nicht trösten
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servus,
hab grad den "ausgeschlagenen Zahn" Thread verfolgt und es wurde drüber gesprochen, die Hunde nicht zu trösten und auch, dass dies so richtig sei.Nun frag ich mich: Warum?
Schonmal danke für die Aufklärung,
-peter-
- Vor einem Moment
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Hi,
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also ich tröste meine hunden wenn ich ihnen ausversehen wehtue und meinen hunden hat es noch nie geschadet

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Zitat
also ich tröste meine hunden wenn ich ihnen ausversehen wehtue und meinen hunden hat es noch nie geschadet
So mache ich das auch, was ist daran falsch?

LG Laura
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Also ich kenn das nur so, dass sich Hunde dann in ihrem Leid bestätigt fühlen und nur noch mehr leiden. Bzw. sich das dann mehr oder weniger "einreden" und eine Genesung so psychisch bedingt später eintritt.
Bsp: Mein Hund ist als Welpe mal irgendwie gestolpert, hat ganz laut geschrien und gehumpelt als wäre das Bein ab. Ich hab mich nicht drum gekümmert, nur gesagt: "Komm, tu nich so." und bin weitergegangen. (Man soll sich nicht sofort drum kümmern) Nach ein paar Schritten hab ich mal schnell nachgeschaut. Seltsamerweise konnte er nach Nicht-Beachtung plötzlich auch wieder ganz normal laufen.
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Zitat
So mache ich das auch, was ist daran falsch?

LG Laura
weil man sie ja darin eigentlich noch bestärkt wenn sie z.b. jammern. finde ich aber auch nicht schlimm denn ich habe ihnen ja wehgetan also streichel ich sie dann wenigstens damit sie es schnell vergessen

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Also ich kenne es so , das man seinen Hund bei Angst nicht trösten soll , weil ihn das noch darin bestärkt.
Wenn man bei Schmerzen tröstet - am besten noch mit Leckerchen , erzieht man sich ganz schnell einen "Schauspieler" !
Mein Julchen war so einer. Einmal ein bischen den Lauf verknackst , da wurde gehumpelt und gewinselt auf "Leckerchen komm raus" - hat keiner hingeschaut , sprang man rum wie ein junges Reh. -
Zitat
Also ich kenne es so , das man seinen Hund bei Angst nicht trösten soll , weil ihn das noch darin bestärkt.
Wenn man bei Schmerzen tröstet - am besten noch mit Leckerchen , erzieht man sich ganz schnell einen "Schauspieler" !
Mein Julchen war so einer. Einmal ein bischen den Lauf verknackst , da wurde gehumpelt und gewinselt auf "Leckerchen komm raus" - hat keiner hingeschaut , sprang man rum wie ein junges Reh.Genaus deswegen sollte man es so machen, wurde mir auch immer gesagt.
Der Mann meiner Hundetrainerin (er ist sehr lieb und mitfühlend) war mal dabei, als ein Pferd einem Welpen auf den Fuß getreten ist. Der hat natürlich geschrien und der Mann hat ihn getröstet, verwöhnt und bemitleidet. Es war aber gar nichts. Die Pfote war im weichen Gras eingesunken.
Jedenfalls hat dieser Hund dann immer, wenn er den Mann gesehen hat, gehumpelt und gewinselt.Finde ich relativ witzig, aber wenn man ihn zum Weichei erzieht, ist das dann nicht mehr toll.
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Ach so

Ne, so mach ich das nicht, meistens sag ich aus Reflex `Entschuldigung`
, streichel ihn einmal über den Rücken und geh weiter. Bisher hat er noch keine Weichei (
) reaktion gezeigt, ist aber auch nur 2 mal vorgekommen, zum Glück!LG Laura
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Hallo,
zwischen "Trösten" und "Trösten" ist ja noch ein großer Unterschied....Wenn ich auf eine ruhige, sachliche Art meinem Hund vermitteln kann "Ok, ich schau nach, obs was ernstes ist, ach, soooo schlimm ist es ja gar nicht", dann hat der Hund den Beistand, den er braucht, aber er wird nicht in "wehleidigem" Verhalten bestärkt.
Wenn ich auf den Hund in einem Bagatell-Fall "tröstend einrede" dramatisiere ich den Vorfall und bei jedem weiteren Geschehen in dieser Richtung wird der Hund von Mal zu Mal mehr jammern, wehleidiger sein und ein großes Zinnober um das Geschehen machen...
Wenn tatsächlich mal eine ernstere Verletzung auftritt, helfe ich dem Hund auch am allermeisten durch ruhiges, sachliches Auftreten.... ohne mitleidiges Tüddel-Gerede.... sondern mit ruhigen, klaren Ansagen für den Hund, der sich dann an meinem Verhalten orientieren kann und nicht zu einem dieser Hunde mutiert, die man im Ernstfall kaum noch anfassen kann...
Das kann man auch übergangslos auf Menschen übertragen - in meinem Job als Intensiv-Pflegekraft helfe ich den Menschen im Akut-Fall mehr, indem ich selbst ruhig bleibe und vermittle, dass ich die Situation im Griff habe, als wenn ich mitleidig-tröstend auf sie einrede...
LG, Chris
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ZitatAlles anzeigen
: 09.11.2009 15:45 Titel:
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Hallo,
zwischen "Trösten" und "Trösten" ist ja noch ein großer Unterschied....Wenn ich auf eine ruhige, sachliche Art meinem Hund vermitteln kann "Ok, ich schau nach, obs was ernstes ist, ach, soooo schlimm ist es ja gar nicht", dann hat der Hund den Beistand, den er braucht, aber er wird nicht in "wehleidigem" Verhalten bestärkt.
Wenn ich auf den Hund in einem Bagatell-Fall "tröstend einrede" dramatisiere ich den Vorfall und bei jedem weiteren Geschehen in dieser Richtung wird der Hund von Mal zu Mal mehr jammern, wehleidiger sein und ein großes Zinnober um das Geschehen machen...
Wenn tatsächlich mal eine ernstere Verletzung auftritt, helfe ich dem Hund auch am allermeisten durch ruhiges, sachliches Auftreten.... ohne mitleidiges Tüddel-Gerede.... sondern mit ruhigen, klaren Ansagen für den Hund, der sich dann an meinem Verhalten orientieren kann und nicht zu einem dieser Hunde mutiert, die man im Ernstfall kaum noch anfassen kann...
Das kann man auch übergangslos auf Menschen übertragen - in meinem Job als Intensiv-Pflegekraft helfe ich den Menschen im Akut-Fall mehr, indem ich selbst ruhig bleibe und vermittle, dass ich die Situation im Griff habe, als wenn ich mitleidig-tröstend auf sie einrede...
Ich stimme 100% zu!
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