Verzweifelt Allergie(n)

  • Hast du noch einen Rest vom Trockenfutter, was er sonst vertragen hat, und noch keine Alternative?

    Wenn du bis jetzt trocken gefüttert hast, dann würde ich es morgen mit kochendheißem Wasser übergießen und das Wasser wieder abschütten, dann wieder neues kochendes Wasser dazu und ausquellen lassen. Vielleicht kann man damit darin enthaltene Keime abtöten.
    Ist mal so ´ne Idee für´s erste.

    Aber wenn du testen läßt, wirst du im Anschluß sowieso eine Ausschlußdiät machen müssen. Warum also nicht direkt damit anfangen?

    Hier mal ein Essensvorschlag: Hirse kochen, Zucchini dazu, Kaninchenfleisch aus der Tiefkühltruhe z.B. 3 Tage lang füttern,
    Mal sehen, was Schnauzermädel sagt.

    Lb Grüße

  • Mit heißem Wasser spülen wir das Trofu immer ab bevor wir es füttern. Es kommt direkt aus der Tiefkühltruhe.
    Im Nassfutter können übrigens auch Futtermilben drin sein.

    Warum muss ich nach dem Allergietest eine Ausschlußdiät machen? Hatten wir nach dem ersten auch nicht. :???:

  • Weil ein Allergietest total unzuverlässig ist.
    Kein wirklicher Hautspezialist wird auf die Diät verzichten, auf den Allergietest dagegen schon.
    Ein Allergietest zeigt nur, ob Antikörper gegen bestimmte Proteine da sind. Antikörper bedeuten aber keine Allergie. Wenn bei z.B. Hühnerprotein massig Antikörper gefunden werden, dann kann der Hund dagegen allergisch sein, es kann aber auch sein, dass er es bestens verträgt. Genauso gut können nur sehr wenige oder gar keine Antikörper nachgewiesen werden und trotzdem reagiert der Hund hochallergisch auf diesen Stoff.
    Dazu kommen falschpositive Reaktionen auf Nahrungsmittel, die der Hund noch nie bekommen hat.
    Als ganz einfach Erklärung: Die meisten Hunde haben Antikörper gegen die Proteine die sie in letzter Zeit gefressen haben, ganz unhabängig davon ob sie Allergiker sind oder nicht.
    Der Test hilft also nicht weiter, ist aber sehr teuer.

    LG
    das Schnauzermädel

  • also, meine hündin hat auch eine futtermilbenallergie und staubmilbenallergie. gegen die futtermilbenallergie haben wir auf barf umgestellt. dadurch dass das fleisch, gemüse und obst fast die ganze zeit tiefgefroren sind, haben die milben kaum eine chance. meine TA findet das super. als alternative meinte sie, könne ich auch das trockenfutter nach dem kauf sofort in die tiefkühltruhe stecken damit sich die milben nicht vermehrern können( falls mir das barfen mal zu aufwendig werden sollte).
    wegen der staubmilbenallergie bekommt sie immer ordentlich öl ( tut ihrer haut richtig gut!). außerdem hat sie ein kunstlederbett und ich sauge regelmäßig. mit der hyposensibilisierung haben wir auch angefangen und als ich mir schon gedacht hab, dass das garnichts bringt war plötzlich fast alles ok! quasi über nacht. die pfoten sind wieder heile, es juckt alles nicht mehr so schrecklich. der ganze hund sieht gesünder aus und sie ist auch etwas ruhiger geworden und fühlt sich wohler in ihrer haut :) ich bin richtig glücklig, dass es ihr deutlich besser geht. also ich würde es auf jedenfall versuchen mit der hypo.
    hab für den bluttest und dem "starterpack" ( 2 ampullen mit zeugs in unterschiedlicher konzentration) ca 150 euro bezahlt. reicht für ein halbes jahr. so, das nächste ampullenset ist schon bestellt und kostet 80 € und hält auch mind. ein halbes jahr

    EDIT: also die ausschlussdiät hatte ich auch shcon ins auge gefasst, als ihre symptome nicht besser wurden. macht man auf jedenfall nichts mit falsch!

  • Hallo Kiraka,

    Habe auch gerade einen (Blut) Allergietest in der Tierklinik machen lassen,
    allerdings nur auf Milben, Pollen usw , nicht auf Futter.
    Mir hat man ebenfalls gesagt, dass diese Tests auf Futtermittel nicht aussagekräftig, bzw total fehlerhaft sind.
    Ich würde deswegen auf gar keinen Fall in's Blaue hinein desensibilisieren!!
    Ich stimme Schnauzermädel zu und würde es weiter mit Ausschlussdiät versuchen, ist zwar langwierig und deprimierend (Mein Hund verträgt so gut wie nichts, was ganz gut geht ist das hypoallergene Nassfutter von Hills (ZD)
    obwohl ich von dem industriellen Futter weg will.
    Ich weiss auch nicht ob der Rat "Alles abkochen" so richtig ist.
    Ich habe schon mit einigen Hundehaltern gesprochen, deren Hund es nach der Umstellung auf Rohfütterung enorm besser ging.
    Man muss halt vorsichtig ausprobieren.
    Gute Besserung und viele Grüße, Bridget

  • Zitat

    also, meine hündin hat auch eine futtermilbenallergie und staubmilbenallergie. gegen die futtermilbenallergie haben wir auf barf umgestellt. dadurch dass das fleisch, gemüse und obst fast die ganze zeit tiefgefroren sind, haben die milben kaum eine chance. meine TA findet das super. als alternative meinte sie, könne ich auch das trockenfutter nach dem kauf sofort in die tiefkühltruhe stecken damit sich die milben nicht vermehrern können( falls mir das barfen mal zu aufwendig werden sollte).

    Hallo Blubberblume,

    Habe meine Trockenfutter (ZD/Hills) das ich nur als Leckerchen gebe auch nach dem Kauf im Grosshandel, also möglichst frisch, sofort eingefroren. Mein TA sagte aber, dass die Reste und der wenigen Milben, die drin waren für eine allergische Reaktion schon reichen würden ;-(
    Hoffe, das stimmt nicht, bin langsam genervt.

    Liebe Grüße, Bridget

  • Zitat

    mit der hyposensibilisierung haben wir auch angefangen und als ich mir schon gedacht hab, dass das garnichts bringt war plötzlich fast alles ok! quasi über nacht. die pfoten sind wieder heile, es juckt alles nicht mehr so schrecklich. der ganze hund sieht gesünder aus und sie ist auch etwas ruhiger geworden und fühlt sich wohler in ihrer haut :) ich bin richtig glücklig, dass es ihr deutlich besser geht. also ich würde es auf jedenfall versuchen mit der hypo.


    Ist das eine Hyposensibilisierung gegen Hausstaub und Futtermilben?
    Kannst Du mir noch sagen, welches Öl Du verwendest?
    LG,
    bridget

  • Eine Ausschlußdiät kann man nicht mit rohen Zutaten machen, da kommen wieder irgendwelche Bakterien, Pilze, Milben, etc. in den Darm, der sowieso krank ist. Kochen ist keimfrei machen!

    Vielleicht wäre für deinen Hund auch erst eine Tablettenkur angebracht? Da der Darm nicht so angegriffen ist, wie bei dem Hund von Brigdet, kann er mit gekochter leicht verdaulicher Kost erst mal gepflegt werden. Dann käme Naturjoghurt dazu, gesunde Bakterien und nach und nach andere Zutaten. Dadurch wird das Immunsystem gestärkt, die Darmflora neu aufgebaut, die Nährstoffe besser verwertet, und der Hund wird gesund und oft verschwinden die Allergien und er kann wieder alles futtern. Nur gesund und keimfrei sollte die Nahrung dann sein, sonst geht es wieder los. So wird´s beim Menschen auch gemacht, gesunde abwechslungsreiche Vollkost! Meist sind zuviele Pilze im Darm durch falsche Ernährung, die diese Allergien und Überempfindlichkeiten auslösen.

    Lb Grüße

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