7 Monate - immer noch nix mit Leinenführigkeit ...

  • Hallo,

    meine Süße ist ein Temperamentsbündel und ist ständig in Action. Macht sich leider auch an der Leine bemerkbar.

    Wir haben inzwischen ausprobiert
    -Stehenbleiben, wenn sie zieht. Da stehen wir dann ein paar Minuten (toll im Winter) und wenn sie sich dann auf mich konzentriert, gehts weiter. Wir brauchen 10 Minuten für 200 Meter und sind dann durchgefroren. Hmmm, geht so einigermaßen, bis zu dem Tag, an dem man mal irgendwo ankommen will.
    - Richtungswechsel: Interessiert sie nicht besonders. Ach so, Frauchen will andere Richtung. Na gut. Dann eben da lang.
    - Das Codewort "Langsssam", bevor sie in die stramme Leine läuft. Bringt auch nix.

    Bitte bitte - sonst noch Ideen? Der Boden hier ist glatt und es ist ganz schön schwer, Madame (25-30 kg) überhaupt zu halten.

    LG
    Susi

  • Moin,

    wo vor Hamburg wohnst du denn? Ich arbeite in Buchholz und nehm meine kleine Beaglewelpin (12 Wochen) immer mit =).

    Bei uns ist es genau andersrum, wir kommen auch nur 200 Meter weit, weil sie aber alles ganz genau beschnüffeln muss. Und da hilft auch kein "hier" oder ein leichter Zug an der Leine.

    Ich mach das dann immer so, dass ich ihr ein Leckerchen reiche und dann geht sie neben mir weil Sie darauf scharf ist. Klappt nicht immer, aber vielleicht ist es ein Versuch wert.

    Gruß, Markus

  • Arbeite mit Futter und lobe immer dann, wenn dein Hund an deinem Knie ist. Ich denke, hier fehlt das Lob in dem Moment, wo es richtig ist.

    Du kannst auch Futter in die Faust nehmen und es dem Hund vor die Nase halten und wenn er gut mitläuft, es dem Hund geben. Und wenn es nur für zwei Schritte war. Ansonsten dran bleiben, es lohnt sich!

  • Hallo,

    unser Labbimädchen ist auch gerade 7 Monate alt. Wir üben täglich mehrmals "bei Fuß" mit und ohne Leine. Zuerst mit Futter in der Hand, zwischendurch absetzen, weitergehen usw. Dabei sprechen wir viel mit ihr bzw. machen uns "interessant". Nie mehr als einige Minuten lang. Wenn wir merken, dass ihre Aufmerksamkeit erlahmt, beenden wir das Ganze und zwar dann, wenn es gerade gut geklappt hat. Ansonsten lassen wir sie frei laufen oder an der ganz langen Leine. Da darf sie sich bewegen, wie sie will. Meiner Meinung nach (und bei unsere früheren Hunden war es auch so) ist ihre Aufmerksamkeitsspanne noch nicht lang genug, um auf richtig langen Strecken ordentlich an der Leine zu gehen. Also verlangen wir es auch nicht. Aber wir dehnen die Übungszeiten kontinuierlich aus: Lieber weniger, aber sauber geübt, als über längere Zeit und dann mit Geziehe und Gezerre. Übrigens sind unsere Hunde alle früher ohne Leine ordentlich bei Fuß mitgelaufen als mit.

    Elise

  • Hi, also wenn du Angst hast auszurutschen, dann wäre vielleicht ein Halti hilfreich. Ich hab keine Erfahrungen damit, doch die Werbung hört sich schlüssig an.
    Vielleicht kann mal jemand was dazu schreiben.

  • Das Problem kenne ich, mein Hund ist 9 monate alt, geht so langsam vernünftig an der Leine aber wenn er seine 5 Minuten hat (bei den vielen Schnee kommt das zur Zeit oft vor) spackt er regelrecht ab und springt in die Leine rein. Bei dem Wetter reisst das einen fast von den Beinen.

    Wenn ich sehe, dass es gleich wieder soweit ist und er kurz vor seinen besagten 5 minuten steht, schnalze ich mit der Zunge und in der regel habe ich dann seine volle Aufmerksamkeit. Er hat es so gelernt, dass er, wenn ich mit der zunge schnalze, an meine linke Seite kommen soll und wenn er auf gleicher Höhe mit mir ist wird er natürlich belohnt, mit der Stimme oder ich gebe ihn ein Leckerchen.
    Die Übung haben wir so aufgebaut: ich habe mich vor meinen Hund gestellt und zwei Finger vor meinem Körper gehalten. Rammár sollte mit der Schnauze gegen die Finger stupsen und wenn er das gemacht hat, hat er von mir ein leckerchen bekommen. ( Das kann man mit einem Target-Stick vergleichen, den der Hund mit der Schnauze berühren soll.)
    Wenn ich mit der Zunge schnalze und mit den besagten Fingern auf die linke Seite zeige, geht er in diese Position.
    Mittlerweile macht er das auch ohne den Richtungsweiser.

    Den Richtungsweiser kann man für viele Dinge anwenden. :D

    Leinenführigkeit üben wir auch mal mit der längeren 5 meter leine, auf einer wiese, wir gehen dabei wie beim schlepp-training vor: ich bewege mich auf einen punkt zu, bleibe stehen, änder die richtung und mein hund soll mir folgen.
    ohne leine üben wir genau so:. rennt hund vor, drehe ich kommentarlos auf den absatz um. so rennt er ein paar mal ins leere und läuft irgendwann auf meiner höhe.
    wenn er das macht, lobe ich ihn kräftig.

    von einigen HHs habe ich gehört, dass sie ihren jungen Hund mit einem spielzeug zur leinenführigkeit erziehen.
    wenn sich der junge hund in die leine legt, dann quietschen sie zB auf einen quietsche-spielzeug. der hund wird neugierig und kommt herangelaufen. jetzt kann man den hund durch das spielzeug in position bringen.
    selbst habe ich diese methode nicht ausprobiert.

    du musst nur am ball bleiben, leinenführigkeit ist ein (leidiges) thema, was viele von uns kennen. aber es kann nur besser werden.
    viele richtungswechsel, konsequentes stehen bleiben, wenn der hund zieht, führen zum erfolg.

    um bei dem wetter besseren stand zu haben: die leine um die hüfte binden!
    wenn dein hund zieht kannst du so besser wie ein fels in der brandung stehen bleiben. und es geht erst weiter, wenn sich die leine lockert. ;)


    liebe grüsse

    biggi

  • Zitat

    Hi, also wenn du Angst hast auszurutschen, dann wäre vielleicht ein Halti hilfreich. Ich hab keine Erfahrungen damit, doch die Werbung hört sich schlüssig an.
    Vielleicht kann mal jemand was dazu schreiben.

    Hallo,

    meiner Meinung nach, ist das Halti völlig ungeeignet, einen Hund leinenführig zu bekommen.
    Unabhängig davon, sollte man, wenn man es schon benutzen will, unter fachmännischer Anleitung die Handhabung erklären lassen (guter Hundetrainer).
    Kaum eine Zoohandlung ist dazu in der Lage - man muss zusätzlich über's Halsband führen und nicht, wie es oft gezeigt wird: Nur das Halti.
    Auch die Beschreibung auf der Packung ist sehr, sehr dürftig (viell. hat sich das mittlerweile geändert), aber ich rate davon dringend ab, um einen Hund leinenführig zu bekommen.
    Eddis, Werbung hört sich immer schlüssig an - auch die von Pedigree :D

    Gruß
    Leo

  • hi,

    auch wenns blöde klingt aber was hast du denn für schuhwerk an?

    wie machst du die richtungswechsel,mein hund is knappe 6 monate und gerade nach dem toben,läuft er zum größten teil vernünftig.nur geduld das wird schon werden :gut:

    lg chrissi

  • Ich gestalte das Leine-Laufen abwechslungreich. Ein stures Geradeaus-Laufen ist für meinen ( 7 Monate ) auch viiiiel zu langweilig) , daher renn ich kurze Stücke, mach auch mal ein bissl Quatsch, dann verlang ich ein Stop ( wenn Autos kommen ) , dann wieder ohne Leine, dann wieder mit Leine.
    Das geht natürlich nicht überall, aber gerade nach stressigen Begegnungen ( wenn uns leinenaggressive Hunde begegnet sind ) ,muss meist ein wenig Dampf abgelassen werden.

    Geh flexibel auf den Hund ein,übe in kurzen Einheiten und überforder den Hund nicht :gut:

  • Huhu,
    unsere Nala ist jetzt 9 monate alt und ich hatte auch das problem.
    Ich habe es erst immer gemacht das wenn Sie gezgen hat bin ich in die andere richtung gelaufen.
    Doch das hat nicht so richtig funktioniert.
    Ich habe es Sie immer gelobt wenn Sie nah bei mir gelaufen ist und das wort langsam verwendet.
    Ab und zu kommt es noch vor das Sie mal zieht dann geh ich einmal kurz in die andere richtung dann weiß Sie bescheid,
    Aber das wort Langsam funktoniert eigentlich schon ziemlich gut.


    LG Nicki

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