sicherheit noch nix weiter, als was alle Pyris in dem Alter machen. Im Moment noch spielerisch und wohl auch aus Unsicherheit raus, weil er noch nicht weiss, was eigentlich sein Job ist,aber das kann sich wenn er mal erwachsen ist, sehr schnell ändern. Wenn er dann noch nicht gelernt hat, dass nicht er es ist, der "Ordnung ins Durcheinander" bringt, sondern ihr, dann wirds erst richtig ungut.

    Regeln geben, Grenzen jetzt setzen, konsequent, ruhig und fair. Keine Ringkämpfe mit dem Hund - in ein paar Monaten zieht ihr da definitiv den kürzeren. Aber das alles muss euch einfach jemand mit Ahnung und Erfahrung vor Ort zeigen, das geht nicht per Posting im Forum.

    Wie ist das, habt ihr ihn von einem Züchter, der sich auskennt? Kann der ein bisschen helfen?

    Samjuel

    Also insgesamt 10 Versuche bis du dann einen Hund bekommen hast? Bei 10 unterschiedlichen TSO ?

    Wow. Da kann ich ja froh sein, dass es bei mir jedesmal aufs erstemal (unkompliziert) geklappt hat. Ich glaub, ich leb irgendwie auf nem komplett anderen Planeten.

    Hatten die denn alle die gleiche Aussage getätigt, warum sie dir keinen Hund vermitteln wollten? (Also fehlender Garten und kleine Kinder?? )

    wo hab ich geschrieben, dass ich/die Orgas i.d.V. schonmal irgendwo von irgendwem einen schriftlichen Nachweis verlangt hab? Wurde auch von mir noch nie verlangt von Vermittlern.

    Die Frage ob eine Vermietererlaubnis vorliegt ist für mich mit einem einfachen ja bzw nein beantwortet. Ob der Vermieter das schriftlich gibt oder mündlich oder per Zeichensprache oder es getanzt hat ist mir wurscht solang der Interessent das sicher weiß und seinem Vermieter vertraut* . Ich verlange ja auch keine n Grundbuch auszug wenn mir jemand sagt, das Haus gehört ihm sondern glaub es einfach. Sollte es tatsächlich Mal nicht stimmen dann hat der Interessent hinterher eh die größeren Probleme, die er sich damit einbrockt.


    Ganz davon abgesehen, die allermeisten Menschen zeigen die Erlaubnis komplett freiwillig beim Vorgespräch, wenn's Gespräch drauf kommt.

    *Wobei ich jedem raten würde, sich das in einfacher Form zur eigenen Sicherheit schriftlich geben zu lassen. Soll Vermieter geben, die sich nach ein paar Wochen nicht mehr an mündliche Absprachen erinnern ....erspart viel Stress.

    Kann es ein Rezessionsproblem sein?

    Wer glücklich mit seinem Welpen über die Wiese kullert, wird keinen Hilferuf im Forum eröffnen. Wer mit den Ecken und Kanten seines Hundes leben kann wird ihn nicht zurück ins Tierheim bringen.

    Und dann sind da noch ganz viele Menschen die am Anfang schwer überfordert sind und sich das alles anders vorgestellt haben und trotzdem mit ihrem Hund zusammenwachsen.

    Natürlich sieht man an der Front nur die Problemfälle und der Katastrophenanteil ist naturgegeben deutlich größer als normal. Vielleicht wird es Zeit mal die eigene Rückläuferquote, gerne auch im Verlauf der Zeit, anzuschauen, um zu überprüfen, ob wirklich so viele Hunde schlecht vermittelt wurden und ob die X% es rechtfertigen, allen potentiellen Interessenten zu unterstellen sie hätten sich keine Gedanken gemacht.

    Für den ersten Teil deines Postings hättest du meine vollste Zustimmung bekommen.

    Aber dein letzter Satz, über den stolper ich. "Allen potentiellen Interessenten zu unterstellen...". Ganz davon abgesehen, dass das jetzt auch eine Unterstellung ist - ist es einfach nicht richtig.

    Irgendwie dreht sich hier der ganze Thread gerade ein bisschen viel um gegenseitige Unterstellungen.


    Wenn man allerdings mit der einfachen Fragen nach den Betreuungsplänen der event (vollzeit?) Berufstätigen oder bei einem Interessenten der zu Miete wohnt, nachfragt, ob generell Hundehaltung erlaubt ist usw. schon eine Unterstellung erzeugt, dann weiss ich auch nicht mehr weiter.

    Was bleibt denn dann noch übrig? Blindvermittlung? Ganz davon abgesehen, auch schon oft weiter vorne erwähnt: Niemand muss über sich Auskunft geben oder Fragen beantworten die ihm nicht koscher erscheinen - in solchen Fällen sollte man von dieser Orga/diesem TH abstand nehmen.

    Erlaubnis vom Vermieter wird allerdings wohl tatsächlich bei fast allen TH/Orgas die ich kenne, abgefragt. Wobei ich eher selten den Eindruck hatte, dass die Interessenten darin ein größeres Problem sahen. Wobei da zwar bei der ersten Kontaktaufnahme nicht gleich ein schriftlicher Nachweis verlangt wird, sondern wenn überhaupt, erst dann, wenn der Interessent tatsächlich den Hund will und bekommt/abholt. Manchmal begegnet man auch Menschen, die sich darüber gar keine Gedanken machen und dann wirklich Probleme haben, wenn der Vermieter doch "Nein" sagt.

    Wir reden ja hier nicht immer von Interessenten, die bereits Hundehalter waren oder noch sind, sondern auch über Interessenten, die vielleicht für den Hinweis/die Frage "erlaubt der Vermieter Hundehaltung" ganz dankbar sind, weil sie noch gar nicht gefragt haben oder es nicht wissen.

    Den "Nachweis" dass ich Homeoffice machen kann - den hat von mir noch nie jemand verlangt. Sehr wohl aber ne Überlegung wie bzw wo der Hund wärend der Arbzeitszeiten betreut werden kann. Wenn dann jemand sagt, ich kann zumindest die erste Zeit HO machen und habe noch Plan B in der Tasche, dann ist ja alles gut. Ebenso wenn mir jemand einigermaßen schlüssig sagt, dass "Oma/Partner/Onkel/Mitbewohnerin ect ect." das übernimmt oder dass man die Erlaubnis hat, den Hund mit in die Arbeit zu nehmen oder einen Hundesitter oder oder - die meisten Orgas/TH sind ja damit zufrieden, dass der Interessent sich wenigstens schomal einen Kopf drüber gemacht hat. Dass jeder Plan schief gehen kann - der Sitter absagt, der Onkel doch nicht will, der Chef irgendwann mal doch keine Hunde im Büro mehr haben will - das ist das Leben.

    Meine Erfahrung ist, dass die Menschen, die sich da vorab Gedanken machen, auch meistens im Fall der Fälle noch einen "Notfallplan" auf die Füße stellen (oder sogar schon einen haben). Die, die einen im Gespräch mit großen Augen angucken und ganz verwundert sind, dass ein Hund eventuell nicht jeden Tag 8 oder 10 Stunden allein daheim bleiben kann - die sind in der Minderzahl aber es gibt sie tatsächlich.

    Ein bisschen Anstregend fnd ich allerdings, dass man ja eigentlich jede Frage, die die Vermittler im TS stellen mit einem "kann man nicht sicher sein" oder mit einem "kann man fälschen" oder mit einem "kann die vohandenen Hunde ja auch im Keller verstecken" oder mit einem "kann ja immer in 2 Wochen ganz anders sein" abschmettern kann. Ja, ich geb jedem komplett Recht: ob in einem Gespräch, einer Vorkontrolle,, einem Fragebogen immer alles wahrheitsgemäß beantwortet wird, ob der Perso gefälscht ausm Darknet ist oder meinetwegen "nur" die Erlaubnis vom Vermieter per Photoshop, selber erstellt wird, ob der jetzt schon 10 Hund im Keller eingesperrt hat und jeden Tag einen in der Pfanne brät und isst oder sonst überhaupt keinen Plan hat - das kannst alles nie zu 100% rausfinden. Wenn ich das allerdings als Argument nehm, um möglichst gar nix über mich sagen oder erzählen zu müssen, dann beisst sich da für mich die Katz in den Schwanz. Da sind wir dann wieder an der Stelle, daß man sich das ganze Prozedere eigentlich sparen könnte.

    Und mich persönlich machts noch ratloser: auf der eine Seite möchte man keine Vorurteile seitens der Orgas, nicht soviel "Kontrolle" und auf der anderen Seite nimmt man die tollsten Beispiele in die Argumentation mit auf ("Hunde im Keller versteckt" usw) um das zu erreichen. Bei mir persönlich löst sowas aber nur aus, dass ich das dringende Bedürfnis verspüre, beim nächsten Vorgespräch doch bitte tatsächlich den Keller gezeigt zu bekommen......(Vorsicht: letzteres war nicht ernst gemeint! Nur überspitzt als Beispiel...vielleicht auch, um ein bisschen die Schärfe rauszunehmen). So ein bisschen wird - ganz subjektiv mein Eindruck - vertrauen gefordert in dem man erklärt, dass man eigentlich nicht auf irgendwas vertrauen darf....

    Vor Jahrzehnten war ich in Ungarn auf einem malerischen Dorfmarkt unterwegs. Da rennt mir ein kleiner Bub nach, zupft mich am Ärmel und drückt mir einen absolut niedlichen kleinen, schneeweissen Kuvaczwelpen in die Arme...und einen Zettel, auf dem der Kaufpreis stand in die Hand. Der Welpe war einer von vielen, die weiter vorne in einem Hasenstall saßen und verkauft wurden. Welpen aller Rassen und Mischungen....PuppyMillWelpen. Viel zu jung. Viel zu viele. Aber genau in dem Moment war mir das für ein paar lange Sekunden völlig wurscht: genau dieser Welpe, der wärs gewesen. Wenigstens den einen retten. Nicht mehr hergeben, ich wollte den einfach nicht mehr hergeben. Aber ich hab den Welpen trotzdem nicht mitgenommen. Meine Gründe muss ich hier eh nicht erklären. Das war trotzdem eine sehr harte Entscheidung für mich, der Welpe läuft mir in Gedanken heute noch nach.

    Warum erzähl ich das? Weil ich damit sagen möchte, dass ich es sehr gut verstehen kann, warum man unglaublich entäuscht ist, wenn man "den einen Hund" im TS gesehen hat und ihn gerne haben würde aber man mit der Orga/dem TH einfach nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommt. Sei es, weil die Orga aus unverständlichen Gründen nicht will, die Messlatte zu hoch legt oder sei es weil man selber mit der Vermittlungspraxis der Orga einfach nicht klar kommt. Ich versteh es wirklich.

    Und darum les/schreib ich hier auch interessiert mit: damit ich nicht den nächsten Menschen versehentlich vergraule, der sich für einen der Hunde interessiert die ich ab und an mitvermitteln darf.