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  • Beleidigen und Treten wäre garantiert nicht meine 1. Wahl, aber ich finde es auch unter aller Sau, wenn zu meiner angeleinten Hündin ein Hund rennt. Egal ob dieser friedlich ist und nur spielen will. Meine Hündin möchte nicht immer nur spielen und so bessern sich unsere Probleme nicht wirklich.

    Erst heute morgen sind wir wieder einem Berner begegnet, ja der ist jung und möchte nur Kontakt herstellen, aber meine Hündin versteht darunter was anderes. Besitzer (in 60 Meter Entfernung) gerufen er möchte doch bitte seinem Hund rufen, da kam nur die doofe Frage zurück "Warum, meiner tut nix" Schön für ihn und seinen Hund.

    Der Berner war so quirlig, daß sogar Lucky ihn energisch verjagt hat und dann mit viel hüpfen und hopsen doch noch zu Akasha gelang, die sich dann auf ihn stürzen wollte.
    Erst dann hat der Besitzer seinem Hund gerufen und mir am vorbei gehen ein "sch... Köter" zugeraunzt. Find ich auch nicht in Ordnung, immerhin war Akasha an der Leine und ich hab den Halter auch höflich gebeten.

    Ich würde allerdings jederzeit einen Hund treten, wenn sich dieser in beißerischen Absichten meinen Hunden nähert.
    Hunde die einfach nur unerzogen oder super spielgeil sind, werden von mir mit Discs und Schlüssel auf Abstand gehalten.
    Wenn ich etwas nicht brauche dann Hund & Mensch die unsere Distanz nicht wahren

  • Zitat

    wer seinen HUnd nicht soweit sozialisiert, dass er normal reagiert bei anderen Hunden, muss halt einen Maulkorb anwenden.

    Hallo Sophie,
    ich sehe das ein wenig, oder eher gänzlich anders als Du....
    Ich finde es nämlich nicht normal, wenn meine Hunde sich mit allem und jedem vertragen..
    Das ist schon ein sehr hoher Anspruch, den Du da hast.

    Ich bestehe einfach darauf, dass ich unbehelligt von anderen Hunden mit meinen Hunden durch die öffentliche Gegend laufen darf...

    Meine Hunde sind gut sozialisiert - das heißt aber doch nicht, dass sie alle kleine Lämmchen sind und ob und wann ich meine Hunde an- oder ableine, muss schon mir überlassen werden. Jeder hat da seine Gründe für.

    Und mit Sicherheit würde ich - damit andere Leute ihre Hunde auf meine los laufen lassen können, meinen keinen Maulkorb um machen. Wofür?

    Dann sollte doch lieber der, der meint, seinen Hund im Freilauf nicht abrufen können zu brauchen, seinem Hund einen Maulkorb verpassen (und ein Kettenhemd, denn ich hab, wenn ich fünf Hunde angleint habe nur noch meine Beine zur Abwehr zur Verfügung - mehr im Sinne eines davorhaltens, aber notfalls auch eines schubsenden Tretens...)

    LG, Chris

  • Zitat

    Ich wohne in einer Großstadt wir begegnen ständig Hunden mit und ohne Leine und wer seinen HUnd nicht soweit sozialisiert, dass er normal reagiert bei anderen Hunden, muss halt einen Maulkorb anwenden.
    Es kann immer mal passieren, dass ein anderer Hund freudig auf einen zukommt. Wenn ich jeden beleidigen würde, hätte ich viel zu tun.


    Ich wohne auch in einer Großstadt und habe eine Hündin die nicht mit jedem gut Freund ist. Aus diesem Grund nehme ich meine Hündin an die Leine, wenn uns unbekannte Hunde entgegen kommen.
    Und da verlange ich einfach von meinem Hundehalter-Gegenüber den nötigen Respekt, daß er seinen Hund zurückruft und nicht zu meinem Hund läßt. Selbst in einer Großstadt kan ndas funktionieren und sollte für Hund und Halter kein Problem darstellen.

    Und warum sollte ich meinem Hund einen Maulkorb umbinden, wenn sie doch bereits durch die Leine gesichert ist :???:
    Durch einen Maulkorb wird das eigentliche Problem nicht behoben. Der Hund kann zwar nicht beißen, aber "sozialer" wird er durch solche Begegnungen garantiert nicht.
    Der angeleinte Hund könnte auch krank, verletzt, läufig oder sehr alt und vielleicht eine Behinderung haben.

    Aber offensichtlich denkt man soweit erst gar nicht

  • [quote]Selbst mit Schleppleine kann es immer mal wieder passieren, dass der Hund schneller ist als man rufen kann und manchmal merkt man erst zu spät, dass der Hund heute gar nicht so will wie Herrchen. Wie ihr alle wisst haben Hunde unterschiedliche Phasen gerade im jungen Alter.

    Ich wohne in einer Großstadt wir begegnen ständig Hunden mit und ohne Leine und wer seinen HUnd nicht soweit sozialisiert, dass er normal reagiert bei anderen Hunden, muss halt einen Maulkorb anwenden.
    Es kann immer mal passieren, dass ein anderer Hund freudig auf einen zukommt. Wenn ich jeden beleidigen würde, hätte ich viel zu tun.
    [/quote

    Jeder HH hat die Verantwortung für seinen Hund/Hunde zu tragen, d.h. wenn mein Hund nicht sicher abrufbar ist, dann ist er so abzusichern, dass er nicht auf andere Hunde zu laufen kann, ob an- oder abgeleint!

    Ich wünsche bei meinen 2 an der Leine auch keinen Kontakt zu anderen Hunden, weder bekannte noch fremde Hunde. Und ich finde das sollten andere HH respektieren.

    Zu verlangen, aufgrund momentan bestehender Erziehungsdefizite, dass der andere HH seinem gesicherten Hund einen Maulkorb anzieht, finde ich ehrlich gesagt absolut unmöglich! Wieso sind andere dafür verantwortlich was bei dem eigenen Hund im Argen liegt!?! :???:

    Es gehört für mich zum normalen Umgang mit anderen HH´s, meine Hunde zu sichern, sobald mir jemand mit Hund entgegen kommt.

    LG

  • Perfekt ist keiner.

    Wenn ich HHs mit angeleinten Hunden begegne, signalisiert das meinem gesunden Menschenverstand, dass meine Hunde bei mir zu laufen haben.
    Sie müssen auch nicht zwangsläufig mit allen Hundebegegnungen spielen und sind trotzdem gut sozialisiert.

    Wenn ich weiß, dass sich mein Hund (eagl welchen Alters) nicht abrufen lässt, ist sein Laufradius ohnehin ziemlich minimiert und zwar auch, um solche unliebsamen Situationen zu vermeiden, dies ausschließlich dem Schutze meines Hundes ggü.

    ----------

    Ich hoffe doch, dass dein Hund keine Verletzungen ob des Magentritts hat.

  • Naja, also normalerweise warnt ein Hund auch vorher wenn er echt keine Lust auf Kontakt hat.
    Maulkorb halte ich dann für sinnvoll wenn ich weiss, dass der Hund nicht warnt. so scheint es mir bei manchen Ausagen hier. Das ist nicht normal. Wenn meine Hündin einen Hund auf einem 2m2 breiten Bürgersteig begrüßen will checkt sie vorher ob das geht oder nicht. Meist ist es ein kurzes schwanzwedeln, schnuppern und wenn ich weiter gehe, geht sie auch schnell weiter.
    Was anderes ist es auch wenn man auf der Strasse ist und ein Junghund hopsend um einen rumrennt. Dann werde ich auch schon mal bestimmter. Aber ich beleidige und trete nicht in einer Situation die man völlig gewaltfrei auch lösen kann. Das geht gar nicht. Meist ist es schon damit getan einfach weiterzugehen...

  • Ich hatte vor drei Jahren eine grosse Hündin aus vierter Hand. Eine Seele von Hund, nur hat sie sich ohne Kompromisse auf andere Hündinen und Welpen gestürzt und hätte die sicher auch kalt gemacht wenn man nicht dazwischen gegangen wäre. Wenn eine fremde Hündin auf uns zugelaufen wäre dann hätte ich mich auch dazu genötigt gefühlt den Hund wegzuscheuchen und im Notfall auch zu treten um Schlimmeres zu verhindern.

    Beschimpfen ist natürlich asozial, aber das Wegtreten kann ich verstehen. Mein erster Hund war als Junghund auch sehr flegelig und hat oft nicht gehört. Wenn es dann mal zu so einer Situation kam hab ich mich bedauernd bei meinem Gegenüber entschuldigt, so kam es gar nicht dazu dass sich jemand richtig aufregen musste.

  • Ich muss meinen Vorrednern da (leider?) zustimmen.
    Ich lebe auch in einer großen Stadt und mein Großer verträgt sich zwar gut mit anderen Hunden, wird aber durch seine Frühkastration von vielen Rüden extrem bedrängt und bestiegen.

    Ich rufe daher unbekannten HH auch erstmal zu, ihren Hund doch bitte ranzunehmen, wenn meiner an der Leine ist.
    Sind sie dazu nicht in der Lage oder es interessiert sie nicht, dann versuche ich auch mit allen Mitteln meinen Hund zu schützen, wenn es wieder ein sehr aufdringlicher Rüde sein sollte.
    Und ja, dann packe ich den Hund notfalls auch am HH und brülle ihn an, wenn rein körperliches Abblocken nicht mehr hilft.
    Einige HH hier meiden mich, seit ich ihren Hunden mal "die Meinung gegeigt" habe, aber das ist mir egal.

    Wenn jemand bittet/ruft, den eigenen Hund ranzurufen, dann sollte ich das auch tun.
    Wenn ich weiß, dass mein Hund nicht hört, dann läuft er nicht frei. Punkt.
    Sicher, es kann immer mal passieren, dass auch ein gut erzogener Hund einen Aussetzer hat und genau im unpassenden Moment zu einem anderen Hund läuft - aber dann brauch ich mich nicht beschweren und aufregen, weil es dann eben meine Schuld war.

  • Zitat

    Naja, also normalerweise warnt ein Hund auch vorher wenn er echt keine Lust auf Kontakt hat.
    Maulkorb halte ich dann für sinnvoll wenn ich weiss, dass der Hund nicht warnt. so scheint es mir bei manchen Ausagen hier. Das ist nicht normal. Wenn meine Hündin einen Hund auf einem 2m2 breiten Bürgersteig begrüßen will checkt sie vorher ob das geht oder nicht. Meist ist es ein kurzes schwanzwedeln, schnuppern und wenn ich weiter gehe, geht sie auch schnell weiter.

    Hund an Leine = er soll nicht spielen
    Hund an kurzer Leine/Halti = er bleibt bei mir (und nicht bei dem anderen Hund)
    Bitte an den anderen HuHa, den Hund anzuleinen 0 klare ansage, dass Hundekontakt mehr als unerwünscht ist (da ist mit der Grund egal)

  • Zitat

    Naja, also normalerweise warnt ein Hund auch vorher wenn er echt keine Lust auf Kontakt hat.


    Meine Hündin hat aufgrund mehrerer schlechter Erfahrungen einen Hass auf kleine weiße und größere schwarze Hunde.
    Sie warnt ganz kurz und geht dann sofort zum Angriff über. Heißt aber nicht, daß sie den Hund blutig beißen oder töten würde.
    Aber jede Auseinandersetzung macht ihr Verhalten nicht besser.

    Und wenn dann meine Hündin von einem Westi ins Bein gekniffen wird, oder sich ein Labrador auf meine angeleinte Hündin stürzt, dann bestätigt sie das nur noch mehr.

    Und ich reiße mir den A... auf, damit sie dieses Verhalten ablegt und hatte auch schon tolle Erfolge und dann kommt so eine Mein-Hund-darf-alle-begrüßen oder Meiner-tut-nix. Ist ne feine Sache, wenn wochenlange Arbeit innerhalb weniger Sekunden auf 0 zurück gefahren wird.

    Und wann ich meinen Hund anleine und wann ich Kontakt zulasse, geht außer mir niemanden etwas an.

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