Kann ich wirklich so weiter füttern?
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Hallo zusammen,
wir haben ein einen 5 Monate alten Beaglebub. Er ist jetzt seit drei Monaten bei uns und es geht ihm prima. Als er kam, hat er von den Vorbesitzern eine Packung Select Gold mitgebracht - die haben wir noch ein paar Tage weitergefüttert und sind dann auch Bosch Junior umgestiegen. Seitdem gehts ihm viel besser - er hat keinen Durchfall mehr und sein Fell glänzt richtig toll.
Seit er zahnt, frisst er aber vor allem morgens, kein Trockenfutter mehr. Stattdessen übergibt er sich - weil er nix im Magen hat. Nun bekommt er morgen ne halbe 400g Dose Nassfutter und mittags und Abends sein Trockenfutter. Das klappt super. Hin und wieder ersetzen wir eine TroFu Mahlzeit durch BARF (heute gabs Möhre mit Apfel, Hüttenkäse, Landputenmägen und etwas Ei). Das frisst er beagletypisch total gerne.
Als Leckerlie bekommt er Markus Mühle oder getrocknetes Fleisch. Hin und wieder (extrem selten) bekommt er auch mal Käsewürfelchen oder Wurststückchen. Er verträgt alles prima und verweigert nix. Er ist vom Gewicht her genau richtig und super fit.
Nun meine Frage:
Ist dieses "wilde" Durcheinander in Ordnung oder tut man dem Hund damit nix Gutes? Kann man einfach so Nassfutter, Trockenfutter und BARF-Mahlzeiten mischen (als mit nem Abstand dazwischen - klar, dass ich ein TroFu unters Nassfutter mische). Außerdem überlegen wir, das TroFu nochmal zu wechseln - Bosch wird ja auch nicht durchweg gut bewertet. Ist ein Wechse zu viel oder kann man das einfach machen, wenn der Hund damit zurecht kommt? Ich hab' irgendwie ein dauerhaft schlechtes Gewissen wegen dieser "Durcheinander - Ernährung" - aber unser Hund scheint gut damit zurecht zu kommen.Würde mich über Antworten freuen (egal ob sie mein schlechtes Gewissen beseitigen oder verstärken
)Viele Grüße
Meike - Vor einem Moment
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Hallo,
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ich hab das bei mir mit meinem Pudel gemacht und hat super Tipps bekommen. Der sollte nicht zu schnell wachsen weil es ein großer ist.
Sicher ist das grundsätzliche gleich , aber dort bist Du an der besten Quelle für alle Infos oder falls es eine rasse mit Fresslust iast werden Dir auch in dieser Hinsicht Infos gegeben.
grüße Christel
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Grundsätzlich ist gegen gemischte Fütterung nichts einzuwenden, denn die hält den Verdauungstrakt fit und gesund und aktiv.
Nur ich persönlich finde, bei einem wachsenden Hund, würde ich mich auf 2 Futtermittel, die geeignet sind, festlegen. Und ab und zu (vielleich 1 Mal die Woche) was Frisches geben. Denn dann hast du gewährleistet, dass dein Hunde immer sehr gleichmäßig versorgt ist und darum möglichst gleichmäßig und hoffentlich langsam wächst. Das ist das gesündeste für die Gelenke.
Aus deiner Futterwahl würde ich persönlich Markus Mühle zum Standart Trockenfutter wählen, zB Real Nature Junior zum Standart Nassfutter (es ist kein Problem beides zu füttern, das machen viele) und dann einmal die Woche was Frisches.
Damit hast du eine hochwertige Michung, die deinem Hund gut tut.
Es gibt natürlich auch noch andere Futter, die passen und in meinen Augen auch hochwertig sind, ich hab jetzt nur versucht, aus deinen Angaben etwas vorzuschlagen. Ich gehe davon aus, dass du beim Fressnapf kaufst? Da gibts nämlich Real Nature Nassfutter.
Edit: Wenn du häufiger was Frisches gibst, dann solltest du darin nämlich dringend das Calcium:Phosphor-Verhältnis sowie die absolute Menge beachten. Sonst ist das ungesund für die Gelenke und Knochen, die gerade beim wachsenden Hund besonders auf diese Mineralien in richtiger Menge und Relation angewiesen sind.
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Nachdem meine alte Hündin eine Futtermittelallergie hatte und ich mich in der Zeit sehr sehr viel mit Futter beschäftitgt habe, bin ich für Tessa jetzt absolut überzeugt von der Mischfütterung.
Tessa bekommt von Welpenbeinen an gemischt.
Sie verträgt neues Futter, Leckerlies usw. alles wunderbar.
Sie hatte noch NIE Durchfall.Ich finde deine beschriebene Fütterrungsweise super.
Auch dass er zwischendurch frisch bekommt.
Ich würde nur nicht BOSCH sondern was hochwertigeres füttern.
(Auch beim Trofu wechsle ich alle 15 kg, weil ich denke, kein Futter ist perfekt und dann ergänzen sich die verschiedenen Sorten)
Und halt auch bei Dosenfutter was hochwertiges auswählen.Achja und wenn du das Trofu jetzt eh wechseln willst.
Ich würde als nächstes gleich kein Junior mehr nehmen. -
Wieso würdest du bei einem 5monate alten Hund kein Junior nehmen bitte?
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Weil ich finde, dass die meisten Juniorfutter von allem sehr sehr viel haben
und die Hunde dadurch leicht zu schnell wachsen.Deshalb hab ich Tessa mit 5 Monaten auf Erwachsenenfutter umgestellt.
Vielleicht ist das aber auch bei so einem kleinen Hund wie dem Beagle übertrieben.
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Meine Beagleline ist ja fast gleichaltrig. Ich hab als Hauptfutter das Youngster von BF. Aber sie bekommt auch mal eine Barf-Mahlzeit oder Gekochtes zwischenrein. Wurst und Käse als Leckerlie natürlich auch. Grundsätzlich finde ich Mischfütterung völlig in Ordnung, wenn der Hund das verträgt.
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Hallo zusammen,
vielen lieben Dank für Eure Antworten. Da bin ich ja beruhigt, dass es nicht komplett daneben ist

Es ist irgendwie so wahnsinnig schwierig, ein gutes Futter zu finden. Zu jedem Futter gibt es mindestens zehn Gegenargumente und irgendwer findets immer doof. Unsere Hundeschule bietet ein Futterseminar an - da erklären die auf was zu achten ist und gehen die Zusammensetzungen von TroFu über NaFu bis hin zu BARF durch. Leider konnten wir am letzten nicht teilnehmen - aber das werden wir wohl im Frühjahr nachholen

Ich freue mich über weitere Meinungen, Erfahrungen und Tipps.
Viele Grüße
Meike -
Zitat
Weil ich finde, dass die meisten Juniorfutter von allem sehr sehr viel haben
und die Hunde dadurch leicht zu schnell wachsen.Deshalb hab ich Tessa mit 5 Monaten auf Erwachsenenfutter umgestellt.
Vielleicht ist das aber auch bei so einem kleinen Hund wie dem Beagle übertrieben.
Man muss einfach schauen, was drin ist. Dann braucht man nämlich nicht pauschal einfach "umzustellen". Langsam wachsen ist auch für mittelgroße Hunde sehr gesund, daher ists da genauso.
Aber ich bin ehrlich: Die meisten Adultfutter finde ich von den Werten her für wachsende Hunde nicht geeignet. Lassen wir die Energiewerte mal außen vor: Calcium und Phosphor sind mindestens genauso wichtig, um nur einen weiteren Punkt zu nennen.
Und es kommt dazu, dass das Futter nun nicht "reduziert" sein darf. Ein wachsender Hund braucht natürlich proportional mehr Energie (vor allem leichtverdauliche, auch noch ein Unterschied zum adulten Hund) als ein ausgewachsener.
Es gibt mittlerweile sehr viele gute Sorten, deren Junior-Sorten man problemlos bis 12 Monate füttern kann und wenn man will auch darüber hinaus.Es gibt "all ages" Futter (Markus Mühle, Lupovet, etc pp) denen ich zwar immer einen kleinen Anteil fettes Fleisch zufüttern würde, die aber auch für einen sehr jungen Junghund prima sind.
Grundsätzlich finde ich aber, dass bis zum Abschluss der Hauptwachstumsphase (7. Monat) eben wirklich penibel nicht nur auf die Energiewerte (und das Rohprotein gehört NICHT dazu) geachtet werden sollte, sondern auch auf Ca und P sowie die Art der Zutaten.
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Ja ich füttere seit dem 5 Monat Kaltgepresst (Lupovet, Canis Alpha).
Bei den "normalen" Trofus wo es viele verschiedene Einteilungen was Alter und Größe anbelangt gibt, kenn ich mich nicht so aus was und wieviel da im Erwachsenenfutter drin ist.Sind die dann so reduziert, dass das für junge Hunde zu wenig ist?
- Vor einem Moment
- Neu
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