Beiträge von Panini

    Muffin hat ja draußen auf nichts mehr reagiert, ich konnt ihm den besten Leckerbissen vor die Nase halten - nichts, keine Chance.

    Er war immer überdreht. Meine Nachbarin meinte mal mit nettem Ton "der hat richtig Hummeln im Hintern"... :hust:

    Brodie auch nicht.. auch nicht auf Korrekturen. Weils ja gern heißt, „also meiner dürfte das ja nicht :nerd_face:“ und „verbiete das doch EINFACH“. He ja. Als hätte man das nicht ausprobiert. Ausprobiert und gescheitert. Ich könnt ihm wohl nen Backstein auf den Kopf hauen und er würds nicht wahrnehmen. Weiß noch wie ich im Wald mal die Fassung verloren und das fiepende Etwas wütend angeschrien habe, ob er nicht endlich mal die Schnauze halten kann :see_no_evil_monkey: Reaktion: Eine Sekunde Ruhe, er dreht sich um und fiept weiter. Logisch. Wäre hormongesteuertes Verhalten so leicht veränderbar, gäbe es das wohl beim Menschen auch nicht. Stichwort Stimmungsschwankungen, Schwangerschaftsgelüste usw. Aber vielleicht sind die ja auch alle nur schlecht erzogen :hugging_face:

    Kommentare, natürlich ungefragte, von Fremden und Bekannten, kenne ich auch. „Der is aber ne Aufgabe, was?“, „Ist der immer so?“, „Warum ist der so?“, „Also wir haben ja immer nur Rüden, aber SOWAS kennen wir nicht“ usw.

    Ich dachte dass Hormon-Stress bei Rüden so ist, dass sie nicht schlafen können und immerzu jaulen und sichtlich abgeschlagen sind. Das war bei ihm nicht, außer das Fiepen. Er ist immer ein Energiebündel, voll da.

    Jap, so dachte ich auch. Nach dem Motto, er frisst doch noch (tut er nämlich), dann ist es gar nicht so schlimm :ventilator:

    Bei uns ist es sehr ähnlich. Fiepen, nicht ansprechbar in der Leine hängen, von links nach rechts und alles auflecken wollen, ohne Leine der Nase nach 50 Meter durch den Wald Abhänge runter rennen weil man ne nicht mal läufige Hündin gerochen hat, mit Kot markieren der nach dem ersten festen Häufchen bestenfalls noch matschig ist, nie Gewichtszunahme trotz riesigem Appetit, aber trotzdem immer voller Energie.
    Egal ob der zweite Chip jetzt wirkt oder nicht steht dieses Jahr definitiv noch die Kastration an.

    (Und dann gibt es immer noch Stimmen die behaupten, sowas sei Erziehungssache, da krieg ich echt n Magengeschwür :smile:)

    ich hab hier - vermutlich - den jungen Hund der mit Durchfall reagiert auf läufige Hündinnen. Ist das was, was ich als „normal“ erachte? Legt sich das? Kann ich was sinnvolles tun außer den Durchfall symptomatisch zu behandeln?

    Hier hat es sich nicht gelegt, Brodie wird bald 5. Agnus Castus hat leider gar nichts gebracht. Das Einzige was hilft: In die absolute Pampa fahren oder weniger als 15 Minuten draußen aufhalten :ugly:  
    Einer von vielen Gründen, aus denen er seit einer Woche zum zweiten Mal gechippt ist, in der Hoffnung, dass der Chip richtig wirkt (er war vor einem Jahr das erste Mal gechippt worden, hatte nicht richtig gewirkt).

    auch wir wollten in einer Junghundestunde einer Hundeschule mitmachen, man kann hier im Thread lesen, wie das ausging: gar nicht schön. Wahlweise mobbender Schäferhund im freien „Spiel“ oder kreischender Schäferhund beim Zusehen.

    Wirklich genau wie bei uns. Das eine Mal wo die Trainerin meinte, wir könnten ja mal testen ob sich mit dem RR ein Spiel entwickelt, fing er sofort an zu mobben, da der RR sehr unsicher war.. also nach 20 Sekunden wieder an die Leine und da weiter frusten.

    Mir scheint, für viele Hütehunde sind Gruppenstunden absolut ungeeignet.

    Wir sind da echt rausgeflogen, weil der Hund zu laut war. Aber im Nachhinein wahrscheinlich ganz gut so. Er konnte nicht mitarbeiten und wir gingen immer enttäuscht nachhause.

    Ich wünschte im Nachhinein, wir wären auch rausgeflogen :ugly: (wie Freunde mit ihrem Aussie, die mussten nach einer ersten Gruppenstunde gehen weil „das stört ja nur die anderen“).
    Hätte mir und dem Hund viel Stress erspart. So habe ich ihn Woche für Woche totalem Frust ausgesetzt, er hat wahlweise die Stunde durchgefiept oder wollte bellend auf die anderen Hunde los wenn die dran waren und alles was an Hilfe kam waren Sätze, auch quasi als Erklärung an die anderen, wie „Collies sind so, da kann man nichts machen“ oder „geh noch ein Stück weiter weg wenn er das nicht aushält“ - ich stand manchmal so weit weg dass ich kaum noch was verstanden habe und war ebenfalls gefrustet weil mein Hund der einzige war, der nicht brav auf seiner Decke lag und überhaupt keine Besserung in Sicht war.
    Mit der Kleinen besuche ich keine Hundeschule und hab es noch nicht eine Sekunde bereut.

    Nichts geht über eine harmonische Vater-Tochter-Beziehung:

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    Ich weiß nicht, ob das hier jemanden interessiert, aber wir haben die Kurve zu "bei Erzfeindsichtung Umdrehen" wieder bekommen. :nicken:

    Bei uns etwas abgewandelt: Unsere Nachbarin mit dem Erzfeind hat sich vorhin direkt umgedreht als sie erkannt hat dass wir es sind, die da in 15 Metern Entfernung plötzlich stehengeblieben sind xD Das ist tatsächlich etwas Neues, bisher ist sie immer stumpf weitergelaufen und ich musste dann schnell ausweichen wenn es keine beidseitige Eskalation der Hunde geben sollte :ugly:

    Habt ihr den Freilauf "immer Mal probiert" ohne Absicherung oder missverstehe ich das ?

    Die ersten 3 (?) Monate war sie so skeptisch und nur mit ankommen beschäftigt, da lief sie nur an kurzer Leine und wir haben auch keine langen Spaziergänge gemacht. In der Zeit hat sie gar nichts aufgenommen, vermutlich fehlte ihr die Kapazität dafür.
    Dann lief sie sicher noch mal gut 8 Monate im Wald nur an der Schleppleine weil sich zeigte dass sie seeeehr an Wild, auch an Spuren, interessiert war. Als wir das im Griff hatten, durfte sie in den Freilauf.
    Am Kotfressen haben wir ziemlich von Anfang an gearbeitet, den hat sie nämlich auch an kurzer Leine im Vorbeigehen aufgelesen. Da half aber gar nichts. Daher irgendwann halt der Maulkorb. Als sie zu uns kam war sie schon 5-6 Jahre alt, das Verhalten war schon gefestigt

    Es gibt Hunde die sich an Emotionen hochziehe. Egal ob positiv oder negativ. Darüber wird dann keine Strafe angenommen sondern sich darüber Bestätigung geholt und mituter deutlich in die Konfrontation gegangen und daran haben viele dieser Hunde schlichtweg Spaß -> selbstbelohnendes Verhalten.

    Mein Rüde sollte mal von unserem Agi-Trainer korrigiert werden (er fragte ob er mir mal zeigen könne wie er mit dem Hund arbeiten würde und ich wollte mal sehen was er für Ideen hat, daher hatte ich zugestimmt) indem der entschlossen auf ihn zuging und ihn körpersprachlich zurückdrängen wollte. Daraufhin wurde mein Rüde ziemlich ungehalten und ist bellend auf den Trainer los und hat ihn mit Wucht angesprungen. Das hat er so lange gemacht bis der Trainer zurückgewichen ist..

    Generell macht er bei Druck erst recht nicht das man von ihm möchte.

    Meinst du sowas?

    Nein . Ich habe das vorbereiten lassen von Leuten die sie nicht kannte aber ich um nicht eine Fehlverknüpfung über bekannten, familiären Geruch an der Verleitung zu haben. 3 unterschiedliche Tage mit Abstand dazwischen und unterschiedliche Verleitungen sowie Orte. Da flog dann ne Moxonleine direkt neben sie bei dem Verhalten was ich direkt abbrechen wollte und sie hat gemieden weil sie der Typ Hund dafür war. Natürlich bin ich mit ihr vorausschauend das Jahr unterwegs gewesenen vorher und habe, wenn sich sowas vorher angekündigt hat auf normalen Spaziergängen,bei Interesse ein "nein , weiter " verlangt und das dann bestätigt. Es gab nie Erfolg weil ich wusste das macht es schwerer und im worst Case ist der Hund tot. Sie hat dann dieses Verhalten nach den 3 gestellten Situationen von sich aus Zeit ihres Lebens ohne Erinnerung gezeigt. Egal wann, egal wo.

    Danke dir für deine ausführliche Erklärung! Ich frage weil meine Rumänin neben dem Interesse an allem Fressbaren auch ein (mMn fehlgeprägtes) Interesse an Hundekot mitgebracht hat und es uns auch durch verschiedene positive Strafen schon beim Ansteuern (u.a. Leine werfen, klatschen, in die Seite greifen) nie gelungen ist, das zu durchbrechen. Im Gegenteil, sie ist dadurch nur schneller geworden und spätestens im Freilauf war ihr eh alles egal.

    Was Aas und Essensreste angeht hat es letztendlich nur durch Bestätigung geklappt, entweder lässt sie sich nun vorher abbrechen oder sie bringt uns die Beute und wird dann belohnt. Manchmal dadurch, dass sie diese dann essen darf, zB

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    Bei Kot half nichts, da haben wir letztendlich auf Management zurückgegriffen und sie trägt außer am Strand nun immer Maulkorb.