Beiträge von Panini

    Man siehts aber auch an den kleiner werdenden Murmeln.

    Ich weiß, da hat sich eben noch gar nichts getan. In 3 Wochen sind wir im Urlaub, wenn danach immer noch nichts passiert ist, wird so oder so ein Kastrationstermin gemacht.

    Märchen Wir haben uns da extrem viel mit beschäftigt. Als so im 3. Lebensjahr klar wurde, dass das nicht nur „pubertätsbedingt“ und auch nicht „alles nur Erziehungssache“ (mein Lieblingsspruch) war, hatte er schon 4 Würfe. Danach wurde er gechippt.
    Ich kenne aber seine Nachzucht, ob durch persönliche Treffen, Insta-Accounts, WhatsApp Gruppen etc. - nicht ein einziger Rüde ist mW was Hündinnen angeht wie er. Wir haben auch mit Züchtern und Tierärzten gesprochen und uns viel belesen. „Hormonell drüber sein“ ist nach unserem Kenntnisstand nicht vererbbar.
    Und da er davon ab arbeitsfreudig, offen, freundlich, extrem selbstbewusst und stabil im Wesen ist, was beim Collie leider absolut nicht selbstverständlich ist (außerdem ist er genetisch und gesundheitlich extrem gut aufgestellt), haben wir letztes Jahr als der Chip nicht wirkte, beschlossen, ihn noch nicht aus der Zucht zu nehmen. Und natürlich waren wir immer komplett transparent, auch den Züchtern, die dann angefragt hatten, gegenüber. Die wussten also auch über den Chip Bescheid. Ein Wurf letztes Jahr war sogar eine Wurfwiederholung und aus dieser Wurfwiederholung haben wir dann auch eine Hündin genommen - eben u.a. aufgrund all seiner Vorzüge und weil der erste Wurf extrem ausgeglichene Hunde hervorgebracht hat. Es gibt weitere Welpenkäufer, die auch gerade wegen seines Wesens einen Welpen von ihm haben wollten. Bspw. Leute die ihn bei einer großen Ausstellung gesehen und uns dann angesprochen hatten oder Leute die uns - und ihn - privat kennen oder eine Züchterin, die einen seiner Söhne behalten hat (der übrigens eher zurückhaltend gegenüber Hündinnen ist).
    Also man kann uns glaube ich nichts vorwerfen, gerade weil wir immer ehrlich alles offengelegt haben. Über die allermeisten Deckrüden dürfte weniger bekannt sein.

    Woher weißt Du eigentlich, dass es immer eine Hündin ist, wegen der er wegläuft?

    Hier wird dann tatsächlich zu Hündinnen gelaufen gerannt. Auch bergauf, durch Unterholz, auf einen Spazierweg zwei Wege weiter oben. Also auch wenn weit und breit eigentlich kein anderer Hund zu sehen ist. Auch zu Hündinnen die nicht läufig sind. (Den Deckmeldungen der Zuchtvereine nach sind aktuell aber sehr viele Hündinnen läufig Jetset )

    Deshalb wird er fast gar nicht mehr abgeleint und wir haben zum zweiten Mal nen Chip setzen lassen. Der erste Chip letztes Jahr hat so gut wie gar nicht gewirkt (offiziell durch Blutuntersuchung und inoffiziell durch - gewollte - 2 Würfe bestätigt), der zweite Chip ist jetzt seit 7 Wochen drin und bisher ist wieder noch nichts zu merken.. hoffe da tut sich noch was. Ohne „Testlauf“ wollten wir eigentlich nicht kastrieren lassen, sind allerdings inzwischen so weit, dass wir ihn so oder so dieses Jahr definitiv kastrieren lassen werden.

    Von rechts kommt ein angeleinter Hund auf die Kreuzung und steht so drei Meter vor Loki. Der schaut den Hund an, bleibt ganz ruhig völlig ohne Spannung im Körper stehen und schaut mich an, als wolle er sagen „da ist ein Hund“. Kein Versuch, da hin zu gehen, gar nichts.

    Genau so eine Situation hatten wir auch gestern. Alva lief (wie fast immer) frei und von rechts kam an einer Kreuzung ein angeleinter junger Labrador und stand dann bloß ein paar Meter vor ihr. Und sie schaut ihn einfach nur kurz an, dreht um und trabt zu mir. Ganz unaufgeregt und ohne Spannung. Ihr Vater macht sich mit 5 Jahren noch groß und wird spannig, wenn irgendwo ein fremder Hund auftaucht.
    Ach, es ist einfach so wunderbar einfach mit ihr :herzen1:

    „Diese Hunde" - egal ob jetzt HSH Mixe oder Strassenhund, kommunizieren tatsächlich extrem viel, sehr vielfältig, auf einer Skala, die den typischen deutschen Hunden verwehrt ist. Mir kommt das immer ein bisschen so vor, als ob die Züchterhunde in der Hinsicht bewusst ein bisschen "dümmer" gezüchtet sind (das ist keine Wertung nur eine Beobachtung über Jahre) , damit der Ottonormalhundehalter damit klar kommt und der Hund nicht völlig frustriert ist.

    Wie soll das denn bewusst gezüchtet werden :denker:?
    Ich habe eher den Eindruck, dass das daran liegt, dass „deutsche“ Hunde oft nur noch selten Gelegenheit bekommen, mit fremden Hunden zu kommunizieren und dadurch überhaupt keine Kommunikationsskills entwickeln können.

    Das fängt in den Welpengruppen an, wo die Welpen kaum Kontakt zueinander haben dürfen und mit Nachdruck erklärt wird, Kontakt zu fremden Hunden sei zu vermeiden, die hätten sich nichts zu sagen und freilaufende Hunde die auf einen zukommen müsse man vertreiben usw.
    (Gibt auch das andere Extrem, wo die Hunde unmoderiert toben dürfen, mein Eindruck ist allerdings, dass der „Trend“ eher dahin geht, den Leuten einzubläuen, überhaupt keine Kontakte zuzulassen.)

    Der typische Straßenhund der in seinen ersten Jahren von niemandem angeleitet/eingeschränkt wurde, hat vermutlich nach einem Jahr mehr Hundekontakte gehabt als der durchschnittliche deutsche Züchterhund in seinem ganzen Leben und dementsprechend bessere Fähigkeiten.

    Hier hat die Lassie bisher alles innerhalb von Minuten erstattet, egal ob Vorsorge/Impfungen oder Behandlungen. Bis auf eine Zahn-OP-Rechnung, da dauerte es eine knappe Woche weil ich erst die Krankenakte der letzten 2 Jahre einreichen musste.
    Die „Akte“ (ein digitaler Auszug) hat mir unsere TA-Praxis innerhalb weniger Minuten und kostenlos zugeschickt und anschließend wurde auch die Rechnung komplett übernommen.

    Wir waren heute Nacht beim Notdienst in der Tierklinik weil Alva Blut erbrochen hatte (Diagnose lautete dann zum Glück „nur“ Gastritis). Die Rechnung hab ich nachts dann noch bei Lassie eingereicht und 15 Minuten später war die Erstattung auf meinem Konto. Einzig das Probiotikum was wir mitbekommen haben wurde nicht übernommen.
    Ich hoffe, die halten sich, bin nämlich wirklich extrem zufrieden dort.

    ich wüsste nicht mal groß, was ich in so einem Junghundethread groß schreiben könnte ...

    Ich kann auch nichts beitragen außer Lobeshymnen. Allerdings finde ich das auch sehr gerecht, nachdem ihr Vater so gar nicht dem „typischen Collie“ (nach DF-Vorstellung) entspricht und die Zeit zwischen 6 Monaten und 3 Jahren wirklich nicht ohne war xD Damals habe ich deutlich häufiger hier berichtet bzw. mich ausgeheult.
    Wir hatten vor ihrem Einzug dann gesagt „schlimmer kann es nicht kommen und diesmal sind wir wenigstens vorbereitet“ aber sie ist komplett anders und es lief von Anfang an alles einfach glatt.
    Am Sonntag fahren wir zur ersten Ausstellung, bin super gespannt was sie für einen Bericht bekommt.

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    hab für den Sheltie 1000€ bezahlt, für Fiete ebenfalls und für Lucifer 1200€. Alle von Verbandszüchtern

    Wobei das heutzutage wahrscheinlich auch nicht mehr reichen würde. Wir haben vor 5 Jahren für einen KHC 1.800€ bezahlt, letztes Jahr 2.000€ und da nahmen einzelne Züchter schon 2.500€ (natürlich immer noch deutlich günstiger als 3.500€ für einen Mischling).

    Aber ist das jetzt ein Argument für das Aufsplitten oder eher für genaueres Hinschauen bei der Anpaarungsplanung?

    Das sollte nur aufzeigen, dass eine Zusammenführung der Varietäten zumindest bei der Rasse die Diversität nicht erhöhen würde.
    Um in die Zuchtplanung mit einbezogen zu werden müssten dieses Tests erst mal verpflichtend sein (sind sie nicht, und nur ein winziger Teil ist getestet).