Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
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Liebe Foris
Vor kurzem wurden Bambi und ich ja auf einem nächtlichen Gassigang von einer Horde angetrunkener Jugendlicher ziemlich angepöpelt. Es kam zu einem Handgemenge, ich wurde geschubst und angebrüllt. Leider hat ein Jugendlicher dann noch nach Bambi getreten, nicht richtig fest, aber er hat sie mit dem Fuss getroffen. Eingeschüchtert zeigte sie sich zu diesem Zeitpunkt nicht. Den Vorfall hatte ich eigentlich schon abgehakt.
Nun waren wir gestern gegen Mitternacht draussen, als uns wieder mehrere junge Personen lautstark gröhlend entgegen kamen. Bambi klemmte sofort den Schwanz ein und zeigte ängstliches Verhalten. Sie wollte nur noch nach Hause zurück. Ich weiss jetzt nicht, ob ich einen Fehler gemacht habe, denn ich habe die Strassenseite (natürlich habe ich mich auch bei dem Anblick der Typen erschrocken, sofort kam mir die vergangene Situation in den Kopf) gewechselt und bin natürlich nicht direkt nach Haus. Bambi hat sich beim Laufen immer wieder umgesehen und den Schwanz eingeklemmt. Ich habe versucht, sie mit dem Dummy abzulenken, sie wurde dann auch wieder etwas lockerer, hat aber kurz vor unserem Haus dann doch angefangen, wie blöde zu ziehen. Also bin ich gleich wieder retour und noch eine kurze Strecke gelaufen, dann ist sie doch bei Fuss, wenn auch nicht so locker wie sonst Richtung Haustüre gegangen.
Jetzt sorge ich mich doch, dass sie durch den kürzlichen Vorfall etwas zurück behalten hat. Ich fände es sehr schlimm, wenn sie jetzt nachts Angst bekommt, obwohl ich bei ihr bin und sie eigentlich beschütze. Bisher hatte ich immer das Gefühl, sie bringe nichts aus der Ruhe, sie zeigte noch nie Nerven.
Habt Ihr Tipps für mich, wie ich meinem Hundi helfen kann ? Ich bin etwas traurig, weil ich das Gefühl habe, sie vertraut mir in Zukunft beim Auftreffen mit Jugendlichen nicht mehr.
Traurige Grüsse
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7. Januar 2010 um 12:47
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LG Steffi mit Buddy
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Der Schrecken sitzt jetzt erst mal bei Bambi und Du kannst ihr nur Sicherheit wieder geben, in dem Du ihr zeigst, daß es nichts gibt, vor dem sie sich fürchten muß.
Das kriegst Du natürlich nicht von jetzt auf gleich hin. Aber mit der Zeit wird auch Bambi wieder Vertrauen in Deinen Schutz haben.
Je öfter Du mit ihr im Dunkeln - das ist ja um diese Jahreszeit nicht schwer - unterwegs bist, um so sicherer wird sie auch wieder werden.
Ich würde mir da erstmal keine großen Sorgen machen.
Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs
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So wie du das gemacht hast, war das absolut korrekt.

Ich würde bei einer ähnlichen Situation wieder genau das gleiche machen.

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Zitat
Jetzt sorge ich mich doch, dass sie durch den kürzlichen Vorfall etwas zurück behalten hat.Im Idealfall hat sie natürlich etwas zurückbehalten - nämlich ein völlig gesundes Mißtrauen gegen solche "Pöbel-Gruppen".
Ich finde, Du hast Dich absolut spitzenmäßig verhalten bei Eurer 2. Begegnung der dritten Art...
Nämlich genau das getan, was man bei solchen Pöbel-Freaks am besten tut - großzügig ausweichen. Du hast Deinen Hund nicht in seiner Angst bestärkt, indem Du der Gruppe ausgewichen bist, sondern Du hast ihm, äh, ihr ein gesundes Alternativ-Verhalten gezeigt.
Trenn Dich mal am besten von der Vorstellung, dass ein HH alle Situationen, die einen so anfallen können, jederzeit unter Kontrolle haben müßte, um das Vertrauen seines Hundes zu behalten...
Und trenn Dich auch von der Vorstellung, dass Deine Hündin von Dir erwartet, dass Du sie immer und überall vor allem beschützen kannst - Ihr habt gemeinsam, wenn auch ein wenig angeschlagen eine bitterböse Situation überstanden - das alleine zählt.Ich kann mir vorstellen, wenn Du so besonnen weitermachst wie beim zweiten Aufeinandertreffen mit der Gröhl-Bande, dass ggf. die Erkenntnis, dass nicht alle Menschen toll sind, hängen bleibt und der Rest folgenlos an Euch vorübergeht.
LG, Chris
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Zitat
Vor kurzem wurden Bambi und ich ja auf einem nächtlichen Gassigang von einer Horde angetrunkener Jugendlicher ziemlich angepöpelt. Es kam zu einem Handgemenge, ich wurde geschubst und angebrüllt. Leider hat ein Jugendlicher dann noch nach Bambi getreten, nicht richtig fest, aber er hat sie mit dem Fuss getroffen. Eingeschüchtert zeigte sie sich zu diesem Zeitpunkt nicht. Den Vorfall hatte ich eigentlich schon abgehakt.
Zum Glück ist nicht mehr passiert.
Kompliment an Dich und Deinen Hund.ZitatNun waren wir gestern gegen Mitternacht draussen, als uns wieder mehrere junge Personen lautstark gröhlend entgegen kamen. Bambi klemmte sofort den Schwanz ein und zeigte ängstliches Verhalten. Sie wollte nur noch nach Hause zurück. Ich weiss jetzt nicht, ob ich einen Fehler gemacht habe, denn ich habe die Strassenseite (natürlich habe ich mich auch bei dem Anblick der Typen erschrocken, sofort kam mir die vergangene Situation in den Kopf) gewechselt und bin natürlich nicht direkt nach Haus. Bambi hat sich beim Laufen immer wieder umgesehen und den Schwanz eingeklemmt. Ich habe versucht, sie mit dem Dummy abzulenken, sie wurde dann auch wieder etwas lockerer, hat aber kurz vor unserem Haus dann doch angefangen, wie blöde zu ziehen. Also bin ich gleich wieder retour und noch eine kurze Strecke gelaufen, dann ist sie doch bei Fuss, wenn auch nicht so locker wie sonst Richtung Haustüre gegangen.
Wenn Du Angst hast, hat Dein Hund auch Angst. Deshalb würde ich mich erstmal darauf konzentrieren, was Du für Dich tun kannst, um in den nächsten Tagen wieder locker an solchen Gruppen vorbei zu können. Bevor das nicht gegeben ist, wird Bambi immer Deine Anspannung spüren und übernehmen.
Ist Bambi in diesen Situationen noch ansprechbar ? Möchte sie einfach nur nach Hause oder will sie kopflos fliehen ? In der Arbeit mit unserem Panikhund haben wir festgestellt, dass auf beide Situationen ganz anders zu reagieren ist. Da habe ich auch hier im Forum mal einen Tipp bekommen, der Gold wert war.
ZitatIch fände es sehr schlimm, wenn sie jetzt nachts Angst bekommt, obwohl ich bei ihr bin und sie eigentlich beschütze. Bisher hatte ich immer das Gefühl, sie bringe nichts aus der Ruhe, sie zeigte noch nie Nerven.
Habt Ihr Tipps für mich, wie ich meinem Hundi helfen kann ? Ich bin etwas traurig, weil ich das Gefühl habe, sie vertraut mir in Zukunft beim Auftreffen mit Jugendlichen nicht mehr.
Ich denke Du machst alles richtig. Wenn Du es schaffst, Dich selbst von der Angst zu befreien (sei es die Angst vor den Jugendlichen selbst oder vor Bambis Angst) und sie unbelastet zu führen, wird sie den Vorfall sicher in ein paar Wochen vergessen haben.

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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Ausweichen war super, das hätte ich auch gemacht.
Was ich in der Situation nicht gemacht hätte, wäre der Versuch sie mit dem Dummy abzulenken. In meinen Augen misst Du der Situation und ihrer Angst damit zu viel Bedeutung bei. Ich würde einfach ruhig und bestimmt weiter gehen, den Blick nach vorne gerichtet und die Gruppe einfach nicht beachten.
Ist bestimmt super schwer, weil Du ja selber bestimmt Angst hattest, so kurz nach dem Vorfall.
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Hallo Ihr Lieben
ja, ich war plötzlich völlig überfordert. Und ich gebe auch zu, mir ist die Angst regelrecht hochgestiegen. Dabei bin ich normalerweise alles andere als ängstlich. Wahrscheinlich habt Ihr sogar recht, dass Bambi meine Unsicherheit gespürt hat und deshalb "irritiert" reagierte. Sie ist sonst immer so gefestigt, bei Hundebegegnungen so souverän. Sollte mir eine Scheibe von ihr abschneiden.
Das ich mit dem Dummy falsch reagiert habe, tut mir leid. Ich dachte, wenn ich jetzt erst mal die Aufmerksamkeit auf das Ding lenke, fällt die Anspannung durch die jungen Kerle weg. Nächstes Mal versuche ich besonnener zu reagieren.
Ich führe jetzt wieder ein CS-Gas mit und hoffe, das es mir die Sicherheit gibt, die sich dann auch auf meinen Hund überträgt.
Bambi war voll ansprechbar, also nicht in Panik. Hat ihren Schwanz eingeklemmt und ist ein paar Schritte rückwärts gegangen und weil die Leine zuende war, stehen geblieben. Und kurz vor der Haustüre fing sie an zu ziehen.Vorhin sind mir Jugendliche entgegen gekommen, da war sie entspannt. Vielleicht ist es nachts wieder eine andere Situation.
Es stimmt, keiner kann immer seinen Hund beschützen. Mein erster Hund hatte Angst - Todesangst. Als Welpe wurde er mit einem Böller beworfen. So musste ich leider die Erfahrung machen: Für ein Tier gibt es fast nichts schlimmeres als Angst. Und meine Hundis sollen angstfrei durchs Leben gehen.
Ich suche ja eh eine gute Hundeschule/Verein, weil ich die BH dieses Jahr machen muss. Vielleicht finde ich da eine, die meinem Hundi wieder zu etwas mehr Selbstvertrauen verhilft.
Danke Euch für die tröstenden Worte
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Zitat
Ausweichen war super, das hätte ich auch gemacht.
Was ich in der Situation nicht gemacht hätte, wäre der Versuch sie mit dem Dummy abzulenken. In meinen Augen misst Du der Situation und ihrer Angst damit zu viel Bedeutung bei. Ich würde einfach ruhig und bestimmt weiter gehen, den Blick nach vorne gerichtet und die Gruppe einfach nicht beachten.
Ist bestimmt super schwer, weil Du ja selber bestimmt Angst hattest, so kurz nach dem Vorfall.
So, wie ich es verstanden hab wurde mit dem Dummie nicht in der Situation abgelenkt, sondern hinter her der Hund aus seiner Angst geholt oder?
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Zitat
So, wie ich es verstanden hab wurde mit dem Dummie nicht in der Situation abgelenkt, sondern hinter her der Hund aus seiner Angst geholt oder?
Selbst das würde ich (zumindest bei meinem Hund) nicht mehr machen. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass die Angst schlimmer wurde je mehr ich darauf eingegangen bin bzw. je mehr ich versucht habe sie rauszuholen. Seitdem ich die Angst quasi ignoriere und ihr nur den Schutz und die Sicherheit biete, die sie sucht, geht es uns viel besser.
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Zitat
Selbst das würde ich (zumindest bei meinem Hund) nicht mehr machen. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass die Angst schlimmer wurde je mehr ich darauf eingegangen bin bzw. je mehr ich versucht habe sie rauszuholen. Seitdem ich die Angst quasi ignoriere und ihr nur den Schutz und die Sicherheit biete, die sie sucht, geht es uns viel besser.
Dann ist das wohl von Hund zu Hund unterschiedlich

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