Wir waren heute Nacht beim Notdienst in der Tierklinik weil Alva Blut erbrochen hatte (Diagnose lautete dann zum Glück „nur“ Gastritis). Die Rechnung hab ich nachts dann noch bei Lassie eingereicht und 15 Minuten später war die Erstattung auf meinem Konto. Einzig das Probiotikum was wir mitbekommen haben wurde nicht übernommen.
Ich hoffe, die halten sich, bin nämlich wirklich extrem zufrieden dort.
Beiträge von Panini
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ich wüsste nicht mal groß, was ich in so einem Junghundethread groß schreiben könnte ...
Ich kann auch nichts beitragen außer Lobeshymnen. Allerdings finde ich das auch sehr gerecht, nachdem ihr Vater so gar nicht dem „typischen Collie“ (nach DF-Vorstellung) entspricht und die Zeit zwischen 6 Monaten und 3 Jahren wirklich nicht ohne war
Damals habe ich deutlich häufiger hier berichtet bzw. mich ausgeheult.
Wir hatten vor ihrem Einzug dann gesagt „schlimmer kann es nicht kommen und diesmal sind wir wenigstens vorbereitet“ aber sie ist komplett anders und es lief von Anfang an alles einfach glatt.
Am Sonntag fahren wir zur ersten Ausstellung, bin super gespannt was sie für einen Bericht bekommt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt. -
hab für den Sheltie 1000€ bezahlt, für Fiete ebenfalls und für Lucifer 1200€. Alle von Verbandszüchtern
Wobei das heutzutage wahrscheinlich auch nicht mehr reichen würde. Wir haben vor 5 Jahren für einen KHC 1.800€ bezahlt, letztes Jahr 2.000€ und da nahmen einzelne Züchter schon 2.500€ (natürlich immer noch deutlich günstiger als 3.500€ für einen Mischling).
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Aber ist das jetzt ein Argument für das Aufsplitten oder eher für genaueres Hinschauen bei der Anpaarungsplanung?
Das sollte nur aufzeigen, dass eine Zusammenführung der Varietäten zumindest bei der Rasse die Diversität nicht erhöhen würde.
Um in die Zuchtplanung mit einbezogen zu werden müssten dieses Tests erst mal verpflichtend sein (sind sie nicht, und nur ein winziger Teil ist getestet). -
Würde es nicht schon helfen, wenn man nicht immer Rassen aufsplitten würde? Z. B. Langhaar- und Kurzhaar.
Nicht unbedingt.
Beim Collie zeigt sich zB, dass die genetische Diversität von Hunden aus Langhaar x Kurzhaar Verpaarungen nicht höher ist als die von „reinen“ KHCs.
Die Tage erst gesehen: Mein KHC-Rüde hat einen genetischen COI von 5 Prozent, eine KHC-Hündin mit Langhaar-Vater einen von 14 Prozent. Bei der Heterozygotie ist sie nur minimal besser aufgestellt (32 zu 34 Prozent).
Die Rassen gehen ja auch beide auf dieselben Ursprungstiere zurück. -
mein Wissensstand ist, dass bei Giardien Kohlenhydrate nicht so gut sind.
Das stimmt, gilt aber für das Hauptfutter. Morosuppe ist eine gute Sache bei Giardien.
Durch das lange Kochen der Möhren entstehen bestimmte Moleküle, an denen sich die Giardien gut anheften und so einfacher ausgeschieden werden können.
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Sind solche Übungen (mit der Bank) sinnvoll? Wann sollte ich diese abbrechen? Ich dachte anfangs, das Fiepen ist der Frust und das er eben genau das jetzt aushalten muss.
Wenn du Pech hast, trainierst du so genau das Gegenteil, nämlich dass er den Frust immer länger zeigt/hat.
Wir haben - mit Traineranleitung - auch mal so trainiert, mit eben dem Ergebnis. Trauriger Rekord waren über 2 Stunden nach denen mein KHC immer noch gefiept hat und wo die Trainerin dann abgebrochen hat weil sie weg musste
Lerneffekt für den Hund: Null.Wenn würde ich das so machen wie flying-paws gesagt hat. Wir konnten damit dann noch ein bisschen was retten und beim aktuellen Junghund üben wir sowas überhaupt nicht mehr gezielt.
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Das Problem können nur diese Länder lösen.
Genau das. Der Anteil der Rassehunde an der weltweiten Hundepopulation ist eh gering bis verschwindend gering, je nach Land, und der Anteil der Rassehunde mit Papieren noch mal kleiner. In Deutschland haben ca. 7 Prozent aller Hunde FCI-Papiere.
Ein Zuchtverbot würde also so gut wie nichts ändern, vor allem wenn es national begrenzt wäre, und dass weltweit keine Hunde mehr gezüchtet werden ist noch utopischer.
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Czarek Verstehe ich, danke für die Erklärung.
Ich sehe in Dortmund manchmal Profi-Handler. Das sind dann oft nicht die Eigentümer, teilweise kommen die mit X Boxen mit Hunden verschiedenster Rassen. Das sieht immer sehr lieblos aus und ich finde ja auch, es sollte ausschließlich um den Hund gehen.
Wer, je nach Rasse, am besten gegroomt und (ggf. von einem Fremden) perfekt präsentiert wird, der wirkt natürlich erst mal toll, aber dadurch vor evtl. eigentlich besseren Hunden zu landen ist schwierig. -
Wie habt ihr für euch Tierschutz und Rassehund abgewogen?
Wie geht ihr persönlich mit dem Thema Gesundheit und genetische Risiken um?
Bei Hund Nummer 1 hatten wir überhaupt keine Vorstellungen außer dass es ein erwachsener Hund sein musste weil „muss gut alleinbleiben können“ (war vor Corona & Home Office). Und ein HSH(-Mix) sollte es auf gar keinen Fall sein! Geworden ist es dann eine frisch aus Rumänien importierte Hündin aus dem örtlichen Tierheim mit u.a. HSH-Anteilen
Aber es hat alles super geklappt und sie hat bis auf (aktuell nicht behandlungsbedürftige) HD auch keine gesundheitlichen Baustellen.
Da es so schön und unkompliziert lief und sie toll mit anderen Hunden ist, kam relativ schnell der Wunsch nach einem zweiten Hund auf. Noch mal wollten wir keinen TS-Hund, denn wie wahrscheinlich sind zwei 6er im Lotto hintereinander?
Es sollte diesmal gern ein Welpe sein (4x Home Office die Woche machte es möglich), tendenziell gut verträglich mit Artgenossen, nicht zu klein, nicht zu groß, funktionaler Körperbau da ich mittlerweile gern Agility machen wollte was mit unserer Hündin nicht möglich war, kurzes Fell, moderates Jagdverhalten, Lust an Zusammenarbeit mit dem Menschen und generell menschenbezogen (denn wenn mich etwas an unserer Hündin „stört“, dann dass sie a) liebend gern jagen würde wenn man sie ließe und dass sie b) nicht groß Nähe sucht und sehr eigenständig ist).
Es wurde ein Kurzhaarcollie-Rüde, genetisch durch die Eltern frei von allen beim Collie bekannten Erbkrankheiten und bis heute, fast 5 Jahre später, insgesamt kerngesund.Und der Kurzhaarcollie war dann ungefähr 10x so herausfordernd wie die bereits erwachsene TS-Wundertüte
Das hat aber mehr mit seinem individuellen Charakter und anfänglichen Fehlern unsererseits zu tun als mit der Rasse an sich.
Mittlerweile lebt hier Hund Nummer 3, wieder ein Kurzhaarcollie, eine Tochter von Nummer 2 und sie ist einfach nur ein Traum und so wunderbar unkompliziert wie wir uns das erhofft hatten
Die beiden genannten sind ja sehr gegensätzlich ...
Naja, beides große, schwere helle Hunde
Ja, unterschiedlich, aber nicht allzu speziell. Tatsächlich waren beide Rassen ganz zu Anfang auch mal auf unserer Liste und ich schätze dass wir mit beiden klargekommen wären.
Wenn man nicht festgelegt und flexibel ist kann man sicher mit beiden Rassen glücklich werden.