Alles anzeigenZu welchem Arzt geht man, wenn man einfach nie durchschläft, ohne inkontinente Hunde oder Kinder zu haben?
Ich hab jetzt so ein Melatoninspray, das hat in der ersten Nacht megagut gewirkt, und heute, zweite Nacht, bin ich wieder seit 2:15 Uhr glockenhell wach….
Noch eine Stimme für den Hausarzt. Der wäre der erste Ansprechpartner und kann ggf weiter vermitteln.
Aber ich hätte noch einen Tipp.
Versuch mal, später ins Bett zu gehen. Du solltest richtig schön müde sein. Also zum Beispiel (absolut ausgedacht): Du musst morgens um 6:00 aufstehen. Deswegen gehst du aktuell um 22:00 ins Bett. Nachts liegst du wach. Dann geh heute wirklich erst ins Bett, wenn du wirklich richtig müde bist. Und wenn es erst um 1:00 nachts ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass du dann durch schläfst ist größer. Das machst du ein paar Tage lang. Es sollte sich dann eigentlich in einem gesunden Rahmen einpendeln, so dass du irgendwann tatsächlich deine normale Nachtruhe bekommst. Es dauert ein paar Tage und natürlich bist du erstmal tagsüber müde. Aber das bist du so vermutlich auch.
Weils mir grad einfällt und das zu dem Zitat irgendwie am ehesten als Ergänzung passt :
Bei Netflix gibt's ne kleine Serie zum Schlafen. Da gibt's quasi in jeder Folge ein paar Infos und ab circa der Hälfte ne Einschlafübung zum nachmachen ( gut die hab ich immer übersprungen weil mich sowas immer nervt... Allgemein sind viele Dinge die angeblich beim einschlafen helfen sollen bei mir oft eher gegenteilig, bspw Einschlafmusik... Manche Beruhigt es, mich nervt es und hält mich davon ab dass ich runter fahren kan ).
Waren schon paar interessante Dinge dabei.
Bspw solls wohl so sein dass wenn man nur so halb schläft, man nicht halb weg dämmert in dem Sinne wie man sich das vorstellt, sondern nur eine Hirnhälfte einpennt und die Andere wach ist. Das soll so bei vielen Tieren beobachtet worden sein, bspw bei Enten, da sieht man es wohl dass da gern mal ein Auge offen bleibt und das andere geschlossen, damit quasi die äußeren Enten noch mitbekommen können sollte sich Gefahr nähern.
Wenn man bspw Stress vom Tag mit ins Bett nimmt soll es so sein dass dieser Stress zu einer Art Kampf- oder Fluchtbereitschaft im Gehirn fühlt und man deswegen dann nicht schlafen kann, weshalb man diesen Stress vorher abbauen soll. Man soll auch drauf achten nur ins Bett zu gehen wenn man wirklich müde ist ( damit man sich quasi auch drauf konditionieren kann dass Bett = Ruhen ist ), und wenn man feststellt dass man nicht schlafen kann dann erzeugt der Gedanke daran dass man nicht schlafen kann auch wieder Stress der am einschlafen hindert. Man soll dann im Zweifel zwischendurch aufstehen, irgendwas anderes machen und sich dann wieder hin legen wenn es müde macht. Außerdem sollte man sich zeitlich möglichst so einpendeln wie für einen selbst die bestmögliche Uhr ist, weil jeder Mensch zu unterschiedlichen Zeiten und unterschiedlich viel Schlaf benötigt. Dem entsprechend sollen die Ursachen häufig entweder zu viel Stress am Tag/mangelnder Stressabbau vor dem Zubettgehen sein, oder dass man versucht gegen die innere Uhr zu schlafen.
Das ganze korreliert halt nur in aller Regel mit dem üblichen Alltag.
Ergo wirklich weiter geholfen hat mir die Serie bspw nicht. Fand manche Dinge ganz interessant, aber letztlich ist die Quintessenz daraus ja irgendwie dass der heutige menschliche Alltag quasi gegen die Natur sei, und deshalb Schlafprobleme recht normal seien. ![]()
Ganz früher wars ja angeblich mal so dass das alles einzig und allein von Tag- und Nacht gesteuert wurde, als man da noch nicht mit Licht und dadurch entsprechenden Verwirrungen gehen halten konnte, weil Sonnenlicht hat da halt wach gemacht und Dunkelheit eben müde. Also, angeblich zumindest.
Und sämtliche körperliche Ursachen bspw sind da natürlich gänzlich außen vor.