Beiträge von Terri-Lis-07

    Wahrscheinlich als allererstes "wie schaffe ich es, dass der Gummi-Hund still hält". :grinning_squinting_face:
    Ich hab die Bouviers ja auch selber frisiert. Nicht schön, aber selten - für den Hausgebrauch reichte es. Allerdings wurden die ja geschoren / geschnitten.
    Woran erkenne ich, dass das Haar "reif" ist? Struppig ist sie jetzt ohne Ende. Aber rein mit bloßen Händen kann ich stellenweise Haare auszupfen, aber das ist (noch?) nicht flächendeckend.
    Oder sieht das mit Werkzeug gleich ganz anders aus? Ich habs noch nicht ausprobiert weil vorhin erst erhalten.
    Und werden Kopf und Beine auch getrimmt oder nur der Rumpf?

    Reifes Haar lässt sich daran erkennen dass es nicht mehr so eng anliegt. Was also struppig ausschaut ist meistens trimmbar. Ansonsten ist es ganz sinnvoll während man trimmt immer mal das Haar aufzustellen, altes Haar legt sich da nicht sofort wieder so eng an wie "frisches". Und man erkennt es natürlich auch daran dass es sich recht einfach zupfen lässt und es den Hund nicht nennenswer stört ( reife Haare sind ja totes Haar und die Wurzel nich mehr so fest die die von frischen Haaren, bei noch nich Reifen Haaren ist das verständlicherweis dann unangenehm ). Je nach Fell ist es auch nicht mehr so satt in der Farbe ( das wird besonders bei Rottönen schnell deutlich, aber gut bei weißem Fell natürlich nicht ^^ ), und dadurch dass es ja mehr Zeit hatte zum Wachsen isses auch länger.

    Es gibt verschiedene Anleitungen dazu, insbesondere wenn man noch nicht viel Erfahrung hat würde ich 1. unbedingt auf ein stumpfes Trimmmesser achten, und 2. immer drauf achten nur die längeren Haare zu zupfen ( sprich die Haare an den Spitzen/Längen packen, nicht am Ansatz, sonst nimmt man schnell zu viel weg und kloppt Löcher rein ). Bzgl der Zahnungen tun es oft ein feines und ein mittleres Trimmmesser, grobe Zahnungen machen an sich nur bei Hunden Sinn die wirklich dicken Drahtpelz haben, und das sind recht wenige.

    Man muss aber auch sagen dass es auch einfach Unterschiede gibt wie einfach die Haare raus gehen. Zum einen natürlich je nach Fell, da gibt's Hunde die sind recht easy zupfbar und Hunde bei denen es allgemein schwergängiger raus geht... Und zum Anderen gern auch je nach Stelle. Meistens gehen die Haare oben am Rücken bspw viel einfacher raus als bspw an den Flanken, den Oberschenkeln oder am Kopf. Für diese Stellen nutze ich bspw lieber meine Hände, ggf mit nem Einweghandschuh ( Trimmfingerlinge gehen auch ). Am einfachsten geht's oft am hinteren Rückenbereich, bei manchen Hunden kann es auch über den Schulterblättern einfacher sein.

    Welche Körperteilen trimmbar sind ist total unterschiedlich. Da gibt's auch Tendenzen nach Rasse, bspw sind Irish Terrier, Border oder Russells oft großflächiger trimmbar als bspw Schnauzer oder Westies. Sollten Kopf, Brust und Beine trimmbar sein, würde ich das auch überall trimmen, mit Ausnahme sehr sensibler Stellen wie bspw Bauch, Intimbereich und Schnauze. Bei manchen Hunden sind auch die Oberseiten der Ohren trimmbar, müsst man dann halt schauen. Ich fand die Russells die ich auf dem Tisch hatte tendenziell recht einfach zu trimmen. Die Haare gingen gut raus, man konnte gut erkennen was getrimmt werden sollte und was nicht, und wenn wo mal was nicht raus gehen sollte schaut das auch nicht so fleckig aus ( ich denk da bspw gern an Pfeffie Schnauzer, da is die Farbgebung ja total variabel und je nach Länge ist das unterschiedlich hell oder dunkel, das sieht dann schnell ungleichmäßig aus, wobei ich bei solchen Hunden ohnehin die Abstände kürzer halten würde, eben genau uA deshalb ).

    Für den Anfang würde ich mir erstmal ne kleine Fläche aussuchen ( die meisten fangen hinten an und arbeiten sich dann nach vorne ), da kann man dann schonmal nen Eindruck bekommen wie das fertig getrimmt ausschauen sollte und erkennt dann auch nochmal deutlicher was man noch vor sich hat. Bei den Russells hat man es bspw ganz gern mal dass untendrunter Punkte zu Vorschein kommen von denen man nicht wusste dass die existieren.

    Am einfachsten finde ich es wenn der Hund auf dem Tisch vor einem steht oder sitzt ( bzgl Rücken ) und seitlich wenn der Hund dann seitlich liegt. Mit einer Hand kann man weiter vorne die Haut etwas stramm halten, in der anderen hält man dann das Trimmmesser, kann sich nach Bedarf die Haare aufstellen und dann packen und zupfen. Wichtig übrigens bei den Messern neben Zahnung und Stumpfheit auch drauf zu achten dass man auch das Richtige nimmt für die Hand die bei einem stärker ist. Ist man Linkshänder, muss das auch ausdrücklich dabei stehen, alles andere ist für Rechtshänder ( bei Scheren übrigens ähnlich, wobei es da auch welche gibt die man beidhändig nutzen kann).

    Wenn man den Eindruck hat mit Messer geht nicht oder es liegt einem nicht, kann man alternativ wie gesagt auch die Finger nutzen oder nen Trimmstein nehmen.

    Es gibt immer Hunde bzw Körperteilen da geht das eine oder das andere besser. Also dort wo das Haar schlechter raus geht, es besonders lang ist oder wenn das Fell kein typisches Rauhaar ist ( bspw Spanielfell oder weil geschädigt durch die Maschine ) nutze ich lieber die Hände oder nen Stein, und für alles andere nutze ich lieber Trimmmesser. Und für alles was nicht ordentlich dick ist ( bspw Airedale, Scottish oder Westie sofern die mal ordentlichen Pelz haben ) feine bis mittlere Zahnung. Klassisches Beispiel für feine Zahnung denk ich bspw an RH Dackel, als Beispiel für mittlere Zahnung denk ich bspw an Irish, da liegen die Russells je nach Fell quasi dazwischen was die Dicke der Haare betrifft.

    Weils mir zu dem Thema grad einfällt:

    Wie nervig sind eure Hunde eigentlich morgens oder wenn sie sonst länger nicht mehr waren und raus müssen?

    Also bei Susi war es so : Die hat deutlich gemacht dass sie muss, und wenn man das verpennt hat hat die einfach gesagt ,,Pech gehabt, mach ich halt rein !"

    Die Jungs signalisieren deutlich dass sie müssen, indem sie sich Richtung Tür begeben. Nur spät abends kann es mal sein dass die sich denken : ,,Muss das jetzt wirklich sein ? Guckt mal auf die Uhr ? Schlafenszeit ! Hello? :ugly:" Wenn man sich aber umzieht kommen die dann schon noch.


    Lilo ist da... anders. Egal wie dringend die muss, sie macht keine Anstalten. Außer es ist wirklich Alarmstufe braun ( meist wenn Dünnpfiff oä, dann muss man gleich mit ihr raus weil wenn sie Theater macht dann ist es wirklich wirklich wirklich suuuuper dringend... Außer sie blieb alleine und man kommt wieder, das is was anderes). Ansonsten ist sie der Hund der morgens wenn man aufsteht nicht nervt weil sie muss, sondern weil das bedeutet dass der Napf bald endlich wieder gefüllt wird und man essen möchte. Als Wecker ist die auch absolut nicht zu gebrauchen. Von den anderen Hunden kenne ich das, dass die nach ner gewissen Zeit nerven weil Aufstehzeit = Pipi Zeit. Nicht Lilo... Die pennt einfach exakt so lange wie der Mensch pennt. Ist ganz praktisch wenn ich bspw krank bin oder Migräne habe, die legt sich dann einfach hin und schläft bis ich wieder fitter bin. Ausschlafen insgesamt üüüüberhaupt kein Problem... Wach werde ich wg ihr nur wenn es ihr im Bauch rum geht oder sie kotzen muss. Ansonsten hat die da bzgl ihres Geschäfts absolut so dermaßen garkeine Eile. Auch nicht wenn ich mich schon umziehe. Die bleibt so lange liegen bis ich erst bei Schuhe anziehen oder Leine holen bin. Also wenn jemand glaubt dass ein Hund sich doch melden würde wenn er muss... Weit gefehlt bei diesem Hund. Die anderen sind hingegen normal geraten :ka:

    Ich bin etwas bei Fundis eskaliert und hab Halsbänder für die Jungs bestellt. Bin da schon länger drum rum geschlichen weil die so krass reduziert sind, hab mich aber immer dagegen entschieden weil die Optisch eiigentlich nicht wirklich meins sind. Dann kam ich auf die glorreiche Idee und hab Fotos gegoogled wie das an Hunden aussieht und dachte mir dann : ,,Hey das schaut eigentlich garnicht so schlecht aus!"

    Deshalb 2 x Jaquard, 1 x Rubber und 4 x Pearl für den Zwerg, plus 1 Pearl und ein Rubber für den Dalmi. Müssen dann nurnoch passen.

    Oh die klingen echt super, wenn man sowas möchte :smiling_face_with_hearts:

    Gos verglichen mit Briard klingt dann für mich irgendwie bisschen nach manch anderen Rassen deren kleineres optisches Dubel "mehr" oder irgendwie anders/anspruchsvoller ist ( ich denke da grad an Airedale verglichen mit Welsh, da scheinen Briard und Gos wohl in der 1-er ähnlich im Verhältnis zu stehen ).

    Ergo zwei Abschreckungspunkte für mich - Fell und Hütehund. Aber insgesamt sympathisch. Das ein oder andere in dem Text kommt mir sehr bekannt vor, nur scheint da noch mehr Arbeitsdampf hinter zu sein.

    Eiigentlich braucht man das heutzutage nicht. Also so nen ernst wachsamen Hund

    Das Problem ist, dass Gossis in allem bockebierernst sind und nen Job brauchen gepaart mit ihrer Glücksbärchenoptik, die dazu verleitet, sie zu unterschätzen. =)

    Sie können wahnsinnig viel Spaß machen, wenn man mit der Genetik arbeiten kann und nicht dagegen arbeiten muss. Es sind Hunde für draußen, keine Wohnungshunde, mit denen man seine Runde durch den Park oder durchs Auslaufsgebiet dreht und dann fertig.

    =)

    Weil du ja jetzt hier antwortest: Hast du die Folge eigentlich gesehen? Wenn ja wie ist da so dein Eindruck?


    Kann man die Gossis quasi einordnen wie ne Art Briard in kleiner ? Oder sind die da nochmal ne Ecke anders ?

    Ich frag mich ja manchmal was so ein Reh das in einem beliebten Gassigebiet lebt so alles erlebt...

    Wenn ich bspw an unsere Stadtrehe denke, die super gut an die Zivilisation angepasst sind, stell ich mir deren Leben je nach Zeit echt stressig vor. Ich hab da manchmal den Eindruck dass die hier im Wohngebiet entspannter sind als im Wald, weil die wissen dass hier im Regelfall ne Leine dran ist. Im Wald pfeifen da viele HH ja ganz gern drauf.