Unterwolle durch Abhärtung???
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Hallo,
Snuup mittlerweile 18 Monate alt,hat keine Unterwolle,er ist ein Mischling zwischem Windhund und???? (schätzen wir mal haben keine Infos,da aus schlechter Haltung)Im Moment friert er sehr bei der Kälte und Nässe,nach 5min will er zurück obwohl er sonst gerne am Rennen ist.
Vor ein paar Wochen habe ich ihm einen Mantel gekauft,nu ist er zufrieden und schafft es auch länger mit uns draussen zu sein.Ich habe von einer Bekannten gehört das Hunde ohne Unterwolle diese später entwickeln können wenn sie 2 Jahre durch den Winter kommen allerdings ohne Mantel.
mmmhhh ich kann das garnicht glauben wie soll das gehen?Ihr Hund sagt sie hatte auch kein Unterwolle aber nach 2 Jahren Winter hätte sich diese gebildet.
Was meint ihr dazu kann das sein?
Also ich kann das nicht glauben. - Vor einem Moment
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Hallo,
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Hunde entwickeln auf jedenfall dickeres Fell, wenn sie den Wetterbedingungen (ohne Mantel) trotzen müssen. Zwingerhunde haben zum Beispeil viel dickeres Fell im Gegensatz zu Wohungshunden.
Ich bezweifel aber, dass sich durch die 2-3 Stunden draußen mehr Fell bildet, wenn der Hund sich ansonsten in der warmen Wohnung aufhält - wie auch?!
3 Stunden friert der Hund und den Rest schwitzt er sich den Pelz ab
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Wenn dein Hund friert, dann kauf ihm nen Hundemantel

Es gibt Hunderassen, die haben keine Unterwolle - da nützt auch Draußenhaltung nix - meines Wissens (kann mich aber auch irren) gehören viele Windhunderassen, Pudel und Yorkshire-Terrier dazu.
Wenn man seinen Hund "abhärten" will, dann müsstest du ihn wahrscheinlich konsequent draußen halten.

Aber in deinem Fall: Hundemantel und dann wieder längere Spaziergänge

Und wenn er dann immer noch zurückläuft, würde ich meine Erziehung überdenken
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Das sehe ich auch so, wie von Fabiana beschrieben.
Von der Empfindlichkeit her mag es schon sein, dass der Hund ohne Schutzmantel abgehärtet wird, aber wo rassebedingt keine Unterwolle ist, wird auch keine wachsen, zumindest bei 'normalen' Outdoorverhältnissen von 3+ Std./pro Tag, die man mit dem Hund im Freien verbringt.
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Die Hunderassen, die keine Unterwolle haben, sind durch züchterische Einflüsse genetisch so verändert, dass die Unterwolle in ihrem genetischen Programm keinen Platz mehr hat. Und wenn ich so einen Hund nach Sibirien in den Zwinger schicke, der bekommt keine Unterwolle. Ein hellhäutiger Mensch mutiert bei einem längeren Afrikaaufenthalt auch nicht zum Schwarzen.

Nur wenn Unterwolle vorhanden ist, können Witterungsbedingungen und Pflegemaßnahmen deren Wuchs/Dichte beeinflussen.
LG
das Schnauzermädel -
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Zitat
Und wenn ich so einen Hund nach Sibirien in den Zwinger schicke, der bekommt keine Unterwolle. Ein hellhäutiger Mensch mutiert bei einem längeren Afrikaaufenthalt auch nicht zum Schwarzen. zwinkern

genau sowas habe ich mir gedacht,die Bekannte war so rechthaberisch das ich schon ins Grübeln kam
danke für eure klaren Antworten werde mal versuchen diese beim nächsten Spaziergang meiner Bekannten rüber zu bringen.
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Zitat
Ein hellhäutiger Mensch mutiert bei einem längeren Afrikaaufenthalt auch nicht zum Schwarzen.
Schwarz wird er vielleicht nicht, aber er wird doch trotzdem dunkler. Ich denke schon, dass sich auch Hunde anpassen. Sie bekommen vielleicht keine Unterwolle, aber trotzdem dichteres Fell. Das ein Hund ohne Unterwolle trotzdem nicht in der Lage ist in Sibirien (ohne menschliche Hilfe) zu überleben, ist mir klar.
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Zitat
Schwarz wird er vielleicht nicht, aber er wird doch trotzdem dunkler. Ich denke schon, dass sich auch Hunde anpassen. Sie bekommen vielleicht keine Unterwolle, aber trotzdem dichteres Fell. Das ein Hund ohne Unterwolle trotzdem nicht in der Lage ist in Sibirien (ohne menschliche Hilfe) zu überleben, ist mir klar.
Ja, aber das ist doch alles im Bereich des normalen.
Ein hellhäutiger Mensch bräunt bei entsprechender Sonneneinstrahlung, so gut es seine Gene zulassen, ein Hund bekommt dichteres Fell.
Aber weder die Hautfarbe beim Menschen, noch die Fellstruktur des Hundes ändert sich.LG
das Schnauzermädel -
Rassen ohne Unterwolle sind so geboren und werden nicht mehr Haare bekommen weil wir sie "abhärten" ,also auskühlen lassen.
Allerdings kann man mit optimalen Futter den Haarwuchs anregen.
Das heißt es werden dickere Haare ,aber es wächst keine Unterwolle.Außerdem sind manche Rassen im Winter bei Kälte wahre Futtervernichter ,um ihre Körpertemperatur auf gleichem Stand und höher zu halten.
Auch wenn ein Windhund nicht wie eine Karkasse rumlaufen muss sondern mit einem Gewicht wie andere schlanke Hunde ,wird er mehr Wärmeschutz haben. Viele gehen mit dem Mainstream und lassen diese Hunderassen eigentlich unterernährt, so das man nicht nur die Knochen sieht ,sondern sie herrausstehen, wie bei Hungerhunden. Ich finde das eine Fehlinterpretation von Schönheitsdideal, das man für sich selbst modernisieren sollte ,auf ein gesundes Maß.
Aber ohne einen Winterschutz wird man bei dieser Rasse nicht auskommen. Macht ja sogar jeder Reiter bei seinem Pferd !
Lass dir also nix einreden, wenn Leute meinen-- Hunde frieren nicht. Doch im schlimmsten Fall bekommen sie Arthrose -----durch Rheuma mit folgender Arthritis und das ist sehr teuer das zu behandeln .
Meiner hat 10 cm langes Haar im Winter , aber ohne Unterwolle und der Wind fegt die beiseite und er steht dann doch fast nackig im Wind ,von der Seite wo der Wind eben her kommt. Bei Regen nehmen wir selbstverständlich einen Regenschutz. Wenn andere glauben ich sei ein überzogene Pudelhalter...pfhhhhh. Die haben noch nie nach einem esigen Platzregen den Hund 40 Minuten geföhnt, mit anschießenden Arztkosten wegen einer Blasenentzündung. Auch so was gibts mal.Da war er noch kleiner.
grüße Christel
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