„Diese Hunde" - egal ob jetzt HSH Mixe oder Strassenhund, kommunizieren tatsächlich extrem viel, sehr vielfältig, auf einer Skala, die den typischen deutschen Hunden verwehrt ist. Mir kommt das immer ein bisschen so vor, als ob die Züchterhunde in der Hinsicht bewusst ein bisschen "dümmer" gezüchtet sind (das ist keine Wertung nur eine Beobachtung über Jahre) , damit der Ottonormalhundehalter damit klar kommt und der Hund nicht völlig frustriert ist.
Wie soll das denn bewusst gezüchtet werden
?
Ich habe eher den Eindruck, dass das daran liegt, dass „deutsche“ Hunde oft nur noch selten Gelegenheit bekommen, mit fremden Hunden zu kommunizieren und dadurch überhaupt keine Kommunikationsskills entwickeln können.
Das fängt in den Welpengruppen an, wo die Welpen kaum Kontakt zueinander haben dürfen und mit Nachdruck erklärt wird, Kontakt zu fremden Hunden sei zu vermeiden, die hätten sich nichts zu sagen und freilaufende Hunde die auf einen zukommen müsse man vertreiben usw.
(Gibt auch das andere Extrem, wo die Hunde unmoderiert toben dürfen, mein Eindruck ist allerdings, dass der „Trend“ eher dahin geht, den Leuten einzubläuen, überhaupt keine Kontakte zuzulassen.)
Der typische Straßenhund der in seinen ersten Jahren von niemandem angeleitet/eingeschränkt wurde, hat vermutlich nach einem Jahr mehr Hundekontakte gehabt als der durchschnittliche deutsche Züchterhund in seinem ganzen Leben und dementsprechend bessere Fähigkeiten.