Bzgl des aktuellen Falls hat jemand ein Video hochgeladen ( zeigt nur den Hund zusammen mit einem anderen, derjenige von dem Video und Text stammen soll ein Freund des Opfers sein )
Beiträge von Terri-Lis-07
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(To be fair. Ich finde solche Hunde recht hübsch. Hätte ich mich nicht genug informiert wäre ich bei so einer Rasse oder Rotti oder so gelandet. )Bei meinem Freund war Rottweiler tatsächlich ne Überlegung, er hatte vor ein paar Jahren noch nen Rotti-Mix, deshalb mag er die uA ganz gern. Sind dann aber schnell von abgekommen weil 1. zu schwer für den 1. Stock und 2. Die sich mittlerweile eben so ungut entwickeln ( sowohl vom Wesen her als auch weil je nach Linie immer breiter, schwerer, kurznasiger ).
Ich selbst mag ja bspw Bullterrier total gerne, wird bei mir aber nie einziehen weil 1. der gesundheitliche Aspekt und 2. Ich mich mit dem drumherum was Listenhunde so an sich haben einfach nicht rum ärgern will.
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Also. Beispiel: Hund und Besitzer stehen an der Ampel, wie jeden Tag. Es passiert wirklich gar nichts ungewöhnliches.
Und der Hund tötet plötzlich seinen Besitzer?
Was muss da genetisch bitte falsch laufen?? Da müssen Hirnstrukturen wirklich heftig kaputt sein.
Versteht mich nicht falsch. Ich möchte nur versuchen es zu verstehen.Hier werden mögliche Gründe erklärt
https://www.instagram.com/reel/DTk3BZxiN…nd1bmk5Y3Bzcjdl
Was halt fehlt wäre der Punkt fehlgeleitetes Beutefangverhalten, ein gern genommenes Beispiel dafür wäre bspw man rutscht aus, das scheint manch solcher Hunde durchaus entsprechend zu triggern dass sich da ne Art Schalter umlegt ( irgendwo hier in den gefährliche Hunde Threads gabs dahingehend auch Beispiele anderer Rassen ).
Ich denke nur, bezogen auf das Video, dass es bei den American Bullys wahrscheinlich nicht ausreicht wenn man genau hin guckt, weil es bei denen eben leider oft so ist dass die total unauffällig wirken bis mal was durchknallt.
Interessant hinsichtlich des Videos find ich bspw den gesundheitlichen Aspekt. Die werden einfach auch so dermaßen aufs Körperliche Extrem gezüchtet dass sämtliche Sehnen/Bänder und Gelenke hinüber sind. Oft legen die "Züchter" bei dieser Rasse zusätzlich nochmal Wert drauf dass die schon als Welpen möglichst krasse Brummer sind, zusätzlich zum eh schon viel zu schweren Körperbau macht man es also noch mehr kaputt indem die falsche Aufzucht der Gesundheit zusätzlich schadet.
Aber das allein kann es eben auch nicht sein, wenn man bedenkt wie viele andere Rassen ähnliche Probleme haben und eben nicht so austicken. Auch angesprochen wurde ja die Genetik, was ja zweifelsfrei ein großer Faktor sein dürfte, denn die ist dort einfach echt Müll.
Ich denke auch dass das auch eine der Gründe ist warum sich die Öffentlichkeit so schwer damit tut sowas zu glauben. Viele wollen das einfach garnicht wahr haben dass es eben nicht immer der Halter ist. Ohnehin kann ich das einfach nicht mehr hören wenn es heißt es liegt immer am Menschen, und überhaupt könne das so mit jeder Rasse passieren. Das wird überall andauernd propagiert, es nervt. Und das hilft der Öffentlichkeit einfach nicht weiter das zu verstehen. Meiner Ansicht nach braucht es wirklich Menschen die da an die Öffentlichkeit gehen und drüber aufklären, die werden das aber wahrscheinlich alle nicht tun weil die sonst die ganzen "Don't bully the Breed"-Leute gegen sich haben und richtig Probleme bekommen.
Hinsichtlich Verbot wie in GB : Ich fände es richtig wenn man diese Rasse komplett verbietet, ja. Das bedeutet aber auch nicht dass ich fein damit wäre wenn man deswegen dann zuhauf Hunde weg machen würde, oder das auf andere Rassen ausweitet. Letztlich stellen die American Bullys da halt echt ne Ausnahme dar, was die wirklich massiven Fälle mit Todesfolge bedeuten. Das hat man so bei keiner anderen Rasse.
Auch wenn sich wie schon n paar Mal erwähnt bspw auch beim Rottweiler ungute Richtungen ergeben, das is ja auch jenseits von gut und Böse wie sich da die Vorfälle die letzten Jahre häufen. Aber da isses eben auch nicht vergleichbar mit dem was bei den Bullys abgeht.
Da fällt mir einfach auf dass immer mehr Hunde einen an der Waffel haben. Irgendwie vor einigen Jahren noch, hatte ich bspw absolut kein Thema mit Rottis, die waren alle unauffällig in meinen Augen. Seit paar Jahren freu ich mich drüber wenn ich mal einen sehe der "normal" ist, weil phasenweise einfach jeder Rottweiler dem ich begegnet bin, bei Menschen, Hunden oder beidem so dermaßen ausgerastet sind. N Arbeitskollege von meinem Freund bspw ist Hundesportler, hatte immer Rottweiler, hätte eigentlich gern wieder Rottweiler und selbst der sagt dass man heute einfach nicht mehr bedenkenlos nen Rotti kaufen kann. Immer waren es recht coole Hunde, bis zu einer Hündin die mit Hunden und Menschen total schwierig ist, und seitdem sieht der überwiegend nurnoch solche, und nicht mehr die die er Jahre vorher immer hatte. Das war ja auch hier im Forum schon paar Mal Thema dass man sich da fragt was da mittlerweile eigentlich schief läuft. Aber eben, da sieht man die Probleme, da hat man es nicht immer wieder dass die ihre eigenen Halter töten oä, wie man es beim American Bully hat.
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Allerdings hatte ich auch als Kind Migräne und da gab es 3x täglich Fleisch, also ist das alleine nicht die Lösung des Problems.
Hinsichtlich Ernährung und Migräne wurde mir kürzlich im TV ein echt heftiger Fall gezeigt. Es gibt wohl allen Ernstes irgendwo ne junge Frau die nur Rind oder Lamm essen kann weil sie von Allem anderen Migräne Anfälle bekommt. Fand das so schlimm.
Bei mir konnte ich Hinsichtlich Migräne noch nix an den Lebensmitteln fest machen. Ich hab den Eindruck dass bestimmte Umweltfaktoren ( insbesondere hohe Temperaturen und viel Sonnenlicht, besonders wenn es richtig schwül/drückend ist ), hormonelle Dinge, manch Allergien und teils noch irgendwas Anderes bei mir Anfälle triggern, alles aber irgendwie erst ab nem bestimmten Punkt. Die Triggerpunkte sind ja leider bei jedem anders, mein Neurologe meinte ich soll immer drauf achten dass ich ausreichend schlafe, ausreichend trinke, ausreichend esse und mich ausreichend bewege, das scheint wohl meist schon die halbe Miete zu sein. Aber wäre ja irgendwie zu einfach wenn man einfach sagen könnte mach x bzw y nicht und du bleibst Migräne frei

Oh und mir wurde schon n paar mal angezeigt bei social Media dass es helfen soll wenn man, sobald man merkt ein Anfall kommt, gesalzen Pommes isst und Cola trinkt. Hab das aber noch nie getestet. Kann mir irgendwie auch nicht so recht vorstellen wie das helfen soll. Ähnliches gilt ja angeblich für Schwarztee mit Zitrone. Weil wohl irgendwie das Koffein die Gefäße erweitern soll und das in Kombi mit irgendwas Elektrolythaltigem oder Vitamin C da irgendwas ausgleichen soll oder so. Keine Ahnung.
Hinsichtlich Lebensmitteln die triggern sollen heißt es ja gern mal dass bspw Käse oder stark Histaminhaltige Lebensmittel eher doof sein sollen.
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Basically sinds Pitbull-Mixe
Nein.
"Pitbull" beschreibt den Phänotyp. Das war schon bei "Bandog" ein Problem in manchen BL bezüglich Liste.
Es sind wilde Mixe , viel Molosser Anteil wie z.B Bordeaux Doggen ( Mixe) und irgendwelche Vermehrer Pseudo "Staffs/Pits".
Bezweifle auch nach den letzten Jahren immens das da "Pit Bulls" ( ergo Rasse , APBT) mehr dran beteiligt waren als via dran vorbei laufen. Da gibt es zwar auch ne immense Bandbreite im Terrier bzw Bulldog Typ aber nichts was in diese Richtung geht .
Egal wo ich bisher gelesen hab, überall steht das APBT im Ursprung beteiligt waren, wenn auch gemunkelt wird dass noch einige andere Rassen mit drin stecken ( bspw bestimmte Bulldoggen, AmStaffs, Molosser oä ), bleibts ja letztlich doch dabei dass es sich um nen Mix aus Rassen handelt die ohnehin gelistet sind, und man wohl letztlich nix anderes wollte als nen überdimensionierten Pit/Staff.
Btw - Mit Staffs hab ich kein Problem, richtige Pitbulls sind ohnehin verhältnismäßig selten anzutreffen ( und interessanterweise fand ich die vom Auftreten bisher den American Bullys recht ähnlich. Dieses kalte anvisieren meiner Hunde, als wären es Karnickel, sehe ich bei den AmStaffs/StaffBulls bspw kaum bis nie, und bei mir in der Gegend boomt alles Listi-mäßige wirklich extrem ).
Letztlich wird eh niemand genau nachvollziehen können was alles genau drin war, es gibt ja noch nichtmal nachvollziehbare Ahnentafeln. Mich würde aber interessieren wie du drauf kommst es auszuschließen dass da weiter hinten im Ursprung Pitbulls drin sind. Bei BullyWatch wird übrigens bspw so argumentiert dass man Pitbulls einfach größer und breiter züchten wollte, bzw gab's demnach wohl APBT wie sie eigentlich sein sollten, AmStaffs, und irgendwelche die sich dachten AmStaffs sind zu lasch, verbauen wir mal lieber die Pits ins Extrem...
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Es gab Hunde in der Zucht bei denen das auffiel dass die heftig gegen die eigenen Besitzer gingen, und damit wurde weiter gezüchtet. Warum auch immer ? KA.
Hier wurde bereits mehrmals geschrieben dass es bspw auch bei anderen Rassen schon vorgekommen ist dass die den eigenen Besitzer attackiert haben wenn dieser zB gestürzt ist, allerdings spielt beim Pit-Typus mit rein dass die auch dazu neigen können massiv in Tunnel zu kippen. Das ist etwas, was öfter auch bspw bei Staffs oä thematisiert wird. Viele Hunde sind unauffällig, aber man muss sich bewusst sein dass wenn es kippt, das oft heftig kippt. Das steht so ja meine ich auch in vielen Beißstatistiken drin, dass die Vorfälle bei diesem Typus Hund eben tendenziell schwerwiegender sind, wenn es dazu kommt.
Schätze das ist beim American Bully schlichtweg massiv verstärkt worden.
Also wahrscheinlich die Kombi aus fehlgeleitetem Beutefangverhalten, gefördert durch Zucht mit dahingehend auffälligen Hunden, kombiniert mit dem Kippen ins Extrem.
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Basically sinds Pitbull-Mixe, ergo überall gelistet wo es noch Listen gibt.
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Rund um die Problematiken um die American Bullys gibt's extra ne HP
Hier wird das ganz gut beschrieben
https://banthebullyxluk.wordpress.com/breed-genetics/
Im Grunde reicht es dass man sich mit der Geschichte auseinander setzt. Einzig erhöhte Aggressivität würd ich ersetzen durch erhöhte Neigung zu fehlgeleitetem Beutefangverhalten.
Das erklärt dann auch warum so oft steht dass die angeblich immer unauffällig waren und es dann plötzlich so kippt. Genetisch sind die Müll, basierend auf Inzucht mit dem einzigen Zuchtziel möglichst große und massive Pitbulls zu züchten, mit vollkommener Missachtung des Wesens und der Gesundheit, kombiniert damit dass man bewusst mit problematischen Hunden oder deren Verwandtschaft weiter gezüchtet hat, und im Nachhinein fehlen da halt gern mal Infos in der AT ( warum wohl, sonst würde man ja feststellen welche Hunde da hinten drin stecken ).
Nicht alle American Bullys kippen irgendwann derartig, aber eben auffallend viele. So viele dass sich das vergleichbar mit keiner anderen "Rasse" findet. Wobei man eben sagen muss - kaum bis garkeine andere Rasse hat eine derartig grottige Zuchthistorie.
Etwas das ja grad so erschreckend ist : Viele Leute die selber American Bullys halten, sagen dass ihre Hunde die Liebsten der Welt seien und die ihnen niemals was zu Leide tun würden. Und genau das, werden sicherlich viele der Opfer genauso gesehen haben. Daraus geht einher dass man mit American Bully nie sicher sein kann, egal wie nett die wirken, weil es nur nen doofen Auslöser braucht und ein Individuum der Rasse bei dem dann die absolute Müll-Genetik anspringt.
Andernfalls werden die gern gefährlich weil der Typ Hund nicht immer unbedingt für Artgenossenverträglichkeit bekannt ist, oder weil der Körper so ein Totalschaden ist dass die Schmerzen Aggro machen. Aber das tückische an denen, das ist etwas worauf man dann wohl offensichtlich garkeinen Einfluss hat. Ich glaube tatsächlich den Leuten die sagen dass sie sich nicht vorstellen können dass ihr American Bully ihnen nie was tun würde, oder wenn jemand ( sofern etwas Fachverstand da ist ) sagt dass der Hund unauffällig ist. Aber das ist bei diesen Hunden eben - wie oft auf absolut grauenhafter Weise bewiesen wurde - keine Garantie dass sich das nicht von die eine auf die andere Sekunde ändern kann, und dann wirds richtig richtig mies. Auch fällt auf dass da oft sehr wenig bis kaum Vorwarnung statt findet. Deshalb kann man ja auch nicht sagen dass es eben ausreicht wenn die Hunde in fähige Hände kommen, es kann dann trotzdem einfach jederzeit ne echt grässliche Bombe hoch gehen.
So als Vergleich: Beim Rottweiler häufen sich in den letzten Jahren auch die ein oder anderen grausigen Beißvorfälle. So weit, dass man sich mittlerweile auch fragt was da schief läuft. Aber, die sind im Regelfall in fähigen Händen gefahrlos händelbar, weil man dort eben meistens sieht wenn die Probleme haben. Dort passiert es aber nicht dass die immer und immer wieder mal spontan ihren eigenen Halter umbringen.
Etwas womit viele American Bullys übrigens auch auffallen, ist dass die jagen wie sau. Wenn ich übrigens American Bullys sehe, fallen die mir verhältnismäßig selten durch pöbelig werden auf, dafür sehr oft durch nen bestimmten Blick. Noch etwas dass es für die Halter sicherlich oft schwer macht das Gefahrenpotential einzustufen, steif werden und anfixieren ist halt weniger offensichtlich als ein Hund der dann knurrbellend in der Leine hängt.
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Einer der Artikel hat übrigens diesen Fall hier auch nochmal verlinkt
https://www.ndr.de/nachrichten/sc…angriff108.html
Ich vermute mal dass das hier sicherlich auch mal vor kam, aber is nochmal erschreckend wie ähnlich sich die Fälle sind.
Unterschiede: Im damaligen Fall ist der Hund erschossen worden weil er auf die Polizisten los ging, und der Besitzer ist an anderen Verletzungen erst im KH gestorben.
Ansonsten beides XL Bullys, beides Besitzer in den 30-ern, beides irgendwo draußen beim Gassi, in beiden Fällen haben die Hunde ihren Besitzer bewacht nachdem sie diesen lebensgefährlich verletzt haben.
Zwei Beispiele, von vielen, und dann liest man irgendwo Kommentare und fragt sich warum das so viele Leute nicht checken dass das echt verdammt auffällig ist, und absolut nix mit Hunderassen-Shaming oder so nen Rotz zu tun hat. Ich frag mich ja was die sich alle für Meterdicke rosa Brillen aufgesetzt haben.
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Ich wünsche mir da ehrlich gesagt dass sich alle da ein Vorbild an GB nehmen. Man muss da nen Riegel vorschieben, anders geht's nicht.