Beiträge von Collienase

    Jein, es gibt Züchter die mittlerweile bewusst Ami/Mischlinien mit Briten kreuzen.

    Ich weiß von meiner Züchterin, die inzwischen dem VDH den Rücken gekehrt hat, dass viele die den moderateren Typ oder Amityp züchten gezielt zu Ausstellungen gegangen sind, wo bestimmte Richter anwesend waren. Die Namen, wo man sich die zwei notwendigen SG holen kann, sind in der Szene bekannt.

    Immer mehr Zuchten des Amityps/altdeutschen Typs treten aus den VDH zugehörigen Vereinen aus, weil es einfach so schwer ist bei Ausstellungen mit diesem Typ die notwendigen Ergebnisse zu erlangen und weil die Clubs immernoch an unsinnigen Regelungen festhalten, die die Rasse einfach nicht weiter bringen.

    Zwei SG bekommt man immer im VDH, klar geht man nicht zu einen Fricke mit so einem Collie, der vergibt ja schon SG wenn der Hund 62cm statt 61cm groß ist.

    Halte das für eine Ausrede, dann muss mehr sein mit dem Hund wenn man so schwer an seine 2 SG kommt. Denn ich kenne einen kuhhessigen Collie selbst der hat eine ZZL im DCC!

    Nur ist das ja eigentlich korrekt, wozu gibt es sonst einen Standart. Ein Hund der diesem Standart nicht entspricht und sei er nur 1 cm größer, ist nicht vorzüglich sondern nur sehr gut, was ja auch keine schlechte Bewertung ist. Wenn das denn konsequent durchgezogen würde, denn dann müßten die meisten Briten mit ihren z.B. zu kurzen Ruten auch ein sg bekommen :D oder dem zu vielen Stop, den zu schweren Ohren usw..............

    Ich weiß von meiner Züchterin, die inzwischen dem VDH den Rücken gekehrt hat, dass viele die den moderateren Typ oder Amityp züchten gezielt zu Ausstellungen gegangen sind, wo bestimmte Richter anwesend waren. Die Namen, wo man sich die zwei notwendigen SG holen kann, sind in der Szene bekannt.

    Immer mehr Zuchten des Amityps/altdeutschen Typs treten aus den VDH zugehörigen Vereinen aus, weil es einfach so schwer ist bei Ausstellungen mit diesem Typ die notwendigen Ergebnisse zu erlangen und weil die Clubs immernoch an unsinnigen Regelungen festhalten, die die Rasse einfach nicht weiter bringen.

    Das dürfte wohl weniger mit den Ausstellungen zusammen hängen. Denn es gibt durchaus einige Züchter die relativ moderarte Fellmengen gepaart mit dem klassischen Typ haben, die gerade richtig abräumen. Und es gibt ja mittlerweile einige Ausstellungen wo sich die treffen, die den Typ mit weniger Fell bevorzugen.

    Warum die alle dem VDH den Rücken kehren, hat wohl eher mit den ganzen wirklich verstaubten Ansichten zu tun und das man da" komisch angeschaut" wird, wenn man mehr Wert auf Wesen und Gesundheit legt, als auf Optik. Was ja eigentlich genau der richtige Ansatz ist.

    Früh morgens lässt sich die Hitze aushalten, da wird auch die Oma munter

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    Wenn ich mich recht erinnere, war die Mail bei mir damals auch runter gerutscht und sie hat sich nach 10 Tagen gemeldet. So lange würde ich noch warten und dann nochmal nachhaken :-)

    Ich will halt auch nicht nerven. :headbash:

    Dann warte ich noch ein kleines bisschen, und wenn bis nächste Woche nichts gekommen ist bespreche ich mich noch mal mit meinem Mann, wir fahren nämlich am Samstag erstmal für eine Woche ins Allgäu. :nicken:

    Ich würde keine weitere Mail schreiben, sondern direkt anrufen, dann weißt du woran du bist. Mail schreiben ist ja auch immer mit Aufwand verbunden ( von Seiten der Züchter) Telefonieren geht viel schneller und man hat gleich einen Eindruck.

    Wie Denise richtig schreibt, es ist sicherlich so, das der Collie in der ehemaligen DDR mit dem DSH gleich gesetzt wurde und auch die selben Vorraussetzungen für die Zuchtzulassung brauchte. Nur ist das nicht der Ursprung der Verwendung des Collies, sondern das was unter isolierten Bedingungen da draus gemacht wurde.

    Im Ursprung ist der Collie ein Hütehund mit Wacheigenschaften, so wurde er in GB gezüchtet.

    Auszug auch dem Buch von Karl Hermann Finger: Hirten- und Hütehunde:

    Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts waren die Collies ausschließlich Arbeitsschläge Nordenglands und Schottlands, die sich besser für dortige Herden- als für Schutzarbeit eigneten.

    Dieses ist eine Beschreibung die alle Collieartigen beinhaltet, nicht explizied den Langhaar Collie. Weiter kann man in dem Buch lesen, das sich Kreuzungen mit dem Langhaar Collie in Deutschland als Hütehund nicht bewährt haben, da Wehrtrieb und Griff nicht genügen.

    vor was hätten die britischen Hütehunde die Schafherden schützen sollen ? In GB gab und gibt es keine Wölfe, Bären und co.

    Ich bin kein Collie-Experte, aber für Schafsherden können auch Füchse und Kolkraben (und teilweise auch andere Raubvögel/Raubmöwen) gefährlich werden. Und die gibt es zur Genüge in Großbritannien.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass man von den Hütehunden nicht erwartet hat, die Schafe davor zu schützen. Und bspw Kolkraben die Beute haben sind richtige Biester, das ist nicht nur mal eben ein bisschen Vögel scheuchen.

    Was das mit Schutztrieb beim Collie zu tun hat (mWn ist das als Theorie eh veraltet mit diesen Trieben), weiß ich nicht. Ging mir jetzt nur darum, dass es bei weitem keine Wölfe und Bären braucht, um Schafe anzugehen.

    Ich denke mal ein Fuchs oder ein Rabe ist kein Vergleich zu einem Wolf oder einem Bären. Mir wäre nicht bekannt, das sich hier ein Schäfer jemals über Füchse beklagt hätte, die haben wir hier zu Hauf und die passen auch unter den meisten Abzäunungen hier durch ohne einen Stromschlag ab zu bekommen . Das ist aber kein Thema, genauso haben wir hier Kolkraben.

    Bei Fuchs und Rabe steht Schaf nicht auf dem Speiseplan, die sind vielleicht mal Nutznießer eines kranken oder verletzten Schafes, würden beide aber keine gesunden Schafe angreifen um sie zu fressen, anders als die großen Beutegreifer. Und auch bei den großen Raubvögeln, selbst beim größten steht lebendes Schaf nicht auf dem Speiseplan, sonst gäbe es wohl auch massive Proteste gegen die wieder Ansiedlung von Steinadlern und Geiern.

    Da kann man dann diskutieren, was ist eigentlich Sport. Für mich hat das aktive anfallen von Menschen und in Schutzärmel beißen nichts mit Sport zu tun aber da kann man natürlich unterschiedlicher Meinung sein.

    Ich hab so einige missglückte Fälle von so "Sport" hinterher erlebt, die lebenslang mit Maulkorb laufen mussten und immer separiert werden mussten, weil der "Sport" nach hinten los gegangen ist . Die lebenslang eine Gefahr für fremde Menschen und andere Hunde waren. Das betrifft sowohl DSH's wie auch Collies. Das das zweifelsfrei auf fehlerhafte Ausbildung zurück zu führen ist ist mir klar, nur solange es da keine geregelte Ausbildung und Kontrolle für die Ausbilder gibt, so lange sehe ich das zwiespältig.

    Ich sehe das auch anders, an einen Collie gehört ein Wachtrieb, keine Frage aber ein Schutztrieb hat da nichts zu suchen und ist so auch nicht ursprünglich. Denn wie oben schon erwähnt, vor was hätten die britischen Hütehunde die Schafherden schützen sollen ? In GB gab und gibt es keine Wölfe, Bären und co.

    Die Grenzen zwischen all diesen Trieben sind sehr fein und auch nicht immer klar absteckbar aber für mich gehört aus der Geschichte des Collies auch kein Schutztrieb an einen Collie und ich bin auch sehr Dankbar dafür, das ich bislang nur Collies hatte, die zwar jeden Verbellen oder notfalls auch anknurren, der sich hier unbefugt dem Grundstück nähern aber niemals auf die Idee kämen jemand aktiv an zu gehen, der sich uns auf der Straße nähert und sich vielleicht komisch verhält. Da wird im äußersten Notfall mal gebellt oder geknurrt aber niemals aktiv nach vorne gegangen ( und genau das wäre Schutztrieb ja, das aktive Verteidigen ). Und genau so gehört das für meine Auffassung auch beim Collie passive Verteidigen ja, aktiv nein.