Jetzt muss was passieren...

  • hallo,
    impulskontrolle in allen lebenslagen könnte da helfen. erst mal im haus, später nach draußen verlegt ohne ablenkung, dann ablenkung steigern.

    bei uns hats geholfen.

    alles schimpfen, stoßen und was weiß ich, verschlimmert es nur. ist doch ein tolles spiel für den hund.

    gruß marion

  • Der Sinn des Knie hoch hebens besteht darin, dass genau in diesem Moment zu machen, wo der Hund abspringt, so dass er tatsächlich gegen das Knie prallt und sich so selbst bestraft und dazu im gleichen Zuge ein verdammt böses "Nein".
    Einfach das Knie hochheben und warten bis Hund kommt, bringt natürlich nichts. Es soll bewußt eine unangenehme Verknüpfung sein, die durchaus mal weh tut, je nach dem wieviel Schwung der Hund hat.

  • Dem Hund von Bekannten, der so wild im anspringen war (der ist einem praktisch ins Gesicht gesprungen und kaum war er am Boden sprang er wieder hoch ... das hab ich noch nie erlebt .. der konnte das 20 Minuten am Stück durchziehen und die waren schon komplett verzweifelt), habe ich es recht zügig abgewöhnt. Allerdings nicht mit einer liebevollen Methode, weil bei ihm wurde man mit nix was ... egal was man machte er nutze es für seine Zwecke.

    Ich habe ihm dann mit der flachen Hand vor die Brust gestoßen... also auch so, dass er nen Stück zurück ist. Das habe ich ca. 3 x gemacht, dann war er schon skeptischer. Ich habe das am Boden bleiben sofort belohnt und ihm gezeigt, dass man auch unten toll begrüßen kann. Hat wunderbar funktioniert, muss man sich aber ggf. zu überwinden... also nicht nur Hand heben, dass er - wie beim Knie - dagegenspringt, sondern direkt wegstoßen.

  • Zitat

    Hmm was mich mal interessiert (ich bin mal so frei und nutze diesen Thread) was ich machen solll wenn Emma springt und gleichzeitig in den Oberschenkel etc. beißt? Ignorieren ist da ziemlich schmerzhaft.

    Wenn ich das Knie hochhebe wird sie immer noch wilder und wenn ich mich umdrehen würde, würd sie halt den Rücken nehmen.


    Kannst Du sie nicht mal richtig zur Sau machen?
    Also erstmal ein festes NEIN, einen Schritt zurück, Körper versteifen, fixieren und dann mit Kraftausdruck auf sie zu und über sie beugen? Eigentlich müsste sie sich dann unterwerfen. Wie heftig Du reagierst, musst Du natürlich auf den Hund abstimmen.

    Maja hat immer andere Leute angebellt. Erst hab ich immer so halbherzig nein gesagt und sie weggezogen. Also mehr die vermeidende Art. Dann hatte ich die Nase wirklich voll davon und bin in drohender Haltung mit scharfem (aber nicht lautem) NEIN auf sie zu. Seitdem reicht ein nein.

    Du kannst auch mal hier in den beiden Threads nachlesen und posten, ich finde sie sehr gut:
    https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…=tosende+t%F6le
    https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…er=asc&&start=0

  • beim knieanheben kann es auch zu verletzungen kommen, also vorsichtig.

    ich hab auf dem hundeplatz mal einen hund schreiend in die knie gehen sehen, der gegen das hochgezogene knie gesprungen war.

    und welcher fremde, der angesprungen wird, kann das im richtigen moment? ich hab noch keinen gesehen. würde sowas auch nicht als sehr geschickt ansehen. was verknüpft denn der hund damit? nicht unbedingt, dass springen mist ist.
    für mich gehört so ein hund an die leine, damit er keinen erfolg mehr hat und dann muß geübt werden.

    auf fremde zugehen, absitzen lassen und ruhiges verhalten loben. z.b.

    gruß marion

  • Meiner hat das auch immer gemacht. Er freut sich über jeden Besuch, da wackelt ganze Körper mit dem Schwanz mit...

    Wir da zwei Sachen mit ihm:

    1. wenn Besuch kommt, muß er auf seinen Platz. Wir versuchen ihn dann mit langsamen Streicheln zu beruhigen (dieses Beruhigen machen wir auch in anderen, für ihn aufregenden Situationen).

    2. der Besuch ignoriert ihn, wenn er sich dann irgendwann mal beruhigt hat, darf er begrüßt werden.

    Wenn wir draussen unterwegs sind, ist es leider etwas schwieriger. Da er ziemlich klein und auch niedlich ist, wird er zu meinem Ärger von Fremden seeehr gerne gestreichelt und begrüßt. Schon ist die Arbeit von einer Woche zunichte...
    Wenn ich merke, dass er draussen ab geht wie Schmitts Katze, muß er sich hin setzen (was für ihn nicht so einfach ist).

  • Ohhhhh jaaa dieseeeess Problem beschäftigt uns auch immer noch!!!

    Hab alllessss durch vom Knie, nein sagen, wegdrehen, loben wenn er unten bleibt etc etc etc etc....ALLES!!! Hab schon 2 verschiedene Hundetrainer gefragt und es bringt und bringt einfach nix!!!

    Mein Bordermix jetzt bald 11 Monate ist und bleibt ein Hochspringer...ich glaube, das muss ich langsam akzeptieren...selbst wenn ers einmal nicht macht, das nächste Mal ist er wieder genau gleich. Er springt immer soo hoch, dass er mir das ganze Gesicht wegschleckt oder mir die Nase zwickt...der ist echt extrem... :schockiert:

    hab mich leider damit abgefunden...auch wenn ich immer noch dagegen arbeite und übe... :headbash:

  • Das einzigste positive an dieser ganzen Sache ist für mich, dass ich nciht die einzigste mit diesem problem bin...

    Sonst würde ich glaube ich, echt verzweifeln...ok, eigentlich tu ich das auch^^

  • Klein Emmy schaffte das auch sehr gut.

    Ich habe es mit ihr so geübt.

    Wenn sie aus dem "Bleib" gerufen wurde und angedüst kam, Hand nach vorne gestreckt und langsam in die Hocke. OK kleiner Hund, müsst ihr von der Grösse abhängig machen, Hand sollte etwas über der Kopfhöhe des Hundes sein. Wenn sie dann nicht hochgesprungen ist gab es Lob und Leckerlis.

    Und die Hardcoremethode, wenn sie vollkommen überdrehte, ich habe einfach einen Schritt auf die Seite gemacht und sie sprang ins Leere.
    Brauchte ich nur 2x machen, dann hatte sie es geschnallt.

  • Ziggy dito...so habe ich es bei meinem wirbelwind recht gut in den griff bekommen.

    angefangen damit..ihn zu rufen..btw wenn er selbst angerannt kam bin ich immer sofort in die hocke gegangen um ihn in empfang zu nehmen.
    bin auf seiner höhe, also muss er nicht mehr hochspringen.

    dann weiterer schritt die vorgestreckte han und das signal stop oder halt oder was man auch immer verwenden möchte.
    er reagiert super auf die hand die nach vorne geht, auch bei fremden die dann sehr erstaunt und positiv darauf reagieren.

    jetzt sind wir beim letztem schritt des übens..angaloppieren ist ok, dann aber abs anwerfen und mich erst runterkommen lassen...also das er darauf wartet ob der mensch in streicheln möchte oder nicht.

    diese ansätze hat kaspar aber selber gezeigt und ich habe sie nur aufgegriffen.

    die besten und schnellsten erfolge waren aber im einzeltraining.....bsp spazierengehen, hund ranrufen, leckerli in der hand und in die hocke gehen wenn hind angerannt kommt.

    als mensch ist man nunmal soooo groß und um die hundetypischen reaktionen vollziehen zu können muss man irgendwie hochspringen um ans gesicht zu kommen.
    das ganze kann in der hocke gut abtrainiert werden.

    und alles ohne gewalt und viel streß......etwas self-training sogar inbegriffen....je nach dem wie agil der hund ist :D

    ich hatte gut muskelkater bei den ersten malen... :lol:

    gruß gwen

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