Beiträge von yane

    @bordy

    Mir wären für die BH 60% Aufmerksamkeit genug, wenn diese durchgehend sind und Hund trotzdem exakt am Bein folgt.
    Ich sehe genug Hunde, die halbwegs so was wie Blickkontakt zum HF haben .... Was sowieso falsch ist, denn der HF sollte 'korrekterweise' geradeaus schauen, was dann wiederum bedeutet, dass eben KEIN echter Blickkontakt möglich ist .... Und trotzdem jeden einzelnen Winkel "verschlafen", bei Tempowechsel nachhängen rsp. Vorprellen und auch sonst offensichtlich nicht wirklich dabei sind.

    Denn - Hunde haen ein weitaus grösseres Sichtfeld als wir Menschen. Die bekommen Sachen aus den Augenwinkeln noch mit, die wir Menschen aber mal so was von gar nicht sehen. Und es ist Utopie zu glauben, nur weil ein Hund seine Position und Körperhaltung hält, ist er mit 100% Aufmerksamkeit dabei.

    Ich trainiere mit meiner Kleinen ganz bewusst Ablenkung im Sinne von eng an uns vorbeigehenden Menschen, die noch dazu mit Spielzeug um sich werfen, mit Stimme oder Futter locken und sonstige Ablenkungen wie plötzlich aus weiterer Entfernung einen Ball oder Futterbeutel vor die Füße/Pfoten geworfen zu bekommen usw.
    Auch wenn sie ganz sicher und fest die Position hält, selbst wenn direkt seitlich neben ihrem Kopf ein Wiener Würstchen baumelt .... Es wäre vermessene, überhebliche, menschliche Arroganz anzunehmen, dass Hund dann noch mit 100% Aufmerksamkeit dabei ist.

    Ansonsten würde für mich gelten - zeigt der Hund immer gleichmässig die Position am Bein, ohne vor und zurück zu pendeln, oder seitwärts wegzupendeln, dann ist das korrekt. Acuh wenn der Hund vielleicht etwas zu weit vorn oder nen Tick zu weit hinten ist. Aber mal zu weit vorn, oder zu weit hinten, oder mal 5 cm und dann wieder 20 cm Abstand, oder zweispurig von minimal bis völlig übertrieben, weil Hund quasi von rechtrs belohnt wird - das wären für mich Gründe zum Abwerten.

    Die ursprünglich Frage war doch ledglich, wie ein Fuß auszusehen hat - und was be- und entwertet werden sollte.

    Ganz unabhängig von dem wie es "üblich ausgelegt" wird - das ist mir schon klar ;)


    Die "übliche Auslegung" fliesst aber automatisch mit in die Bewertung ein. Ebenso wie ein gewisses Maß an subjektivem Empfinden.

    Als ich mit meiner ersten GP-Hündin Obedience angefangen habe, war die gängige Meinung "wenn zwischen Hund und HF ein Lichtstrahl durchgeht ist der Hund zu weit weg". Yanta klebte mit der Nasenspitze quasi unterhalb meines Hüftknochens.
    WOHLGEMERKT - sie bedrängte mich nie im Sinne von "HF wird im Gehen erkennbar behindert".

    Ich habe damals u.a. mit einer meiner Hündinnen in einem IPO Verein BH-Prüfung laufen wollen und fragte an, ob ich auch mal mit Yanta auf den Platz darf, wenn das Training vorbei ist. Hätte ich gewusst, dass auf dem Platz einige Teams sind, die im IPO überregional führen, hätte ich mich das wohl nicht getraut. Da hätte ich wohl auch einen ganz grossen Bogen um den Verein gemacht.
    Na ja, ich mit Yanta auf dem Platz .... diverse Zuschauer - hinterher meinte jemand zu mir "das war das perfekteste Fuß, das ich je gesehen habe" ...... die Person war wiederholt bei Deutschen Meisterschaften etc. gestartet.

    Im Laufe der Zeit änderte sich die allgemeine Auslegung dessen, was "korrektes Fuß" ist .... und auf einmal hatte ich keinen Hund mehr, der "perfekt" Fuß ging, sondern deutlich bedrängte - im Obedience.


    Grundsätzlich abgewertet werden sollte, wenn ein Hund unaufmerksam ist - dabei ist es schnurzpiepegal, ob der Hund Blickkontakt hält oder nicht. Hunde haben ein sehr viel grösseres Sichtfeld. Sie können trotzdem aufmerksam sein, auch wenn sie kein Blickkontakt halten. Umgekehrt kann ein Hund auch unaufmerksam sein, wenn er rein antrainiertes Verhalten "Pseudoblickkontakt" zeigt.

    Als Richter sollte man den Unterschied erkennen können.
    Eines meiner Trainingsteams hatte mal ganz besonderes Pech - genau zu Beginn der BH-Leinenführigkeit landete eine Taube auf dem Platz und sass da frech rum, teilweise trippelte sie auch etwas hin und her. Der Kopf des Hundes war die komplette Leinenführigkeit und Freifolge in Richtung Taube gedreht (Jagdhund halt) .... trotzdem verpasste der Hund nicht einen Richtungswechsel, Tempowechsel oder Halt. Auch die Kommandos bei Sitz und Platz aus der Bewegung (waren zu dem Zeitpunkt noch adB) wurden korrekt und zügig angenommen .... trotz Blickrichtung zur Taube.

    Ehrlich gesagt - ich hatte meine Zweifel beim Abrufen - ich wäre nahezu jede Wette eingegangen, dass der Hund beim Abrufen dann aber endgültig auf die Taube losgeht .... Nix da - der arme Hund versuchte mit halb verdrehtem Kopf an der Taube vorbei zu seinem HF zu rennen - es artete etwas in einen Seitwärtsgalopp aus, und der Vorsitz war etwas schräg, Ebenso die Abschluss-Grundstellung.

    DAS ist auch Aufmerksamkeit - ganz OHNE Blickkontakt oder Sternguckerei. Nur eben - ERKENNEN muss man es können. Und das kann man nur, wenn man nicht nur seine eine vorgefertigte Meinung gelten lässt.

    Kaufverträge für Hunde brauchen mW keine spezielle gesetzliche Form.

    Das heisst im Klartext - es gilt bereits ein mündlicher Kaufvertrag. Die schriftliche Form ist nur eine Art Nachweis.


    Ein Kaufvertrag ist dann gültig, wenn der Verkäufer ein Angebot gemacht hat (in eurem Fall Huskywelpe zu einem bestimmten Preis) und der Käufer das Angebot angenommen hat (in eurem Fall erklärt hat, dass er den Huskywelpen zu dem vom Verkäufer angegebenen Preis nimmt).

    Ab dann ist der Kaufvertrag gültig. Zumindest soweit ich mich noch an meine Rechtskunde Vorlesungen erinnere.


    Da der Verkäufer euch ein Angebot gemacht hat und ihr dieses Angebot angenommen habt, ist mE der Kaufvertrag gültig. Das heisst, ihr könnt nicht ohne weiteres sagen "sorry, will den Welpen jetzt nicht mehr".

    Klar - als Züchter würde ich jemandem, der vom Kaufvertrag zurücktreten will, ganz sicher keinen Welpen mehr geben. Aber das ist meine persönliche Einstellung, da mir das Wohl des Welpen wichtiger wäre als das Geld.

    BTW - der grösste Teil der Klauseln, die Züchter in derartige Verträge schreiben, sind sowieso ungültig.

    von meinen Hunden war bis heute genau eine Hündin in der Welpenstunde. Und sie wird auch die Einzige bleiben. Da suche ich mir lieber 2-3 Leute, die ähnliche Welpen haben wie meine - alters- und grössenmässig - und treffe mich mehr oder weniger regelmässig. Haben die Welpis was davon und ich muss mich nicht mit verqueren Ansichten von Trainern auseinandersetzen, deren Wissen pber Hundeverhalten sich auf nen Artikel in einer Hundezeitschrift von annodazumal beschränkt.

    so als Tipp: Wenn Du Dich speziell und seriös über Doodles informieren möchtest, dann mach das bitte nicht hier in diesem Forum.


    Kann man such über Mischlinge seriös informieren - über "was könnte von beiden Ausgangsrassen möglich sein" hinaus?

    @Miavalone

    Grundsätzlich sollte man immer bedenken, dass man in einem Notfall evtl. einen Hund über eine Strecke von mehreren Kilometern allein tragen muss. Dementsprechend sollte man sich Gedanken über das zu erwartende Endgewicht machen.

    Wenn man aber bereits die Ausgangssituation hat, im 4. Stock ohne Aufzug zu wohnen, sollte man noch genauer drüber nachdenken.
    Beide meiner Grosspudelhündinnen waren jeweils eine Zeitlang schwer krank 1x Anaplasmose mit Hirnhautentzündung und zeitweiliger Lähmungserscheinungen, 1x Lungenentzündung. Die erste Hündin ca. 18-20 kg, Treppen tragen mehrere Monate, die zweite Hündin zu Anfang 26 kg nach 3 Wochen dann auch nur noch 21 kg,Tragezeit aucg nahezu 2 Monate). Treppe im Haus ein Stockwerk, die Möglichkeit, durch längere Strecke aussenrun Treppensteigen zu vermeiden, besteht.
    Ich kann Dir aus Erfahrung sagen, dass es über längere Zeit mehrmals am Tag 20+kg Hunde zu tragen, ordentlich "ins Kreuz" geht. Mit 30+kg möchte ich keinen Hund 4 Stockwerke hochtragen müssen - schon gar nicht täglich, ein Hundeleben lang.

    10-11 kg wären für mich da das Maximum. Meine Kleinpudelhündin wiegt so um den Dreh .... 40-50 km Joggen in der Woche wäre für sie kein Problem, wäre nicht mal ein Thema für unsere Zwerge gewesen - als junge Hunde und mit entsprechendem Trainingsaufbau versteht sich. Aber das gilt auch für grosse Hunde.

    Deshalb, in der Wohnsituation ist mE ein grosser Hund nicht wirklich ideal.

    Mmmmmh .... das haben wir auch gelesen und gehört. Auch noch mit 12 Wochen ?

    Ein erwachsener Hund schläft (döst) 18-20 Stunden am Tag. Das Schlafbedürfnis eines Jungspunds ist höher.


    Am Vormittag haben wir meistens einen möglichen "Aufreger" (10 min üben oder mal Freunde eingeladen oder auch mal schon eine Autofahrt oder mal draußen gewesen.


    10 min üben ist in dem Alter viel zu lang. So lange kann sich ein Hund doch gar nicht konzentrieren. Übrigens auch eines der Probleme die ich mit Welpenstunden habe.

    Freunde einladen? Der Kleine ist erst ein paar Tage da - da soll er EUCH Kennenlernen. Nicht Freunde.


    . Er soll ja alles auch kennenlernen.

    Nein - Soll er nicht. Nicht in dem Alter. Wie soll er auch alles kennenlernen? Dieser Anspruch ist völlig überzogen und führt genau zu dem Punkt "Überforderung". Ich weiss, ihr könnt nichts dazu. Das wird ja noch so häufig gepredigt. Aber es ist nichtsdestotrotz nicht richtig.

    WAS er lernen soll ist, dass er fremde Situationen gelassen nimmt und nicht in Panik verfällt. Er soll lernen, Vertrauen in euch und in sich selbst zu haben.

    Mal ein Beispiel: den größten Trubel, den meine Kleine kennenlernte, war das Drumrum normaler Agi Turniere ... und dann habe ich sie mit 7 Monaten auf eine CACIB mitgenommen zum Ausstellen. Dagegen sind Agi Turniere ein Witz. Vor dem Einlass morgens eine Menschentraube, Hunde jeglicher Grösse, Rasse, Farbe ...
    Meine Kleine setzte sich ca 30-40 m davor hin und beäugte sich das Ganze etwa eine Minute. Für einen Moment dachte ich echt schön, das war ihr jetzt doch zu viel. Pustekuchen. Nachdem sie sich das Geschehen etwa 1 Minute angesehen hat stand sie auf, Kopf erhoben, Rute oben. Völlig cool und rotzig frech stratzte sie auf den Trubel zu und mittenrein. So blieb das den Rest des Tages. Nicht einmal dass sie eine Unsicherheit oder Ängstlichkeit gezeigt hätte. Nicht mal im Ring wo sie voller Begeisterung erst mal den Richter begrüsste, der nach 3 anderen Hunden in der Jüngstenklasse, die unsicher mit eingezogener Rute durch den Ring schlichen hellauf begeistert war, eine so selbstsicherer, in dem Alter schon so souveräne Hündin zu sehen. O-Ton "Dieser Hund ist eine Werbung für die Rasse".

    Das Ziel guter Sozialisierung sollte nicht sein, den jungen Hund möglichst schnell mit allem vertraut zu machen, was ihm im Leben begegnen könnte - denn das ist unmöglich. Mir ist es bis heute Bsp. Nur einmal passiert, dass auf dem Feld neben uns ein Deltasegler (oder wie auch immer die Dinger heissen) gelandet ist. Die Leute hatten sich verflogen und die Orientierung verloren.
    Also kann ich meinen Hunden so nicht ohne weiteres beibringen, dass so was mal passieren könnte.
    Das Ziel guter Sozialisierung sollte also sein, dem Hund das Vertrauen zu geben, unbekannte Situationen zu meistern.


    Zitat

    Bis auf einen kleinen Mittagsschlaf und einem Vorabendschlaf schläft der kleine kaum am Tag.


    Das ist deutlich zu wenig. Aber das Thema hatten wir ja schon. Da müsst ihr dafür sorgen, dass der Kleine Rückzugsmöglichkeiten hat. Da er ja erst ein paar Tage bei euch ist, ist das alles noch ungewohnt für ihn und damit schlicht Stress. Deshalb findet er auch noch keine Ruhe.
    Er ist jetzt erst mal gefordert, diesen Stress des Umzugs zu verkraften und zu verarbeiten.

    Wenn ihr da noch immer mehr drauf packt, bringt das gar nichts. Ist wie bei einem kleinen Kind ... das kann auch nichts mehr lernen, wenn es überfordert und müde ist.

    Mit dem Hinterherlaufen wurde ja schon geschrieben, was ihr am besten tun solltet.

    Er ist dann so in seinem "Kaumodus" dass auch wenn man ihn dann streicheln will, sofern er sich beruhigt hingelegt hat, er sofort wieder anfängt oder gar die Hände als Spielzeug will.


    Warum lasst ihr ihn dann nicht einfach in Ruhe, wenn er sich beruhigt hingelegt hat? Warum muss man dann wieder am Hund rumtatschen und ihn damit animieren?

    Und NEIN - ihr unterfordert ihn NICHT.

    Meist ist es eher umgekehrt - vor lauter "Auslastung, Auslastung, Auslastung" und Angst man könnte den Welpi unterfordern, wird Jungspund meist überfordert und man zieht sich einen hibbeligen, überdrehten, ständig unter Spannung stehenden, ständig fordernden Hund selbst heran.

    Der Kleine ist doch erst ein paar Tage bei euch - mit der neuen Umwelt, den neuen Menschen, der ganzen neuen Situation überhaupt klarzukommen - DAS ist bereits Auslastung genug für den Kleinen.

    Bedenke mal - KAUEN ist zum einen Erforschen der Umgebung. Denn Hunde haben zum Erforschen v.a. ihren Fang, ihr Kauwerkzeug. Pfoten können zwar auch taktile Reize aufnehmen - aber der Hauptteil geht über den Fang.
    Und dann dient Kauen auch der Beruhigung, des Stressabbaus, der Entspannung.

    Na ja, die Frage ob es unbedingt das neueste Modell sein muss, macht schon Sinn.

    Oft genug sind die älteren Modelle für viele Anwendungen nicht nennenswert schlechter als die neuesten - dafür aber um einiges teurer.


    Ich habe mir auch überlegt, ob es nicht eine gebrauchte EM1 MI tut, die jetzt nach und nach recht günstig auf den Mark kommen, nachdem jetzt die EM1 MII rausgekommen ist.

    Nachdem ich aber die ersten Berichte der Leute, die die EM1 MII gekauft haben, gelesen habe und sich ganz offensichtlich in genau dem Bereich, wegen dem ich mir die Kamera kaufen würde, tatsächlich ganz ordentlich was getan hat - wird wohl die E30 noch ein Jahr herhalten müssen und dann direkt eine MII kommen, sobald sie in einen etwas bezahlbareren Bereich abgerutscht sind. 2000€ sind mir für das, was ich so fotografiere, schlicht zu teuer.

    Würde ich nicht v.a. auch wenn möglich viele Action-Bilder machen, würde es die MI auch tun. Wobei die MI im Action Bereich auch nicht schlecht ist. Aber die MII ist deutlich besser - und da kommt der "Haben will" Faktor ins Spiel :ugly: .