Beiträge von Terri-Lis-07

    Mir sind die Infos die verfügbar sind halt oft nicht genug. Halsumfang und Gewicht sind ja recht wage, da steht dann bspw kein BU und auch keine Rückenlänge dabei.

    Hab aber auch gesehen dass die kleineren Multisportmodellgrößen eh grad nicht verfügbar sind, also hat Zeit xD

    Außer ich bestell das Rush. Da schreckt mich nur ab dass schon berichtet wurde dass das nicht so stabil sein soll. Und zumindest das Führgeschirr hat dem Bubi halt so gaaarnicht gepasst ( Problemzone war - entweder am Hals zu klein oder zu lang am Rücken, bei Lilo könnt ich mir die Chancen einfacher vorstellen ).

    Ein Furminator is ja dazu gedacht Lose Haare und Unterwolle auszubürsten, schneidet die Haare letztlich jedoch nur weil man mit ner scharfen, wenn auch gezahnten, Klinge übers/durchs Fell fährt. Taugt ergo nix außer dass es das Fell kaputt macht, weil schneidet.

    Ein Trimmmesser ist ein Hilfsmittel fürs auszupfen reifer Haare. Das fährt man nicht einfach durch ( sofern man nicht vor hat damit Unterwolle zu ziehen ), sondern es greift quasi die Haare nur. Messer heißen die Teile eigentlich nur weil die Form/Haptik an ein Messer erinnert. Is eben ein Griff mit nem Metallblatt dran. Aber wie bei im Grunde allem gilt - steht nicht ausdrücklich stumpf dran, isses scharf ;D Wir wollen die Haare ja entfernen und nicht schneiden ^^

    Gescheitelt wird das Fell beim Trimmen nicht, man bürstet damit ja nicht und man will ja nicht an die Haut. Man kann sich vom Prinzip quasi vorstellen dass das Haar verschieden zusammen gesetzt ist, aus Unterwolle, ganz jungem Deckhaar, fertigem Deckhaar und altem Deckhaar. Wenn da noch keine Routine drin ist, ist das noch halbwegs durcheinander, im Gegensatz zum fertigen Rolling Coat wo man sich da quasi als Ziel setzt dass die einzelnen Haaraltersstufen quasi nach Länge variieren. Sprich da hat man dann eine ganz frische unterste Schicht, eine mittlere Schicht, eine alte Schicht, und man trägt dann quasi immer nur die alte Schicht ab. Weil längeres Deckhaar kein ganz frisches Deckhaar sein kann, stellt man sich die Haare immer wieder auf und guckt dass man wirklich nur diese erwischt.

    Das kann bei einem Hund der noch nie getrimmt wurde, oder eben noch sehr jung ist, natürlich noch nicht so aussehen. Dem entsprechend kann es sein dass sehr viel Haar reif zum Trimmen ist, es kann aber auch sein dass da garnicht so viel da ist. Wie viel raus muss variiert letztlich nach Hund, und dann entwickelt sich natürlich grad bei sehr jungen Hunden das Fell erst noch. Manch Welpe hat mit wenigen Wochen schon gutes Trimmfell ( bspw Lilo, die war sehr früh schon gut trimmbar ) und manch anderer hat eben erstmal weicheres Welpenfell, wo sich das Rauhaar dann erst Schritt für Schritt durchzieht mit stetiger Pflege und Zeit ( ich glaub ich hab damals mal Bilder dazu hier eingestellt ). Dadurch kann es sowohl sein dass man nen Welpen bekommt den man recht zügig schon richtig Trimmen kann, als auch dass es da sinnvoller sein kann erstmal Partienweise zu Trimmen und sonst regelmäßig mit nem stumpfen Coat King durch zu fahren ( der nimmt auch schon wenige Haare mit, viele Züchter empfehlen es bspw auch gern erst ne Zeit lang nur regelmäßig mal mit Coat King durch und dann erst trimmen) um da quasi immer mal wieder ein kleines bisschen mit raus zu holen. Da kanns dann sein dass unter dem Welpenflausch, bzw nach jedem Welpenfluselhaar das da raus kommt, ein richtiges Rauhaar nachwächst. So war das bspw hier beim Zwerg. Muss so nicht sein, kann. Und um nochmal auf das Thema mit den Haaraltersvarianten und das Chaos das ein junger Hund da logischerweise noch hat zurück zu kommen- dadurch sehen die ersten Trimmungen gern noch, naja uneben aus, wenn man kurz nicht aufpasst. Da is vielleicht noch nicht alles trimmbar das später auch trimmbar wäre, oder eben es is schon sehr sehr viel trimmbar. Beim Zwerg war das ne Zeit lang n ziemliches durcheinander aus stellenweise Rau und stellenweise noch Welpenflausch, und Lilo sah aus wie ein gerupftes Entlein weil da super viel raus ging, an manchen Stellen büschelweise dann garnix, + eben ungünstige Farbe

    Bei den Russells gibt's halt prinzipiell ja auch noch ne Mischform aus Kurz- und Rauhaar, bzw das sog Broken Coat. Bei denen kann es ohnehin auch nochmal sein dass die nur bedingt trimmbar sind.

    Aber so easy wie Unterwolle ausbürsten gehen die Haare nicht raus. Ich würde es eher damit vergleichen wie wenn man mal nen kleinen Holzschieferspähnchen in der Haut hat und das raus zieht. Lässt sich insgesamt aber wahrscheinlich doof erklären. Das Prinzip von RH, bzw der Grund warum die normalerweise verhältnismäßig wenig haaren is im Grunde folgender : Bei "normalem" Fell bildet sich die Wurzel irgendwann zurück, die Stelle an der die Wurzel saß wird frei, eine neue Wurzel bildet sich und das Haar kann dann einfach aus der Haut fallen, wenn es nicht raus geschoben wird weils drunter schon neu wächst. Bei RH bleibt noch Wurzel über, und der Platz zum Neubilden des nächsten Haares bleibt besetzt, das kann also nicht mal eben so raus fallen, und wird auch nicht raus geschubst. Wobei auch natürlich gesagt ist dass es da auch einfach Schwankungen geben kann. Sprich das is jetzt so an sich das Bild wie man sich das ganze grob gesagt vorstellen kann, das bedeutet aber nicht dass ein RH nicht trotzdem haaren kann. Eben die Frage von wie so die Pflege ist, wie die Begebenheiten sind ( Stress wäre bspw sowas, da können auch meine mal bissl fusseln) , wie genau das so "nach Grundgedanke" abgeht. Aber es is halt nicht so dass man da bspw mit ner feuchten Hand drüber fährt und man hat Fusseln dran, oder dass man durchbürstet und da nennenswert was hängen bleibt, insbesondere Deckhaar.

    Unterwolle ausbürsten is halt Bürste fährt durch, loses Haar bleibt hängen. So funktioniert das mit RH halt nicht, da brauchts mehr "Grip", quasi den letzten kleinen Ruck der das Haar das eigentlich raus möchte aus seiner Lage befreit bekommt. Also leichter Zug sollte da meist schon drauf sein. Deshalb ziehen übrigens Coat Kings ( bzw Striegel dieser Art ) auch mal paar einzelne alte Deckhaar raus. Da sind ja die Zinken nebeneinander aufgereit, ausgerichtet isses an sich auf Lose Unterwolle. Sobald sich da Lose Wolle zwischen setzt, wird der Raum quasi recht eng, so kommt dann auf das Fell auf recht wenig Platz verhältnismäßig viel Zug. Genug um auch mal Lose Häärchen einzusammeln, nicht genug um wirklich am Fell zu ziehen. Ersetzt kein richtiges Trimmen, kann aber ne Unterstützung sein und einem etwas Arbeit abnehmen.


    Manchmal denk ich mir, wärs wahrscheinlich voll praktisch sowas irgendwie als Video zu erklären. Aber immer wenn ich auf die Idee komme denk ich mir : ,,Mist, dir fehlt ne 3. Hand."

    Wahrscheinlich als allererstes "wie schaffe ich es, dass der Gummi-Hund still hält". :grinning_squinting_face:
    Ich hab die Bouviers ja auch selber frisiert. Nicht schön, aber selten - für den Hausgebrauch reichte es. Allerdings wurden die ja geschoren / geschnitten.
    Woran erkenne ich, dass das Haar "reif" ist? Struppig ist sie jetzt ohne Ende. Aber rein mit bloßen Händen kann ich stellenweise Haare auszupfen, aber das ist (noch?) nicht flächendeckend.
    Oder sieht das mit Werkzeug gleich ganz anders aus? Ich habs noch nicht ausprobiert weil vorhin erst erhalten.
    Und werden Kopf und Beine auch getrimmt oder nur der Rumpf?

    Reifes Haar lässt sich daran erkennen dass es nicht mehr so eng anliegt. Was also struppig ausschaut ist meistens trimmbar. Ansonsten ist es ganz sinnvoll während man trimmt immer mal das Haar aufzustellen, altes Haar legt sich da nicht sofort wieder so eng an wie "frisches". Und man erkennt es natürlich auch daran dass es sich recht einfach zupfen lässt und es den Hund nicht nennenswer stört ( reife Haare sind ja totes Haar und die Wurzel nich mehr so fest die die von frischen Haaren, bei noch nich Reifen Haaren ist das verständlicherweis dann unangenehm ). Je nach Fell ist es auch nicht mehr so satt in der Farbe ( das wird besonders bei Rottönen schnell deutlich, aber gut bei weißem Fell natürlich nicht ^^ ), und dadurch dass es ja mehr Zeit hatte zum Wachsen isses auch länger.

    Es gibt verschiedene Anleitungen dazu, insbesondere wenn man noch nicht viel Erfahrung hat würde ich 1. unbedingt auf ein stumpfes Trimmmesser achten, und 2. immer drauf achten nur die längeren Haare zu zupfen ( sprich die Haare an den Spitzen/Längen packen, nicht am Ansatz, sonst nimmt man schnell zu viel weg und kloppt Löcher rein ). Bzgl der Zahnungen tun es oft ein feines und ein mittleres Trimmmesser, grobe Zahnungen machen an sich nur bei Hunden Sinn die wirklich dicken Drahtpelz haben, und das sind recht wenige.

    Man muss aber auch sagen dass es auch einfach Unterschiede gibt wie einfach die Haare raus gehen. Zum einen natürlich je nach Fell, da gibt's Hunde die sind recht easy zupfbar und Hunde bei denen es allgemein schwergängiger raus geht... Und zum Anderen gern auch je nach Stelle. Meistens gehen die Haare oben am Rücken bspw viel einfacher raus als bspw an den Flanken, den Oberschenkeln oder am Kopf. Für diese Stellen nutze ich bspw lieber meine Hände, ggf mit nem Einweghandschuh ( Trimmfingerlinge gehen auch ). Am einfachsten geht's oft am hinteren Rückenbereich, bei manchen Hunden kann es auch über den Schulterblättern einfacher sein.

    Welche Körperteilen trimmbar sind ist total unterschiedlich. Da gibt's auch Tendenzen nach Rasse, bspw sind Irish Terrier, Border oder Russells oft großflächiger trimmbar als bspw Schnauzer oder Westies. Sollten Kopf, Brust und Beine trimmbar sein, würde ich das auch überall trimmen, mit Ausnahme sehr sensibler Stellen wie bspw Bauch, Intimbereich und Schnauze. Bei manchen Hunden sind auch die Oberseiten der Ohren trimmbar, müsst man dann halt schauen. Ich fand die Russells die ich auf dem Tisch hatte tendenziell recht einfach zu trimmen. Die Haare gingen gut raus, man konnte gut erkennen was getrimmt werden sollte und was nicht, und wenn wo mal was nicht raus gehen sollte schaut das auch nicht so fleckig aus ( ich denk da bspw gern an Pfeffie Schnauzer, da is die Farbgebung ja total variabel und je nach Länge ist das unterschiedlich hell oder dunkel, das sieht dann schnell ungleichmäßig aus, wobei ich bei solchen Hunden ohnehin die Abstände kürzer halten würde, eben genau uA deshalb ).

    Für den Anfang würde ich mir erstmal ne kleine Fläche aussuchen ( die meisten fangen hinten an und arbeiten sich dann nach vorne ), da kann man dann schonmal nen Eindruck bekommen wie das fertig getrimmt ausschauen sollte und erkennt dann auch nochmal deutlicher was man noch vor sich hat. Bei den Russells hat man es bspw ganz gern mal dass untendrunter Punkte zu Vorschein kommen von denen man nicht wusste dass die existieren.

    Am einfachsten finde ich es wenn der Hund auf dem Tisch vor einem steht oder sitzt ( bzgl Rücken ) und seitlich wenn der Hund dann seitlich liegt. Mit einer Hand kann man weiter vorne die Haut etwas stramm halten, in der anderen hält man dann das Trimmmesser, kann sich nach Bedarf die Haare aufstellen und dann packen und zupfen. Wichtig übrigens bei den Messern neben Zahnung und Stumpfheit auch drauf zu achten dass man auch das Richtige nimmt für die Hand die bei einem stärker ist. Ist man Linkshänder, muss das auch ausdrücklich dabei stehen, alles andere ist für Rechtshänder ( bei Scheren übrigens ähnlich, wobei es da auch welche gibt die man beidhändig nutzen kann).

    Wenn man den Eindruck hat mit Messer geht nicht oder es liegt einem nicht, kann man alternativ wie gesagt auch die Finger nutzen oder nen Trimmstein nehmen.

    Es gibt immer Hunde bzw Körperteilen da geht das eine oder das andere besser. Also dort wo das Haar schlechter raus geht, es besonders lang ist oder wenn das Fell kein typisches Rauhaar ist ( bspw Spanielfell oder weil geschädigt durch die Maschine ) nutze ich lieber die Hände oder nen Stein, und für alles andere nutze ich lieber Trimmmesser. Und für alles was nicht ordentlich dick ist ( bspw Airedale, Scottish oder Westie sofern die mal ordentlichen Pelz haben ) feine bis mittlere Zahnung. Klassisches Beispiel für feine Zahnung denk ich bspw an RH Dackel, als Beispiel für mittlere Zahnung denk ich bspw an Irish, da liegen die Russells je nach Fell quasi dazwischen was die Dicke der Haare betrifft.

    Weils mir zu dem Thema grad einfällt:

    Wie nervig sind eure Hunde eigentlich morgens oder wenn sie sonst länger nicht mehr waren und raus müssen?

    Also bei Susi war es so : Die hat deutlich gemacht dass sie muss, und wenn man das verpennt hat hat die einfach gesagt ,,Pech gehabt, mach ich halt rein !"

    Die Jungs signalisieren deutlich dass sie müssen, indem sie sich Richtung Tür begeben. Nur spät abends kann es mal sein dass die sich denken : ,,Muss das jetzt wirklich sein ? Guckt mal auf die Uhr ? Schlafenszeit ! Hello? :ugly:" Wenn man sich aber umzieht kommen die dann schon noch.


    Lilo ist da... anders. Egal wie dringend die muss, sie macht keine Anstalten. Außer es ist wirklich Alarmstufe braun ( meist wenn Dünnpfiff oä, dann muss man gleich mit ihr raus weil wenn sie Theater macht dann ist es wirklich wirklich wirklich suuuuper dringend... Außer sie blieb alleine und man kommt wieder, das is was anderes). Ansonsten ist sie der Hund der morgens wenn man aufsteht nicht nervt weil sie muss, sondern weil das bedeutet dass der Napf bald endlich wieder gefüllt wird und man essen möchte. Als Wecker ist die auch absolut nicht zu gebrauchen. Von den anderen Hunden kenne ich das, dass die nach ner gewissen Zeit nerven weil Aufstehzeit = Pipi Zeit. Nicht Lilo... Die pennt einfach exakt so lange wie der Mensch pennt. Ist ganz praktisch wenn ich bspw krank bin oder Migräne habe, die legt sich dann einfach hin und schläft bis ich wieder fitter bin. Ausschlafen insgesamt üüüüberhaupt kein Problem... Wach werde ich wg ihr nur wenn es ihr im Bauch rum geht oder sie kotzen muss. Ansonsten hat die da bzgl ihres Geschäfts absolut so dermaßen garkeine Eile. Auch nicht wenn ich mich schon umziehe. Die bleibt so lange liegen bis ich erst bei Schuhe anziehen oder Leine holen bin. Also wenn jemand glaubt dass ein Hund sich doch melden würde wenn er muss... Weit gefehlt bei diesem Hund. Die anderen sind hingegen normal geraten :ka:

    Ich bin etwas bei Fundis eskaliert und hab Halsbänder für die Jungs bestellt. Bin da schon länger drum rum geschlichen weil die so krass reduziert sind, hab mich aber immer dagegen entschieden weil die Optisch eiigentlich nicht wirklich meins sind. Dann kam ich auf die glorreiche Idee und hab Fotos gegoogled wie das an Hunden aussieht und dachte mir dann : ,,Hey das schaut eigentlich garnicht so schlecht aus!"

    Deshalb 2 x Jaquard, 1 x Rubber und 4 x Pearl für den Zwerg, plus 1 Pearl und ein Rubber für den Dalmi. Müssen dann nurnoch passen.