Was kann ich silvester mit mein Hund machen

  • Zitat

    Hallo,

    ich hab gehört , dass hunde am feuerwerk nacht angst bekommen, wie kann man ihn die Angst nehmen bzw mildern.

    gruss

    Hi,

    ich würde die Jalousien runter lassen, bevor alles anfängt und evtl. den Fernseher etwas lauter stellen. Also unsere haben so ihr erstes Silvester super gut überstanden.

    lg cinderella

  • Ich wohne sehr ländlich und habe dieses Problem nicht ;) Aber wenn es anders wäre würde ich ihr immer zum Futtern (erst ganz leise, dann langsam immer lauter) eine CD mit typischen Feuerwerksgeräuschen vorspielen (weiß grad nicht, wos die zu kaufen gibt, aber es gibt sie) um sie zu desensibilisieren bzw. positive Verknüpfungen zu schaffen.
    Das ist natürlich kein Garant dafür, dass dann alles glatt läuft, aber kann sicherlich eine gute Vorbereitung sein.

    Viele Grüße,

    Johanna

  • Wir haben es so gemacht:

    Meist wird ja schon weit vor Silvester angefangen zu knallen. Wenn unser Hund (ca. 6 Monate alt zu der Zeit), dann geguckt hat, oder gewufft hat, haben wir NICHTS gemacht, aber auch wirklich NICHTS! Wir haben so getan, als hätten wir nichts gehört und es sei nichts gewesen. Hat bei uns super funktioniert. Unser Hund hat überhaupt keine Angst und ihn interessiert die Böllerei gar nicht. Wir können ihn sogar mit rausnehmen und er schaut nur durch die Gegend.

    Also am besten keine Aufmerksamkeit auf die Knaller legen, auch nicht beruhigen, oder beschwichtigen. Ihr hört keinen Knall! ;)

  • Zitat

    Hallo,

    ich hab gehört , dass hunde am feuerwerk nacht angst bekommen, wie kann man ihn die Angst nehmen bzw mildern.

    gruss


    bekommen KÖNNEN

    Meiner hat keine Angst. ;) Einfach mal auf dich zukommen lassen. Du wirst ja schon Tage vorher auf deinen Spaziergängen merken, wie er auf die Feuerwerkskörper reagiert oder du probierst es schon jetzt mal aus.
    Ganz wichtig, in der Zeit um Silvester lieber nicht von der Leine lassen. Es sei denn, du weißt sicher, dass er schussfest ist, komme was da wolle. ;)

  • Wie schon geschrieben - niemals den Hund in seiner Angst bestätigen. Benehmt euch so normal wie möglich und tut so, als sei das alles normal.

    Kleiner Tipp: Die Böller werden um den 28.12 oder so schon verkauft. Achte in der Zeit zwischen den 28.12 und den 02.01 darauf, dass dein Hund in Gebieten wo geböllert wird, nicht von der Leine kommt. Nicht das er sich erschreckt und abhaut.

    Wir gehen am Silvester zwar noch aufs Feld, aber wir achten darauf das unsere Hunde "in der Stadt" nicht von der Leine kommen. Gibt immer Idioten die einem einen Knaller vor die Füße werfen.

    Unsere Hunde nehmen die Knallerei gelassen hin, sie stehen mit uns am Fenster oder auf dem Balkon wenn es los geht. :D

  • langsam den hund dran gewöhnen, ist aber meistens so wenn der hund nicht grad überängslich ist, dass er sich in deiner gegenwart sicher fühlen wird und kaum eine reaktion zeigen wird.

    ansonsten kann ich mich den tips meiner vorredner anschliessen, fernseher bischen lauter, rolladen runter, nicht loben, draussen nicht ableinen.

    freunds eltern bringen ihren dsh immer zu den schwiegereltern, deren haus steht relativ abseits umgeben von wald und wiese, und er verbringt dort die nacht im zwinger (ja er ist leider ein zwingerhund).

    sollte unser pflegling bis dahin bei uns sein, werden wir es wohl auch so machen oder ihm zu hause kopfhörer aufsetzen :D

  • Wir waren Montag mit Gina zu einer Mauerfall-Feier hier in Großziethen.
    Große Menschenmenge, was sie so eigentlich als "Dorfhund" nicht kennt.
    Die vielen Menschen haben sie nicht wirklich gestört, sie wollte aber fast jeden anschnüffeln.
    In der Zeit während jemand eine Rede vor der Pappmache-Mauer hielt, hat sie mehr oder weniger ruhig neben uns gestanden und sich alles angeschaut.
    Nach dem simulierten Mauerfall gabs dann ein Feuerwerk, was ich vorher gar nicht wusste. (Hätte ichs gewußt, dann hätte ich sie wohl nicht mitgenommen)
    Gina hat zunächst angefangen zu zittern. Hab mich kurz zu ihr gehockt und sie etwas an der Brust gekrault ohne sie anzusprechen. Als sie aufhörte zu zittern, was relativ schnell ging, hab ich mich wieder hingestellt und mir das Feuerwerk angeguckt. Dabei den Hund aber ausm Augenwinkel beobachtet. Leckerchen die ich ihr während des Feuerwerks angeboten habe, hat sie nicht genommen.
    Sie hat demonstrativ in die andere Richtung geguckt, aber hat weiterhin nicht mehr gezittert.
    Als das Spektakel vorbei war, hab ich ihr ein Leckerchen gegeben und wir sind zurück nach Hause gegangen. Diesmal wollte sie möglichst rasch aus der Menschenmenge raus.
    Hat auf dem Weg nach Hause recht zielstrebig an der Leine gezogen (Leinenführigkeit ist bei uns gerade eins der großen Trainingsthemen)

    Mein Fazit: Ihr war zwar nicht ganz wohl bei all dem, aber besonders gestresst erschien sie mir nicht.

  • Weis es gerade zu Silvester passt...

    Wir waren Montag mit Gina zu einer Mauerfall-Feier hier in Großziethen.
    Große Menschenmenge, was sie so eigentlich als "Dorfhund" nicht kennt.
    Die vielen Menschen haben sie nicht wirklich gestört, sie wollte aber fast jeden anschnüffeln.
    In der Zeit während jemand eine Rede vor der Pappmache-Mauer hielt, hat sie mehr oder weniger ruhig neben uns gestanden und sich alles angeschaut.
    Nach dem simulierten Mauerfall gabs dann ein Feuerwerk, was ich vorher gar nicht wusste. (Hätte ichs gewußt, dann hätte ich sie wohl nicht mitgenommen)
    Gina hat zunächst angefangen zu zittern. Hab mich kurz zu ihr gehockt und sie etwas an der Brust gekrault ohne sie anzusprechen. Als sie aufhörte zu zittern, was relativ schnell ging, hab ich mich wieder hingestellt und mir das Feuerwerk angeguckt. Dabei den Hund aber ausm Augenwinkel beobachtet. Leckerchen die ich ihr während des Feuerwerks angeboten habe, hat sie nicht genommen.
    Sie hat demonstrativ in die andere Richtung geguckt, aber hat weiterhin nicht mehr gezittert.
    Als das Spektakel vorbei war, hab ich ihr ein Leckerchen gegeben und wir sind zurück nach Hause gegangen. Diesmal wollte sie möglichst rasch aus der Menschenmenge raus.
    Hat auf dem Weg nach Hause recht zielstrebig an der Leine gezogen (Leinenführigkeit ist bei uns gerade eins der großen Trainingsthemen)

    Mein Fazit: Ihr war zwar nicht ganz wohl bei all dem, aber besonders gestresst erschien sie mir nicht.

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