Ich find den Hinweis jetzt nicht schlimm.
Erster Welpe, man ist aufgeregt, man weiß noch nicht was man konkret alles wirklich braucht und möchte bestens vorbereitet sein. Außerdem hilft Welpenkramshoppen irgendwie ganz gut um die Zeit bis zum Einzug erträglicher zu machen, denn is ja ganz aufregend.
Da sind dann schnell Dinge gekauft die man an sich nicht braucht.
Und sonst - sollte man zu wenig haben kann man ja nachträglich noch was nach kaufen.
Wichtig finde ich, dass man anfangs nicht zu hochpreisig kauft, sonst ärgert man sich hinterher wenn das kaputt geht oder eingesaut wird. Und Dinge die dem Hund passen müssen, sind sinnvoller nach Bedarf zu kaufen und nicht schon vorsorglich, weil man weiß ja noch nicht ob das dann passt.
Ansonsten unterscheidet sich manches auch nach Welpe. Der Zwerg hier hatte bspw Wickelunterlagen weil er es kannte dort drauf zu pullern. Steckdosensicherungen hatten wir bspw nie gebraucht, bis Dalmatiner Welpe ( der hätte nämlich sonst geguckt wonach diese Löcher in der Wand denn eigentlich schmecken ? ). Lilo bspw musste anfangs doppelt gesichert laufen weil Kulturschock zu groß, der Zwerg hatte weil Mini auch Tragetaschen ( schade nur passte er da irgendwann in keine mehr rein ). Gitter waren beim Dalmatiner sinnvoll, die anderen brauchten das nicht. Usw...
Was die aber alle brauchten, waren Zeug zum hinterher putzen, Zeug zum Spielen, Zeug das sie kaputt kauen dürfen, Geschirr, Halsband, Leine, Schleppleine, Näpfe, Schlafplatz, Kacktüten und Futter.
Oh und bevor ich das vergesse: ne Decke mit Geruch nach Heimat, Mutti und Geschwister.
Nen Tipp den ich auch ganz nett fand : Als wir den Dalmi letztes Jahr abgeholt hatten, hat die Züchterin geraten einfach mal mindestens eine Woche lang ein älteres T-Shirt zu tragen, damit man wenn man das alleine bleiben übt, etwas hinlegen kann das nach Besitzer riecht, dass er sich etwas weniger alleine fühlt. Wie groß der Unterschied da war weiß ich nicht, aber Decke mit Heimatgeruch nach dem großen Umzug is ja ohnehin ziemlich gängig.