Beiträge von Terri-Lis-07

    Dee, als Welpe.
    Wir waren nachts auf einer Raststätte. Es war wirklich gar nix los, Dee war super entspannt. Das war ganz am Anfang, also da war sie so 9 Wochen alt. Wir haben sie ein paar Schritte auf einer Wiese, abseits, machen lassen, so zum letzten Pipi. Ich hab mich kurz zu den Jungs gedreht. Drehe mich wieder um, war Dee weg. Ich rufe meinem damaligen Freund zu, sag mal, wo ist die denn?? Er so, huuch, keine Ahnung... Ich bin kurz wirklich panisch geworden, musste das aber sofort wieder runterschlucken, sonst hätte ich sofort losgeheult. Aber so kurze Beine, wo sollte sie denn hin sein? Sie war doch ganz cool? Ich gehe so auf der Wiese hin und her, da sehe ich einen kleinen Schacht. Vielleicht 25-30cm im Durchmesser. Ohne Abdeckung. Ohgott mein Herz. Zum Glück nur so 50cm tief. Da saß sie drin und guckte unschuldig. Die muss da einfach reingefallen sein. Sagte kein Wort. Die wär da einfach sitzen geblieben. Typisch Dee. Noch heute: "wird schon richtig sein, ich wart mal ab, wann sie wiederkommt".
    Ich liebe diesen Hund abgöttisch, aber manchmal macht es mir Angst, wie duldsam sie bei manchen Sachen ist.
    -s-

    Das erinnert mich dran als ich damals Lilo kennen gelernt hab.

    Hab mich grad mit der Züchterin unterhalten und dann plötzlich ,,Huch, nurnoch ein Welpe da ??". Züchterin: ,,Die is jetzt nicht da rein gefallen oder ?"

    Da war irgendwo ein Abflussloch zur Zwingeranlage, daraus ertönte dann jämmerliches Welpengejaule. War nicht besonders tief, aber tief genug dass sie da nicht von alleine raus kam, und so begann erstmal ne kleine Rettungsmission. Weil das natürlich gestunken hat, ist die dann noch gleich in der Badewanne gelandet und wurde einshampooniert.

    Vollkommen logisch dass ich dann gesagt hab : ,,Wer so dermaßen tollpatschig ist, der passt zu mir!"

    Eine Woche später hab ich diesen Hund dann abgeholt.


    Und hab in ihrer Welpen- und Junghundezeit, und ab und an auch heute noch, immer wieder gewisse Schreckmomente.

    Einmal bspw war ich einkaufen, meine Mutter war mit ihr grad draußen und kam mir entgegen. Klein Welpen-Lilo freute sich so dermaßen dass sie sprang, die Leine wickelte sich um ein Vorderbein, sie fiel und krachte mit einem Bein voll auf Beton. Sie schrie und humpelte, ich dachte ,,Shit, hoffentlich hat die sich jetzt nicht das Bein gebrochen :fear:.", aber das besserte sich dann zum Glück.

    Dann musste sie als sie klein war unbedingt überall drauf hüpfen. Die hüpfte los, bevor sie nachgedacht hat, rutschte oh Wunder an der 2 Meter Mauer ab, fiel auf Beton. Leere daraus ? 0. Nochmal! Und nochmal! Und nochmal! Ich musste mich immer dran erinnern dass ich aufpassen muss wenn neben uns ne Mauer ist, egal wie hoch die ist. Manchmal hat sie auch angesetzt und fiel auf die Schnuut weil die Leine zu Ende war. Die ist manchmal wirklich schnell gewesen mit ihren Hüpfern.

    Ein andermal ist dann mal wirklich was passiert... Bruder kam zu Besuch, damals etwa 5 Monate junge Lilo freute sich so sehr dass sie wie ein Känguru durch die Wohnung sprang, und plötzlich schrieh sie wie am Spieß und verbiss sich vor Schmerz in ihrer Pfote. Die hat es allen Ernstes hinbekommen die linke Hinterpfote gegen eine Schrank-Ecke zu feuern. Damals natürlich sobald wie geht beim TA gewesen- bekamen Schonung angeordnet, is wahrscheinlich ne Verstauchung/Prellung, und selbst wenn es ein Bruch sein sollte wäre die Vorgehensweise die selbe. Weil das Recht rasch verheilt war ging ich davon aus dass es wahrscheinlich doch nur verstaucht war. Und später kam dann raus ( als sie immer wieder mal Probleme mit dieser Pfote hatte und ich das hab röntgen lassen als sie ohnehin in Narkose musste ) - die hat sich damals die Ecke genau in ein Gelenk gefeuert und ne Sesambeinfraktur zugezogen.


    Ein andermal ( das war irgendwann letztes Jahr ) hat sie sich gefühlt fast selbst umgebracht. Der Dalmatiner hat eine Taube gesehen, die Taube hat mitbekommen dass sie von einem Hund angepeilt wird, startete und flog direkt über Lilo hinweg. Die ist dann sofort nach oben gehüpft, hat einmal nen Salto gemacht und hat es irgendwie geschafft unverletzt zu landen.


    Meine Lehre daraus- nächstes Mal vielleicht doch nicht den Tollpatschigsten Welpen nehmen, das schont Nerven 😅

    Ich hatte bisher nie bei irgendeinem Hund sonderlich Befürchtungen dass die nicht auch auf sich selbst aufpassen können. Susi wusste bspw genau dass man auf keinen Fall von einer höheren Mauer springen sollte ( musste die deswegen immer runter heben oder soweit zurück gehen bis die niedrig war ), der Zwerg macht garnicht erst Anstalten irgendwo drauf zu wollen. Beim Dalmi müssen wir nur aufpassen dass er keinen Scheiß frisst... Aber Lilo würd ich auch zutrauen dass die einfach ausm Fenster springt oder von einer Brücke stürzt, wenn man nicht aufpasst. Die is so bescheuert, ihr trau ich es zu dass sie eines tragischen, selbst verschuldeten Unglücks sterben könnte, oder sich alternativ zumindest wieder etwas brechen. So denke ich mir : Wenigstens wars bisher nur die Pfote und nicht das Genick 😅😅 Die wird vor allem halt auch nicht von selbst vorsichtig weil siehe oben - Schmerzen kümmern die nicht. Die ist der Hund der auf die Fresse fliegt, sich evtl kurz schüttelt und dann den selben scheiß nochmal baut. Egal wie sehr man denkt dass das doch scheiße weh getan haben muss.

    Bei mir war es das eine Erlebnis als mir Susi damals abgehauen ist. Ich war mit ihr abseits auf einer Wiese und hab was geübt, weit und breit niemand zu sehen. Plötzlich hörte ich ,,Geh mal spielen !" Und sah wie ein kleiner Hund auf uns zulief. Susi bekam Angst und rannte panisch davon. Weil mir klar war dass sie nicht auf mich hören würde, bin ich ihr hinterher gelaufen ( die war nicht so schnell mit ihren kurzen Beinen, so dass es also durchaus möglich war sie zu erwischen). Als ich sie beinahe eingeholt hatte, ist sie in irgendeinem Grundstück verschwunden und dann war sie weg. Ich bin dann rufend dort herum gelaufen und habe sie nicht gefunden, mir ging der Arsch echt auf Grundeis. Ich bin dann durchs Dorf gelaufen und hab jeden dem ich begegnet bin gefragt ob er/sie einen Hund gesehen hat. Bin dann letztlich bei der Hauptstraße gelandet und dort haben mir zwei Bauarbeiter zugerufen dass sie diese Straße entlang lief. Ich hatte so Schiss dass die vors Auto gelaufen sein könnte... Und dann fand ich sie vor unserer Eingangstür, unversehrt, mich leicht genervt anschauend warum ich so lange gebraucht habe und dass ich ihr mal die Tür öffnen sollte.

    Vor diesem Ereignis hatte sie mehrere blöde Erfahrungen mit Hunden und war zeitweise richtig ängstlich. Ich hatte mit ihr soweit geübt dass es eigentlich kein Problem mehr war, und wähnt mich mit diesen Fortschritten und dem Gedanken dass ich ja weg vom Weg war und alles einsehen könne in Sicherheit, hatte auch jederzeit die Leine in der Hand um sie wieder anleinen zu können wenn was ist. Dass dann einfach jemand so blöd ist ohne zu fragen und ohne dass ich die überhaupt erst registriert hab, ihren Hund zu einem anderen zu schicken der dazu noch recht weit weg war, damit hab ich nicht gerechnet. Und diese Situation, dass plötzlich ein Hund auf uns zu rennt, hat dann offensichtlich wieder ihre Angst getriggert von der ich dachte wir hätten sie überwunden.


    Seitdem wäge ich nochmal mehr ab ob und wann ich einen Hund von der Leine lasse, weil ich dieses Gefühl wenn der Hund doch weg ist, niemals wieder haben möchte. Und ich bin so so froh dass damals nix passiert ist und sie zuhause gewartet hat.

    Weils mir grad einfällt und das zu dem Zitat irgendwie am ehesten als Ergänzung passt :

    Bei Netflix gibt's ne kleine Serie zum Schlafen. Da gibt's quasi in jeder Folge ein paar Infos und ab circa der Hälfte ne Einschlafübung zum nachmachen ( gut die hab ich immer übersprungen weil mich sowas immer nervt... Allgemein sind viele Dinge die angeblich beim einschlafen helfen sollen bei mir oft eher gegenteilig, bspw Einschlafmusik... Manche Beruhigt es, mich nervt es und hält mich davon ab dass ich runter fahren kan ).

    Waren schon paar interessante Dinge dabei.

    Bspw solls wohl so sein dass wenn man nur so halb schläft, man nicht halb weg dämmert in dem Sinne wie man sich das vorstellt, sondern nur eine Hirnhälfte einpennt und die Andere wach ist. Das soll so bei vielen Tieren beobachtet worden sein, bspw bei Enten, da sieht man es wohl dass da gern mal ein Auge offen bleibt und das andere geschlossen, damit quasi die äußeren Enten noch mitbekommen können sollte sich Gefahr nähern.

    Wenn man bspw Stress vom Tag mit ins Bett nimmt soll es so sein dass dieser Stress zu einer Art Kampf- oder Fluchtbereitschaft im Gehirn fühlt und man deswegen dann nicht schlafen kann, weshalb man diesen Stress vorher abbauen soll. Man soll auch drauf achten nur ins Bett zu gehen wenn man wirklich müde ist ( damit man sich quasi auch drauf konditionieren kann dass Bett = Ruhen ist ), und wenn man feststellt dass man nicht schlafen kann dann erzeugt der Gedanke daran dass man nicht schlafen kann auch wieder Stress der am einschlafen hindert. Man soll dann im Zweifel zwischendurch aufstehen, irgendwas anderes machen und sich dann wieder hin legen wenn es müde macht. Außerdem sollte man sich zeitlich möglichst so einpendeln wie für einen selbst die bestmögliche Uhr ist, weil jeder Mensch zu unterschiedlichen Zeiten und unterschiedlich viel Schlaf benötigt. Dem entsprechend sollen die Ursachen häufig entweder zu viel Stress am Tag/mangelnder Stressabbau vor dem Zubettgehen sein, oder dass man versucht gegen die innere Uhr zu schlafen.


    Das ganze korreliert halt nur in aller Regel mit dem üblichen Alltag.

    Ergo wirklich weiter geholfen hat mir die Serie bspw nicht. Fand manche Dinge ganz interessant, aber letztlich ist die Quintessenz daraus ja irgendwie dass der heutige menschliche Alltag quasi gegen die Natur sei, und deshalb Schlafprobleme recht normal seien. :zany_face:

    Ganz früher wars ja angeblich mal so dass das alles einzig und allein von Tag- und Nacht gesteuert wurde, als man da noch nicht mit Licht und dadurch entsprechenden Verwirrungen gehen halten konnte, weil Sonnenlicht hat da halt wach gemacht und Dunkelheit eben müde. Also, angeblich zumindest.

    Und sämtliche körperliche Ursachen bspw sind da natürlich gänzlich außen vor.

    Lilo geht halt nicht pfleglich mit ihren Sachen um, die schmeißt sich auch schonmal auf Schotter um sich zu wälzen zB.

    Ihre Geschirre haben immer mal paar kleine Macken/Franseln, lässt sich an sich easy mit nem Feuerzeug einschmelzen und dann is das Problem beseitigt.

    Bis auf die Stelle, da hab ich dann doch Bammel dass das durchreißt.

    Die Geschirre der Jungs haben da nix. Die tragen aber auch keine AnnyX mehr weil die doof in Zwischengrößen fallen.

    Ich würd mich wahrscheinlich bei den gemäßigten Terriern umschauen. Ob der allerdings für die entsprechende Arbeit taugt ist wahrscheinlich zu nem großen Teil auch individuell ( das gilt mAn für die meisten Rassen ).


    "Noch aussehen wie ein Hund" dürfte dann Ansichtssache sein. Mich wundert da tatsächlich dass ein Pudel in Frage käme, ein Malteser aber nicht. Viele Menschen die das im Kopf haben sind geneigt dazu beide Rassen in die selbe Ecke zu stellen :tropf:


    Ansonsten sind da find recht wenig Eigenschaften gelistet auf die man eingehen könnte.

    Is ja eigentlich nur nicht haarend ( ergo rauhaar, lockig oder LH ohne Unterwolle), unter 40 cm SH und offen genug mit Menschen um als Besuchshund arbeiten zu können. Aber gibt's noch andere Dinge die man sich gern wünscht oder gern nicht hätte ?

    Zu welchem Arzt geht man, wenn man einfach nie durchschläft, ohne inkontinente Hunde oder Kinder zu haben?

    Ich hab jetzt so ein Melatoninspray, das hat in der ersten Nacht megagut gewirkt, und heute, zweite Nacht, bin ich wieder seit 2:15 Uhr glockenhell wach….

    Bei mir : Psychiater


    Eiigentlich wäre es auf kurz oder lang vielleicht auch nicht so doof wegen sowas mal beim Schlaflabor vorstellig zu werden, aber weiiiiß ja nicht.

    Mein 14 Monate alter Rüde reagiert seit zwei Monaten sehr heftig wenn ich meine Tage habe. Er ist total ruhelos, rennt mir im Haus hinterher (macht er sonst nicht).

    Ist das normal in dem Alter? :tropf:

    Susi hat sowas nie interessiert, den Zwerg interessiert das auch nicht.

    Der Dalmi kann dann schon nerven, is aber gut regelbar wenn man den dann kurz weg schickt. Ist bei ihm nicht mehr als dass er geneigt ist schnuffeln zu wollen was das ist. Äh ja, Junge bisschen Distanz bitte.

    Lilo reagiert hier am heftigsten drauf, in der Form dass sie dann dazu geneigt ist mehr aufpassen zu wollen. Wenn sie also mal wieder ne gereiztere Phase hat, kanns also auch an mir liegen. Man muss dazu aber sagen dass die ohnehin sehr sensibel ist bei sowas. Auch wenn ich bspw anders laufe als sonst, oder bzgl Stimmungen... Der entgeht da gefühlt nix und sie reagiert da auf die ein oder andere Art drauf. Die anderen Hunde sind da nicht so extrem.

    Aber irgendwie isses schon lustig dass wir phasenweise beide leichter gereizt sind, nur wegen meiner Hormone :zany_face:

    ich hatte gerade einen typischen Abendgassi hinter mit: Routinegang, rd 60 Min., perfekt gehorsamer Hund, keine Leineziehen, guten (Um)orientierung an mir, lief meist freiwillig locker und entspannt neben mit.

    Dein Hund geht eine Stunde lang ohne an der Leine zu ziehen neben dir? Ich glaube, das könnte mein bald Dreijähriger nicht. Und deine ist erst 11 Monate. Also das ist ja eh super.

    Ich glaube manchmal ist das auch mit Typ-abhängig.

    Der Zwerg hier bspw, der war schon sehr früh recht easy leinenführig. Auf den größeren Runden hab ich mich da immer wieder gefragt warum ich überhaupt Schlepp- und Flexi habe, der gondelt früher oder später einfach neben einem her. Der geht im Wald bspw nicht groß schnüffeln, der hat kein Bedürfnis sonderlich weit vor zu laufen, der latscht halt nur entspannt mit einem mit. Find das manchmal irgendwie komisch, das is so ungewohnt dass er da so desinteressiert ist und die Leine förmlich Deko und ne lange Leine nichtmal wirklich rentabel ist ( Freilauf hat er nur deshalb keinen weil wir Sorge haben dass er ängstlich reagiert sollte mal ein Fremdhund auf uns zu laufen, aber ich glaube tatsächlich dass das der erste Hund hier ist bei dem das eh keinen wirklichen Mehrwert hat, weil er einfach keine Anstalte zeigt dass er es nutzen würde ), aber so isser halt.

    Lilos Leinenführigkeit war in dem Alter katastrophal, weil die auf total viele Außenreize angesprungen ist. Auch des Dalmis Leinenführigkeit könnte besser sein, aber der läuft halt auch überwiegend frei oder an der 8 Meter Flexi. Er kann durchaus ganz ok an der Leine laufen, aber es is für ihn auch recht anstrengend das länger durchzuhalten mangels Gewohnheit und weil eben noch sehr jung in der Birne ( gut, darf man mit 15 Monaten auch sein ).