Alles anzeigenDas wirkliche Problem liegt weiter hinten, die allermeisten Collies kommen sehr schnell auf einen Ahnenverlust von nahezu 100% wenn man weiter nach hinten schaut. Bei Nando liegt der Ahnenverlust bei 10 Generationen schon bei 52% und Jule bei 74% und das bei nicht ganz vollständigem Stammbaum.
Und ganz ehrlich was sind 10 Generationen bei einem Hund ? Maximal so um die 50 Jahre.
Hab vorhin mal willkürlich zwei Deckrüden geboren 1950 und 1952 raus gesucht. Ahnenverlust über 10 Generationen 90 % und 88%.
Das Problem der Rasse liegt nicht in den ersten 5-6 Generationen, wobei das da bei so manchem Hund auch schon heftig wird, sondern dahinter.
Ist immer lustig wenn Züchter damit werben, das bei einem Wurf in vier Generationen kein Ahne doppelt ist und wenn man dann weiter nach hinten schaut, trifft einen der Schlag, da doppeln sich ab der 5ten Generation die Ahnen aber gewaltig. Da wird auch viel Augenwischerei betrieben.
Ich hab leider nur die Werte aus der Datenbank, aber ja, je weiter man zurückschaut, umso schlimmer wird das. Nur wenn der Wert, wie bei Jules bei 6/7 Generationen schon so hoch ist, dann ist das schon eine Aussage.
Ich denke aber dass man heute keine Collies mehr finden wird, die hier wirklich gute Werte haben, gerade wenn mam eben weiter zurück schaut.
Das ist ja das Problem das z.B. auch Laboklin angeprangert hat, das in absehbarer Zeit die Hunde alle so verwandt sind, das die Rasse eigentlich tot ist. Von daher wäre ein öffnen der Zuchtbücher dringen nötig, gerade weil in Europa der KHC mit dem LHC weniger verwandt ist. Da ein paar ausgesuchte KHC Rüden in die Langhaarzucht und man könnte da einiges wieder weg machen. Und auch züchterisch kaum ein Problem, da Langhaarige kein Kurzhaargen tragen, wären die langhaarigen aus solchen Würfen reine LHC und das KHC Gen ganz schnell wieder draussen aus der Zucht., wenn man es denn wollte.