Beiträge von Terri-Lis-07

    Ich würd mich wahrscheinlich bei den gemäßigten Terriern umschauen. Ob der allerdings für die entsprechende Arbeit taugt ist wahrscheinlich zu nem großen Teil auch individuell ( das gilt mAn für die meisten Rassen ).


    "Noch aussehen wie ein Hund" dürfte dann Ansichtssache sein. Mich wundert da tatsächlich dass ein Pudel in Frage käme, ein Malteser aber nicht. Viele Menschen die das im Kopf haben sind geneigt dazu beide Rassen in die selbe Ecke zu stellen :tropf:


    Ansonsten sind da find recht wenig Eigenschaften gelistet auf die man eingehen könnte.

    Is ja eigentlich nur nicht haarend ( ergo rauhaar, lockig oder LH ohne Unterwolle), unter 40 cm SH und offen genug mit Menschen um als Besuchshund arbeiten zu können. Aber gibt's noch andere Dinge die man sich gern wünscht oder gern nicht hätte ?

    Zu welchem Arzt geht man, wenn man einfach nie durchschläft, ohne inkontinente Hunde oder Kinder zu haben?

    Ich hab jetzt so ein Melatoninspray, das hat in der ersten Nacht megagut gewirkt, und heute, zweite Nacht, bin ich wieder seit 2:15 Uhr glockenhell wach….

    Bei mir : Psychiater


    Eiigentlich wäre es auf kurz oder lang vielleicht auch nicht so doof wegen sowas mal beim Schlaflabor vorstellig zu werden, aber weiiiiß ja nicht.

    Mein 14 Monate alter Rüde reagiert seit zwei Monaten sehr heftig wenn ich meine Tage habe. Er ist total ruhelos, rennt mir im Haus hinterher (macht er sonst nicht).

    Ist das normal in dem Alter? :tropf:

    Susi hat sowas nie interessiert, den Zwerg interessiert das auch nicht.

    Der Dalmi kann dann schon nerven, is aber gut regelbar wenn man den dann kurz weg schickt. Ist bei ihm nicht mehr als dass er geneigt ist schnuffeln zu wollen was das ist. Äh ja, Junge bisschen Distanz bitte.

    Lilo reagiert hier am heftigsten drauf, in der Form dass sie dann dazu geneigt ist mehr aufpassen zu wollen. Wenn sie also mal wieder ne gereiztere Phase hat, kanns also auch an mir liegen. Man muss dazu aber sagen dass die ohnehin sehr sensibel ist bei sowas. Auch wenn ich bspw anders laufe als sonst, oder bzgl Stimmungen... Der entgeht da gefühlt nix und sie reagiert da auf die ein oder andere Art drauf. Die anderen Hunde sind da nicht so extrem.

    Aber irgendwie isses schon lustig dass wir phasenweise beide leichter gereizt sind, nur wegen meiner Hormone :zany_face:

    ich hatte gerade einen typischen Abendgassi hinter mit: Routinegang, rd 60 Min., perfekt gehorsamer Hund, keine Leineziehen, guten (Um)orientierung an mir, lief meist freiwillig locker und entspannt neben mit.

    Dein Hund geht eine Stunde lang ohne an der Leine zu ziehen neben dir? Ich glaube, das könnte mein bald Dreijähriger nicht. Und deine ist erst 11 Monate. Also das ist ja eh super.

    Ich glaube manchmal ist das auch mit Typ-abhängig.

    Der Zwerg hier bspw, der war schon sehr früh recht easy leinenführig. Auf den größeren Runden hab ich mich da immer wieder gefragt warum ich überhaupt Schlepp- und Flexi habe, der gondelt früher oder später einfach neben einem her. Der geht im Wald bspw nicht groß schnüffeln, der hat kein Bedürfnis sonderlich weit vor zu laufen, der latscht halt nur entspannt mit einem mit. Find das manchmal irgendwie komisch, das is so ungewohnt dass er da so desinteressiert ist und die Leine förmlich Deko und ne lange Leine nichtmal wirklich rentabel ist ( Freilauf hat er nur deshalb keinen weil wir Sorge haben dass er ängstlich reagiert sollte mal ein Fremdhund auf uns zu laufen, aber ich glaube tatsächlich dass das der erste Hund hier ist bei dem das eh keinen wirklichen Mehrwert hat, weil er einfach keine Anstalte zeigt dass er es nutzen würde ), aber so isser halt.

    Lilos Leinenführigkeit war in dem Alter katastrophal, weil die auf total viele Außenreize angesprungen ist. Auch des Dalmis Leinenführigkeit könnte besser sein, aber der läuft halt auch überwiegend frei oder an der 8 Meter Flexi. Er kann durchaus ganz ok an der Leine laufen, aber es is für ihn auch recht anstrengend das länger durchzuhalten mangels Gewohnheit und weil eben noch sehr jung in der Birne ( gut, darf man mit 15 Monaten auch sein ).

    Bei mir kam das Thema letztes Jahr ja in den Kopf, als über Wochen unklar war wie die Sache ausgeht. Ich glaube vorher war ich nie so intensiv bei dem Gedanken "was wenn, ich mich bald mit dem Thema Nachfolger auseinandersetzen muss ?", und ich wollte daran auch nicht denken, aber weil ich ja ne Zeit nicht wusste obs gut ausgeht hat mir das irgendwie auch so blöd es klingt geholfen für alle Möglichkeiten nen Plan zu haben.

    So oder so, sollte der Nachfolger hier aber auch tatsächlich nachfolgend erst einziehen, denn ich will nicht dass es "unserer" Zeit irgendwie im Weg steht. Außerdem- weil es ja eigentlich um alte Hunde geht- möchte ich eigentlich nicht mehr Senior + Welpe haben, weil mir als Lilo damals eingezogen ist und Susi noch da war aufgefallen ist wie verschieden die Bedürfnisse so sind und mir mit jedem Welpen aufgefallen ist wie viel Raum das einnimmt. Das sind alles Kapazitäten die ich in der letzten Zeit des Lebens nicht teilen möchte, und ich möchte mich da auch nicht aufteilen. Ich möchte die Zeit mit dem Althund intensiv nutzen, und ich möchte mich voll und ganz auf das neue Leben einstellen.

    Interessant fand ich da aber schon wie klar einem werden kann was der nächste für ein Hund sein soll. Nach Susis Tod damals brauchten wir nicht lange überlegen was der Nachfolger für ein Hund sein wird. Und als ich dran dachte, was wäre wenn das Thema Nachfolger bei mir schneller präsent werden sollte als uns lieb ist, war mir auch klar wonach ich gucken würde sollte das schlimmste eintreten. Nun kann das in einigen Jahren nochmal anders ausschauen, je nachdem wie die Umstände dann sind, aber ich glaube nicht dass der nächste Hund ein Schnauzer werden wird. Zumindest nicht direkt nachdem sie nicht mehr wäre, ich glaube das könnt ich emotional dann nicht.


    Wenn noch ein Hund zu Lebzeiten, dann bevor der vorhandene Hund alt ist. Das kann ja je nach Hund ein unterschiedliches Alter sein, und auch je nach nächstem Hund kann die Spanne da ja auch nochmal anders sein. Macht halt auch nen Unterschied ob der Nächste mit einem Jahr schon recht erwachsen wirkt, oder man davon erst sprechen kann wenn er 3 ist, und auch nochmal ob der vorhandene Hund schon mit 10 alt wirkt oder erst mit 13. Dann natürlich auch wie fit der insgesamt ist, ect.

    Sicherlich ist eine der größten Faktoren auch wie der vorhandene Hund mit nem Neuling klar kommen würde. Da kann ich mir bei Lilo beide Szenarien vorstellen - dass die drauf verzichten könnte, als auch dass sie es cool finden könnte nochmal nen Welpen miterziehen zu dürfen. Ich denke auch wäre nur Lilo da, würd ich mir auch nochmal überlegen ob da irgendwann noch ein Hund dazu kommen sollte, aber so sind es ja erstmal genug Hunde in meinem Leben und ich denke noch einer würde nicht rein passen ( außer evtl ich würd noch nen Zwergschnauzer wollen, aber da haben wir ja schon einen un es wäre trotzde insbesonder finanziell ne Mehrbelastung die nich zu verachten ist ^^ ).

    Ist eben auch das Ding, wenn ich an die aktuelle Lebenssituation denke, daran wie die in einigen Jahren sein könnte, und daran wie meine Pläne hinsichtlich des nächsten Hundes sind, dann kommt das alles zusammen auch nicht auf einen Nenner. Ich bin zufrieden mit den derzeitigen Hunden in meinem Leben und hoffe mal dass das Thema nächster Hund noch gaaaanz lange dauert. ^-^

    An und für sich muss der Hund ja nicht Mini sein, leicht gebaut kann reichen. Oder eben man weiß was man tut, nimmt was Größeres und hat ein gewisses Netzwerk um sich rum.


    Ich denke da bspw grad an meine Rasse(n), viele Schnauzer Züchter/Halter bspw steigen irgendwann auf Zwerge um, manche Schnauzerleute downgraden auch nur auf Mittelschnauzer, aber viele entscheiden sich zumindest aus Vernunftsgründen irgendwann gegen einen Riesen. Dann hört man immer wieder von Menschen die sich im hohen Alter dann endlich ihren Traum vom Riesenschnauzer erfüllen wollen, und das bspw, das geht nicht selten reichlich schief. Ich denke da bspw gern an den Herrn aus der Rütter Sendung, der war zeitweise überfordert mit seinem RS, hat es aber hinbekommen, er brauchte nur das Richtige Netzwerk und letztlich war es eben auch nicht sein erster RS. Aber ganz oft denke ich mir : Wenn es eine Rasse schon in mehreren Größen gibt, warum muss es bei so vielen dann ausgerechnet die Variante werden die ausgewachsen im Standard 35-50 kg wiegt ? Das Positive an solchen Rassen ist es doch, dass sofern die Rasse grundlegend erstmal passt, es für jede Lebenslage ne passende Größe gibt. :ka:

    Es gibt auch ältere Menschen mit teils sehr großen, kräftigen Hunden, wo es prima funktioniert, die sind aber zum einen noch verhältnismäßig fit und zum anderen wissen die was die da haben. Diejenigen bei denen es schief geht, das sind diejenigen die dem warum auch immer nicht mehr gewachsen sind oder es unterschätzt haben. Bspw bekommt man bei nem Kleinhund keine vernünftige Leinenführigkeit hin, is das kein Drama, den bekommt man noch gut gehalten wenn er mal in die Leine geht. Bei nem Großhund sieht das dann schnell ganz anders aus, aber wenn man ehrlich ist bekommt man die auch jünger nicht unbedingt alle körperlich gehalten wenn was ist. Die Auswirkungen wenn man mal hinterher fliegt, die sind halt andere. Und nen kleinen, den kriegt man halt besser unter wenn was ist.

    Andere hingegen stört es dann mehr dass ein Kleinhund eben klein ist und näher am Boden, und zum anderen lebt ein kleiner Hund unterm Schnitt nochmal länger als ein Großer.

    Wenn ich überlege was die Hunde hier in dem Alter so können/konnten...

    Lilo konnte da schon voll viel unnützen krimskrams, die hat da von sich aus viel angeboten und vieles spielend leicht und schnell gelernt. Ich musste mich da immer bissl bremsen nicht zu viel beizubringen. Die hatte bspw ziemlich flott raus wenn es Gassi geht, brauch ich Schuhe, Socken und Leine, also hat die das dann angefangen alles anzuschleppen. Fand ich cool, hab ich belohnt. Mittlerweile hab ich mit ihr nen Hund der echt viel solchen krimskrams kann. Die drückt bspw gern die Ampelknöpfe, die apportiert gern alles mögliche ( manche Dinge kann ich auch benennen, bspw Taschentuch, Leine oder Schuh ), kann Richtungen unterscheiden auch wenn sie so steht dass bspw links von ihr aus auch rechts sein kann... Die macht das sicherlich nicht alles perfekt und die Probleme die ich bei ihr tendenziell eher hab ist dass sie ganz schnell dazu tendiert zu denken ,,Ah ich weiß schon was ich tun soll !" und dann in ihrem Enthusiasmus gern drüber und mit dem Kopf durch die Wand ist.

    Der Zwerg der war in dem Alter... Naja er war stets bemüht aber hatte die Aufmerksamkeitsspanne von wahlweise Eintagsfliege oder Hummel. Der war total leicht abgelenkt und er konnte sich nicht gut auf zwei Dinge gleichzeitig konzentrieren ( damit meine ich sowas banales wie bspw denken und gleichzeitig auf die Leckerlis geiern, da ist das Brain ganz schnell im Magen gelandet). Hat sich gebessert, aber gewisse Schwächen hat er da einfach. Kommt auch heute noch vor dass er da manchmal so exited ist dass er nicht richtig zuhört und dann was komplett anderes macht. Wenn man da die richtige Balance hat zwischen Motivation und Aufregung geht's aber ganz gut. Dem entsprechend konnte er als er klein war nicht ganz so viel wie Lilo.


    Der Dalmi kann bisher auch nicht viel. Dafür kann er bspw Freilauf und alleine bleiben ausgezeichnet gut. Der Fokus liegt da eben auf was Anderem. Ich kann mir vorstellen dass da mehr drin wäre wenn man da gezielt was gefördert hätte ( bspw kann ich mir vorstellen dass Fuß laufen mit ihm recht einfach wäre ), aber ich hab jetzt auch nicht den Eindruck dass er das bräuchte.


    Insgesamt hab ich den Eindruck dass die Buben hinter den Mädels etwas her hängen. Susi hatte, obwohl mit der lange garnix gemacht wurde, gut ruhig und konzentriert mit gemacht, Lilo is bisher der mMn intelligenteste Hund hier, die haben beide irgendwie total schnell Dinge begriffen ( und Lilo neigt auch bissche zu Verhaltensketten bilden, reagier sehr auf Kleinigkeiten uä ). Die Jungs sind da irgendwie leichter ablenkbar, brauchen länger, manchmal scheinen andere Körperteile die Hirnfunktion zu übernehmen... Ich will jetzt nicht behaupten dass die dumm wären, aber die sind halt irgendwie einfacher gestrickt. Finde ich jetzt aber perse nicht schlecht, die sind auch sonst in vielen Dingen recht easy bisher und hinterfragen nicht so viel. Die gucken zwar schonmal ob man hier und da paar Strategien bilden kann in der Hoffnung dass es den Menschen nicht auffällt, aber man muss auch nicht dauernd aufpassen dass die jetzt irgendeinen Mist lernen können.

    Ich weiß, es ist natürlich sehr unterschiedlich und individuell, wie "alt" man sich in welchem Alter fühlt. Aber dennoch muss man ja auch an die spätere Zeit denken.

    Mir ist der Gedanke gekommen, weil unsrre Nachbarn, beide mitte/ende 60, sich grade einen Mittelschnauzer geholt haben.

    Ja, die sind jetzt gesund und fit und haben den ganzen Tag Zeit sich zu kümmern. Zur Zeit ein Traum für den Hund.

    Aber was ist in 10 oder gar 15 Jahren?

    Wo würdet ihr für euch die Grenze ziehen? Natürlich aktuelle Gesundheit vorausgesetzt und ein bombensicherer Plan B oder C für den schlimmsten Fall der Fälle.

    In Bezug zu der Rasse, hoffe ich halt dass denen klar ist dass die in den ersten Jahren echt anstrengend sein können. Wenn man weiß worauf man sich da einlässt sehe ich kein Problem, aber prinzipiell hat es seine Gründe warum die meisten wenn Schnauzer, im Alter eher zum Zwerg tendieren. Die Mittel können wenn die jung sind einfach echt bollerige Kängurus sein, brauchen deutlich länger bis die erwachsen sind und haben auch dann noch n gewisses Temperament, + sind die ab nem bestimmten Punkt nicht mehr alle so super verträglich und können auch merklich Jagdtrieb bekommen. Ich find da in vielen Punkten nen Zwerg deutlich vernünftiger, die sind deutlich einfacher zu handeln in so ziemlich allen Punkten, aber das heißt ja nicht dass es schief gehen muss. ^^


    Meine Mutter ist Mitte 60, sie hat nach Susis Tod erstmal sehr gehadert ob nochmal ein Hund. Ihr war wichtig dass mit dem Hund alles in trockenen Tüchern ist sollte irgendwas sein, und dass es eben passt. Sprich die Voraussetzung war dass ich da von Anfang an mehr oder weniger mit drin hänge, der Hund zu ihr und ihrem Leben passt, sich gleichzeitig aber auch zur Not bei uns mit einfügen kann. Rassewahl fiel einfach, nen Zwergschnauzer hatte sie schon vorher mal, zu Lilo passt ein Zwerg von der Art her ganz gut, und weil sie seit ihr Pfeffer-Salz so gern hat sollte er wenn möglich auch Pfeffer-Salz sein ( wenn nicht hätten wir uns nach dem schwarzen Farbschlag umgesehen ). Es war also klar - keine sportliche Zucht, Rüde, darf ruhig größer werden und idealerweise ein ruhigerer Kandidat. Und genau das haben wir bekommen, einen zu groß geratenen Pfeffi-Bub der auch ohne Hundesport glücklich ist, in vielen Dingen die Ruhe weg hat, sich gut mit Lilo versteht und als Bonus auch super gern kuschelt. Das einzige was nicht so semi ist, ist dass er fremden Hunden ggü schnell unsicher begegnet aufgrund blöder Erfahrungswerte und er alles Negative aufsaugt wie ein Schwamm, aber von der Grundidee haben wir einen Hund bekommen der das erfüllt was er erfüllen sollte.

    Einen Größeren Hund hätte sie nicht gewollt, was hauptsächlich daran wird dass sie im 3. Stock lebt und ein Mittelschnauzer bspw einfach in vielen Punkten mehr einfordert. Sie mag Lilo, und sie bekommt sie auch noch gehandelt, aber dauerhaft wäre das für sie in ihrer Lebenslage nix mehr. Wäre sie jünger wäre auch ein anderer Hund ne Option gewesen, aber so passte eben was Kleineres einfach besser. Und er ist in vielen Belangen auch einfach deutlich unkomplizierter als Lilo. Einen Hund nach dem Zwerg wirds für meine Mutter aber wahrscheinlich nicht mehr geben.


    Wie es bei mir aussehen wird kann ich garnicht einschätzen, ich bin da aber auch noch ne ordentliche Zeitspanne entfernt.