Beiträge von Tiggy

    Ja, aktive Bewegung ist wichtig. Wenn Muskeln arbeiten, können sie stützen, ohne zu verspannen.

    Wichtig ist, ihm anzubieten, das er sich bewegt, wie er mag(natürlich nicht einem Hasen hinterher jagen). Immer wieder Pausen anbieten. Vielleicht auch einen Bollerwagen/Handkarren mitnehmen, weich gepolstert, wo er rein kann, wenn du merkst, das er eine Pause braucht.

    Im Haus vielleicht einfache Suchspiele auf gerade Fläche anbieten.

    Ich würde mal schauen, ob Wärme ihm gut tut.

    Das Problem ist, wenn ein Schmerz da ist, egal wo er her kommt, verspannen sich die Muskeln. Die verspannten Muskeln können eine Zeit lang den Körper in einer Position halten, um keinen neuen Schmerz auszulösen.

    Das blöde ist einfach, das funktioniert nicht unendlich lange... irgendwann sind die Muskeln überfordert, es spannen sich weitere Muskeln an, um den ersten Muskeln zu helfen.

    ...und jeder, der mal eine Teekanne für länger als 5 Minuten mit ausgestrecktem Arm gehalten hat, weiß, was Muskeln für Schmerzen auslösen können.


    Daher würde ich ihm einfach mal Wärme anbieten(Wärmflasche, Rotlicht, Schlafplatz an der Heizung). Die Wärme gar nicht auf die Stelle legen, wo das Problem vermutet wird, sondern angrenzend... Bauch, hinterer Rücken, Brust...

    Will er die Wärme akut nicht haben, zwing ihn nicht dazu, dann lass sie weg.


    Desweiteren kannst du in leichten kreisenden Bewegungen die Muskeln lockern.

    ich würde an der Rute starten, und mit Zeige und Mittelfinger beider Händer kreisende Bewegungen machen... immer von der Wirbelsäule weg, Richtung Bauch... wenn du unten angekommen bist, fängst du wieder neben der Wirbelsäule(2 Fingerbreit weiter als beim Start) an.

    Den Druck wählst du so, als wenn du ein Stück Augenpopel beim Hund entfernst.

    Und auch hier gilt, nur soviel, wie er zulässt, nicht zwingen.

    Hier schreiben doch manche Leute aus der Humanmedizin. Vielleicht hat jemand Erfahrungen mit MRT?
    Ich höre gerade DLF "Sprechstunde" über Bandscheibenvorfälle. Da können, ist ja Radio, immer Zuhörer*innen anrufen und Fragen stellen.
    Ziemlich am Ende der Sendung (der Schiebregler ist ganz unten im Browserfenster) ruft eine Person an mit der Stimme von Claudia Obert (falls jemand den Originaldialog hören möchte, ca Minute 52 oder 53) und fragt die Chefärztin danach, ob es Sinn machen würde, ein zweites MRT anzufertigen, um zu schauen, ob die Behandlung erfolgreich war.
    Die Ärztin meinte, dass man das nicht machen würde und dann, dass die Symptomatik der Anruferin sich dadurch chronifizieren könne und ihre Schmerzen sich durch ein weiteres MRT verstärken könnten.

    Hab ich noch nie gehört. Hat jemand eine Erklärung dafür? Oder eine These?

    Es kommt immer darauf an, ich empfehle in den seltensten Fällen ein weiteres MRT.

    Die Frage ist halt, was erwarte ich zu finden?

    Wenn die Beschwerden sich gebessert haben(was bei einem Bandscheibenvorfall zwischen 4 Wochen und 2 Jahren dauern kann->je nach Art der Behandlung, Lage des Bandscheibenvorfalls und Mitarbeit des Patienten), brauche ich kein weiteres Bild... wozu auch?

    1.)bei chronischen und starken Schmerzen bildet sich oft ein sogenanntes Schmerzgedächnis aus.

    D.h. der Körper sagt "nach vorne beugen tut weh" das merkt sich das Gehirn. Irgendwann sagt das Gehirn "nach vorne beugen um 45° tut weh"... also löst es bei einer Vorbeugung von 43° einen Schmerzreiz aus, damit du die gereizte Struktur nicht weiter reizt.

    Dadurch entsteht schnell ein Schmerzsyndrom.

    Bist du jetzt ein vorsichtiger Mensch, oder leicht "hypochondrisch" veranlagt, kann es einfach sein, das dein Gehirn immer wieder nach neuen Schmerzmakern sucht. Das führt irgendwann dazu, das das Gehirn eine leichte Muskelanspannung bei 42° Beugung als Schmerz identifiziert.

    ->hast du nun ein weiteres MRT, in dem zu sehen ist, das immer noch ein Stück Bandssscheibe in der nähe eines Nerven liegt, und im Arztbericht steht "leichte Nerveneinengung", fühlt sich dein Gehirn bestätigt.

    Das blöde ist, das passiert oft unbewusst, und man kann es nicht steuern.


    2.)Ein MRT, und besonders eines, welches im liegen durchgeführt wird(Kasse zahlt nur liegende MRT, und es gibt in Deutschland nur eine Hand voll, die im stehen Bilder machen), hat selten(alleinstehend) eine reale Aussagekraft. (Es bedarf eines Verdachtes, und weiterer Untersuchungen). Es zeigt nur die Situation im liegen, aber nicht in Belastung.

    Habe ich einen Befund im MRT und einen passenden Schmerz, kann ich beides zusammenfügen.

    Habe ich aber keinen Schmerz, aber einen "Befund" im MRT kann ich psychosomatische Schmerzen auslösen, oder aus einer einfachen Muskelverspannung einen schwerwiegenden Bandscheibenvorfall machen.

    Ich denke auch, das es darauf ankommt, was man von so einem Hund erwartet, oder auch nicht.


    Ich habe in meinem Umfeld einen Hund, der aus dem Tierschutz als Golden Retrievermix vermittelt wurde. Es kam mit ca 6 Monaten aus der Türkei, und das einzige, was er mit einem Golden gemeinsam hatte, war das flauschige Fell und die fellgelbe Farbe.

    Er kam in eine Familie mit Kindern, und entpuppte sich dort zu einer pubertären Vollkatastrophe. Schnell stellte sich ebenfalls heraus, das er kein 30Kg Golden Retriever, sondern ein 60Kg Herdenschutzhund werden wollte.


    Eine Stallkollegin erbarmte sich diesem Hund, und so kam er zumindest aus der Stadtwohnung aufs Land.

    Jetzt ist er ca 5 Jahre, und hat sich zu einem echten Prachtstück entwickelt.

    Groß wie ein Bär, freundlich und sehr eigenständig.

    Seinem Frauchen zuliebe geht er ab und an mal mit spazieren, aber seine Liebe gehört dem Garten. Dort wohnt er... das ganze Jahr... er kommt ab und an mal für ein Stündchen rein, will aber schnell wieder nach draussen, in "sein" Blumenbeet.

    Seit meine Stallkollegin das akzeptiert hat, nimmt er auch nichts mehr auseinander:rolling_on_the_floor_laughing:

    Sie musste quasi ein paar abstriche machen, und da sie quasi keine Katzenklappe in XXXXXL gefunden hat, steht immer die Tür vom Hauswirtschaftsraum zum Garten offen, den angebotenen "trockenen" Raum nutzt er trotzdem selten.

    Ich denke mal, das Problem ist oft auch eine genaue Kontrolle.

    Ich habe mein Pony 2011 gekauft, zuvor war er aus den Niederlanden eingeführt worden.

    Ich bat meinen Tierarzt bei der ersten Untersuchung Chip und Pass abzugleichen. Laut TA alles Okay.

    Die darauffolgenden Jahre waren wir auf diversen Turnieren(Dressur, Kutsche und Distanzritt) Auf den meisten Veranstaltungen wurde in den Pass geschaut, und die Chipnummer abgeglichen.

    10 Jahre sind wir damit wunderbar gefahren.

    Bis ich Herrn Pony mit in den Dänemark Urlaub nehmen wollte.

    Pflichtbewusst habe ich den Transport angemeldet, und 24h vor abfahrt kam die Amtsveterinärin, zur Gesundheitskontrolle... und, verwährte uns die Abfahrt.:hushed_face: Der Chip stimmte nicht mit dem Pass überein. Lediglich die letzten drei Ziffern waren identisch.(wahrscheinlich wurde von jedem immer nur die restlichen Ziffern angeschaut... keine Ahnung.)

    Pony bekam amtlich ausgesprochenen Hofarrest, und ich musste erst einmal die Identität klären, einen neuen Pass beantragen, und hoffen, das er nicht wo als gestohlen gemeldet war.

    Hat mich am Ende zum Glück nur Geld gekostet... naja, und Nerven.


    Wenn bei importierten Hunden auch nur flüchtig abgeglichen wird, kann ich gut verstehen, das da viel durch rutscht.

    Interessant wären Bilder im stehen.

    Läuft euer Hund von Anfang an auf dem glatten Boden?

    Hier kann es einfach zu einer Fehlbelastung der Muskelgruppen kommen.

    Das positive ist, in dem alter kann man mit Physiotherapie das ganze ganz gut in den Griff bekommen, solange keine knöcherne Veränderung besteht.

    Als erstes würde ich den glatten Boden verändern, dh, überall wo dein Hund viel läuft, rennt, Kurven dreht, mit Teppich auslegen. So kann der Bewegungsapparat besser arbeiten

    Als nächstes muss du schauen, das du die innenseite der Vorderbeine Muskulär kräftigst.

    ->lass deinen Hund Slalom laufen(zb um 6 hintereinander gestellte Flaschen

    ->bringe deinem Hund bei, dir die Pfote zu geben, und deine Hand "aktiv" nach hinten zu ziehen

    ->bringe deinem Hund bei, gezielt mit einem Vordebein einen Schritt. zur Seite zu machen


    Such die am besten eine Hundephysio, die sich auf aktive Trainingstherapie spezialisiert hat.

    den Kopf auf ihrem eignen Kopfkissen

    Jetzt frage ich mich, warum Luna kein eigenes Kopfkissen hat.

    Ich muss einkaufen gehen. Kriegt sie zum Valentinstag.

    :rolling_on_the_floor_laughing:

    Daisy kam zu ihrem eigenen Kissen, weil sie immer das von meinem Mann beansprucht hat, und er dann keines mehr hatte. (Sie möchte bitte den Kopf mittig auf dem Kissen haben)

    Also hat sie ein eigenes bekommen, weil mein Mann sich beschwert hat, aber zu höflich ist, den Hund vom Kissen zu schieben.

    Daisy schläft immer zwischen mir und einem Mann, den Kopf auf ihrem eignen Kopfkissen:smiling_face_with_hearts:. Im Sommer, wenn es ihr zu warm wird, wechselt sie irgendwann ans Fußende.

    Djazzy legt sich zunächst unter das Bett, und wenn wir tief und fest eingeschlafen sind, wechselt sie ins Bett. Kurz bevor Bewegung aufkommt, wechselt sie wieder unter das Bett.