Wie habt ihr für euch Tierschutz und Rassehund abgewogen?
Wie geht ihr persönlich mit dem Thema Gesundheit und genetische Risiken um?
Bei Hund Nummer 1 hatten wir überhaupt keine Vorstellungen außer dass es ein erwachsener Hund sein musste weil „muss gut alleinbleiben können“ (war vor Corona & Home Office). Und ein HSH(-Mix) sollte es auf gar keinen Fall sein! Geworden ist es dann eine frisch aus Rumänien importierte Hündin aus dem örtlichen Tierheim mit u.a. HSH-Anteilen
Aber es hat alles super geklappt und sie hat bis auf (aktuell nicht behandlungsbedürftige) HD auch keine gesundheitlichen Baustellen.
Da es so schön und unkompliziert lief und sie toll mit anderen Hunden ist, kam relativ schnell der Wunsch nach einem zweiten Hund auf. Noch mal wollten wir keinen TS-Hund, denn wie wahrscheinlich sind zwei 6er im Lotto hintereinander?
Es sollte diesmal gern ein Welpe sein (4x Home Office die Woche machte es möglich), tendenziell gut verträglich mit Artgenossen, nicht zu klein, nicht zu groß, funktionaler Körperbau da ich mittlerweile gern Agility machen wollte was mit unserer Hündin nicht möglich war, kurzes Fell, moderates Jagdverhalten, Lust an Zusammenarbeit mit dem Menschen und generell menschenbezogen (denn wenn mich etwas an unserer Hündin „stört“, dann dass sie a) liebend gern jagen würde wenn man sie ließe und dass sie b) nicht groß Nähe sucht und sehr eigenständig ist).
Es wurde ein Kurzhaarcollie-Rüde, genetisch durch die Eltern frei von allen beim Collie bekannten Erbkrankheiten und bis heute, fast 5 Jahre später, insgesamt kerngesund.
Und der Kurzhaarcollie war dann ungefähr 10x so herausfordernd wie die bereits erwachsene TS-Wundertüte
Das hat aber mehr mit seinem individuellen Charakter und anfänglichen Fehlern unsererseits zu tun als mit der Rasse an sich.
Mittlerweile lebt hier Hund Nummer 3, wieder ein Kurzhaarcollie, eine Tochter von Nummer 2 und sie ist einfach nur ein Traum und so wunderbar unkompliziert wie wir uns das erhofft hatten 
Die beiden genannten sind ja sehr gegensätzlich ...
Naja, beides große, schwere helle Hunde
Ja, unterschiedlich, aber nicht allzu speziell. Tatsächlich waren beide Rassen ganz zu Anfang auch mal auf unserer Liste und ich schätze dass wir mit beiden klargekommen wären.
Wenn man nicht festgelegt und flexibel ist kann man sicher mit beiden Rassen glücklich werden.