Beiträge von Panini

    Rütter hat selbst einen Border Collie (gehabt?) und ich meine auch einen Golden Retriever. Ich glaube also nicht, dass er grundsätzlich ein Problem mit Rassen hat.

    Sein erster Hund war ein Golden Retriever, der zweite ein Mix aus Terrier und Hütehund. Der Ridgeback zwischendrin gehörte seiner damaligen Freundin.
    Ein Problem vielleicht nicht. Er wird aber in allen anderen Sendungen nicht müde, den Leuten permanent zu sagen, sie möchten doch bitte zuerst im Tierschutz nach einem Hund schauen und sobald ein Hund in seinen Augen mal fordernder ist, wird sofort auf Zucht geschimpft (meist bei Schäfer/Hütehunden, die eigentlich rassetypisch sind).
    Ist ne legitime Meinung. Finds nur interessant, dass Rassewelpen für die Quote dann aber prima sind.

    Besagte Mitarbeiterin war doch jetzt auch ein paar Mal selbst in Rumänien.

    Genau. Und äußert sich seit sie sich dort engagiert ständig negativ über Zucht, hat u.a. einen Post veröffentlicht, in dem sie sich deutlich und eher unsachlich gegen Hundezucht ausspricht und hat darin eine bekannte Vox-Moderatorin sogar namentlich genannt und mit „WTF“ angegriffen, weil diese sich kurz zuvor einen Rassewelpen gekauft hatte. Der Post bekam so viel Gegenwind, dass sie ihn kurz drauf gelöscht und in einer sehr entschärften Form neu veröffentlicht hat..
    Also alles andere als tolerant. Wäre niemand, mit dem ich trainieren wollen würde (weil sie ja zB die Dame mit dem Tervueren besucht hat).

    Wie sieht's mit Wachtrieb aus bei den KHC?

    Ich würde KHCs definitiv als wachsam bezeichnen.
    Mein Rüde ist sehr wachsam, seine Tochter wird bald 1 und fängt auch langsam damit an. Ich halte es für ausgeschlossen, dass sich hier jemand nähert, ohne dass die Collies es mitbekommen (und melden, wenn wir es nicht mitbekommen). Sie sind extrem aufmerksam, wenn wir im Garten sind lieben sie es zu beobachten, kläffen aber nie sinnlos rum.
    Freundlich mit Besuch und generell nett mit Menschen sind sie trotzdem, das schließt sich nicht aus.
    Da ihre Ahnen früher auf den Höfen als Allrounder fungiert haben, die auch aufpassen sollten, ist das auch durchaus gewollt.

    finde ich halt, das man sich immer bei sowas aufregen sollte, auch in Social Media oder wo auch immer.

    Die Aufregung ist auch tatsächlich sehr groß. Es gibt unzählige Trainer, Züchter, Zuchtvereine (auch VDH-angehörige) usw., die das Thema öffentlich aufgreifen und sich aufregen.
    Es wird nur wahrscheinlich wenig bringen. Allein zB die Abwahl des FCI-Präsidenten während seiner Amtszeit ist mit hohen Hürden verbunden.

    Ich glaube, du unterschätzt ein bisschen, wie sehr der FCI-Stempel nach außen tatsächlich als Qualitätssiegel wahrgenommen wird.

    Hmmm weiß ich nicht. Der Anteil an Hunden mit FCI-Papieren liegt in Deutschland bei unter 10 Prozent.
    Die meisten Leute denken doch immer noch "ich will nicht züchten, also brauch ich keine Papiere", geschweige denn dass sie wissen, was FCI, RKC, AKC und Dissidenz überhaupt bedeuten.

    Dennoch finde ich diese BIS-Entscheidung katastrophal, genauso wie unzählige der BOB-Entscheidungen (habt ihr bspw. den Labrador gesehen? Über 500 Labradore waren bei der Crufts und diese Tonne wird BOB) - und das nicht nur bei der Crufts.
    Die Kritiker der Rassehundezucht (DIE bekommen sowas nämlich mit Sicherheit mit) werden durch solche Entscheidungen in ihren Pauschalaussagen bestärkt und Liebhaber solcher Rassen bzw. Extremzuchten bestätigt. Beides ist Mist.