Beiträge von LaBellaStella

    Oh je.

    Noch mehr schief gehen kann eigentlich fast nicht.

    Nicht dein Welpe braucht einen "Schnellkurs" - sonder du. Und den hättest du vorher gebraucht.

    Es gibt - wurde schon mehrmals geschrieben - einfach keine "Tricks" oder sonstige schnelle Hilfe in deinem Fall.

    "nach müd kommt blöd" ist eigentlich eine Binse - aber eine, die in Bezug auf Welpen immer (!!) stimmt.

    Erste Pflichtlektion aller meiner Welpen/Junghunde war (sogar noch vor der Stubenreinheit): Ruhe lernen.

    Dazu braucht man aber eben auch ein ruhiges Umfeld wenn nötig, selber eine gewisse innere Ruhe. viel Geduld und viel viel viel viel Zeit und wenigstens ein klein wenig theoretisches Wissen rund um Welpen/Hundehaltung und die Bereitschaft dazu zu lernen. Nichts davon seh ich bei dir.

    Wie lange das dauert? So lang es eben dauert. Wochen, Monate - bei manchen Jahre. Hochpushen und Überdrehen kann man einen Welpen/Junghund in Minuten. Runterbringen - s.o.

    Deine ganzen Lebensumstände, so wie du sie geschildert hast, sind eigentlich gar nicht geeignet für Hundehaltung. Das was du möchtest, ein Hund der 40 Stunden in der Woche brav und ruhig in der Arbeit mit dabei ist, können manche Hunde ein Leben lang nicht leisten. Und die, die es können, die hatten in der Regel eine ganz andere Ausgangssituation.

    Ich schreibs nicht oft - aber ich denke auch, dass du mit einer Abgabe dem Welpen tatsächlich was gutes tun würdest. Oben wurden dir ja schon Ansprechpartner genannt. Tut mir leid, aber ich seh auch keinen Weg, wie man dir helfen könnte. Schon gar nicht "schnell" oder "gleich".

    08.01. Welchen Ohrwurm hast du gerade?

    Hab die Tage eine Doku über Berlin gesehen, ging um die Zeit, als es noch die Mauer gab. Seitdem hab ich "City - sitzen am Fenster" ständig im Ohr, lief in der Doku als Hintergrundmusik. Ist aber ein recht angehnehmer Ohrwurm, da hatte ich schon schlimmere.... :woozy_face:


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    Ui Volvofans ..🥰...940ger hatte ich auch Mal ...jetzt hab ich nen V70...auch schon wieder 9 Jahre. Der läuft und läuft...mein Mann hat auch den V70 aber als Turbo.Ich hätte so gern den XC 70.. aber die kriegt man überhaupt nicht. Meine Tochter hat lange den 850ger Kombi gefahren als Wohnmobilersatz.

    Als Hundetransporter sind se einfach genial. Hab die originale Doppelbox mit der 2geteilten Tür drinnen,jetzt ohne die Mitteltrennung. Ist fast zu groß für den Ben. Der kann sich da hinten fast wie ein Pferd im Paddock bewegen 😀

    Naja, aber auf der anderen Seite ist da dann auch wieder das Problem, dass man als TS ehrlich sein soll.

    Ich finde die Warnung oder den Hinweis auf "der Hund ist oder wird groß und ggf schwer und neigt noch sehr zum (nur mal als Beispiel) anspringen, darum sollte der Hund nicht unbedingt zu kleineren Kindern" durchaus gerechtfertigt, wenns denn so ist.

    Ben ist auch so ein Kandidat (gewesen, jetzt wirds langsam aber sicher besser) - ziemlich groß und hatte als ich ihn bekam auch noch nicht die Murmeln an der richtigen Stelle. Anspringen aus vollem Lauf und den einen oder anderen Kratzer mit seinen Riesenpfoten - hat sich nicht ganz vermeiden lassen.

    Ich bin mir sehr sicher, keiner der hier im DF mitliest, würde das unterschätzen. (auch nicht, dass ein kleiner Hund beim Kleinkind viel Schaden anrichten kann). Und hier weiss auch jeder, was "Management" bedeutet.

    Wenn sich jetzt eine Familie mit noch kleinen Kindern für so ein Jungspundkaliber wie Ben interessiert - dann muss ich sie einfach drauf hinweisen, dass da Management notwendig ist und dass kleinere Kinder da wirklich noch etwas gefärdeter sind. Wenn die Familie mir dann glaubhaft sagt, das ist ok, wir wissen das (vielleicht auch, weil eben schon "Hundeerfahren" oder schon ein Hund in der Familie ist) - dann wär für mich das per se kein Grund, den Hund nicht zu vermitteln, wenn alles andere passt.

    Aber wenns dann eben in die Richtung geht: Keinerlei Hundeerfahrung und eben eher mit ....wie formulier ich das am besten....vielleicht ein bisschen blauäugigen Erwartungen rangeht, dann wär der Ben nix für die Familie gewesen. Bei Ben und seinen Geschwistern steht auch in der Vermittlungsanzeige, was für ein Mix es ist und dass eher HSH-Erfahrene Menschen gesucht werden. Trotzdem haben wir einen Bruder von Ben an HSH-unerfahrene Menschen vermittelt - nach vielen Gesprächen mit ihnen. Sie waren aber auch keine Ersthundehalter sondern hatten schon immer Hunde aus dem TS und waren sich durchaus bewusst, was da alles auf sie zukommen kann (!!). Die sind zufrieden und glücklich mit dem Hund. Und natürlich wussten die auch, was Management bedeutet.

    Haben wir ja sogar hier im DF in letzter Zeit immer mal wieder gehabt, derlei Nachfragen von sagen wir mal Hundeanfängern (Schutzhund und Kind ist z.b. einer der Threads die mir da einfallen). Da hat keiner hier im DF gemeint, wird schon gutgehen mit Management - da hat gefühlt das ganze Forum abgeraten. Sehr vehement. Und das war ja auch gut so.

    Manche THs und Orgas sind da rigoros - und blocken sofort ab, andere wollen erstmal wissen, warum es trotz Info oder Warnung oder Hinweis genau dieser Hund sein soll. Bei den ersteren hast verloren und bei den zweiteren ggf nicht, wenn du dich erklären kannst.

    Jetzt kann man natürlich sagen: wieso muss ich mich überhaupt erklären, was erdreisten sich denn die TS-Uschis mich in irgendeiner Form zu bewerten? Und die THs/Orgas fragen sich, wie sollen wir denn wenigstens einigermaßen sicherstellen, dass Mensch/Hund zusammen passen, wenn wir die Infos die wir haben (vom Hund und vom Interessenten) nicht bewerten dürfen?

    Und dann sind wir genau da, wo es angefangen hat mit der Diskussion: wie kann oder sollte TS/TH/Orga die Vermittlung besser machen, so daß beide seiten was davon haben?

    Weiter oben gings um die Platzkontrollen, da wurden viele mögliche Alternativen vorgeschlagen, was man statt dessen machen könnte. Aber ganz ohne (nicht ohne Platzkontrolle sondern ohne "Vorgespräch und Kennenlernen") geht es tatsächlich nicht. Also ohne eben den Interessenten zu "bewerten". (damit mein ich natürlich das Bewerten im Sinne von: da könnte der Hund gut hinpassen - nicht eine grundsätzliche Bewertung des Menschen an sich, versteht sich!). Da schlägt das Pendel in beide Richtungen auch immer mal wieder - so ärgerlich das auch für mich ist - ins extreme aus: Die einen machen den Eindruck, gar nicht vermitteln zu wollen und die anderen sind schon knapp vom Welpenhandel und geben jedem jeden Hund mit, hauptsache "gerettet". An die, die da irgendwo in der Mitte rumkrebsen, an die sollte man sich wenden, wenn man einen TS Hund sucht.

    Ich glaub, wenn man das ganze (sicherlich zu verbessernde) Auswahlbrimborium so gar nicht will, dann wär man bei einem Züchter besser aufgehoben. (ich mein das gar nicht böse - im Gegenteil, ich glaub tatsächlich dass der eine oder andere Ersthundehalter wirklich besser fährt, wenn er sich eine geeignete Rasse bei einem guten Züchter holt, als ein Überraschungspaket aus dem TS).

    So, wieder ein Roman...ich betone nur zum Schluss nochmal: Ich schreib nur aus meiner eigenen Erfahrung die ich mit den verschiedenen TS/THs gemacht hab. Ich glaub jedem und ich versteh jeden, der schlechtere Erfahrungen im TS gemacht hat. Wie ich auch schon schrieb: da kann man noch ganz viel verbessern, da bin ich mit den meisten hier völlig "d´accord".

    07.01. Du bist ein Glückskind, warum oder warum nicht?

    Jo bin ein Glückskind, find ich. Warum? Hab wohl Glück gehabt.... ;)

    Ne, im Ernst: Ja ich find schon, dass ich ein Glckskind bin. Zumindest wenn ich mein Leben so im großen und ganzen betrachte. Hätte durchaus schlimmer kommen können und ich bin bis heutigen Tages sehr zufrieden. (Wobei...so ein bisschen mehr Lottoglück könnte jetzt auch nicht schaden....aber irgendwas is ja immer..)

    Aoleon :" Denn was ich bisher so erlebt habe war leider oft so das die Tierheime sich selten grün sind. Was ich da schon an Lästereien und Schlechtreden mitbekommen habe, so heftig hab ich das noch bei keinem Züchter gesehen."

    Oh ja. Das unterschreib ich dir blind. Das ist etwas, das mich (!!) schon fast mal aus dem Tierschutz komplett rausgetrieben hat. Bin mal zwischen zwei "rivalisierende" TS/TH geraten, komplett aus versehen - da wars bei mir wirklich fast vorbei...übelst! Und komplett unverständlich und unnötig und blödsinnig...

    (hmpf, wollte doch nix mehr schreiben hier, weil ich auch nix mehr sinnvolles weiss eigentlich....)

    Ok, keine Extrembeispiele - auch wenn du ja auch welche bringst. Aber gut.

    Ich denk, wir schreiben komplett aneinander vorbei, bis auf einen Punkt: Vor derlei Dingen (wie in deinem Kellerbeispiel) kann man sich niemals perfekt schützen. Genau das sage ich ja auch! Ausser mit der von dir gebrachten Wärembildkamera und noch mehr Kontrollen. Will ja nun aber auch niemand haben...wie du richtig schreibst.

    Ein Tierregister - ok, kann man drüber reden - aber auch hier: da fehlt es derzeit an allen Voraussetzungen. Und selbst wenn die geschaffen werden (was ich eher nicht glauben kann, allein schon wenn ich mir den Datenschutzaufwand vorstell...) bin ich mir sicher, dass sich da auch viele fragen, warum sie jetzt irgendwo zentral registeriert werden sollen und somit ja auch wieder unter den"Generalverdacht" gestellt werden, einer von den "Bösen" zu sein.....und welche Tiere werden da registriert? Nur Hunde und Katzen? Nager? Wellensittiche? Was genau wird da noch registriert? Und wer hat dann im Endeffekt Zugriff drauf? Natürlich wärs aus Sicht des TS ne tolle Sache: Kurze Anfrage beim Register und schon kann ich zumindest ausschließen dass der Kerl ein Tiermessie ist....ect.

    Ich fände - davon abgesehen - auch die Idee einer Zertifizierung für THs und Orgas gar nicht schlecht. So wies im Moment läuft, kann ja so ziemlich jeder mit ein paar anderen einen Verein gründen und den "Schein" machen und dann fröhlich vor sich hin "retten" und vermitteln. Auch auf der Seite wird mir persönlich ein bisschen zu wenig kontrolliert, was da so alles unter dem Deckmäntelchen des TS abläuft.

    Mehrmalige Besuche im TH/bei der PS wie beim Zücher üblich: theoretisch ja, praktisch weniger wenn man bundesweit vermitteln möchte. Hatte ich aber irgendwo weiter oben schon geschrieben. Obwohl ich das sehr gut finden würde! Versteh das nicht falsch. Nur aber eben sehr schwer umsetzbar...nicht mal so unbedingt für die Orgas oder die THs sondern für so manchen Interessenten. Der Vorschlag mit "öfter mal mit helfen im TH" egal ob beim Saubermachen oder als Gassigänger ist ja hier bei uns (im örtlichen TH und auch von dort, wo ich Joey her hatte) durchaus möglich und sogar erwünscht. Hab ich für Joey auch gemacht und hab ihn dann sogar ganz ohne irgendwelche Vor/Nachkontrollen bekommen. War aber auch eben in 20 Minuten Autofahrt erreichbar von hier aus.

    Weisst du, ich finds ja sehr gut und vor allem anregend, wenn man drüber diskutiert wie man die Vermittlung von TS-Tieren verbessern könnte. Ich wünschte, irgend jemand hätte die ultimative Antwort auf die Frage, wie man das alles so machen kann, dass niemand sich angegriffen/zu viel kontrolliert/bevormundet/nicht ernstgenommen u.a. fühlt und trotzdem gut vermittelt werden kann. Ich hab mir auf alle Fälle aus diesem Thread mitgenommen, dass ich bei der nächsten Vorkontrolle genauer erkläre, warum und wieso ich gern persönlich mit den Leuten reden würde. Ganz generell einfach mehr drüber sprechen und zuhören, was der Interessent eigentlich genau für Erwartungen hat. Noch mehr aufklären, was es heissen kann, eine Hund aus dem TS zu übernehmen. Da gibts immer Luft nach oben, das stimmt auf alle Fälle.

    So, damit bin ich aus diesem Thread raus. Und vielleicht hab ich dem einen oder anderen stillen Mitleser ein bisschen erklären können, dass ich (und viele andere TS-Kollegen/innen - die seriöseren wenigstens) weder unter die Couch gucke, keine Kontoauszüge sehen will, kein Voyeur bin und ich auch nicht die Nachbarn einer hochnotpeinlichen Befragung unterzieh. Mir muss weder der Mensch sympatisch sein noch möcht ich bei ihm einziehen - ich möchte nur, dass der Hund zu dem Menschen passt. Über den Weg dahin und wie man das (für beide Seiten!) am besten rausfindet, muss man reden. Richtig!

    Phonhaus so ähnlich ists bei uns auch. Wobei ich mal davon ausgehe, dass ich rein indizienmäßig wohl tatsächlich davon ausgehen kann, dass Ben mir gehört. Mein Mann und ich haben da zwar auch schon drüber geredet und waren uns einig, dass die Hunde (damals hatten wir noch mehrere) bei mir bleiben würden - allein schon weil bei ihm Teilzeit oder Homeoffice unmöglich ist. Aber wir gehen auch nicht davon aus, dass wir uns tatsächlich mal Trennen.

    Im Falle eines Falles (sollte ich Verunfallen oder Sterben oder Erkranken ect.) würde mein Sohn jederzeit Ben übernehmen. Der hat die Möglichkeiten dazu. Falls das auch nichts werden sollte, wär auch meine Tochter (sofern dann mit dem studieren fertig) jederzeit eine Option. Wenn auch das nicht geht,würde er zurück zur Orga in die Pflegestelle gehen. Oder mein Mann würde sich eine reiche Witwe suchen....hat er grad gemeint... :skeptisch2: :denker: