Man kann einen sable merle in der Regel gleich nach der Geburt sehr gut unterscheiden von einem sablefarbenden. So bekamen das auch die Dissidenzzüchter hin, vor den Gentests. Meine Sable Merle stammte von einem Bauernhof, ( ich hatte sie aus dem Tierschutz ), war so ein "wir machen mal einen Wurf" "Züchter" und selbst in ihrem Welpenimpfpass stand Sable Merle als Farbe drin.
Unser DOK Augentierarzt hat mir erklärt, dass man einen Merle eigentlich immer am Augenhintergrund erkennt, der ist gesprenkelt, anders als bei den nicht Merle. Das war das erste was er mir erzählte als er sie untersucht hat : sie wissen das sie Merle ist ?
Aber das ist sowieso egal, heute gibt es Gentests und man kann einen Sable zweifelsfrei von einem Merle unterscheiden und somit gibt es keinen Grund den Genpool da künstlich ein zu schränken. Ob man die Farbe jetzt mag oder nicht, bleibt ja jedem selber überlassen aber die Möglichkeit sollte eingeräumt werden, weil es halt mehr Auswahl bei den Zuchtpartnern gibt und man da eher nach den wichtigen Dingen schauen kann, wie das die Eltern nicht zu sehr verwandt sind.