Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Hund muss immer zurückmachen, wenn andere ihn angreifen!
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Sunnyjeannie -
14. Dezember 2009 um 00:22
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Hallo,
erstmal kurz vorraus:
Ich habe absolut nichts gegen Kleinhunde, nicht dass das hier falsch rüberkommt! Ich habe bloß was gegen die Besitzer, die ihre kleinen Hunde als Kuscheltier oder Accesoire verwenden,und ich weiß auch dass es viele liebe Kleinhunde mit "normalen" Besitzern gibt, die sich auch für die Bedürfnisse ihres Hundes interessieren.Jetzt zum eigentlichen Anliegen:
habe folgendes Problem:Mein fast zweijähriger Aussie Rüde (unkastriert) lässt es sich nicht gefallen, wenn andere Hunde die kleiner sind als er, ihn angreifen/anbellen/anknurren o.ä.
Frei rennt er dann bellend hinter ihnen her, an der Leine macht er einfach zurück (böse bellen und in die Leine steigen).Das ist sehr sehr nervig, da es hier leider sehr viele dieser "Bellhunde" gibt, hauptsächlich Kleinhunde. Und die haben dann auch meist Besitzer, die gleich total hysterisch werden, aber nicht auf die Idee kommen vielleicht mal den eigenen Hund zu schimpfen wenn er abgeht.
Interessanter Weise hat mein Hund das allerdings auch nur bei denen, die so hysterische Besitzer haben (Die die Körpersprache ihres eigenen Hundes nicht verstehen usw). Wahrscheinlich bin ich dann auch schon im Vorhinein angespannt, wenn ich sehe, dass da so ein armes, aus Langeweile aggressives Hündchen auf uns zukommt.
Wenn ein Kleinhund näher kommt und bellt, geht mein Hund immer auch ab.
Das Ganze hat sich so mit der Zeit immer stärker entwickelt, er wurde komischerweise schon im Welpenalter oft von kleinen Hunden angegriffen, da hat er es sich natürlich gefallen lassen, aber nun ist er ja groß und denkt er muss zurückgeben, wenn die Kleinen ihn anmachen.
Bei entspannteren Besitzern, deren Hund auch Hund sein darf, passiert eigentlich nie was, auch wenn der kleine Hund meinen angreift, hüpft meiner meist nur ein Stück weg.
Liegt vielleicht auch daran, dass ich dann entspannter bin. (Mittlerweile hab ich schon einen Riecher für diese "verschiedenen Sorten" von Hundebesitzern bekommen).Am Schlimmsten ist es natürlich im Revier, da geht er dann auch mal gern von sich aus auf einen anderen Kleinhund los, aber das ist eine andere Geschichte, da gehts ja ums Revier.
Es nervt mich mittlerweile wirklich total, denn eigentlich ist er ein ganz lieber Hund für den Hunde und das Spielen mit ihnen immer das Größte war und ist.
Nur die bellenden Kleinhunde hat er jetzt eben dick. Die Hundetrainerin konnte uns auch nicht weiterhelfen.Wenn der Kleinhund lieb ist, ist meiner normal auch lieb. Oft spielt er dann auch (letztens erst mit einem Chihuahua) und passt dann ganz doll auf, dass er nicht zu grob ist, total süß. Er traut sich zB mit seiner Chihuahua-Freundin nicht so schnell laufen, und geht ganz vorsichtig mit ihr um.
Er hat zwar noch nie einen gebissen oder hat auch noch nie mit nem Kleinhund gerauft (es kam allein schon deshalb nicht dazu, da die Besitzer ihren Hund dann an der Leine durch die Luft geschleudert haben, daher rede ich auch von "hinterherlaufen und bellen", da er dieses Fangspiel natürlich toll findet). Herrufen ist in so einer Situation nicht grad leicht, da die Besitzer meist gleichzeitig ein Geschrei drauf haben, dass man sein eigenes Wort nicht mehr versteht.
Da ich die anderen Hundebesitzer nicht ändern kann, muss ich eben ändern dass er sich so provozieren lässt.
Nur wie schaffe ich das?? Bin mittlerweile echt ratlos.Wenn man dann länger mit dem Hund der ihn angebellt hat zusammen bleibt, benimmt sich meiner auch recht schnell und lässt den Kleinen in Ruhe.
Ich will ungern dass mein Süßer immer an der Leine gehen muss, aber fürs Freilassen muss er erst wieder 100% zuverlässig werden, mit den Kleinen. Ich glaub zwar nicht dass er ernst kämpfen würde oder so, aber die Besitzer regen sich schon so auf wenn er nur zurückbellt (hört sich auch echt böse an).
Das Schlimme ist ja, dass die anderen Hundebesitzer ihrem Kleinen nicht mal die Chance geben, mit meinem zu kommunizieren, z.B. sich zu unterwerfen o.ä. So sind hier schon richtige Feindschaften mit bestimmten Hunden entstanden, wo mich die Besitzer auch für verrückt erklären, wenn ich sie frage ob wir die beiden nicht mal (natürlich an der Leine) aneinander gewöhnen wollen.
Es ist echt schade, weil wie gesagt, eigentlich spielt mein Süßer recht gern mit groß und klein, aber diese Bellhunde lassen ihn richtig sauer und wütend werden, das merkt man so richtig.
Er wird auch in der Wohnung schon total wütend wenn er draußen einen kleinen Kläffer hört. Dann rennt er durch die Wohnung, bellt, weint und oft schüttelt er dann sein Kuscheltier herum und lässt die Wut an dem aus.Hat jemand einen Tipp was ich da machen könnte?
In der Hundeschule bringts mir gar nix, da benimmt er sich immer total gut mit allen Hunden, weil da auch jeder auf seinen Hund schaut und ihn nicht blind herumbellen lässt (im Gegensatz zu besagten hysterischen Besitzern). Ist also gar nicht "Lebensnah", weil hier in der Gegend zur Zeit eine richtige Flut an unterforderten Kleinhunden herrscht.Mit den hysterischen Besitzern meine ich übrigens die, bei denen der Hund nicht Hund sein darf. Soll heißen "Gassi gehen" bedeutet eine Runde um den Block oder auf die Parkwiese zum auf-der-Bank-sitzen gehen, und natürlich IMMER an der Leine, ohne Beschäftigung usw.
Die, die der Meinung sind, einen kleinen Hund bräuchte man nicht zu erziehen.Ich hoffe hier hat jemand einen Rat, wäre wirklich schade wenn mein Schatz nicht mehr freilaufen könnte, bloß weil hin und wieder ein unterforderter Bellhund unseren Weg kreuzt...
Liebe Grüße :o)
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14. Dezember 2009 um 00:22
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Hi,
das war bei Snoop auch so. Da findest du zum einen vielen Tipps unter dem Stichwort Leinenaggression.
Außerdem glaube ich schon, dass dir eine Hundeschule weiterhelfen kann. Ich hab mit meiner Trainerin eine Einzelstunde vereinbart und wir sind ganz normal spazieren gegangen. Dort, wo viele Hunde unterwegs sind. Sie hat auch Leute mit kleinen Hunden organisiert, die uns dann geplant begegnet sind. Da konnte sie mir in Ruhe erklären, wie ich reagieren soll, das hat viel gebracht.
Wenn ich dann alleine unterwegs war, wusste ich genau, wie ich richitg reagiere.
Eine gute HuSchu hat da schon ihre Möglichkeiten und Erfahrungen. In einer 08/15 HuSchu ist das wohl leider nicht so gut.Snoop jedenfalls geht mittlerweile mit und ohne Leine an fast allen Hunden vorbei, egal, ob sie bellen oder lauern, und ist ruhig. Natürlich gibt es seltene Ausnahmen, aber die Arbeit lohnt sich.
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Hallo -
also für mich hört sich das so an, dass du anderen Leuten die Schuld an deinen Fehlern in der Erziehung deines Hundes gibst.
ZitatMein fast zweijähriger Aussie Rüde (unkastriert) lässt es sich nicht gefallen, wenn andere Hunde die kleiner sind als er, ihn angreifen/anbellen/anknurren o.ä.
Frei rennt er dann bellend hinter ihnen her, an der Leine macht er einfach zurück (böse bellen und in die Leine steigen).Das würde ich überhaupt nicht zulassen!
ZitatDas ist sehr sehr nervig, da es hier leider sehr viele dieser "Bellhunde" gibt, hauptsächlich Kleinhunde. Und die haben dann auch meist Besitzer, die gleich total hysterisch werden, aber nicht auf die Idee kommen vielleicht mal den eigenen Hund zu schimpfen wenn er abgeht.
Ja sorry, aber warum duldest du das bei deinem Hund und erwartest, dass andere ihre Hunde schimpfen?
ZitatAm Schlimmsten ist es natürlich im Revier, da geht er dann auch mal gern von sich aus auf einen anderen Kleinhund los, aber das ist eine andere Geschichte, da gehts ja ums Revier.
Was genau bezeichnest du jetzt als Revier? Und auch hier wieder die Frage: Dein Hund darf entscheiden, wann er auf wen losgeht - aber die anderen Leute haben gefälligst ihre "Kläffer" im Griff zu haben??
ZitatIch hoffe hier hat jemand einen Rat, wäre wirklich schade wenn mein Schatz nicht mehr freilaufen könnte, bloß weil hin und wieder ein unterforderter Bellhund unseren Weg kreuzt...
Ja. Erzieh deinen Hund und lass ihn nicht ständig selber Entscheidungen treffen! Wo ist das Problem, wenn "hin und wieder ein unterforderter Bellhund" euren Weg kreuzt, dass du deinen Hund dann halt - sobald du den anderen Hund siehst, zu dir rufst und ihn bei Fuss brav und artig an den anderen vorbeilaufen lässt? Das ist DEINE Aufgabe, nicht die Aufgabe andere Leute!
Gruß
Patti -
Hallo,
mein erster Eindruck war, dass Du mit zweierlei Maß mißt.Und das mit dem Revier habe ich überhaupt nicht verstanden.
Aber mit dem Problem der Leinenaggression stehst Du ja nicht alleine da - hier gibt es schon viele hilfreiche Threads dazu, lies Dich ein wenig dort ein, ich wette, da findest Du schon reichlich Lösungsansätze.
Grundsätzlich könntest Du vielleicht noch an DEINER Einstellung zu Hundebegegnungen arbeiten. Denn Hunde aller Größen werden einem immer und immer wieder begegnen. Dein Hund sollte einfach lernen dürfen, dass er sich gar nicht mit JEDEM Fremden Hund beschäftigen muss, dass DU (und der Besitzer des anderen Hundes, klar) entscheiden, ob überhaupt ein KOntakt stattfinden soll - und nicht die Hunde.
Wenn Dein Hund erst einmal gelernt hat, dass die kleinen, kläffenden Wesen nichts sind, womit er sich beschäftigen und auseinandersetzen müßte, wird es für Euch auch wieder entspannter werden.
LG, Chris
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Zitat
Mein fast zweijähriger Aussie Rüde (unkastriert) lässt es sich nicht gefallen, wenn andere Hunde die kleiner sind als er, ihn angreifen/anbellen/anknurren o.ä.
Frei rennt er dann bellend hinter ihnen her, an der Leine macht er einfach zurück (böse bellen und in die Leine steigen).Das ist sehr sehr nervig, da es hier leider sehr viele dieser "Bellhunde" gibt, hauptsächlich Kleinhunde. Und die haben dann auch meist Besitzer, die gleich total hysterisch werden, aber nicht auf die Idee kommen vielleicht mal den eigenen Hund zu schimpfen wenn er abgeht.
Schimpfst du denn mit deinem, wenn er abgeht? Bekommst du deinen gebändigt? Bist du sicher, dass dein Hund nicht anfängt (angespannt ist, fixiert) und der andere Hund darauf anspringt? Vielleicht denken viele Kleinhundehalter so über dich, wie du über sie: überdrehter Arbeitshund an der Leine und kriegt den nicht in den Griff...
ZitatInteressanter Weise hat mein Hund das allerdings auch nur bei denen, die so hysterische Besitzer haben (Die die Körpersprache ihres eigenen Hundes nicht verstehen usw). Wahrscheinlich bin ich dann auch schon im Vorhinein angespannt, wenn ich sehe, dass da so ein armes, aus Langeweile aggressives Hündchen auf uns zukommt.
Ja, vermutlich reagiert dein Hund tatsächlich auf dich, tut mein Aussie genauso. Die kümmern sich halt gerne, wenn das Rudel "Gefahr" signalisiert und sonst niemand kompetent übernimmt. Ich denke, ändern kannst du nur was, wenn du die "Schuld" bei dir suchst, sprich, nicht die anderen Hunde/Hundebesitzer für das Auftreten deines Hundes verantwortlich machst. Es ist völlig wurscht, wieviel Auslauf die Kleinhunde bekommen, warum sie bellen... daran wirst du nichts ändern können, also sollte es dir einfach völlig egal sein. Arbeite an dir, dann an deinem Hund und such die Gründe dafür, das was schief läuft, nicht mehr bei anderen. Hast du ja auch selbst schon erkannt
. Ich kenne das von mir selber aber auch: man baut sich Gedankengerüste auf, warum wieso weshalb, aber letztlich ist das einzige, was diese bewirken, dass man sich selbst aus der Verantwortung nimmt. Und so kriegt man nie was geändert....ZitatWenn ein Kleinhund näher kommt und bellt, geht mein Hund immer auch ab.
Da würde ich ansetzen: der Hund hat nicht abzugehen. Es gibt da viele Möglichkeiten, schau z.B. mal in diesen Thread: https://www.dogforum.de/ftopic74973-140.html oder hier: https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…leinenagression
ZitatAm Schlimmsten ist es natürlich im Revier, da geht er dann auch mal gern von sich aus auf einen anderen Kleinhund los, aber das ist eine andere Geschichte, da gehts ja ums Revier.
Im Revier sollte er das genau so wenig dürfen. Eigentlich solltest du die Regeln vorgeben... Der Punkt ist: wenn du deinem Hund vermittelst: so in den und den für dich wichtigen Situationen darfst du selbst entscheiden, (ich versteh dich ja... ), kannst du nicht erwarten, dass dein Hund sich in anderen Situationen nach dir richtet. Führung muss sich durch den ganzen Alltag ziehen.
ZitatDas Schlimme ist ja, dass die anderen Hundebesitzer ihrem Kleinen nicht mal die Chance geben, mit meinem zu kommunizieren, z.B. sich zu unterwerfen o.ä.
Ähm, wenn ich einen Kleinhund hätte und da käme ein nicht eben freundlich wirkender 3x so großer Hund auf uns zu gerannt, ich würd auch nicht tatenlos daneben stehen und hoffen, meiner unterwirft sich. Vor allem, warum sollte er das tun? Weil er kleiner ist? Da haben viele Kleinhunde kein Gefühl für, die entscheiden nach anderen Kriterien. Und wenn es zu einer Rauferei kommt, ist der Kleinhund doch sehr im Nachteil...
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Du musst deine Einstellung ändern.
Das heißt, dir und deinem Hund sollten in Zukunft bellende, kläffende, sich aufregende, grössenwahnsinnige Hunde ( jeder Grösse ) VÖLLIG WURSCHT sein.
Warum, wieso weshalb der andere Hund ein Theater macht ist völlig wurscht, ob Revier oder nicht Revier, völlig wurscht.Wenn DU deinem Hund im Alltag vorlebst, dass DEINE Entscheidung für ihn Gültigkeit hat, wenn er lernt, sich an dir zu orientieren und wenn du selber lernst, in jeder Situation ruhig und gelassen zu bleiben, dann werdet ihr auch souverän solche Situationen meistern.
Gestern ist uns so was ähnliches passiert. 3 kläffende Kleinhunde, alle leinenlos und höchst unsicher rannten auf uns zu.
Ich habe meinen Hunden angezeigt, dass sie keinen Kontakt aufnehmen sollen, wir haben uns ein wenig vom Geschehen entfernt ( zwei der drei Hunde rannten kläffend einem weiteren HH mit Hund hinterher, dahinter rannten und schrien 2 Kinder vergeblich nach den Fusshupen ) , wir warteten etwas seitlich, bis alle HUnde wieder eingesammelt waren und setzten unseren Weg fort.
wie gesagt, ändere deine Einstellung zur Hundeerziehung, erzieh deinen Hund so, dass er ausschließlich auf dich achtet und sich nicht durch andere so hochschaukeln lässt.
Ein "ist schon okay " sollte dann reichen, um ihm mitzuteilen, dass alles in Ordnung ist.
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