Beiträge von Tiggy

    Meine Daisy ist bei einer Dame aufgewachsen, wo sie auch immer mal wieder auf die Fliesen, und auf Pipimatten pinkeln durfte.

    Sie zog mit 6 Monaten ein, und nach etwas über einem Jahr haben wir das endlich im Griff. Sie hat sich vollkommen ungeniert auf einer Ausstellung entleert, im Baumarkt... bring das deinem Hund bitte von Anfang an richtig bei, sonst erziehst du dir ein Problem heran.


    Zum Thema Leckerlieabhängig... ja, du sollst dem Hund nicht sinnlos Kekse rein schieben, aber es muss sich ja lohnen auf dich zu hören, anstatt ein Eichhörnchen zu Jagen.

    Du kannst auch mit Spielabhängiger Belohnung arbeiten.

    Wenn es gar keine Belohnung gibt, entscheidet sich dein Hund spätestens in der Pubertät für interessantere Dinge, als dich.

    (und, um den Wolfsvergleich zu nehmen, auch wenn es obsolet ist: die jüngeren Wölfe tun, was die älteren "sagen" weil sie sonst keine Nahrung bekommen, bzw dresche erhalten. Und auch später ist die orientierung am "Alpha" wichtig, weil ohne Jagderfolg keine Nahrung.... aber in dieser Situation seid ihr ja nicht... Futter bekommt Welpi regelmäßig hingestellt, und gefahren in dem Sinne bestehen ja auch nicht)

    Meine Djazzy war die ersten Wochen auch ein Vorzeige Welpe, und hat sich dann zum kleinen Punk entwickelt:rolling_on_the_floor_laughing:

    Aber lese ich das richtig, das du ohne jegliche Belohnung trainieren willst? Also auch kein Spiel?

    Je, nachdem, was du später mit deinem Hund machen möchtest, stell ich mir das schwierig vor.

    Ich kenne das Drama, welches du beschreibst.

    Seit ich koche, hat meine Hündin keine Probleme mehr.

    Allerdings haben wir auch beim kochen viel hin und her Probiert.

    Angefangen mit Huhn und Reis, was bei Hündin zwei zu Pfoten lecken, führte.

    Gelandet sind wir seit 3 Monaten bei Rind und Hirse, und das vertragen beide ohne Probleme.

    Wichtig ist, das du erst einmal die Zutatenliste reduzierst, 1 Kohlehydratquelle und 1 Fleischquelle, und ein Gemüse.

    ->Bei uns sind das jetzt Rind, Hirse, rote Beete (Karotten werden tatsächlich von Daisy nicht gut vertragen)

    Das fütterst du dann erst einmal ein paar Wochen, und schaust, ob sich die Symptome legen. Wenn ja, herzlichen Glückwunsch, du hast dein Futter gefunden... wenn nein, tausche EINE Komponente aus, und füttere wieder 3-4 Wochen weiter... das machst du solange, bis kein Juckreiz oder Bauchweh mehr vorhanden ist.

    Wichtig, füttere ein hochwertiges Mineralpulver dazu, damit kein Mangel entsteht.


    Und zur Fleischmenge, ich fütter lediglich 40% Fleisch, das bekommt ihnen sehr gut.

    Djazzy ist jetzt seit einer Woche wieder Läufig.

    Diesmal ohne Läufigkeitsdepression:partying_face:. Entweder es liegt daran, das ich seit einem halben Jahr Mönchspfeffer gebe, oder sie hatte tatsächlich zusätzlich Bauchweh(Futter ist seit November umgestellt)

    Allerdings zeigt sie gerade ein echt fieses Verhalten gegenüber Daisy. Mindestens einmal am Tag wird die arme Maus aus "nichtigen" Gründen zusammen gefaltet.:flushed_face:

    -Beide gehen durch den Garten, Daisy scharrt im Schnee... plötzlich kommt Djazzy, stellt sich groß und steif vor ihr auf, und beansprucht die Stelle für sich... nur um festzustellen, das da nichts interessantes ist.

    -Beide liegen Rücken an Rückem, und schlafen friedlich, Daisy steht auf, und bekommt ein "knurr waff grr" hinterher

    Klar, sie sind jetzt 2 1/2 und werden Erwachsen... aber das geht mir auf den Keks

    Ich habe auch noch nicht die perfekte Bürste gefunden.

    Nutze meistens erst den Stahlkamm, und gehe dann mit der Bürste durch, die ich von der Züchertin habe(keine Ahnung wie die heißt, ist quasi eine normale Haarbürste mit etwas längeren Metall Zinken)

    Den ganzen fiederigen Rest werde ich auch nicht wirklich los.

    Nach der Läufigkeit und der Scheinmutterschaft werfen sie quasi alles ab, da kann man das Fell in Bündeln raus ziehen...

    Ich drücke aus der Entfernung die Daumen, das das alles wird.

    Zum Loch in der Pfote, es kann auch einfach sein, das er ein Ödem hatte... entweder im Bein, oder direkt in der Pfote.

    Diese Kreisrunden Löcher kenne ich von Patienten, wo sich diese Wundflüssigkeit durch Haut und Schweißporen einen Weg nach draussen gesucht hat. Und da Hunde ja auch an den Pfoten schwitzen, wäre das durchaus eine plausible Erklärung.

    Aber auch die Theorie, das er das Bein nicht gleichmäßig belastet, ist nicht von der Hand zu weisen. Aber das gibt sich, wenn er wieder mehr Kraft hat.

    ...aber. im Grunde kann man da nur raten. Hauptsache es heilt gut ab.


    Ich dachte immer, dass Knochen gut acht Wochen bräuchten um zu heilen, aber vielleicht habe ich das auch falsch verstanden. Ich hatte damals auf jeden Fall länger für Null-Programm bei meinem Spitz gesorgt. Aber das ist ja auch schon einige Jahre her, vielleicht hat sich da ja was geändert in der Zeit.

    Ein Knochen braucht ca 8 Wochen, um vollständig durch zu heilen, ist aber durchaus nach 3-4 Wochen soweit stabil, das er belastet werden kann.

    Durch die Platte ist das Bein quasi ab Tag 1 "Belastungsstabil". Beim Menschen Würde man jetzt sagen, 20Kg Teilbelastung.

    Kleiner Fun Fact: Niemand, wirklich niemand weiß warum. In der Humanmedizin gibt es keinen einzigen Beleg dafür. Die Verplattung ist ja festgeschraubt... und Demente Menschen dürfen direkt Belasten, weil man die nicht anweisen kann(und hier passiert genau das, wie bei 20Kg Teilbelastung... es heilt)

    Eine Kollegin arbeitet gerade an einer Forschungsarbeit, in der Drucksensoren in den Platten verbaut werden, und die Ärzte und Patienten auf dem Handy überprüfen können, wie viel Belastung tatsächlich stattfindet.(in 90% der Fälle viel mehr Belastung)


    Knochen heilt so wieso besser und schneller, unter aktiver Belastung, denn da wird der Körper plötzlich sehr schnell damit, seinen Bauplan zu beenden.

    Wichtig ist einfach eine geregelte Belastung, keine schiefen Sprünge, keine seitlichen Scherkräfte auf dem Knochen.

    Bewegung würde ich in so einem Fall eher über passive Methoden machen. Zumindest habe ich das aktuell so gelernt. Aber letztendlich ist es wichtig sich an das zu halten, was die Ärzte sagen. (Wobei man da auch aufpassen muss. Bei meiner Aina ging es darum, was das Optimum für die Heilung war, damit rückten sie zunächst nicht heraus, weil sie glaubten, dass ich als Halterin eines Arbeits-Border-Collies eh sagen würde, dass das nicht ginge. Ich musste denen das förmlich aus der Nase ziehen. Sie hätte sich im Übrigen über so einen kurzen Zeitraum absolute Schonung vermutlich sehr gefreut.)

    passives Bewegen ist immer schön und gut, wenn ich Kontrakturen vermeiden will, und ist auch nicht verkehrt, in einem solchen fall einzubinden. Vor allem da die Speiche mitbetroffen ist.

    Aber er bewegt sich ja, in seinem Rahmen, und da es ein junger und aktiver Hund ist, sind eventuelle Kontrakturen eh nach spätestens einem viertel Jahr Geschichte.

    Die Speiche bewegt sich in der Pfotenrotation. Beim Hund zwar nicht so stark und deutlich wie beim Menschen, aber dies ist der Punkt, wo es eventuell zu anfänglichen Schmerzen im betroffenen Beinchen kommen kann.

    Ich würde ab der 4.-5. Woche damit beginnen, das Karpalgelenk vorsichtig in alle Bewegungsrichtungen zu bewegen. Zunächst einmal nur soweit, wie er es mitmacht, und dir dann von einer Physio zeigen lassen, wie es geht.


    Kopf hoch, Ostern ist der Spuk vorbei.

    Ich freue mich immer sehr, wenn ich mal Spatzen sehe. In meiner Kindheit in den Sechziger und Siebziger Jahren waren Spatzen die mit Abstand häufigsten Kleinvögel, die gab es überall, gerade auch im städtischen Bereich. Heute ist es für mich eine kleine Sensation, wenn ich mal Sperlinge sehe. Egal ob in der norddeutschen Großstadt, oder bei meiner Mutter bei Bonn am Rhein, oder vor 3 Jahren in der ländlich gelegenen Reha, dort gab es ein Futterhäuschen und viele Meisen und andere Kleinvögel kamen, aber keine Spatzen.

    Wie ist es bei euch? Seht ihr noch Sperlinge?

    Bei mir wohnt eine große Spatzenfamilie in der Buchenhecke.

    Zwischen 9 und 11Uhr sind sie emsig om Garten unterwegs... danach ziehen sie weiter zu den Nachbarn. Man kann quasi die Uvr nach ihnen stellen.

    Ja, es wird als Kur empfohlen, aber eben das, als Kur. Und nicht dauerhaft. Zumal es hier meistens keine wirkliche Evidenz gibt.

    Die Leber ist ein selbstregulierendes Organ, wenn die gesund ist, braucht die keinen Fastentag, ob es bei Entzündungen hilft, weiß ich nicht... eher das weglassen der Reizauslösenden Dinge... aber da muss man nicht fasten, sondern die Ernährung umstellen. Für den Blutzuckerspiegel, ja, theoretisch... aber auch der reguliert sich automatisch... hab ich gesunde Organe, muss ich nicht fasten... ich kann den Körper Unterstützen, wenn ich Kohlehydrate reduziere... ausserdem hat der Körper mehr Last, wenn ich faste, um den Blutzuckerspiegel zu senken, und am nächsten Tag wieder "normal" esse und den neuen Rhythmus aus der Bahn werfe