Beiträge von Tiggy

    Hi, ich habe mal eine Frage zum Thema Kondenswasser im Wohnwagen.

    Wir sind mit einem kleinen Kip Shelter unterwegs.. quasi ein fahrendes Bett mit Küche.

    Anfang Januar haben wir eine Wintertour gemacht, und hatten am nächsten Morgen alle Wände und die Decke feucht.

    Bei zwei Personen und drei Hunden auf kleinem Raum kein Wunder. Nun hatten wir natürlich auch das Dach zu, da wir keine Heizung hatten(Gasheizung defekt, und Stromkabel vergessen:rolling_on_the_floor_laughing:)

    Im Sommer gab es nie Probleme mit Kondenswasser, jetzt schon, verständlicher Weise.

    Da es Ende Januar wieder 2 Tage auf Agility Turnier geht, stellt sich die Frage, was tun gegen das Wasser... oder muss ich einfach am morgen alles aufwischen? Helfen Luftentfeuchter? eingfach Heizung bei offenem Dach laufen lassen?

    Ich war vor ein paar Jahren in einer ähnlichen Situation, wie du.

    Eine Patientin hatte sich den Oberschenkelhals gebrochen, und wurde gerade in den Krankenwagen geladen, als ich zum Hausbesuch kam. Kurzerhand habe ich die Hündin der alten Dame eingepackt.

    Am Schluß war die Maus etwa 4 Monate bei uns.

    Jette war ein Chiauau-mix, und auch so ein verwöhnte Alt Damen Prinzessin.

    Die ersten Wochen war sie recht schüchtern, packte aber dann relativ schnell ihren etwas größenwahnsinnigen Charakter aus.

    Sie hat sich erst meinen Mann rausgepickt, als ihren "Liebling". Er durfte alles mit ihr machen, nur wenn ich etwas wollte, holte sie die Zähne raus. Wahrscheinlich, weil sie das erste mal in ihrem Leben Regeln bekommen hat.

    Im Endeffekt haben wir uns mit ihren Macken arrangiert. Ich habe ein paar versuche unternommen, Regeln durchzusetzen, und ihr ein paar Dinge beizubringen. Am ende konnte sie ganz passabel apportieren.

    Wir haben uns aber später entschieden, mehr zu managen, als zu erziehen, da das Zusammenspiel mit Frauchen und Hund ja zu funktionieren schien, und die Betreuung nur für eine "kurzen Zeit" bestand, hab ich es nicht eingesehen, mich mit einem Hund grundlegend anzulegen.


    Vielleicht besteht das Problem deiner Pflegehündin auch nicht mit dem Thema "Mann", sondern, wie bei uns, bei dem Konzept "wir leben zu zweit", und dein Mann passt einfach nicht in ihr "Familien Konzept".

    Ich würde ihr einen Platz zuweisen, und wenn sie mit einem Spielzeug knurrend an deinem Mann vorbei läuft, schickt ihr sie konsequent auf ihren Platz. Im Grunde ist das ein provokatives verhalten von ihr.

    Was genau spricht dich am Eurasier an? Es klingt nach: eher wenig Temperament und kein bestimmter Sport, so ein halbwegs genügsamer immer-mit-dabei-Hund?
    Dass gerade sehr plüschige Hunde im WoMo Dreck reinbringen, ist euch sicher bewusst =)? Bei Matschwetter und Dauerregen muss der Hund ja auch raus und so einen Eurasier kriegt man nicht schnell trockengelegt.

    Ich habe zwei Wolfsspitze, 43cm und 45cm. Quasi die etwas handlichere Form zum Eurasier.

    Sie sind immer und gerne mit zum Campen. Wenn man einmal geklärt hat, das nachts nicht jeder, der am Wohnwagen vorbei läuft, gemeldet werden muss, sind sie brav mit dabei.

    Lucy_Lou Ich weiß nicht, ob der Eurasier so ein anderes Fell hat, als der Wolfsspitz, aber ich bin immer begeistert, wie schnell die trocken sind. Einmal mit dem Handtuch die Pfoten und Unterbauch abgerubbelt, und im schlimmsten Fall für eine halbe Stunde den Bademantel drüber im Wohnwagen... klar, knochentrocken sind sie danach nicht, aber nichts, was mir bisher den Wohnwagen dreckiger gemacht hat, als sonst mit Hund.

    Was macht eigentlich Urhunde von Charakter aus?

    Wieso sind sie so anders als die neueren Rasen?

    Ich lese immer wieder, dass Urhunde ganz eigene sind, habe aber wenig Kontakt mit ihnen.

    Ich habe ja Wolfsspitze, die gehören ja auch zur FCI Gruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp)

    Jetzt haben beide ganz unterschiedliche Charaktere. Daisy würde ich als sehr führigen, menschenbezogenen Hund beschreiben. Sie will gefallen, und zeigt es auch.

    Djazzy ist... anders... von Welpe an war sie sehr eigenständig. Spielen war von Anfang an etwas "sehr privates", noch heute findet sie Spielzeug auf dem Hundeplatz oder Ausserhalb von Zuhause albern.

    Ich habe sehr lange gebraucht, um mit ihr eine Ebene der Kommunikation zu finden. Sie hat mich mit einem Stück Käse stehen lassen, wenn ich 3x hintereinander Sitz abgefragt habe. Aportieren macht sie, wenn sie muss... oder wenn sie selber einen Sinn dahinter sieht.

    Im Agility ist sie sehr begeistert dabei, wenn wir es als Einheit machen, bin ich unsicher, aufgeregt oder nicht bei der Sache, lässt sie mich stehen(ich eigne mich dann wahrscheinlich aus ihrer Sicht nicht als Jagdppartner). Insgesamt hat sich ihre Einstellung zum lernen und zusammenarbeiten sehr verbessert, und sie macht mit Begeisterung alles, was ich abfrage. Aber wenn für sie etwas nicht stiimmig ist, schaut sie mit einem Blick in die Runde der in Etwa besagt : "Boah, bist du albern, ich bin ein cooles Kind, ich geh dann mal."

    Keine Ahnung, ob es einfach an ihrem Charakter liegt, oder unter den Stempel "Ur Hund" fällt.

    Mein Pony hat sich krank gemeldet, und jetzt arbeite ich einfach aus der Stallküche, während ich auf den Tierarzt warte.

    Ich habe auch schon in der Tierarztpraxis gearbeitet, als der Hund zur OP dort war. Nicht toll, aber ging.

    Das wäre bei mir glaub ich ein wenig schwieriger, da ich Patientengespräche habe... aber würde wahrscheinlich auch gehen. Wird aber hoffentlich nie passieren.


    Die Hunde sind gerade gar nicht begeistert. Normalerweise dürfen sie hier frei laufen. Aber zum einen hat der Nachbar sich Hühner angeschafft(die würden die Flauschies gerne jagen) und zum anderen ist durch den Schnee das Hirn aus.

    Wenn du selber kein Pferd hast, und auch sonst keinen näheren Umgang mit diesen Tieren, sehe ich keinen näheren Sinn darin, ihm das bei zu bringen.

    Generell würde ich vielleicht an der Impulskontrolle arbeiten, und schauen, das er von allem abrufbar ist(Pferd, Kuh, spielenden Kindern und Metttbrötchen)

    Wenn Hund und Pferd sich kennen, kann tatsächlich eine Art Spiel entstehen. Mein Pony hat mit 2 Jahren mit dem Hofhund gespielt. Das war im Grunde ein jugendliches austesten. Jetzt wo er Erwachsen ist, spielt er nur noch "Nasenstupsspiele" mit den Hunden.

    Aber, das alles ist immer im Beisein von mir passiert. Ich hatte, und habe die Verantwortung, und kann eingreifen.

    Ganz im Ernst, wenn ich einen fremden Hund an meinem Pferd erwischen würde, dann würde es direkt eine Anzeige geben.

    Einmal ist ein versehentlich abhanden gekommener Hund, ein 2. mal ist grob fahrlässig.

    Woher weißt du, das nicht mal ein Pferd panisch reagiert? Im schlimmsten Fall durch den Zaun geht, und auf eine befahrene Straße rennt?

    Woher weißt du, das nicht irgendwann ein Pferd vom Hund genervt reagiert, und den Hund tötet?

    Glaub mir, 99% der Pferdetritte sind einfach antäuschen, und grob in eine Richtung hauen... aber wenn ein Pferd wirklich genervt ist, kann so ein Huf sehr Zielgenau den Kopf deines Hundes treffen.


    Entweder du leinst deinen Hund an, oder du suchst dir jemanden, mit dem du mal zusammen mit dem Hund ans Pferd gehst, und bringst dem Hund bei, einen Abstand von mindestens einem Meter zu halten.