Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Kommentkampf sinnlos??
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Ich find es einfach befremdlich wenn wir als Menschen uns anmaßen zu definieren was "richtiges" und was "falsches" Verhalten ist...
Ich maße mir als Mensch an einzugreifen wenn es gefährlich wird,meiner Meinung nach.
Denn eine Beißerei egal aus welchem Grund ist in meinen Augen falsch.Zitataber bei zwei "Heißspornen" die mal die Fetzen fliegen lassen...nee, die würd ich wirklich machen lassen!
Heißsporne?Das sehe ich anders,es war ein Versehen das anrempeln keine Anmache. -
30. Dezember 2009 um 21:33
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Kommentkampf sinnlos?? - Vor einem Moment
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Zitat
aber bei zwei "Heißspornen" die mal die Fetzen fliegen lassen...nee, die würd ich wirklich machen lassen!
Nah zum Glück ist Sascha ja seit einiger Zeit schon kein "Heißsporn" mehr.
Es gab tatsächlich eine Zeit wo auch er sich schon einmal auf Krawall einlassen wollte bzw. es darauf angelegt hat, obwohl er sonst eher ein zurückhaltender Rüde ist. Ich hab es trotzdem verboten und damit nur gute Erfahrungen gemacht.
Laut meiner Hundetrainerin besteht wohl auch die Gefahr, dass viele junge "Heißsporne" Gefallen am Raufen finden und es immer wieder darauf anlegen. Ich glaube es ihr einfach mal, wenn ich so manchen Halbstarken sehe, der sich für den Größten schlechthin hält.
Naja und die Eingriffe in hundliche Verhaltensweisen ... Ich greife ja schon da ein, wo ich meinen Hund Kontakt mit rudelfremden Hunden gestatte und ihm die Möglichkeit nehme sein Rudel zum passenden Zeitpunkt zu verlassen und ein eigenes zu gründen.
EDIT
Für mich ist diese Kräfte-messen und Muskeln-spielen-lassen auch einfach nur wieder eine Phase, die ein Hund/Rüde auf dem Weg zum erwachsenen souveränen Hund durchmacht. Eben ein Verhalten, welches ich in die eine oder andere Richtung lenken kann. -
Ich seh das wie Sascha:
Die haben nix zu klären. Die sollen sich benehmen und gut ist. Habe damit auch nur gute Erfahrungen gemacht. Was lernen sie denn bei Kommentkämpfen? Daß einer stärker ist und einer schwächer... Was heißt das nun konkret?
Daß der vermeintlich stärkere das bei anderen Kämpfen voraussetzt und solange weiter macht, bis er wieder stärker ist. Das wird leider oft ausgenutzt, es kommt zu Mobbing, zu überzogenen Aktionen, bis hin eben zum Ernstkampf, vorallem wenn er mal an einen gerät, der bisher auch immer stärker war.
Was lernt der schwächere? Im besten Fall nur, daß er sich unterzuordnen hat, was zu extremem Streß führen kann bis hin zum "wegpilgern", heißt Hund geht stiften, oft als jagen fehlinterpretiert. Im schlimmsten Fall aber wird er zum Angstbeißer, rauft also nicht mehr, sondern packt als Selbstverteidigung gleich richtig zu...Nene, das gibt es nicht, man kann sich mal die Meinung sagen, dann ist aber mal gut. In diesem Fall, egal ob der Rempler absichtlich oder aus Versehen war, hätte ein souveräner Hund gemault, vielleicht auch abgeschnappt oder geknufft. Aber den anderen total unterzubuttern ist ne total überzogene Reaktion. Da würde ich den ordentlich in die Schranken weisen.
Bluey ist auch so einer, der im Umgang mit der Kröte manchmal etwas zu heftig reagiert, da kriegt er aber von mir gleich mal ne Einweisung, daß das so nicht geht. Die sollen gefälligst höflich zueinander sein. Maßregeln ok, aber nicht verprügeln... -
Hm, wenn ich das richtig verstanden habe, dann kennen sich die Rüden schon länger und es gab eigentlich nie ein Thema, oder?
Die Beiden haben sich ja scheinbar vorher nicht so richtig füreinander interessiert, oder? Oder haben die das Pinkelspiel bei jedem Spaziergang gemacht, immer wieder über den anderen rüberpinkeln usw.
Dann hat es sich schon hochgeschaukelt und mußte in meinen Augen irgendwann knallen.Ein Kommentkampf ist in der Regel ja ohne Verletzungen, kleinere Ratscher oder ma ein Loch sehr ich in der Form nicht als Verletzung, da gibt es ja schlimmeres.
In dem geschilderten Fall wurde durch die Halter in meinen Augen noch Spannung übertragen.
Wären die beiden HH entspannt mit den anderen Hund einfach weggegangen und hätten die Rüden gerufen, wäre es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht mehr zu dem nachfassen des Rüden gekommen.
Oftmals kommt es leider wegen der HH zu den Reaktionen, wie sie der überlegene Rüde gezeigt hat.
Und ich verstehe nicht, warum solche "Kämpfe" verboten werden sollten? Sie sollten vom HH unterbrochen werden, in dem der HH sich entfernt, aber dazwischen gehen, peitscht die Situation doch oft nur noch an.
Gruß
Bianca -
Für mich klingt das nicht nach Kommentkampf. Ein Kommentkampf beginnt nicht so plötzlich und läuft eher ritualisiert ab, bei dem im Grunde klar ist, wer der Gewinner sein wird und sich daher alles gar nicht so zuspitzt.
Ich vermute, dass da schon kleine Provokationen unter den Jungs gelaufen sind, die ihr gar nicht mitbekommen habt.
Ob man das nun austragen lässt oder nicht, vermag ich nicht beurteilen. Wenn, dann zumindest nur mit Maulkorb würde ich sagen, denn die Verletzungsabsicht scheint ja da zu sein.
Ansonsten denke ich, dass man manchen Hunden auch beibringen kann sich aus dem Weg zu gehen bzw. es zu akzeptieren, dass da noch einer ist, denn man zwar blöd findet, aber ihn trotzdem in Ruhe lässt.
Viele Grüße
Corinna -
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Hm...zu der Situation der Threaderstellerin:
Ja...ich find es auch etwas übertrieben, dass der Rüde nur wegen einem "Anrempler" derart massiv reagiert...ein Knurren oder ein Wegschnappen wäre in dieser Situation eher ein zu erwartendes Verhalten gewesen. Jedoch ist ja hier auch gar nicht klar wie angespannt die Situation der beiden Rüden war und dann reicht manchmal schon ein klitzekleiner Auslöser um das Fass zum überlaufen zu bringen...Zu Kommentkämpfen allgemein:
ZitatWas lernen sie denn bei Kommentkämpfen? Daß einer stärker ist und einer schwächer... Was heißt das nun konkret?
Daß der vermeintlich stärkere das bei anderen Kämpfen voraussetzt und solange weiter macht, bis er wieder stärker ist. Das wird leider oft ausgenutzt, es kommt zu Mobbing, zu überzogenen Aktionen, bis hin eben zum Ernstkampf, vorallem wenn er mal an einen gerät, der bisher auch immer stärker war.
Was lernt der schwächere? Im besten Fall nur, daß er sich unterzuordnen hat, was zu extremem Streß führen kann bis hin zum "wegpilgern", heißt Hund geht stiften, oft als jagen fehlinterpretiert. Im schlimmsten Fall aber wird er zum Angstbeißer, rauft also nicht mehr, sondern packt als Selbstverteidigung gleich richtig zu...Ich hab da bisher andere Erfahrungen gemacht!
Nochmal kurz zur Erklärung: Es geht hier NICHT um Hunde, die eigentlich nix miteinander zu tun haben und die man alle Jubeljahre mal auf dem Spaziergang trifft, sondern um Hunde die sich regelmäößig mehrmals die Woche sehen!
Werden neue Rüden in die Gruppe eingegliedert zeigt sich meist ein ähnliches Muster:
Die ersten Spaziergänge über wird relativ viel Imponiergehabe gezeigt und das Gegenüber wird erstmal "abgecheckt" noch ohne offene Auseinandersetzungen, d.h. starksiger Gang, viel Markieren, viel Scharren etc.
Haben die Rüden sich dann einige Male gesehen ist der ganze Spuk entweder schon wieder vorbei und man akzeptiert sich (insbesondere bei Rüden die alters- und kräftemäßig sehr weit voneinander entfernt sind und kaum eine Konkurrenz darstellen) oder sie wollens genau wissen...
Situationen die im Zusammenhang mit irgendwelchen Ressourcen stehen oder eben (und hier sehe ich einen Zusammenhang mit dem Fall der Threaderstellerin!) die Unterschreitung der Individualdistanz sind es dann an denen sich Kommentkämpfe entzünden. Das sind dann immer die typischen lauten "Staubaufwirbler"...dauern in der Regel nur einige Sekunden, die Hunde steigen aneinander hoch, versuchen den Anderen auf den Boden zu drücken etc.
So plötzlich wie sie beginnen enden sie auch wieder, die Hunde schütteln sich, markieren nochmal und gehen wieder ihre Wege...das kann dann noch zwei-, dreimal passieren und danach waren die Fronten bei mir IMMER geklärt! Weder ergaben sich daraus bisher Konstellationen bei denen einzelne HUnde dauerhaft unterdrückt wurden, noch haben andere Hunde das zum Anlass genommen jeden Fremdhund der des Weges kommt erstmal vermöbeln zu wollen! Es geht einzig und allein darum, die individuellen Stärken und Schwächen eines anderen Rüden abzuchecken mit dem man relativ viel Zeit verbringt. Und es ist schon mehr als einmal passiert, dass sich nach Klärung dieser Streitigkeiten richtiggehende "Männerfreundschaften" zwischen zwei Rüden entwickelt haben... -
ich sehe das ähnlich wie sleipnier. mit der starken betonung darauf, dass ich das nur bei hunden zulasse mit denen wir uns mehr oder weniger regelmässig zum spazierengehen treffen.
bei hunden die wir per zufall, mehr oder weniger einmalig, begegnen, toleriere/erlaube ich auch einen kommentkampf nicht (sofern ich es beeinflussen kann). da hat die hundebegegnung entweder gar nicht, oder aber freundlich bis neutral abzulaufen.
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Zitat
Für mich klingt das nicht nach Kommentkampf. Ein Kommentkampf beginnt nicht so plötzlich und läuft eher ritualisiert ab, bei dem im Grunde klar ist, wer der Gewinner sein wird und sich daher alles gar nicht so zuspitzt.
Hm, ich habe etwas im Kopf, was ich denke, das du meinen könntest. Das habe ich bei Sascha auch schon ab und an mal erlebt. Sieht für den unbedarften Betrachter fast aus wie ein Spiel ist aber "bitterer" Ernst bzw. betasten sich die Rüden und loten die eigenen Stärken und Schwächen, sowie die des anderen, aus.
Ist es das, was man unter Kommentkampf versteht? :? Soetwas lasse ich natürlich zu.Ich dachte jetzt mehr an das was man üblicherweise? darunter versteht, einen lauten, "plötzlichen" Kampf mit viel Staubaufwirbelung, der meist durch den "Überfall" eines Hundes beginnt. Bei dem der unbedarfte Betrachter denkt, dass da ein Hund nicht mehr lebend herauskommt, aber höchst selten nur eine echte Verletzung bei rumkommt. :?
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Also ich sehe das nicht wie Sleipnir. Wir gehen sehr oft in auch größeren Gruppen spazieren. Wir lassen alle solche "Kämpfchen" nicht zu. Warum auch? Nur weil die Hund öfter miteinander zu tun haben, heißt das dennoch noch lange nicht, daß sie was auszutragen oder zu klären haben. Kurzes Maßregeln finde ich ok, so ein Grummeln oder auch ein Abschnappen. Das hat der andere Hund aber auch zu akzeptieren... Mehr gibt es nicht, mehr ist in meinen Augen unnötig und kann unter Umständen wenn die "richtigen" Hunde aneinander geraten echt böse enden. Und das wird nunmal einfach nicht riskiert...
Wenn mal ein wenig gestakst wird oder mal abgetastet wird, dann behalten wir das im Auge, löst es sich nicht innerhalb weniger Sekunden von selbst auf, dann unterbrechen wir. Wir geben den Hunden ganz ganz klare Ansagen, daß so ein Verhalten nicht erwünscht ist. Ich sehe da keinen Sinn drin. Soziale, gut und höflich erzogene Hunde brauchen nicht laut werden und auch nicht rum"kämpfen", um zu wissen, wer stärker ist und wer nicht. Desweiteren finde ich, daß das sowieso scheißegal ist bei Hunden, die nicht dauerhaft im Rudel leben. Die sollen sich benehmen, sollen höflich sein und gut ist...[/wiki]
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Soziale, gut und höflich erzogene Hunde brauchen nicht laut werden und auch nicht rum"kämpfen", um zu wissen, wer stärker ist und wer nicht.
Das denkst du. Aber solche Auseinandersetzungen gehören auch zum normalen Hundealltag dazu. Ein Kommentkampf ist ja nichts Unsoziales, oder Unhöfliches (wenn man dieses Wort in dem Zusammenhang überhaupt verwenden kann).
Ich bin bei weitem kein Freund von, die machen das schon, schon gar nicht, wenn die Kräfteverhältnisse nicht stimmen. Aber ich halte nicht jeden Rüden von Lilly fern, nur weil sie das vielleicht nicht mag, sie kann das nämlich gut alleine. Sollte dann aber ein Rüde nicht kapieren was Sache ist, dann greife ich rechtzeitig ein. Ein Kommentkampf wie Sleipnir ihn beschreibt ist ja nichts Schlimmes. Es dauert kurz und keiner der Hunde geht mit Verletzungen heim. Gerade bei Hunden die sich wirklich regelmäßig sehen, finde ich sollte man etwas mehr Spielraum lassen. Hunde agieren anders wie wir Menschen, das sollten wir einfach akzeptieren, und ihn ein wenig Vertrauen entgegenbringen. Ich sehe auch eindeutig einen Unterschied im Verhalten meines Hundes bei bekannten Hunden zu dem bei fremden Hunden.
Wir konnten letztens auch zwei sich fremde intakte Rüden beobachten. Da hat man sehr schön gesehen, wie die beiden ihr Treffen geregelt haben, ohne das wir Menschen dazwischen gehen mußten. Die beiden staksten aufeinander zu, machten sich groß und steif...3 Sekunden später drehte einer der Rüden den Kopf weg und leckte sich dann drehten sie sich nochmal im Kreis, wieder Kopf wegdrehen und Lecken und dann gingen beide auseinander. Hätten Menschen eingegriffen hätte es meiner Meinung nach anders ausgehen können. Vielleicht hätte der eine Rüde sich dann stark gefühlt usw.
Ich finde es echt schade, das manche Hundehalter alles managen wollen, statt auch einfach den Hund mal machen zu lassen.
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