Mein Hund zieht an der Leine

  • Guten morgen,

    brauche mal einen guten Tip von euch.
    unser Hundle zieht an der Leine wie verrückt wenn es nach Hause geht, wie können wir es ihm abgewöhnen oder verhindern.
    Ich habe auch schon einen Brustgurt versucht da hab ich ihn zwar besser unter Kontrolle, aber ziehen tut er genauso.
    Wenn wir los laufen wollen zum Spazieren gehen will er kaum das Grundstück verlassen, und wenn es richtung heimwärst geht macht er was er will. :???:

    vielen lieben Dank schon mal für die netten Antworten

    Mathi

  • Du kannst es mit dem Richtungswechsel versuchen oder mit dem Stehenbleiben.'
    Beim Richtungswechsel gehst du einfach in die andere Richtung wenn dein Hund an der Leine zieht.
    Beim Stehenbleiben bleibst du einfach stehen, bis der Hund aufhört zu ziehen und sich die Leine lockert. (Loben nicht vergessen ) :)

    Bei mir hat das alles super geklappt, man braucht nur Geduld.

  • Achja: Wenn du mit ihm das Grundstück verlässt, kannst du ihn ja mit einem Leckerli anlocken. Das habe ich auch gemacht und nach 2 Tagen hat sie garnicht mehr an der Leine gezogen.

  • ich habe das selbe Problem. Versuche es nun schon seit Wochen mit Stehenbleiben. Nur klappt das irgendwie nicht so wirklich... Unser Hundi ist immer noch so aufgeregt und so abgelenkt wenn es ans Gassigehen geht... Und dann zieht sie wie blöd...

    Ich habe es auch mit Richtungswechsel probiert. Klappt auch nicht so wirklich. Gibt es noch eine Möglichkeit für "irre ziehende kleine Racker" :-)

  • Ich kenne einige Leute, die sowohl mit dem Stehenbleiben als auch mit dem Richtungswechsel das Problem haben, dass der Hund nicht so wirklich aufhört zu ziehen.

    Meine Erfahrung ist, dass vor allem die innere Haltung, die man bei der Leinenführigkeit hat, entscheidend sein kann.

    Viele Leute halten sich äußerlich an die "Anleitungen", fragen sich aber innerlich: "Bin ich jetzt wohl schon lange genug stehen geblieben? Ach, jetzt stehe ich ja schon 1 Minute und er zieht immer noch. Wann hört er denn endlich auf? Hoffentlich sieht mich keiner, wenn ich so lange da stehe, was denken denn die Leute? Ich sehe doch komisch aus. Lernt er es denn gar nicht...? Huch, ich kann doch jetzt nicht so ganz ohne Grund plötzlich die Richtung wechseln. Ich kann mit meinem Hund doch nicht Zick-Zack laufen..." etc.
    Oder noch schlimmer: "Ja, an dem Bäumchen darf er noch schnuppern, dann gehen wir aber wirklich weiter... Er ist doch ein Rüde, da muss er doch ab und zu markieren..."

    Mit dieser Einstellung kommt man bei (mit) manchen Hunden nicht weiter (im wahrsten Sinne des Wortes).

    Mehr Erfolg hat man unter Umständen mit der inneren Überzeugung: "Ich bin ruhig, ausgeglichen und selbstsicher. Ich bestimme die Richtung und die Geschwindigkeit. Der Hund hat mir zu folgen, er hat auf mich zu achten und sich anzupassen. Wenn ich stehenbleibe, dann stehe ich solange es mir passt. Wenn der Hund ziehen will, bleibe ich solange stehen bis er nicht mehr zieht oder gehe entgegen der Zugrichtung weiter. Immer."
    Optimalerweise hat man noch die Einstellung: "Dafür dass er mir an der Leine folgt, biete ich meinem Hund Schutz vor sämtlichen Gefahren, solange ich ihn an der Leine habe."

    Damit sollte das Problem zeitnah behoben werden können. Wenn nicht, dann einfach nochmal die innere Haltung überprüfen. Aber gerade das fällt vielen Hundehaltern sehr schwer.

  • :hilfe:
    das komische ist, wenn ich stehen bleibe und warte dann setzt er sich immer und sofort hin und wartet bis ich reagiere und sollte ich es wagen nach kurzer zeit nicht weiterzugehen hüft er und reist sich an der Leine fast den Kopf runter. :sad2:
    hab es schon mit leckerli probiert zu locken, interessiert ihn meist eben auch nicht so ganz.

    Und was nun ??

    Danke für eure antworten ....

  • Statt Richtungswechsel und stehenbleiben fallen mir noch folgende Tipps ein:
    - Bevor der Hund zieht, an der Leine zupfen (nicht zerren, dass der Hund 2m zurückfliegt!!!), um Hundi aufmerksam zu machen, aufmunternd an den Oberschenkel klpfen, um Hundi wieder in die "richtige" Positiion zu bekommen.
    - Hundi geht von Herrchens/ Frauchens Seite nach vorne weg: schnell vor den Hund stellen/ drehen, um ihn zu blocken. Dafür darf Hundi aber noch nicht zu weit vorgegangen sein und man muß verdammt schnell sein. Das ganze dann mit einem "Nein" o.ä. verbinden, anschließend wieder auf den Oberschenkel klopfen, um Hundi zu vermitteln "Alles wieder ok, komm an meine Seite".
    Statt auf den Oberschenkel zu klopfen, kann man vllt auch Komandos wie "Hier ran" oder "bei Fuß" benutzen, aber das dann bitte freundlich und aufmunternd. So dass Hundi lernt: Wenn ich zu weit vorne lauf passiert was nicht so angenehmes, aber ich kann sofort zu Herrchen/ Frauchen zurück und wenn ich da bleibe ist alles super und ich werde gelobt!

  • Dein Hund ist 12 Wochen alt, richtig !?

    Gehst du in einen Welpenkurs ? Hast du das an der Leine laufen mit ihm geübt ? Kennt er das, weiß er was an der Leine sein heißt ?

    Wie läuft er denn abseits vom Haus, im Haus, im Garten ?
    Wie lange und wie weit läufst du, was macht ihr auf den Spaziergängen ?

    Gruß, staffy

  • Hallo,
    wie schon erklärt wurde der Schlüssel zum Erfolg liegt in der inneren Haltung und Disziplin.
    Wenn du schon unmotiviert rausgehst und denkst:" Mist gleich kommt er wieder nicht mit und nachher zieht er an der Leine jetzt habe ich keine Lust mehr," dann wird das nichts.
    Geh motiviert raus mit dem Gedanken, dass klappt und ich zieh das durch.
    Sei bei der Methode die du dir aussuchst konsequent und fröhlich bei der Sache, denn nur wenn du motiviert bist und Lust hast ist dein Hund es auch.
    Uns haben konsequente Richtungswechsel sehr geholfen, und das bei einem Hund der drei Jahre keine Leine gesehen hat und nur ziehen im Kopd hatte.
    War ich nicht bei der Sache war es der Hund auch nicht war ich jedoch fröhlich haben wir Fortschritte gemacht und mittlerweile läuft er gut an der Leine.
    Nichts funktioniert von heute auf morgen und oft ist sowas monatelange Arbeit aber wenn du willst das er gut an der Leine geht solltest du das durchziehen.

    Und noch ein Tipp konzentriert sich der Hund nicht auf dich und du weißt er hört nicht verlange nichts von ihm.

    Außerdem bringt viel loben auch viel Erfolg ;)

    Liebe Grüße

  • Ich habe auch genau das selbe Problem :| Ich versuche es momentan auch mit stehenbleiben und Richtungswechsel,was sie bis Dato aber überhaupt nicht interessiert *seufz* Ich schätze meine "innere Haltung" ganz gut ein und brauche wahrscheinlich einfach noch Geduld ...
    Sie setzt sich ja nichtmal hin und wartet sondern fängt an noch stärker an der Leine zu zerren und sogar zu winseln,man merkt richtig wie froh sie ist wenn sie ihr Geschäft erledigt hat und will dann einfach nur noch in´s warme,sie friert sowieso immer so und mit dem Schnee und so .... das behagt ihr gar nicht ... sobald sie sich auskennt zieht sie richtig richtung Haustür und wenn wir rausgehen oder wo sind,wo sie sich nicht auskennt könnt ich sie quasi hinter mir her schleifen und muss sie fast ununterbrochen animieren und rufen ...
    Werde aber auf jeden Fall mal Carlos Tips beherzigen ;)

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