Beiträge von Terri-Lis-07

    Bei mir war es das eine Erlebnis als mir Susi damals abgehauen ist. Ich war mit ihr abseits auf einer Wiese und hab was geübt, weit und breit niemand zu sehen. Plötzlich hörte ich ,,Geh mal spielen !" Und sah wie ein kleiner Hund auf uns zulief. Susi bekam Angst und rannte panisch davon. Weil mir klar war dass sie nicht auf mich hören würde, bin ich ihr hinterher gelaufen ( die war nicht so schnell mit ihren kurzen Beinen, so dass es also durchaus möglich war sie zu erwischen). Als ich sie beinahe eingeholt hatte, ist sie in irgendeinem Grundstück verschwunden und dann war sie weg. Ich bin dann rufend dort herum gelaufen und habe sie nicht gefunden, mir ging der Arsch echt auf Grundeis. Ich bin dann durchs Dorf gelaufen und hab jeden dem ich begegnet bin gefragt ob er/sie einen Hund gesehen hat. Bin dann letztlich bei der Hauptstraße gelandet und dort haben mir zwei Bauarbeiter zugerufen dass sie diese Straße entlang lief. Ich hatte so Schiss dass die vors Auto gelaufen sein könnte... Und dann fand ich sie vor unserer Eingangstür, unversehrt, mich leicht genervt anschauend warum ich so lange gebraucht habe und dass ich ihr mal die Tür öffnen sollte.

    Vor diesem Ereignis hatte sie mehrere blöde Erfahrungen mit Hunden und war zeitweise richtig ängstlich. Ich hatte mit ihr soweit geübt dass es eigentlich kein Problem mehr war, und wähnt mich mit diesen Fortschritten und dem Gedanken dass ich ja weg vom Weg war und alles einsehen könne in Sicherheit, hatte auch jederzeit die Leine in der Hand um sie wieder anleinen zu können wenn was ist. Dass dann einfach jemand so blöd ist ohne zu fragen und ohne dass ich die überhaupt erst registriert hab, ihren Hund zu einem anderen zu schicken der dazu noch recht weit weg war, damit hab ich nicht gerechnet. Und diese Situation, dass plötzlich ein Hund auf uns zu rennt, hat dann offensichtlich wieder ihre Angst getriggert von der ich dachte wir hätten sie überwunden.


    Seitdem wäge ich nochmal mehr ab ob und wann ich einen Hund von der Leine lasse, weil ich dieses Gefühl wenn der Hund doch weg ist, niemals wieder haben möchte. Und ich bin so so froh dass damals nix passiert ist und sie zuhause gewartet hat.

    Weils mir grad einfällt und das zu dem Zitat irgendwie am ehesten als Ergänzung passt :

    Bei Netflix gibt's ne kleine Serie zum Schlafen. Da gibt's quasi in jeder Folge ein paar Infos und ab circa der Hälfte ne Einschlafübung zum nachmachen ( gut die hab ich immer übersprungen weil mich sowas immer nervt... Allgemein sind viele Dinge die angeblich beim einschlafen helfen sollen bei mir oft eher gegenteilig, bspw Einschlafmusik... Manche Beruhigt es, mich nervt es und hält mich davon ab dass ich runter fahren kan ).

    Waren schon paar interessante Dinge dabei.

    Bspw solls wohl so sein dass wenn man nur so halb schläft, man nicht halb weg dämmert in dem Sinne wie man sich das vorstellt, sondern nur eine Hirnhälfte einpennt und die Andere wach ist. Das soll so bei vielen Tieren beobachtet worden sein, bspw bei Enten, da sieht man es wohl dass da gern mal ein Auge offen bleibt und das andere geschlossen, damit quasi die äußeren Enten noch mitbekommen können sollte sich Gefahr nähern.

    Wenn man bspw Stress vom Tag mit ins Bett nimmt soll es so sein dass dieser Stress zu einer Art Kampf- oder Fluchtbereitschaft im Gehirn fühlt und man deswegen dann nicht schlafen kann, weshalb man diesen Stress vorher abbauen soll. Man soll auch drauf achten nur ins Bett zu gehen wenn man wirklich müde ist ( damit man sich quasi auch drauf konditionieren kann dass Bett = Ruhen ist ), und wenn man feststellt dass man nicht schlafen kann dann erzeugt der Gedanke daran dass man nicht schlafen kann auch wieder Stress der am einschlafen hindert. Man soll dann im Zweifel zwischendurch aufstehen, irgendwas anderes machen und sich dann wieder hin legen wenn es müde macht. Außerdem sollte man sich zeitlich möglichst so einpendeln wie für einen selbst die bestmögliche Uhr ist, weil jeder Mensch zu unterschiedlichen Zeiten und unterschiedlich viel Schlaf benötigt. Dem entsprechend sollen die Ursachen häufig entweder zu viel Stress am Tag/mangelnder Stressabbau vor dem Zubettgehen sein, oder dass man versucht gegen die innere Uhr zu schlafen.


    Das ganze korreliert halt nur in aller Regel mit dem üblichen Alltag.

    Ergo wirklich weiter geholfen hat mir die Serie bspw nicht. Fand manche Dinge ganz interessant, aber letztlich ist die Quintessenz daraus ja irgendwie dass der heutige menschliche Alltag quasi gegen die Natur sei, und deshalb Schlafprobleme recht normal seien. :zany_face:

    Ganz früher wars ja angeblich mal so dass das alles einzig und allein von Tag- und Nacht gesteuert wurde, als man da noch nicht mit Licht und dadurch entsprechenden Verwirrungen gehen halten konnte, weil Sonnenlicht hat da halt wach gemacht und Dunkelheit eben müde. Also, angeblich zumindest.

    Und sämtliche körperliche Ursachen bspw sind da natürlich gänzlich außen vor.

    Lilo geht halt nicht pfleglich mit ihren Sachen um, die schmeißt sich auch schonmal auf Schotter um sich zu wälzen zB.

    Ihre Geschirre haben immer mal paar kleine Macken/Franseln, lässt sich an sich easy mit nem Feuerzeug einschmelzen und dann is das Problem beseitigt.

    Bis auf die Stelle, da hab ich dann doch Bammel dass das durchreißt.

    Die Geschirre der Jungs haben da nix. Die tragen aber auch keine AnnyX mehr weil die doof in Zwischengrößen fallen.

    Ich würd mich wahrscheinlich bei den gemäßigten Terriern umschauen. Ob der allerdings für die entsprechende Arbeit taugt ist wahrscheinlich zu nem großen Teil auch individuell ( das gilt mAn für die meisten Rassen ).


    "Noch aussehen wie ein Hund" dürfte dann Ansichtssache sein. Mich wundert da tatsächlich dass ein Pudel in Frage käme, ein Malteser aber nicht. Viele Menschen die das im Kopf haben sind geneigt dazu beide Rassen in die selbe Ecke zu stellen :tropf:


    Ansonsten sind da find recht wenig Eigenschaften gelistet auf die man eingehen könnte.

    Is ja eigentlich nur nicht haarend ( ergo rauhaar, lockig oder LH ohne Unterwolle), unter 40 cm SH und offen genug mit Menschen um als Besuchshund arbeiten zu können. Aber gibt's noch andere Dinge die man sich gern wünscht oder gern nicht hätte ?

    Zu welchem Arzt geht man, wenn man einfach nie durchschläft, ohne inkontinente Hunde oder Kinder zu haben?

    Ich hab jetzt so ein Melatoninspray, das hat in der ersten Nacht megagut gewirkt, und heute, zweite Nacht, bin ich wieder seit 2:15 Uhr glockenhell wach….

    Bei mir : Psychiater


    Eiigentlich wäre es auf kurz oder lang vielleicht auch nicht so doof wegen sowas mal beim Schlaflabor vorstellig zu werden, aber weiiiiß ja nicht.

    Mein 14 Monate alter Rüde reagiert seit zwei Monaten sehr heftig wenn ich meine Tage habe. Er ist total ruhelos, rennt mir im Haus hinterher (macht er sonst nicht).

    Ist das normal in dem Alter? :tropf:

    Susi hat sowas nie interessiert, den Zwerg interessiert das auch nicht.

    Der Dalmi kann dann schon nerven, is aber gut regelbar wenn man den dann kurz weg schickt. Ist bei ihm nicht mehr als dass er geneigt ist schnuffeln zu wollen was das ist. Äh ja, Junge bisschen Distanz bitte.

    Lilo reagiert hier am heftigsten drauf, in der Form dass sie dann dazu geneigt ist mehr aufpassen zu wollen. Wenn sie also mal wieder ne gereiztere Phase hat, kanns also auch an mir liegen. Man muss dazu aber sagen dass die ohnehin sehr sensibel ist bei sowas. Auch wenn ich bspw anders laufe als sonst, oder bzgl Stimmungen... Der entgeht da gefühlt nix und sie reagiert da auf die ein oder andere Art drauf. Die anderen Hunde sind da nicht so extrem.

    Aber irgendwie isses schon lustig dass wir phasenweise beide leichter gereizt sind, nur wegen meiner Hormone :zany_face:

    ich hatte gerade einen typischen Abendgassi hinter mit: Routinegang, rd 60 Min., perfekt gehorsamer Hund, keine Leineziehen, guten (Um)orientierung an mir, lief meist freiwillig locker und entspannt neben mit.

    Dein Hund geht eine Stunde lang ohne an der Leine zu ziehen neben dir? Ich glaube, das könnte mein bald Dreijähriger nicht. Und deine ist erst 11 Monate. Also das ist ja eh super.

    Ich glaube manchmal ist das auch mit Typ-abhängig.

    Der Zwerg hier bspw, der war schon sehr früh recht easy leinenführig. Auf den größeren Runden hab ich mich da immer wieder gefragt warum ich überhaupt Schlepp- und Flexi habe, der gondelt früher oder später einfach neben einem her. Der geht im Wald bspw nicht groß schnüffeln, der hat kein Bedürfnis sonderlich weit vor zu laufen, der latscht halt nur entspannt mit einem mit. Find das manchmal irgendwie komisch, das is so ungewohnt dass er da so desinteressiert ist und die Leine förmlich Deko und ne lange Leine nichtmal wirklich rentabel ist ( Freilauf hat er nur deshalb keinen weil wir Sorge haben dass er ängstlich reagiert sollte mal ein Fremdhund auf uns zu laufen, aber ich glaube tatsächlich dass das der erste Hund hier ist bei dem das eh keinen wirklichen Mehrwert hat, weil er einfach keine Anstalte zeigt dass er es nutzen würde ), aber so isser halt.

    Lilos Leinenführigkeit war in dem Alter katastrophal, weil die auf total viele Außenreize angesprungen ist. Auch des Dalmis Leinenführigkeit könnte besser sein, aber der läuft halt auch überwiegend frei oder an der 8 Meter Flexi. Er kann durchaus ganz ok an der Leine laufen, aber es is für ihn auch recht anstrengend das länger durchzuhalten mangels Gewohnheit und weil eben noch sehr jung in der Birne ( gut, darf man mit 15 Monaten auch sein ).

    Bei mir kam das Thema letztes Jahr ja in den Kopf, als über Wochen unklar war wie die Sache ausgeht. Ich glaube vorher war ich nie so intensiv bei dem Gedanken "was wenn, ich mich bald mit dem Thema Nachfolger auseinandersetzen muss ?", und ich wollte daran auch nicht denken, aber weil ich ja ne Zeit nicht wusste obs gut ausgeht hat mir das irgendwie auch so blöd es klingt geholfen für alle Möglichkeiten nen Plan zu haben.

    So oder so, sollte der Nachfolger hier aber auch tatsächlich nachfolgend erst einziehen, denn ich will nicht dass es "unserer" Zeit irgendwie im Weg steht. Außerdem- weil es ja eigentlich um alte Hunde geht- möchte ich eigentlich nicht mehr Senior + Welpe haben, weil mir als Lilo damals eingezogen ist und Susi noch da war aufgefallen ist wie verschieden die Bedürfnisse so sind und mir mit jedem Welpen aufgefallen ist wie viel Raum das einnimmt. Das sind alles Kapazitäten die ich in der letzten Zeit des Lebens nicht teilen möchte, und ich möchte mich da auch nicht aufteilen. Ich möchte die Zeit mit dem Althund intensiv nutzen, und ich möchte mich voll und ganz auf das neue Leben einstellen.

    Interessant fand ich da aber schon wie klar einem werden kann was der nächste für ein Hund sein soll. Nach Susis Tod damals brauchten wir nicht lange überlegen was der Nachfolger für ein Hund sein wird. Und als ich dran dachte, was wäre wenn das Thema Nachfolger bei mir schneller präsent werden sollte als uns lieb ist, war mir auch klar wonach ich gucken würde sollte das schlimmste eintreten. Nun kann das in einigen Jahren nochmal anders ausschauen, je nachdem wie die Umstände dann sind, aber ich glaube nicht dass der nächste Hund ein Schnauzer werden wird. Zumindest nicht direkt nachdem sie nicht mehr wäre, ich glaube das könnt ich emotional dann nicht.


    Wenn noch ein Hund zu Lebzeiten, dann bevor der vorhandene Hund alt ist. Das kann ja je nach Hund ein unterschiedliches Alter sein, und auch je nach nächstem Hund kann die Spanne da ja auch nochmal anders sein. Macht halt auch nen Unterschied ob der Nächste mit einem Jahr schon recht erwachsen wirkt, oder man davon erst sprechen kann wenn er 3 ist, und auch nochmal ob der vorhandene Hund schon mit 10 alt wirkt oder erst mit 13. Dann natürlich auch wie fit der insgesamt ist, ect.

    Sicherlich ist eine der größten Faktoren auch wie der vorhandene Hund mit nem Neuling klar kommen würde. Da kann ich mir bei Lilo beide Szenarien vorstellen - dass die drauf verzichten könnte, als auch dass sie es cool finden könnte nochmal nen Welpen miterziehen zu dürfen. Ich denke auch wäre nur Lilo da, würd ich mir auch nochmal überlegen ob da irgendwann noch ein Hund dazu kommen sollte, aber so sind es ja erstmal genug Hunde in meinem Leben und ich denke noch einer würde nicht rein passen ( außer evtl ich würd noch nen Zwergschnauzer wollen, aber da haben wir ja schon einen un es wäre trotzde insbesonder finanziell ne Mehrbelastung die nich zu verachten ist ^^ ).

    Ist eben auch das Ding, wenn ich an die aktuelle Lebenssituation denke, daran wie die in einigen Jahren sein könnte, und daran wie meine Pläne hinsichtlich des nächsten Hundes sind, dann kommt das alles zusammen auch nicht auf einen Nenner. Ich bin zufrieden mit den derzeitigen Hunden in meinem Leben und hoffe mal dass das Thema nächster Hund noch gaaaanz lange dauert. ^-^