Beiträge von Terri-Lis-07

    Tendenziell kann man schon sagen - je wolliger und plüschiger das Fell ist umso schlechter. Gutes Rauhaar ist fest, harsch, ( jedoch ist gutes RH beim Zwerg immernoch weicher als bei den größeren Verwandten, kleinerer Körper hat auch kleineres Haar quasi, zumindest dort, schottische Terrierrassen bspw können echt ordentlichen Drahtpelz haben aber da sind wir ja nicht ^^ ) liegt sofern es nicht wieder ein Trimmmesser bräuchte gut an, und lässt sich gut zupfen wenn "reif". Schnauzer mit besserem Fell haben Tendenziell eher flusigeres Haar als Plüsch an den Beinen, finden sich heute aber leider nicht mehr so einfach weil der Trend einfach sehr zu immer wolliger und voluminöseren Plüsch an Beinen, Brust und Bart geht. Das Plüsch sorgt dafür dass das Fell an den längeren Stellen nicht mehr so funktional ist, dadurch ist es nicht mehr abweisend ggü Schmutz oder Nässe/saugt sich damit ein und filzt schneller. Wollige Zwerge müssen nicht zwangsläufig auch schlecht trimmbar sein, die können durchaus noch gutes Deckhaar haben, allerdings haben die auch am Körper ordentlich Unterwolle die man vor dem trimmen erst entfernen sollte, und sie sind nicht mehr immer überall trimmbar.

    Wenn man zu den Farben geht, gibt's durchaus Differenzen, was daran liegt dass die eben farblich strikt getrennt gezüchtet werden. Es kann auch mal vorkommen dass ein anderer Farbschlag fällt, das is aber eher Ausnahme als Regel. Die unterschiedlichen Farben sind unterschiedlich beliebt und dem entsprechend unterschiedlich weit in der, hmm nennen wir es mal evolutionären Entwicklung. Die Ursprungsfarben sind schwarz und pfeffer-salz, dann kam schwarz-silber hinzu und anschließend erst weiß. Es gibt Züchter die bevorzugen eher die älteren Farbschläge, für die sind die anderen Farben keine richtigen Zwerge, damit einhergehend achten solche Züchter auch gern drauf dass die Hunde noch ursprünglicher vom Wesen her sind. Sprich Fremdem eher distanzierter und etwas kerniger. Die weißen Zwerge haben tendenziell das schlechteste Fell und man sagt ihnen nach auch von der Art her etwas weicher zu sein. Am Beliebtesten sind Schwarz-Silber und Schwarz, damit geht einher dass man, wenn man gezielt einen offeneren oder sportlicheren Zwerg sucht leichter fündig wird. Letztlich sind das aber immer lediglich Tendenzen, die können, müssen aber nicht zwangsläufig zutreffen. Wenn ich aber einfach nach nem Zwerg schauen würde, würd ich mir eher schwarz und schwarz-silber anschauen. Ist mAn am unkompliziertesten wenn man noch keinen richtigen Einblick hat. Mich hat bei den Pfeffies bspw ganz oft gestört wie extrem international die Ahnentafeln sind, da hat man teilweise Hunde drin aus Nord-/Südamerika, Spanien, Portugal, Russland weiß der Geier was ( ganz vermeiden lässt sich das aber nicht, is n allgemeines Problem das die Pfeffer-Salzer haben. Unser Zwerg hat bspw 4 oder 5 Nationen drin, überwiegend D oder deutsche Nachbarländer und weiter hinten Russland. Lilo bspw hat glaube sogar 7 Länder drin, Deutschland, Dänemark, Tschechien, irgendwelche anderen osteuropäischen Länder, glaube noch was südeuropöisches und nen Ami zB, aber immerhin jeweils nicht mehr als 2 Kontinente :hust:), und auch wenn man eigentlich den Pfeffies nachsagt das beste Fell zu haben, kenne ich die eigentlich nur mit mehr oder weniger plüschigen Beinen ( zumindest bei den Zwergen, bei Mittel und Riese stehen Pfeffies vom Fell her eher besser da ). In unserem Fall wars halt so, dass meine Mutter am liebsten auch nen Pfeffie wollte und deswegen wurde es Pfeffer-Salz. Weiß war für uns komplett raus, schwarz-silber wollte meine Mutter nicht, also wäre Plan B schwarz gewesen ( da hätte ich auch nicht lange schauen müssen ).

    Letztlich muss ich auch sagen - auch wenn gutes Fell nice to have wäre, Letztlich gibt's andere Prioritäten die da mMn wichtiger sind. Durch die getrennte Farbzucht bspw und den Trend zu immer mehr Flausch isses halt auch für die Züchter nicht einfach den Wert da ausgerechnet aufs Fell zu legen, wenn man teilweise international nach Zuchthunden schauen muss und man ohne halbwegs okaye Ergebnisse ja auch keine ZZL bekommt.

    Wenn ich farblich offen bin, würd ich es mir einfach machen und eher bei den schwarzen Schlägen anfragen, selbiges natürlich wenn die ohnehin in Frage kämen. Sollte es weiß werden, wäre die erste Adresse die ich anfragen würde im Bereich NRW ( wär btw auch ne recht beliebte Adresse bzgl Fellpflege, innerhalb der Schnauzerleuts-Bubble ), Pfeffer-Salz wär ich eher im Norden unterwegs.


    Gesundheitlich untersucht sollte ein Zwerg hierzulande sein auf : PRA, PL, Myotina Congenita, CMT, MAC, PMDS und CD

    Is halt auch die Frage in welchem Umkreis man so sucht und was für einen Typ Zwergschnauzer man gern möchte.

    Es gibt Zuchten die sportlicher ambitioniert sind ( das ist beim Zwerg meist Agility oder Rally Obi, viele Fährten bspw auch ), Zuchten die auf offeneres Wesen Wert legen, Zuchten die eher für die Show züchten und welche die eher ne ursprünglichere Art bevorzugen.

    Prinzipiell kann man mMn beim Zwergschnauzer aber auch einfach schauen was es so für Züchter in der Nähe gibt und was einem bspw auf Ausstellung oä zusagt. ( hilfreich dabei sind die Listen beim PSK, ich würde in Deutschland auch nur dort einen Zwergschnauzer kaufen )

    Ich würde insbesondere darauf schauen dass bestimmte Untersuchungen vollzogen werden ( da hat der PSK vor nicht allzu langer Zeit noch bissl was hinzugefügt), schauen wie das Fell ist ( die Qualität geht beim Zwerg da inzwischen sehr durcheinander ) und im Zweifel sollte es ein Züchter sein der eher wert auf ein offenes und nettes Wesen legt. Ein anderer Punkt der mir leider oft negativ aufgefallen ist bei mehreren Züchtern ist die Aufzucht ( städtisches Mehrfamilienhaus ohne eigenes Grün wär bei mir bspw eher raus ) oder bspw bei den Pfeffies dass die Ahnentafel sehr international sein kann.


    Ich weiß allerdings nicht ob ich aktuell PN's empfangen/verschicken kann, ich hab noch nicht raus wie ich alte Konversationen gelöscht bekomme.

    Mir fällt grad noch eine ähnliche Geschichte ein, allerdings von einem anderen HH den ich leider länger nicht mehr gesehen hatte. Wir hatten uns als Lilo klein war immer wieder mal unterhalten weil er einen älteren Schnauzermix hatte. Irgendwann hatten er und seine Frau sich noch ein Podenco Mädchen aus dem Tierschutz geholt. Einmal beim Gassi, sprang ein DSH über den Zaun, die Podenca hat Panik bekommen, sich los gerissen und wurde vom DSH übers Feld gescheucht. Die hatten Glück dass die Hündin schon wusste wo sie wohnten, und anscheinend war sie schneller als der Schäferhund, sie hat dann in ihrem neuen zuhause Zuflucht gesucht und dort gewartet. Danach meinten sie, wollten sie erstmal nicht mehr mit ihr Gassi und blieben erstmal zuhause bis sie sich besser eingewöhnt hat.

    Wie es weiter ging weiß ich nicht. Aber is auch ne Horrorvorstellung, zumal ja Stadtrandgebiet. Die Hündin hätte sonst wo hin laufen uns überfahren werden können, sie lief aber gezielt nach Hause obwohl sie noch nicht lange dort wohnte.

    Hier gab's eine richtige Allergikerin, jetzt einen Hund der im Zweifel wenn Probleme mit der Haut oder den Analdrüsen bekommt, eine die definitiv Futtermittelunverträglichkeiten hat ( ob auch richtige Futtermittelallergien drunter sind kann ich nicht eindeutig sagen ), und einen der sich als Welpe alles durcheinander gehauen hat indem er Steine geschluckt hat und notoperiert werden musste.


    Wenn ich mich mit Fach-TÄ drüber unterhalten habe, ist der Stand zumindest dort wohl der dass mindestens die Genetik, als auch Probleme insbesondere im Welpenalter häufig ursächlich für sowas sind. Laut denen passiert das wohl bspw auch ganz gern bei Welpen die mal Magen-Darmtechnisch krank geworden sind ( bspw durch Giardien oder Parvo ). Dadurch dass der Körper in dem Alter noch sehr sensibel ist, und der Darm durch genannte Probleme durchlässiger wird, dringen allergene Bestandteile in den Körper ein, und das Immunsystem stuft dann recht schnell eigentlich harmlose Sachen als gefährlich ein. So in etwa wurde mir das zumindest erklärt, dass wohl häufiger Hunde die als Welpe warum auch immer schon einen geschwächten Magen-Darmtrakt hatten, dazu neigen später mit hoher Wahrscheinlichkeit Allergiker zu werden. Inwiefern dass stimmt kann ich nicht beurteilen, aber da vertrau ich einfach mal auf die Expertise von den Leuten die da vom Fach sind.

    Der Punkt Genetik ist auch insofern schwierig dass zum einen ein Hund jederzeit im Leben Allergiker werden kann, so dass es durchaus möglich ist Hunde zu Verpaaren die bspw mit 3-4 Jahren noch keine Probleme haben, als auch dass das Thema leider nicht von jedem Züchter ernst genommen wird und es anscheinend auch noch keinen Test gibt der aussagen könnte ob der Hund irgendwelche genetischen Marker hat die drauf hindeuten dass dieser Hund quasi erblich Allergie betroffen ist. Es kann bspw sein ein Hund verträgt vielleicht ein Futter nicht, man denkt sich nix dabei und züchtet halt mit dem, später im Leben ist dieser dann hochgradig Allergiker und hat den Mist weiter vererbt. Oder dieser Hund hat Glück und bleibt verhältnismäßig harmlos, den Nachwuchs erwischt es dann vielleicht schlimmer ? Oder man scheißt halt drauf und züchtet trotzdem, dann wird das eben verschleiert. Weil ich nicht weiß wie der Erbgang diesbezüglich ist kann es rein theoretisch ja auch sein dass ein Hund tatsächlich Symptomlos bleibt und das dann erst bei der nächsten Generation auftritt, oder dass vielleicht zwei Hunde ne Art genetischen Marker haben müssen damit es vererbt wird, und die beiden haben dann vielleicht nix ? Oder von allen Geschwistern hat vielleicht einer Allergien, man weiß es nicht weil kein Kontakt mehr, und züchtet so mit nem symptomlosen Hund weiter der dann doch in der Verwandtschaft Allergiker hat, die nächste Generation trifft es dann stärker ? Wie gesagt alles Spekulationen, ich hab kein Plan wie das da abläuft. Ich weiß nur dass es andere Dinge gibt die Probleme machen können, wie bspw bestimmte Fellfarben ( da denk ich zB an dilute / CDA ).

    Zum Anderen gibt's noch genug andere Erkrankungen die zu Magen-Darmproblemen ode Allergien führen können.


    Abgesehen davon dass fraglich ist wie viele Hunde früher eher unentdeckt Probleme hatten.


    Beim Menschen bspw sind Allergien ja auch sehr weit verbreitet. Da kennt auch sicherlich jeder mehrere Personen die bspw allergisch auf Pollen, Hausstaubmilben, Dutstoffe, Instektenstiche oder irgendwelche Nahrungsbestandteile sind, Probleme mit Gluten oder Fructose haben. Da gibt's auch teilweise Symptome die so uneindeutig oder subtil sind dass man die nicht damit verbindet. Man kann bspw Hautprobleme haben die eher ästhetisch als im Sinne von Juckreiz stören, oder hat immer wieder mal Bauchprobleme die nicht eindeutig zu irgendwas einordbar sind. Dann hat man vielleicht eben zu viel durcheinander gegessen, oder irgendwas war vielleicht nicht gut, oder man hat sich sonst wie den Magen verdorben, nutzt vielleicht unpassende Pflegeprodukte oder hat halt Pech in der Genetik und kommt nicht drauf dass man vielleicht zB eigentlich ein Problem mit Gluten hat.


    Zum Anderen achten wir ja heute beim Hund auch sehr auf gewisse Dinge, uA dadurch dass wir die Haufen ja aufheben müssen. Inwiefern das die Menschen früher gemacht haben ? Da viel ein Breihaufen vielleich nich auf weil man eh alles hat liegen lassen und aus den Augen aus dem Sinn. Vielleicht hat man damals auch nicht mitbekommen wenn der Hund Blähungen hat, weil es mal noch nicht so üblich war dass nahezu jeder Hund zusammen mit dem Menschen in der Wohnung lebt ? Während heute ja jeder mitbekommt wenn der eigene Hund Giftgaswolken produziert. Und auch da gibt's heute noch ne gewisse Dunkelziffer weil viele Menschen sowas nicht als Problem erkennen. Menschen pusen halt auch mal, so what? Warum soll das beim Hund dann potentiell problematisch sein. Der Hund riecht vielleicht allgemein unangenehm? Warum sollte das mit der Ernährung zu tun haben ? Hunde riechen halt auch mal... Oder man stellt fest dass der Hund immer wieder leichten Durchfall hat, is aber noch kein Wasser also doch nicht so schlimm? Ect... Da denkt nicht jeder daran dass bei solchen Symptomen was im Argen liegen könnte, und manch anderen fällt eben sehr früh etwas auf, die stehen dann beim TA wenn sie zB merken dass die Haufen nicht durchgängig perfekt sind oder der Hund regelmäßig auffallend schmatzt.

    Abgesehen davon dass der tiermedizinische Stand von heute ein ganz anderer ist und es heute auch Hunde gibt die damals nicht wirklich zu bekommen waren. Vor einigen Jahren gab's noch nicht an jeder Ecke bspw Französische Bulldoggen, die Leute haben noch keine Labis in Sonderfarbe gekauft, man bekam noch keine Hunde aus Rumänien und nicht jeder hat Rasse x auf Rasse y gesetzt und ihnen schöne Namen verpasst. Da waren dann vielleicht eher DSH Mixe, andere Gebrauchshunde, irgendwelche Hofhundrassen, Dackel, manche Terrier, ab und an mal Collie oder n Pudel anzutreffen ( so in etwa hab ich das zumindest im Kopf als meine Mutter davon erzählt welche Hunde sie so aus DDR Zeiten kannte ), und zu futtern gab's dann das was vom Menschen übrig blieb oder das was der Metzger über hatte. Ich hatte bspw mit meiner Mutter schon paar Mal das Thema dass sie meinte dass sie sich nicht dran erinnern kann dass die Hunde damals so krank gewesen wären wie heute. Ich meine dann jedes Mal : ,,Aber tierärztlich war der Stand ja auch ein anderer und viele Dinge die heute üblich sind waren es da ja auch nicht. ", und dann kommt als Antwort zurück: ,,Ja, stimmt.". Wie auch bspw Thema Zahnstein "kann mich nicht dran erinnern dass die Hunde das damals hatten", "stimmt ja denen hat man ja auch nicht ins Maul geguckt".

    Dee, als Welpe.
    Wir waren nachts auf einer Raststätte. Es war wirklich gar nix los, Dee war super entspannt. Das war ganz am Anfang, also da war sie so 9 Wochen alt. Wir haben sie ein paar Schritte auf einer Wiese, abseits, machen lassen, so zum letzten Pipi. Ich hab mich kurz zu den Jungs gedreht. Drehe mich wieder um, war Dee weg. Ich rufe meinem damaligen Freund zu, sag mal, wo ist die denn?? Er so, huuch, keine Ahnung... Ich bin kurz wirklich panisch geworden, musste das aber sofort wieder runterschlucken, sonst hätte ich sofort losgeheult. Aber so kurze Beine, wo sollte sie denn hin sein? Sie war doch ganz cool? Ich gehe so auf der Wiese hin und her, da sehe ich einen kleinen Schacht. Vielleicht 25-30cm im Durchmesser. Ohne Abdeckung. Ohgott mein Herz. Zum Glück nur so 50cm tief. Da saß sie drin und guckte unschuldig. Die muss da einfach reingefallen sein. Sagte kein Wort. Die wär da einfach sitzen geblieben. Typisch Dee. Noch heute: "wird schon richtig sein, ich wart mal ab, wann sie wiederkommt".
    Ich liebe diesen Hund abgöttisch, aber manchmal macht es mir Angst, wie duldsam sie bei manchen Sachen ist.
    -s-

    Das erinnert mich dran als ich damals Lilo kennen gelernt hab.

    Hab mich grad mit der Züchterin unterhalten und dann plötzlich ,,Huch, nurnoch ein Welpe da ??". Züchterin: ,,Die is jetzt nicht da rein gefallen oder ?"

    Da war irgendwo ein Abflussloch zur Zwingeranlage, daraus ertönte dann jämmerliches Welpengejaule. War nicht besonders tief, aber tief genug dass sie da nicht von alleine raus kam, und so begann erstmal ne kleine Rettungsmission. Weil das natürlich gestunken hat, ist die dann noch gleich in der Badewanne gelandet und wurde einshampooniert.

    Vollkommen logisch dass ich dann gesagt hab : ,,Wer so dermaßen tollpatschig ist, der passt zu mir!"

    Eine Woche später hab ich diesen Hund dann abgeholt.


    Und hab in ihrer Welpen- und Junghundezeit, und ab und an auch heute noch, immer wieder gewisse Schreckmomente.

    Einmal bspw war ich einkaufen, meine Mutter war mit ihr grad draußen und kam mir entgegen. Klein Welpen-Lilo freute sich so dermaßen dass sie sprang, die Leine wickelte sich um ein Vorderbein, sie fiel und krachte mit einem Bein voll auf Beton. Sie schrie und humpelte, ich dachte ,,Shit, hoffentlich hat die sich jetzt nicht das Bein gebrochen :fear:.", aber das besserte sich dann zum Glück.

    Dann musste sie als sie klein war unbedingt überall drauf hüpfen. Die hüpfte los, bevor sie nachgedacht hat, rutschte oh Wunder an der 2 Meter Mauer ab, fiel auf Beton. Leere daraus ? 0. Nochmal! Und nochmal! Und nochmal! Ich musste mich immer dran erinnern dass ich aufpassen muss wenn neben uns ne Mauer ist, egal wie hoch die ist. Manchmal hat sie auch angesetzt und fiel auf die Schnuut weil die Leine zu Ende war. Die ist manchmal wirklich schnell gewesen mit ihren Hüpfern.

    Ein andermal ist dann mal wirklich was passiert... Bruder kam zu Besuch, damals etwa 5 Monate junge Lilo freute sich so sehr dass sie wie ein Känguru durch die Wohnung sprang, und plötzlich schrieh sie wie am Spieß und verbiss sich vor Schmerz in ihrer Pfote. Die hat es allen Ernstes hinbekommen die linke Hinterpfote gegen eine Schrank-Ecke zu feuern. Damals natürlich sobald wie geht beim TA gewesen- bekamen Schonung angeordnet, is wahrscheinlich ne Verstauchung/Prellung, und selbst wenn es ein Bruch sein sollte wäre die Vorgehensweise die selbe. Weil das Recht rasch verheilt war ging ich davon aus dass es wahrscheinlich doch nur verstaucht war. Und später kam dann raus ( als sie immer wieder mal Probleme mit dieser Pfote hatte und ich das hab röntgen lassen als sie ohnehin in Narkose musste ) - die hat sich damals die Ecke genau in ein Gelenk gefeuert und ne Sesambeinfraktur zugezogen.


    Ein andermal ( das war irgendwann letztes Jahr ) hat sie sich gefühlt fast selbst umgebracht. Der Dalmatiner hat eine Taube gesehen, die Taube hat mitbekommen dass sie von einem Hund angepeilt wird, startete und flog direkt über Lilo hinweg. Die ist dann sofort nach oben gehüpft, hat einmal nen Salto gemacht und hat es irgendwie geschafft unverletzt zu landen.


    Meine Lehre daraus- nächstes Mal vielleicht doch nicht den Tollpatschigsten Welpen nehmen, das schont Nerven 😅

    Ich hatte bisher nie bei irgendeinem Hund sonderlich Befürchtungen dass die nicht auch auf sich selbst aufpassen können. Susi wusste bspw genau dass man auf keinen Fall von einer höheren Mauer springen sollte ( musste die deswegen immer runter heben oder soweit zurück gehen bis die niedrig war ), der Zwerg macht garnicht erst Anstalten irgendwo drauf zu wollen. Beim Dalmi müssen wir nur aufpassen dass er keinen Scheiß frisst... Aber Lilo würd ich auch zutrauen dass die einfach ausm Fenster springt oder von einer Brücke stürzt, wenn man nicht aufpasst. Die is so bescheuert, ihr trau ich es zu dass sie eines tragischen, selbst verschuldeten Unglücks sterben könnte, oder sich alternativ zumindest wieder etwas brechen. So denke ich mir : Wenigstens wars bisher nur die Pfote und nicht das Genick 😅😅 Die wird vor allem halt auch nicht von selbst vorsichtig weil siehe oben - Schmerzen kümmern die nicht. Die ist der Hund der auf die Fresse fliegt, sich evtl kurz schüttelt und dann den selben scheiß nochmal baut. Egal wie sehr man denkt dass das doch scheiße weh getan haben muss.

    Bei mir war es das eine Erlebnis als mir Susi damals abgehauen ist. Ich war mit ihr abseits auf einer Wiese und hab was geübt, weit und breit niemand zu sehen. Plötzlich hörte ich ,,Geh mal spielen !" Und sah wie ein kleiner Hund auf uns zulief. Susi bekam Angst und rannte panisch davon. Weil mir klar war dass sie nicht auf mich hören würde, bin ich ihr hinterher gelaufen ( die war nicht so schnell mit ihren kurzen Beinen, so dass es also durchaus möglich war sie zu erwischen). Als ich sie beinahe eingeholt hatte, ist sie in irgendeinem Grundstück verschwunden und dann war sie weg. Ich bin dann rufend dort herum gelaufen und habe sie nicht gefunden, mir ging der Arsch echt auf Grundeis. Ich bin dann durchs Dorf gelaufen und hab jeden dem ich begegnet bin gefragt ob er/sie einen Hund gesehen hat. Bin dann letztlich bei der Hauptstraße gelandet und dort haben mir zwei Bauarbeiter zugerufen dass sie diese Straße entlang lief. Ich hatte so Schiss dass die vors Auto gelaufen sein könnte... Und dann fand ich sie vor unserer Eingangstür, unversehrt, mich leicht genervt anschauend warum ich so lange gebraucht habe und dass ich ihr mal die Tür öffnen sollte.

    Vor diesem Ereignis hatte sie mehrere blöde Erfahrungen mit Hunden und war zeitweise richtig ängstlich. Ich hatte mit ihr soweit geübt dass es eigentlich kein Problem mehr war, und wähnt mich mit diesen Fortschritten und dem Gedanken dass ich ja weg vom Weg war und alles einsehen könne in Sicherheit, hatte auch jederzeit die Leine in der Hand um sie wieder anleinen zu können wenn was ist. Dass dann einfach jemand so blöd ist ohne zu fragen und ohne dass ich die überhaupt erst registriert hab, ihren Hund zu einem anderen zu schicken der dazu noch recht weit weg war, damit hab ich nicht gerechnet. Und diese Situation, dass plötzlich ein Hund auf uns zu rennt, hat dann offensichtlich wieder ihre Angst getriggert von der ich dachte wir hätten sie überwunden.


    Seitdem wäge ich nochmal mehr ab ob und wann ich einen Hund von der Leine lasse, weil ich dieses Gefühl wenn der Hund doch weg ist, niemals wieder haben möchte. Und ich bin so so froh dass damals nix passiert ist und sie zuhause gewartet hat.

    Weils mir grad einfällt und das zu dem Zitat irgendwie am ehesten als Ergänzung passt :

    Bei Netflix gibt's ne kleine Serie zum Schlafen. Da gibt's quasi in jeder Folge ein paar Infos und ab circa der Hälfte ne Einschlafübung zum nachmachen ( gut die hab ich immer übersprungen weil mich sowas immer nervt... Allgemein sind viele Dinge die angeblich beim einschlafen helfen sollen bei mir oft eher gegenteilig, bspw Einschlafmusik... Manche Beruhigt es, mich nervt es und hält mich davon ab dass ich runter fahren kan ).

    Waren schon paar interessante Dinge dabei.

    Bspw solls wohl so sein dass wenn man nur so halb schläft, man nicht halb weg dämmert in dem Sinne wie man sich das vorstellt, sondern nur eine Hirnhälfte einpennt und die Andere wach ist. Das soll so bei vielen Tieren beobachtet worden sein, bspw bei Enten, da sieht man es wohl dass da gern mal ein Auge offen bleibt und das andere geschlossen, damit quasi die äußeren Enten noch mitbekommen können sollte sich Gefahr nähern.

    Wenn man bspw Stress vom Tag mit ins Bett nimmt soll es so sein dass dieser Stress zu einer Art Kampf- oder Fluchtbereitschaft im Gehirn fühlt und man deswegen dann nicht schlafen kann, weshalb man diesen Stress vorher abbauen soll. Man soll auch drauf achten nur ins Bett zu gehen wenn man wirklich müde ist ( damit man sich quasi auch drauf konditionieren kann dass Bett = Ruhen ist ), und wenn man feststellt dass man nicht schlafen kann dann erzeugt der Gedanke daran dass man nicht schlafen kann auch wieder Stress der am einschlafen hindert. Man soll dann im Zweifel zwischendurch aufstehen, irgendwas anderes machen und sich dann wieder hin legen wenn es müde macht. Außerdem sollte man sich zeitlich möglichst so einpendeln wie für einen selbst die bestmögliche Uhr ist, weil jeder Mensch zu unterschiedlichen Zeiten und unterschiedlich viel Schlaf benötigt. Dem entsprechend sollen die Ursachen häufig entweder zu viel Stress am Tag/mangelnder Stressabbau vor dem Zubettgehen sein, oder dass man versucht gegen die innere Uhr zu schlafen.


    Das ganze korreliert halt nur in aller Regel mit dem üblichen Alltag.

    Ergo wirklich weiter geholfen hat mir die Serie bspw nicht. Fand manche Dinge ganz interessant, aber letztlich ist die Quintessenz daraus ja irgendwie dass der heutige menschliche Alltag quasi gegen die Natur sei, und deshalb Schlafprobleme recht normal seien. :zany_face:

    Ganz früher wars ja angeblich mal so dass das alles einzig und allein von Tag- und Nacht gesteuert wurde, als man da noch nicht mit Licht und dadurch entsprechenden Verwirrungen gehen halten konnte, weil Sonnenlicht hat da halt wach gemacht und Dunkelheit eben müde. Also, angeblich zumindest.

    Und sämtliche körperliche Ursachen bspw sind da natürlich gänzlich außen vor.

    Lilo geht halt nicht pfleglich mit ihren Sachen um, die schmeißt sich auch schonmal auf Schotter um sich zu wälzen zB.

    Ihre Geschirre haben immer mal paar kleine Macken/Franseln, lässt sich an sich easy mit nem Feuerzeug einschmelzen und dann is das Problem beseitigt.

    Bis auf die Stelle, da hab ich dann doch Bammel dass das durchreißt.

    Die Geschirre der Jungs haben da nix. Die tragen aber auch keine AnnyX mehr weil die doof in Zwischengrößen fallen.