• ANZEIGE:
    Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
  • Das Anleinen ist dem Hund relativ egal, du kriegst ihn an der Leine aber viel besser gefasst - ein Griff ins Halsband ist problematisch, weil:

    - du ihn da nicht so schnell zu fassen bekommst
    - der Hund dann vielleicht erst recht durchstartet
    - durch schnelle Unterschreitung der Induvidualdistanz kann er sich angegriffen fühlen und auch mal schnappen

    Es ist ok, wenn er die Leine zu Hause dran hat - du musst sie nicht in der Hand haben, sie kann ja schleifen.

    Wenn er starrt, muss die Unterbrechung sofort (!) kommen, du hast dann keine Zeit noch die Leine dran zu machen - ist ja auch Blödsinn. Das heißt - nein! - und dann wird der Hund an der Leine weggeholt, zur Not auch in nen anderen Raum, sodass die Aufmerksamkeit wieder bei dir ist und nicht bei der Katze. Sobald er auf das Nein von alleine zu dir kommt kannst du ihn großzügig belohnen.

    Hol ihm eine leichte Katzenleine, das wird schon reichen.

  • Ok

    Dann werd ich so eine kurze Nylon Leine besorgen wo keine Rinde dran sind wegen zerkratzen vom Boden.

    Und immer leine drann, wenn Mutzi kommt, nein und weg gehen, wenn er brav ist darf er dann weg auch wenn die Katze im Raum ist oder muss er da solange bleiben bis sich der Kater wieder entfernt.


    Man ich will alles richtig machen :schockiert: das ist gar nicht so easy

  • Wichtig ist nicht das Weggehen, sondern dass du seine Aufmerksamkeit von der Katzer weg und zu dir bekommst. Und das später auch ohne Leine.

    Also wenn du ihn nach dem nein an der Leine ranholst und er schaut dich sofort an, wird er auch sofort belohnt und er gibt am besten auch ein kleines Spielchen. Dann wars das mit der Übung.

    Wenn er sich nicht so leicht wegzehen lässt und weiter starrt, nimmst du ihn an der Leine halt so lang mit bis er dich anschaut. Dann gibts Belohnung und Übung ist vorbei.

    Wenn du es richtig machst wird er dich bald nach dem Nein von alleine anschauen und dann hat ers kapiert.

  • mmmmmmmmmmmmh.... mache mir gerade auch so meine Gedanken..

    Wollte er die Katze denn wirklich beißen, oder ist er nur hingesprungen??? Was macht die Katze denn?? Kommt sie freiwillig in seine Richtung? Hat sie genug Rückzugsmöglichkeiten???

    Also ich kann ja mal schreiben, wie es bei mir damals war. Da war erst der Hund da (aber auch erst paar Wochen, der war schon 4 1/2 als ich ihn zu mir holte, war auch ein Jagdhund). Dann kam die Katze, die damals schon fast 2 Jahre als war. Die Katze hatte genug Rückzugsmöglichkeiten und nen erhöhten Futterplatz, wo der Hund nicht hin kam. Zudem war der Hund nachts im Schlafzimmer, die Tür zu und die Katze hatte somit die ganze Wohnung zur Verfügung. Bodo (der Hund) hat die erste Zeit tooootal genervt. Die Katze lag unterm Sofa, Bodo kroch auch drunter und hat dann die Katze genervt. Die Katze hat so geknurrt und gefaucht, dadurch hat er sich nicht ganz bis ran getraut. Er bekam auch mal eine auf die Nase. Wenn die Katze ihre Ruhe haben wollte, konnte sie sich auch woanders verkriechen, deswegen habe ich da nicht eingegriffen. Entweder sie kommen klar, oder sie soll sich halt ne andere Ecke suchen. Die ersten wochen hat die Katze sich toootal versteckt. Hat nur nachts gefressen und saß sonst immer in ner Ecke, wo der Hund nicht ran kam. Nach einiger Zeit kam sie das erste Mal raus, als ich Bodo bürstete, weil er sich da ja nciht bewegen konnte. Da ist sie dann vorbei getigert und Bodo mußte sich weiter bürsten lassen. Und ab da ging eigentlich alles ganz schnell. Bodo merkte, daß die Katze raus kommt, wenn er sie nicht nervt. Die Katze merkte, daß Bodo sie nicht frißt. Nach nur wenigen Wochen mehr, schliefen sie zusammen, spielten zusammen und stellten zusammen Blödsinn an.

    Aus der Ferne ist ein Rat immer schwierig. Man sollte halt abschätzen, ob der Hund die Katze nur nervt, oder ob er sie verletzen würde, jagen würde, im schlimmsten Fall töten würde... Bei Bodo war das damals deutlich freudig verspielt geprägt. Da habe ich nicht eingegriffen.
    Wenn der Hund die Katze ernsthaft jagen würde, dann weiß ich nicht, ob ich beide behalten würde..... Dafür hätte ich wohl zu viel Angst..

  • Ich würde bei einem Jagdhund NIIIIEMALS die Hand ins Feuer legen dafür, daß die Katze nicht gemeuchelt wird, wenn ich nicht da bin - also: wenn Du aus dem Haus gehst: trennen! Irgendeine Türe wird sich schon finden, die man schließen kann. Gerade, wenn nach langer friedlicher Zeit der Jagdtrieb plötzlich wieder Oberhand gewinnt, würde ich nicht beschwören, daß die Katze rechtzeitig reagiert und wegspringt, auch wenn sie erhöhte Plätze in der Nähe hat.
    Habe einen Jagdterrier und einen Kater - die jagen sich gerne mal spielerisch gegenseitig durch die Wohnung, mal der eine, mal der andere - und gerade bei sowas, wenn ich nicht da wäre, hätte ich Angst, daß der Jagdi es übertreibt, und aus Spaß plötzlich ernst wird.
    LG,
    BieBoss

  • Einen Trick kenne ich, den eine Bekannte von mir anwendet:
    Sie hat einen Raum mit einem Kindergitter abgesperrt. Dort passt nur die Katze durch - nicht aber die Hunde. So ist kein Tier eingesperrt und die Katze kann sich im Zweifelsfall in Sicherheit bringen bzw. zurückziehen wenn sie ihre Ruhe haben will.

  • Zitat

    Einen Trick kenne ich, den eine Bekannte von mir anwendet:
    Sie hat einen Raum mit einem Kindergitter abgesperrt. Dort passt nur die Katze durch - nicht aber die Hunde. So ist kein Tier eingesperrt und die Katze kann sich im Zweifelsfall in Sicherheit bringen bzw. zurückziehen wenn sie ihre Ruhe haben will.

    So haben wir es bei unserer Treppe auch gemacht damit die Katzen eine Rückzugsmöglichkeit haben. Klappt problemlos :gut:

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!