Beiträge von Terri-Lis-07

    Zumal es ja auch einen Fall gab in dem ein illegaler Abschuss dafür gesorgt hat dass ein ganzes Rudel auffällig wird. Das war meine ich in Thüringen, die hatten sich einem Förster ggü formatiert und den zum Auto verfolgt, und nen Hundehalter angeknurrt und konnten nur verscheucht werden indem einer paar Steine auf die Nase bekam.

    Da war dann bekannt dass kurz vorher der Leitwolf geschossen wurde, und das hat dann irgendwie dafür gesorgt dass sich da ganz neue, ungute Strukturen gebildet hatten.

    Interessanterweise hat der Jagdhund hier deutlich weniger bis kaum wahrnehmbaren Jagdtrieb als der Hütehund im selben Alter. :thinking_face:

    Hier hatte der Terrier voll wenig Jagdtrieb. Nachts waren Marder spannend und Katzen hätt die gern vom Grundstück gescheucht, aber sonst war da nix. Rehe egal, Wildschweine egal, Katzen egal, Hasen relativ egal... Ich wusste damals nicht wie verwöhnt ich da war :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ansonsten hat hier bisher Lilo den meisten Jagdtrieb. Die ersten paar Jahre dachte ich ,,Ach geht noch voll klar...", dann wurde sie 4 und das hat alles nochmal nen Sprung gemacht.:nerd_face:

    Beim Zwerg is Jagdtrieb auch recht easy. Vereinzelt findet der mal was spannend, primär geht's dem eher um Bewegungsreize, aber meistens isses dem doch herzlich egal. Der hat da insgesamt vielleicht ein Mü mehr als es bei Susi der Fall war, aber von Lilo isses weit weg.

    Beim Dalmi isses soweit auch recht entspannt. Er ist nicht gänzlich uninteressiert, man bekommt den aber easy gerufen wenn was sein sollte. Ich bin da aber auch stets geneigt zu warnen dass sich das noch ändern kann und ich da mittlerweile erst beurteilen würde wie stark der Jagdtrieb tatsächlich is wenn er 4 is.


    Muss aber natürlich auch sagen dass ein Westie natürlich nicht mit manch anderen Terriern vergleichbar ist, aber trotzdem kannte ich auch Westies die da deutlich mehr hatten. Immernoch handelbar, aber halt vorhanden.


    Bzgl Wild sind Karnickel find ich immer mit am schwierigsten. 1. weil man die mitunter recht spät sieht, 2. is das natürlich besonders spannend wenn da ein Puschelpopo Fersengas gibt und Haken schlägt. Solange die sitzen bleiben geht's eigentlich, aber wenn die dann doch mal los schießen :zany_face:

    Ah gibt nen relativ aktuellen Artikel dazu

    Zitat

    Ein Verhaltensumschwung habe erst später durch den Einsatz von Paintball-Markierern erzielt werden können. „Aus unserer Sicht lässt sich daher kein eindeutiger oder nachhaltiger Erfolg der Vergrämungsmaßnahme feststellen.“

    Artgenosse des Hornisgrinde-Wolfs: Vergrämung eines Wolfs schockiert mit drastischen Szenen
    Nach dem Ende der Abschussfrist soll der Hornisgrinde-Wolf nun vergrämt werden. Ein Video zeigt die Vergrämung eines Jungswolfs in Sachsen – und warum sie…
    www.schwarzwaelder-bote.de

    Es gab irgendwo mal was, da wurden Wolfsangriffe ggü Menschen dokumentiert und der eine Youtuber den ich bzgl des Hornisgrinde Wolfs zweimal verlinkt hab ( ich geb zu ich schau seine Videos zu solchen Thematiken echt gerne, weil die verhältnismäßig sachlich und ausführlich sind und man merkt dass sich der Typ wirklich damit auseinander setzt ) hat irgendwann mal diesbezüglich ein richtig langes Video hoch geladen. Ich meine das ging über 3 Stunden oder so ? Er ging da verschiedene Fachliteraturen in Bezug zu dieser Thematik durch und anschließend nochmal die ganzen Fälle die dokumentiert worden sind, zzgl Geschichten bei denen zu vermuten ist dass Wolf ursächlich war. So grob runter gebrochen kams da immer wieder zu dem Schluss dass man mit Wolf eben gut leben kann, aber nur unter Berücksichtigung bestimmter Dinge, weil es eben Faktoren gibt die ( abgesehen von Tollwut-bedingten Fällen ) durchaus wahrscheinlich machen dass Wölfe auch Menschen angreifen können. Und in Bezug zu der Lage hier in Deutschland ist der wichtigste Punkt eben der dass es immer und immer mehr werden, und die zusehends die Scheu verlieren. Damit einhergehend dass Wölfe immer mehr Reibungspunkte mit dem Menschen haben, die Wahrscheinlichkeit immer höher ist dass sie in menschliche Siedlungen/Städte kommen und sich mal ein Tier in die Enge gedrängt fühlen kann, als auch die Gefahr dass Wölfe Menschen mit Futter verbinden können. Bzw ist beides ja sogar schon passiert ( ersteres jetzt der Fall in Hamburg, zweites bspw der eine Fall mit dem Kind in den Niederlanden ).

    Und letztlich muss man einfach sagen dass das ganze so wie es hierzulande läuft weltweit einmalig ist. So viele Wölfe auf so wenig Raum, so nah an den Menschen und mit dem "Management" ( bzw eher dem dass die hier kaum ne Flinte zu befürchten haben ) gibt und gab es sonst bisher nirgendwo.


    Ansonsten fällt mir grad ein - erinnert ihr euch noch an das Video von der Joggerin mit dem Hund die so geschrien hat weil ein Wolf so nah kam ? Ich erinnere mich an ein Video in dem man nen Fachmann diesbezüglich gefragt hatte und der meinte: ,,Zum Glück hat sie geschrien."

    Etwas das ich mich bei den Verhaltensmaßnahmen die so angeraten sind mittlerweile übrigens frage : Eigentlich wenn ein Wolf sich nem Menschen nähert und der schreit oder Gegenstände wirft, sollte es doch im Rahmen des Logischen sein dass das doch nur Zeit schindet. Weil eigentlich sollte er ja früher oder später kapieren dass mehr ja nicht passiert, und damit abstumpfen.


    Ansonsten- im Kontext zu Vergrämung ( wurde hier glaub nicht geteilt ? ) ging vor kurzem ein Video viral von einem Wolf den man gefangen, besendert und wieder entlassen hat. Bzw ein Video von dieser Entlassung, die wurde von einer Person die dabei war gefilmt obwohl sie es eigentlich wohl nicht durfte, und das ging dann viral. Zu sehen war eine Gruppe von Menschen um dieser Box, die ordentlich Lärm gemacht haben. Zusätzlich wurde mit nem Stock in der Box rum gestochert, beim entlassen bekam der den Stock auf den Kopf gehauen und die sind dem schreiend hinterher gerannt. Wurde benannt als sog "Hard release" glaub ich, und die bekamen dann ne Anzeige wg Tierquälerei. Die Leute die das durchgeführt haben waren der Ansicht dass das so nötig war um dem Wolf nachhaltig klar zu machen dass Menschen ganz gefährlich sind und man um die besser nen groooßen Bogen macht. Kritisiert wurde dass das so nicht notwendig sei, man den Wolf hätte böse verletzen können und es sein könne dass der deswegen dann im Zweifel erst recht aggressiv reagieren würde. Jedenfalls denke ich die Beschreibung sollte reichen, wage zu bezweifeln dass das wirklich jemand sehen will. Ich weiß grad nicht wie die Sache eigentlich weiter ging :???:

    Für mich isses halt weniger deshalb nervig weil Freilauf da nur eingeschränkt geht. Eher wegen der Reaktivität dahinter, und weil wir doch recht regelmäßig Wildtiere sehen. Plus is Madame so Banane dass sie auch einen Punkt hat der da fehlgeleitet ist. Nix alltägliches... Jogger, Radfahrer, Fahrzeuge ect sind ihr egal, aber Wasserski-/Wakeboarder findet die warum auch immer urmäßig spannend |) Betrifft uns letztlich halt nur an einem bestimmten Ort und auch nur wenn das ganze Saison hat, und wenn sie Spielzeug ausm Wasser holen kann is das wieder voll nebensächlich, aber heißt halt auch immer a) nur mit Leine ins Wasser und b) Obacht beim vorbei gehen. Insgesamt alles Dinge bei denen sie sich mittlerweile durchaus auch am Riemen reißen kann, aber aus irgendnem Grund find ich das störender als die Tatsache dass die absolut nicht mit fremden Menschen kann und auch mit Hunden nur eingeschränkt verträglich ist. Ich denk bei vielen anderen Menschen wärs andersrum, bzw würde das wieder so garnicht gehen. Aber naja, letztlich, auch wenns mich manchmal bissl nervt, kann ich damit ja offensichtlich doch erstaunlich gut leben.:laola:

    Ich habs glaub schonmal geschrieben, aber so inzwischen find ich Jagdtrieb irgendwie mit das Nervigste.

    Allgemein hab ich aber festgestellt dass ich mit ziemlich viel leben kann.

    Um zurück zu den Junghunden zu kommen- der Herr Dalmatiner trägt aktuell wieder viel Maulkorb weil er derzeit wieder der Ansicht ist man könne mal gucken ob sich Dinge fressen lassen die eigentlich nicht essbar sind.

    Letztlich sind die beiden Rüden beides Kategorie Biotonne. Der Zwerg is irrsinnig verfressen, der würde fressen bis er kotzen muss, die Kotze fressen, es wieder auskotzen und wieder fressen, weil er förmlich existiert nur um zu futtern. Aber er frisst nur Dinge die tatsächlich auch essbar sind. Der Dalmatiner ist da die andere Kategorie- der is nämlich der Ansicht dass auch Steine und Stöcke essbar sind. Gut, wie man weiß, die Eigenschaft haben wir mit gekauft. Damals hatte er ja schon als Welpe Not-OP weil Steine gemampft, als erster seiner Art in 40 Jahren die seine Züchter schon Zuchterfahrung gesammelt haben, war er der Erste der so geraten ist. Zeitweise dachten wir dass sich das gelegt hat, hat es auch. Aber aktuell guckt er halt nochmal ob man nicht mal... Umfangreich durchgecheckt worden isser übrigens. Es gibt tatsächlich keine gesundheitliche Ursache die dahinter steckt, der ist einfach so. Aber er trägt seinen Korb mit Fassung, auch wenn es ihn natürlich anstinkt dass er mit dem Teil nicht alles in den Schnabel nehmen kann.

    Zum Luchs teil ich mal das Video

    MDR Sachsen-Anhalt auf Instagram
    15K Aufrufe, 1,303 „Gefällt mir“-Angaben: "⚠️ Achtung: In d...
    www.instagram.com


    Den Spruch bzgl Zäunen würd ich dann geistig eher ausblenden, da hat man sich dessen wie sicher die ggü Wölfen sind dezent verschätzt hust

    wie woanders schon geschrieben werden mir ja immer wieder Luchs-Begegnungsvideos in den Algorithmus geschoben, uA vor kurzem eins mir Jungtieren direkt neben nem Weg auf dem sich ne kleine Gruppe Menschen befand.

    Ich weiß jetzt nicht wie viel 50-80 Luchse im Harz konkret sind. Sprich ob das zu viel is oder noch geht.

    Letztlich is es denk ich egal wer diesen Hund halten würde ( wobei angemerkt nochmal- der Typ aus dem Video ist nicht der der den Hund halten will, den "kennen" wir nämlich nur von Erzählungen, der hat keine Videos online gestellt oder Beiträge geteilt. Zumindest soweit ich weiß), wer will denn schon nen Hund in der Nachbarschaft der jemanden umgebracht hat ?

    Schätze da werden die Leuts die 5.600 Tacken gespendet haben wohl so weit weiter Spenden müssen bis der sich ein Haus in Alleinlage kaufen kann :pfeif:

    Kann mir bitte jemand schreiben, dass eine Milz-Op beim Hund eine unkomplizierte Sache ist?

    In meinem Kopf rattert es.

    Oh man, ich kann gut verstehen was da in einem vorgehen muss, ich hab mir da ja letztes Jahr auch so viele Gedanken gemacht...

    Was ich nicht empfehlen kann : Googlen.

    Was mir geholfen hat waren da die Erfahrungen von anderen Leuten die das auch hinter sich hatten. Mir haben da teils Menschen geschrieben deren Hunde bspw schon sehr große Tumore hatten, als Notfall da rein gekommen sind oä, und die OP überall gut von Statten ging.

    Bei uns lief das auch total problemlos. Klar macht man sich insbesondere während der OP dann nochmal Gedanken, aber wir haben die Zeit recht schnell rum bekommen, es ging auch verhältnismäßig fix, gab 0 Probleme und die Naht war dann auch doch kleiner als ich dachte. Das anstrengendste war da fast schon die 2 Wochen Ruhe danach und vor allem das Abwarten auf die Ergebnisse. Bzw für Lilo insbesondere die ersten 1-2 Tage nach der OP weil sie nach Narkosen immer erstmal sehr viel Nähe braucht und dann sehr quängelig ist.

    Mittlerweile sieht man von der OP-Narbe auch nix mehr und dass die Milz raus is merkt man überhaupt nicht.