Warum ausgerechnet dieser Hund?
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Zitat
kaenguruh wie alt war er denn, als ihr ihn geholt habt?
Er war jugendliche 10,5 Jahre alt.

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Hi,
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Bei unserem ersten Hund war’s so:
Ich hatte ein paar Euro zusammen gespart und da mein Freund und ich immer um den Abwasch stritten, fragte ich ihn ob wir mit dem Geld einen Geschirrspühler oder einen Hund kaufen sollten (Er wollte schon immer einen Hund). Er sagte ohne zu zögern „Einen Hund“. Auf die Frage „warum denn den Hund wir streiten doch so oft wegen dem Geschirr?“, sagte er: Wenn wir einen Hund haben können wir uns bei dem über den anderen beschweren und er kann beim Abwasch helfen. Ich hatte damals Angst vor Hunden, egal welche Größe. Er war für eine alte Rasse, vielleicht sogar eine vom aussterben bedrohte, er schlug unter anderem den Spitz vor. Den wollte ich nicht, aus denselben Oma-Klischee-Gründen aus denen viele Menschen auch keine Pudel oder so mögen. Wir haben uns dann im Internet umgesehen in welchem TH es was Passendes geben würde….ohne Erfolg. Wir waren am aufgeben und am Geschirrspühler aussuchen. Zufällig hat mein Freund dann doch noch mal die HP vom TH Würzburg aufgerufen. Das erste was angezeigt wurde, war ein reinrassiger Spitz. Überzeugt war ich da noch lange nicht. Ich konnte meinen Kopf aber soweit durchsetzen, dass wir ihn uns wenigstens mal ansehen gefahren sind. Und ab da war es um mich geschehen. Mein Freund hat sich auf unserer Probegassirunde gegen ihn entschieden weil 1. zu klein, 2. kein Schutzhund, 3. Für Kinderlose alte Männer-Hund, 4. zu viel Arbeit. Wir waren die Woche vor Ostern dort, ich hab aufgrund der Meinung meines Freundes das ganze Osterwochenende lang geweint. Den Gedanken das so was Schönes und Liebes in so einen kleinen Käfig bleiben soll, und dann auch noch das schlechte Gewissen….. (Der wartet doch jetzt auf uns etc.).
Kurzum ich hab meinen Willen bekommen. Meinem Freund war seine anfängliche Meinung schnell peinlich…der kleine Kerl war einfach perfekt! Leider ist er nach 2,5 Jahren an einem Herzleiden verstorben, Wasser in der Lunge etc.Wegen der guten Erfahrung mit unserem ersten Hund wollte ich dann auf jeden fall wieder einen Spitz haben. In der nähe hätte es auch einen interessanten Kandidaten gegeben, aber der hatte Snoopy-Augen, das wäre für uns unerträglich gewesen. Außerdem wollte mein Freund jetzt endlich einen Kopf durchsetzen und ein Riesenhund sollte es sein, Rotti oder Carne Corso… Bin dann bei der Spitznothilfe auf den Elvis gestoßen, die Beschreibung hat sich sehr gut angehört…bei meinem ersten Besuch im TH hat er mir sehr gut gefallen, sollte aber meinem Partner nicht schon wieder die Butter vom Brot klauen, und da er keine Zeit hatte hab ich dann seine Mutter mitgenommen…sie sollte ihn auch eigentlich zu sich nehmen wenn wir beide arbeiten. Sie war sofort hin und weg von ihm und auch als mein Partner ihn das erste mal getroffen hatte, fanden ihn eigentlich alles sympathisch. Das TH-Team hat allerdings immer wieder wegen Verhaltensauffälligkeiten gewarnt. Da er uns Dreien gegenüber aber recht lieb war, wurden die Warnungen nicht für voll genommen.
Egal, entschieden haben wir uns für den Elvis, weil wir der Meinung waren das er sehr viel Potenzial hat und dass das TH in vorschnell aufgegeben hat (Nur unsere Meinung). Er ist drei Jahre alt, von diesen drei Jahren, war er zwei im Heim…niemals auch nur einen Interessenten…sehr traurig. Wir konnten wohl nicht anders.:reib:
LG
Nicole
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Dann will ich auch mal.
Bei Meggy war es eher eine sehr Kopflose Aktion.
Unser damaliger Kater war verstorben. Meine Eltern, Schwester und ich (damals 11 Jahre) fuhren ins TH um nach einer neuen Katze zu suchen. Klein- Sabrina hatte aber Jahrelang gedrängelt, dass sie einen Hund haben wollte. Meine Eltern sagten immer nur: "Ja, wenn der Kater nicht mehr ist...".
Ich hab das natürlich nicht vergessen und zog meine Eltern quasi zu den Hunden.
Und dann saß da Meggy. Klein, gucke niedlich, sprang am Gitter hoch, leckte mir die Hände ab. "DEEEEEEEN will ich!", so meine Worten und wir nahmen ihn - ohne Ahnung, ohne Information, ohne irgendwas vorbereitet zu haben.
Er erwies sich als harte Aufgaben, aber wir haben uns zusammen durchgebissen.
Jetzt haben wir den Kleinen schon 8 Jahre - und auch meine Eltern, bei denen er ja lebt, geben ihn nicht mehr her.Bei Ali war das ganze etwas komplizierter. Ich war 15 und machte Praktikum im Tierheim. Ich verliebte mich in einen Hund. Der war toll - ein Husky-Staff-Mix, wunderschön, erzogen, jung, saß erst wenige Woche im TH.
Und dann saß da Ali. 2 Jahre Tierheim, 11 Besitzer, 2,5 Jahre alt. Kein Mensch wollte mit ihm Gassi gehen, weil er der Horror war - biss in die Hände, Jacke, Hose, Schuhe, Leine. Sprang hoch, bellte, zog wie Ochse. Also ging ich mit ihm Gassi, gewöhnte ihm langsam das Beißen ab und fuhr auch nach meinem Praktikum jede Woche ins Tierheim um mit Ali und "meinem" Husky-Staff-Mix Gassi zu gehen. Den wollte ich immernoch, alles war abgeklärt, wir wollten ihn nach Weihnachten zu uns holen.
Dann kam am 23.12. der Anruf vom TH: "Es gibt Interessenten für Ali".
Ich hab daraufhin nicht lange nachgedacht, bin ins TH gefahren und hab ihn doch geholt.
Und so begleitet er mich seit 4 Jahren durch Dick und Dünn.Ja, und Bajo kam entgegen meinem Grundsatz "Kein zweiter Hund während dem Studium" doch Anfang Dezember dazu.
Er kommt von privat von Bekannten meiner Nachbarn, die ihn loswerden wollen. -
Hmm, so ganz genau weiß ichs nciht mehr, weil ich ziemlich jung war, als wir ihn holten. Für uns stand nur fest, dass es ein Tierheimhund sein sollte, der so mittelgroß ist und noch recht jung. Da gab es gar nicht so viele, sondern eher viele kleinere und dann wieder so ab Schäferhundgröße. Wir fanden unseren direkt sehr süß und die Pfleger machten ihn auch sehr schmackhaft;-), er war temperamentvoll aber sehr lieb. Im Nachhinein war er als Ersthund gar nicht sooo gut geeignet (starker Jagdtrieb, wohl schlechte frühere Erfahrungen, schreckfta in manchen Situationen), aber er gefiel uns einfach, zeigte überhaupt keine Scheu, der Spaziergang lief gut und schon hatten wir ihn.

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Dann will ich auch mal.
Bei Meggy war es eher eine sehr Kopflose Aktion.
Unser damaliger Kater war verstorben. Meine Eltern, Schwester und ich (damals 11 Jahre) fuhren ins TH um nach einer neuen Katze zu suchen. Klein- Sabrina hatte aber Jahrelang gedrängelt, dass sie einen Hund haben wollte. Meine Eltern sagten immer nur: "Ja, wenn der Kater nicht mehr ist...".
Ich hab das natürlich nicht vergessen und zog meine Eltern quasi zu den Hunden.
Und dann saß da Meggy. Klein, gucke niedlich, sprang am Gitter hoch, leckte mir die Hände ab. "DEEEEEEEN will ich!", so meine Worten und wir nahmen ihn - ohne Ahnung, ohne Information, ohne irgendwas vorbereitet zu haben.
Er erwies sich als harte Aufgaben, aber wir haben uns zusammen durchgebissen.
Jetzt haben wir den Kleinen schon 8 Jahre - und auch meine Eltern, bei denen er ja lebt, geben ihn nicht mehr her.Bei Ali war das ganze etwas komplizierter. Ich war 15 und machte Praktikum im Tierheim. Ich verliebte mich in einen Hund. Der war toll - ein Husky-Staff-Mix, wunderschön, erzogen, jung, saß erst wenige Woche im TH.
Und dann saß da Ali. 2 Jahre Tierheim, 11 Besitzer, 2,5 Jahre alt. Kein Mensch wollte mit ihm Gassi gehen, weil er der Horror war - biss in die Hände, Jacke, Hose, Schuhe, Leine. Sprang hoch, bellte, zog wie Ochse. Also ging ich mit ihm Gassi, gewöhnte ihm langsam das Beißen ab und fuhr auch nach meinem Praktikum jede Woche ins Tierheim um mit Ali und "meinem" Husky-Staff-Mix Gassi zu gehen. Den wollte ich immernoch, alles war abgeklärt, wir wollten ihn nach Weihnachten zu uns holen.
Dann kam am 23.12. der Anruf vom TH: "Es gibt Interessenten für Ali".
Ich hab daraufhin nicht lange nachgedacht, bin ins TH gefahren und hab ihn doch geholt.
Und so begleitet er mich seit 4 Jahren durch Dick und Dünn.Ja, und Bajo kam entgegen meinem Grundsatz "Kein zweiter Hund während dem Studium" doch Anfang Dezember dazu.
Er kommt von privat von Bekannten meiner Nachbarn, die ihn loswerden wollen.Bei der Geschichte mit Ali hab ich Gänsehaut bekommen

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Als vor ca. 3 Jahren unser Nicki im Alter von 17 Jahren starb, haben wir zuerst gedacht : Erstmal kein Hund mehr.
Doch irgendwie wars ziemlich leer, und wir sind 3 Monate später nach Hamburg ins Tierheim gefahren. Da waren so viele Hunde und überall gekläffe. Wir sind also rumgegangen und haben uns die Hunde angeschaut. Und dann saß sie da plötzlich, alle anderen Hund haben Radau gemacht und sie saß da und schaute mich mit ihren treudoofen Blick an. Ich hab sofort meine Mutter geholt und ihr die damalige "Bella" gezeigt. Sie war auch gleich hinundweg und so sind wir erstmal Gassi gegangen. Sie hat gezogen wie verrückt, ist ja auch klar, so viele Hunde wie da sitzen. Die Tierheimmitarbeiterin meinte, dass sie nicht immer freundlich zu Hunden ist. Als wir draußen an den Zwingern langgegangen sind hat sie aber nichts gemacht. Die große Frage war halt nur, ob sie sich mit Katzen versteht. Also wir zum Katzenhaus und ihr die Katzen gezeigt. Sie saß ganz brav da und war neugierig. Die Frau meinte, dass kann natürlich sein weil die Katzen in der Überzahl sind aber würde sie Aggressiv gegenüber Katzen sein, wäre ihr das egal.
Nunja, wir waren alle happy und sollten nochmal mit dem Rest der Familie kommen. Also nächstes Mal kam dann noch mein großer Bruder mit und auch wenn er es nicht zugeben wollte, er fand sie toll. Wir alle fanden sie toll.
Dann nochmal Gassi gegangen und geschaut, ist sie das?
Ja.
Papiere ausgefüllt usw.
Im Auto haben wir dann nach einem neuen Namen überlegt. Weil wir Bella alle doof fanden. Kamen dann viele witzige Sachen bei raus.
Bis mein Bruder nur meinte : Chili
Zack, sie hat einen Namen.
Das Tierheim kam dann nochmal bei uns zuhause vorbei und hat geschaut ob auch alles ok ist. Wars.
Und jetzt wohnt sie schon seit 3 Jahren hier.
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Jedes kleine Kind will ja mal einen Hund haben, aber irgendwie wurde es erstmal Jahrelang nichts. Stattdessen kamen dann die Kaninchen, die Fische oder sowas in der Richtung. Die Äußerung immernoch einen Hund haben zu wollen kam immer nur nebenbei beim Abendessen oder als ich mal wieder an meiner Mutter vorbei gelaufen bin.
Nach und nach wurden unsere Tierchen alt und sind verstorben und es war leer. Einfach nur leer. Meine Eltern wussten noch gar nichts davon als ich im Internet forschte, mir sowohl die Vor- als auch Nachteile aufschrieb, Durchschnittliche Kosten und vieles mehr. Ich muss gestehen, ein paar Wochen hatte ich viel im Haushalt gemacht und meine Eltern meinten, dass es nachher ja sowieso wieder nicht gemacht wird, wenn ich denn meinen Willen bekommen habe.
Wir gingen also in sämtliche Tierheime, nur mal schauen, und so oft ich auch an den Zwingern vorbeigelaufen bin wurde nichts drauß. Es machte einfach nicht Klick. DER Hund war einfach nicht dabei. Bei einem hätte es wohl sofort Klick gemacht, wäre da nicht die Rasseliste in Bayern... Eigentlich wollten wir keinen Welpen und einen Hund aus dem Tierheim. Eine Zeit lang hielt ich daran auch fest aber irgendwann wurde ich hier auf das Zergportal aufmerksam gemacht und hatte einen Hund gefunden, bei dem ich gesagt hatte - der und kein anderer. Allerdings waren meine Eltern sehr skeptisch und da ich in gewissen Dingen einfach von meinen Eltern abhängig bin habe ich ihnen zu Liebe den Hund nicht genommen.
Dann ging die Suche nach der Rasse los. Bestimmt hatte ich hundert mal sämtliche Rasseseiten im Internet durchgekämmt aber mich sprachen einfach nur wenige Hunde an und die, die mich ansprachen, waren laut Anderen immer "zu schwierig für Anfänger" oder es hieß "Überleg dir das nochmal... deine Zukunft... das Partyleben... lieber eine andere nicht so zeitintensive Rasse". Ich hab mich dadurch fast von diesen Rassen abbringen lassen, bin aber letzten Endes zu einem Züchter gefahren und hab mir die Aussiewelpen und die Mutterhündin angeschaut. Durch die Pferdezucht die unser Züchter ebenfalls hat, kamen wir sehr gut ins Gespräch und haben uns über viel unterhalten und nicht nur über die Hunde. Wir saßen sehr lange bei den Welpen und jeder Welpe war schon bei mir, einige waren schon vergeben, bis ich Finn sah. Dummerweiße hatte Finn null interesse an mir. Er ging zwar zu meiner Schwester aber hatte im allgemeinen recht wenig Interesse an uns. Aber er hat mich nicht mehr losgelassen. Es hat nicht richtig Klick gemacht. Als wir zum zweiten mal dort hinfuhren um unser kleines Hündchen zu besuchen hatte er noch weniger Interesse an mir als vorher und wollte nur schlafen. Zwischenzeitlich hatte ich auch sehr an meiner Entscheidung gezweifelt muss ich sagen.
Aber: Es war die richtige Entscheidung. Mittlerweile ist er 5 Monate und wir sind ein gutes Team geworden. Es gibt kein Partyleben und ich mache kaum etwas ohne Finn. Ganz nach dem Motto: Ohne Finn, ohne mich. Was ich mir schon Sprüche anhören durfte in letzter Zeit. "Du kannst dich nicht nur nach deinem Hund richten" oder "Du musst auch mal was anderes machen" und am besten "Geh doch endlich mal mit feiern! Immer steht der Hund im weg!". Der Hund gehört zu mir. Wenn ich ständig feiern gehen wollte, hätte ich ihn nicht zu mir holen sollen. Meine Eltern sind mittlerweile auch ganz hin und weg von ihm und wären die letzten, die ihn weggeben würden.
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